Montag,25.Oktober 2021
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Größter Gold-ETF: $ 600 Mio. abgezogen

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Seit Jahresanfang haben Investoren netto 10 Milliarden US-Dollar aus dem SPDR Gold Shares (GLD) abgezogen (Foto: Goldreporter / Bundesbank)

Investoren haben erneut Kapital aus dem größten Gold-ETF abgezogen. Die Fonds-Bestände sind auf den tiefsten Stand seit April 2020 gefallen.

Silber- und Goldpreis

Der Goldpreis notierte am heutigen Donnerstagvormittag um 8:45 Uhr mit 1.728 US-Dollar pro Unze (FOREX). Das entsprach 1.490 Euro (+0,1 %). Die Silberunze kostete 21,55 US-Dollar beziehungsweise 18,57 Euro. Die charttechnische Lage bei beiden Metallen ist angeschlagen, insbesondere bei Silber, wo nun erneut eine wichtige Unterstützung fiel: Silber vor der Klippe: Wird der Sturz vereitelt?

Größer Gold-ETF

Die zurzeit wenig aussichtsreiche Perspektive hat auch ETF-Investoren erneut zum Verkauf von Anteilen veranlasst. So verzeichnete der größte Gold-ETF, der SPDR Gold Shares (GLD), im Vorwochenvergleich Netto-Kapitalabflüsse in Höhe von 611 Millionen US-Dollar. Dabei reduzierten sich die gemeldeten Goldbestände des Fonds um 1 Prozent oder 10,76 Tonnen auf 990,03 Tonnen. Das ist der niedrigste Stand seit dem 8. April 2020, also zum Zeitpunkt als die Corona-Krise international richtig Fahrt aufnahm.

Seit Jahresbeginn haben Investoren nun insgesamt 10 Milliarden US-Dollar aus dem ETF abgezogen. Pro Anteilsschein muss der Fonds-Betreiber 1/10 Unze Gold physisch hinterlegen.

Silber-Fonds

Eine ähnliche Entwicklung ist beim iShares Silver Trust (SLV) zu sehen. Auch bei dem größten Silber-Fonds ergibt sich gegenüber Vorwoche ein Rückgang der Metallbestände um 1 Prozent, was hier 177,13 Tonnen entspricht. Offizielle lagert der SLV nun 16.827,39 Tonnen Silber ein. Pro Anteilsschein muss der ETF 1 Unze Silber vorhalten.

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Einordnung Gold-/Silber-ETFs

Vergangener Kursrallys bei den Edelmetallen waren regelmäßig von deutlich steigenden Beständen bei den Edelmetall-ETFs begleitet. Allerdings sind die ETF-Bestände eher Nachläufer, die einem steigenden Silber- und Goldpreis mit zunehmendem Inventar folgen. Dann nämlich, wenn sich vor allem institutionelle Investoren über dieses Instrument („Papiergold“) auf dem Edelmetallmarkt positionieren.

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