Dienstag,09.August 2022
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Goldreserven: Irak kauft 34 Tonnen Gold

Gold, Goldbarren, Goldreserven (Foto: Goldreporter)
Der World Gold Council (WGC) beziffert die gesamten weltweiten Goldreserven mit 35.427,8 Tonnen (Foto: Goldreporter)

Laut der jüngsten Statistik des World Gold Council sind die Goldreserven des Irak im Juni um 34 Tonnen angestiegen. Es gab weitere nationale Goldkäufer. 

Weltweite Goldreserven

Der World Gold Council (WGC) hat seine Rangliste der weltweiten Goldreserven aktualisiert. Enthalten sind laut eigenen Angaben die offiziellen nationalen Goldbestände per Mai/Juni 2022. Auffälligste Veränderung gegenüber Vormonat: Die Goldreserven des Irak sind um 34 Tonnen auf 130,4 Tonnen angestiegen. Damit rückt das Land in der Tabelle um zehn Positionen nach oben auf Platz 30. Eine Frage bleibt dabei offen. Wer hat dem Irak 34 Tonnen verkauft?

Bekannte Gold-Käufer

Des Weiteren gehörte Indien erneut zu den nationalen Goldkäufern. Der Metall-Bestände des Landes stiegen um 3,7 Tonnen auf 768,8 Tonnen. Und auch zwei ehemalige Sowjetrepubliken stockten weiter ihr Inventar auf. Denn Kasachstan legte 4,2 Tonnen nach und Usbekistan kaufte sogar 8,7 Tonnen Gold zu.

Währenddessen stiegen die Goldreserven der Türkei um insgesamt 7,7 Tonnen auf 457,7 Tonnen. Darin enthalten sind auch Goldeinlagen von Geschäftsbanken bei der türkischen Zentralbank.

Goldreserven, World Gold Council

Weitere Veränderungen gegenüber der Vormonatsliste des WGC:

Vereinigte Arabische Emirate: +0,8 t
Tschechien: +0,5 t
Serbien: +0,2 t
Bangladesch: +0,1 t
Mexico: +0,1 t
Mongolei: +0,1 t

Gesamtreserven

Die gesamten weltweiten Goldreserven werden vom World Gold Council nun mit 35.427,8 Tonnen beziffert. Damit waren es 9,2 Tonnen weniger als in der Statistik des Vormonats. Zu bedenken gilt wie immer: Einige Länder machen keine regelmäßigen Angaben zu ihrem nationalen Goldbesitz. Dazu gehören unter anderem Staaten wie Iran, Israel und Nordkorea. Dagegen hat China seit September 2019 keine Anpassung ihrer offiziellen Goldbestände mehr gemeldet. Außerdem hat Russland seinen monatlichen Bericht zu den nationalen Goldreserven am 18. Februar 2022 eingestellt.

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4 Kommentare

  1. Bestimmt war Russland der Verkäufer. Die westlichen Länder haben den Handel mit russischem Gold ja – wie soll man sagen? – sich selbst verboten; dann wird halt woanders weitergehandelt.

    Ähnlich beim Geldsystem, wo der weise Westen Russland rausgeschmissen hat und wo „die Achse des Bösen“ gerade ihr eigenes, unabhängiges, internationales und eben goldgedecktes Geldsystem aufbaut. Daran will der Irak offenbar teilnehmen. Das würde ich auch machen und wünsche viel Erfolg!

  2. Der DAX wieder über 13600 Punkte; die „Taiwan-Krise“ ist „abgehakt“, könnte
    man meinen . . .

    Kaum hat Pelosi ihren medienwirksamen Auftritt in Taiwan beendet, eskaliert die
    Lage um Taiwan:
    https://www.n-tv.de/politik/China-feuert-Geschosse-nahe-Taiwan-ab-article23504937.html

    Jetzt, da sich die Sprecherin des Repräsentantenhauses, Nancy Pelosi, sicher in
    Seoul, Südkorea, befindet – wo weder Präsident Yoon Suk-yeol noch der
    Außenminister des Landes mit ihr zusammentreffen werden, da ersterer
    „praktischerweise“ im „Urlaub“ und letzterer im nahe gelegenen Kambodscha ist,
    läßt sie Taiwan nun im direkten Fadenkreuz einer nuklear bewaffneten Supermacht
    zurück und geht in Washington wieder ihrem Hobby nach: dem „Aktien-Insiderhandel“.

    Insider-Handel ?“
    Was hat das – bitte schön – mit Taiwan zu tun ?

    https://qlobalchange.substack.com/p/zieht-pelosi-die-aufmerksamkeit-auf

    ʕ→ᴥ←ʔ

    • @klapperschlange
      Naja, ausgerechnet der Trump hat es nötig von cheating und Insider Handel zu sprechen.
      Wenn man selbst im Glashaus sitzt, wirft man nicht mit Steinen. Man nimmt faule Eier oder Tomaten dafür.

  3. Man könnte sich schon fragen, wer den Rest des Goldes hat. 35.000 Tonnen halten die Zentralbanken wie FED und BIZ und Co. Mit oder ohne Wolfram.
    Mittlerweile beträgt die Gesamtmenge des jemals geförderten Goldes etwa 200.000 Tonnen, wenn man den Berichten glauben darf.
    Also wer hat die 165.000 Tonnen. ?
    Diese Menge kann nur in Privatbesitz sein.
    Einerseits die Kirchen, dann die Schönen und Reichen und die polnischen Eisenbahn Tunnels bzw. spanische Schiffe auf dem Meeresgrund.:).
    Die Bank of Hawaii scheidet aus, die fällt ja unter oben genannten Staatsbesitz.
    Beim Privatbesitz muss man nur noch Schmuck und Anlage Gold unterscheiden.
    Da nun weder Staat noch Kirchen ihr Gold abgeben, lässt sich kalkulieren, wieviel jeder der 9 Milliarden Erdenbürger an Gold besitzt.
    Man kann grosszügig Dritteln. 1/3 Kirche, 1/3 Schöne ind Reiche 1/3 samt polnischen Zügen der Rest der Menschheit.
    55.000 Tonnen für na, dann eben 8 Milliarden Seelen, abzüglich noch der Tunnel und Schiffe.:).
    Soviel kann das nun für den Einzelnen nicht sein, dass jemand behauptet, Gold befinde sich in der ultimativen Blase. Auf dem Papier vielleicht schon, aber nicht physisch.

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