Sonntag,19.September 2021
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Goldreserven in 20 Jahren erschöpft?

Es wird immer aufwendiger, neue Goldvorkommen zu entdecken (Foto: Dominique Dumont - Fotolia)

Aktuellen Zahlen des US Geological Survey zufolge sind weltweit nur noch 51.000 Tonnen Gold abbaubar.

Im vergangenen Jahr förderten Bergbauunternehmen weltweit insgesamt 2.500 Tonnen Gold zu Tage. Ein Plus von 2 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Das geht aus dem aktuellen Bericht des US Geological Survey hervor.

Das Institut schätzt die weltweit noch abbaubaren Goldreserven auf 51.000 Tonnen. Bei einer gleichbleibenden jährlichen Abbaumenge von 2.500 Tonnen wären die Goldvorräte der Erde dann im Jahr 2031 erschöpft. Rund 160.000 Tonnen Gold hat die Menschheit bislang aus dem Boden geholt.

Die vorhandenen Silber-Reserven schätzt das USGS auf 510.000 Tonnen – allerdings mit einer gewissen Dunkelziffer, da für Russland keine Prognose vorliegt. Bei einer jährlichen Produktionsmenge von 22.000 Tonnen wäre damit noch 23 Jahre lang Silber abbaubar.

Faktisch muss man jedoch davon ausgehen, dass die Produktionsmengen über die kommenden Jahre langsam sinken werden und die Ressourcen erst deutlich später wirklich erschöpft sind. Ebenso möglich: Aufgrund eines steigenden Goldpreises kommt es zu einer deutlichen, vorübergehenden Output-Steigerung. Gegen dieses Szenario sprechen allerdings die gleichzeitig steigenden Förderkosten.

So oder so: Die Gold- und Silber-Vorräte sind endlich und lassen sich anderes als Papiergeld nicht beliebig vermehren. Ein wichtiger Aspekt bei der Betrachtung künftiger Edelmetallpreise. Lesen Sie Sie dazu auch: Gold steigt auf 5.000 Dollar wegen Angebotsengpass.

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