Mittwoch,01.Februar 2023
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Größter Gold-ETF: Investoren bleiben skeptisch

Gold, Gold-ETF, SPDR Gold Shares (Foto: Goldreporter)
Die Bestände des SPDR Gold Shares (GLD) sind zu Jahresbeginn gesunken. Allerdings meldete der Betreiber noch keinen Kapitalabfluss (Foto: Goldreporter).

Der deutliche Goldpreis-Anstieg zu Jahresbeginn hat sich noch nicht positiv auf die Investments in den größten Gold-ETF ausgewirkt.  

Gold und Silber

Am Donnerstagvormittag um 9 Uhr kostete eine Feinunze Gold am Spotmarkt 1.849 US-Dollar. Das entsprach 1.742 Euro. Der Silberpreis notierte zum gleichen Zeitpunkt mit 23,63 US-Dollar beziehungsweise 22,26 Euro.

Damit zog der Goldpreis innerhalb einer Woche deutlich an. Denn in US-Dollar wie in Euro stand Gold zuletzt rund 2,4 Prozent höher. Dagegen notierte der Silberpreis im Vorwochenvergleich praktisch unverändert.

Größer Gold-ETF

Währenddessen verzeichnen die großen Edelmetall-ETFs Bestandsrückgänge. So meldet der Betreiber des SPDR Gold Shares (GLD) per 4. Januar 2023 ein Inventar von 916,77 Tonnen. Damit lag die Bestandsmeldung 1,74 Tonnen unter Vorwoche. Allerdings gab es in diesem Zeitraum keine Kapitalabflüsse. In der Regel gibt es eine zeitliche Diskrepanz zwischen den Bestandsangaben und dem Kapitalflow. Offiziell ist jeder ausgegebene GLD-Anteilschein mit einer Zehntel Unze Gold physisch gedeckt.

Größter Silber-ETF

Auch der iShares Silver Trust (SLV) meldet eine Minderung der Bestände. Diese sind gegenüber Vorwoche um 108,95 Tonnen auf 14.465,06 Tonnen gesunken. Das ist im Rahmen unserer wöchentlichen Analyse der niedrigste Wert seit fast zwei Jahren. Pro ausgegebener Aktie muss der ETF-Betreiber eine Unze Silber einlagern.

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Einordnung ETFs

Vergangene Rallys bei den Edelmetall-Kursen waren regelmäßig von deutlich steigenden Beständen in den entsprechenden Silber- und Gold-ETFs begleitet. Allerdings sind die Fonds-Bestände eher Nachläufer, die einem steigenden Silber- und Goldpreis mit zunehmendem Inventar folgen. Dann nämlich, wenn sich vor allem institutionelle Investoren über dieses Instrument („Papiergold“) auf dem Edelmetallmarkt positionieren. Abgesehen davon, erfreuten sich diese ETFs in den vergangenen Jahren steigender Beliebtheit unter jungen US-Anlegern, die Anteile über immer stärker verbreiteten Discount-Broker erwerben.

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2 Kommentare

  1. Auch ich bleibe skeptisch.
    Kaum ist der Goldpreis um lächerliche 2 %
    gestiegen, drehen hier schon Einige völlig durch.
    Mir ist Gold zu teuer und Geschichte wiederholt sich oft.
    Am 7.8.20 war Gold mit 1.737 € ebenfalls nicht gerade billig und am 6.3.21 konnte man es dann wieder für 1.427 € aufsammeln.
    So etwas wiederholt sich of im Frühjahr!
    Echte Schnäppchenjaeger kaufen billiges Silber zyklisch nur im Sommer und können dann in Ruhe die Hyperinflation abwarten.

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