Freitag,01.März 2024
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Größter Gold-ETF: Investoren ziehen 280 Mio. Dollar ab

Der Goldpreis-Rückgang in dieser Woche war begleitet von einer weiteren Minderung der Lagerbestände des größten Gold-ETFs.

Gold- und Silberpreis

Am gestrigen Mittwoch schloss der Goldpreis im US-Futures-Handel mit 1.932 pro Unze (Dezember-Kontrakt). Das entsprach 1.800 Euro. Dagegen kostete Silber zum gleichen Zeitpunkt 23,18 US-Dollar beziehungsweise 21,60 Euro pro Unze. Damit sind die Edelmetall-Kurse in Vorwochenvergleich noch einmal zurückgekommen.

Gold, Goldbarren, ETF (Bild: Goldreporter)
Die Bestände des SPDR Gold Shares (GLD) sind nun wieder zwei Wochen in Folge gefallen. Der Goldpreis bewegt sich erneut an der Schwelle zu wichtigen technischen Unterstützungen (Bild: Goldreporter)

Denn Gold verbilligte sich jeweils um 0,6 Prozent – in Euro und US-Dollar. Währenddessen gab der Silberpreis um 1,4 Prozent nach.

Größter Gold-ETF

Und die Kursentwicklung war begleitet von einer erneuter Bestandsminderung beim weltgrößten Gold-ETF. Denn das Inventar des SPDR Gold Shares (US-Börsenkürzel: GLD) sank per 13. September 2023 um 1,75 Tonnen oder 0,2 Prozent auf 884,89 Tonnen. Dabei kam es aber zu einem Netto-Kapitalabfluss im Umfang von 286 Millionen US-Dollar. Pro ausgegebenem Schein sind die Fonds-Anteile offiziell mit einer Zehntel Unze Gold gedeckt.

Größter Silber-ETF

Dagegen verzeichnete der iShares Silver Trust (SLV) innerhalb einer Woche Metall-Abgänge. Denn die Bestände des größten Silber-Fonds stiegen gegenüber Vorwoche um 131,20 Tonnen oder 0,97 Prozent auf 13.708,43 Tonnen. In diesem Zuge flossen 97 Millionen US-Dollar an Netto-Kapital in den ETF. Der Betreiber des SLV muss pro ausgegebener Aktie eine Unze Silber physisch hinterlegen.

Gold, Gold-ETF, Goldpreis

Einordnung Edelmetall-ETFs

Vergangene Rallys bei den Edelmetall-Kursen waren regelmäßig von deutlich steigenden Beständen in den entsprechenden Silber- und Gold-ETFs begleitet. Allerdings sind die Fonds-Bestände eher Nachläufer, die einem steigenden Silber- und Goldpreis mit zunehmendem Inventar folgen. Dann nämlich, wenn sich vor allem institutionelle Investoren über dieses Instrument („Papiergold“) auf dem Edelmetallmarkt positionieren. Abgesehen davon, erfreuten sich diese ETFs in den vergangenen Jahren steigender Beliebtheit unter jungen US-Anlegern, die Anteile über immer stärker verbreiteten Discount-Broker erwerben.

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