Mittwoch,27.Oktober 2021
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Großbritannien: Staatsschulden doppelt so hoch wie offiziell angegeben

Eine aktuelle Studie warnt vor einer Reihe erheblicher Verbindlichkeiten Großbritanniens, die nicht in den offiziellen Zahlen berücksichtigt sind.

Die drei großen Rating-Agenturen Standard & Poor’s (S&P), Moody’s, Fitch sehen weiterhin keinen Anlass, das Top-Rating für Großbritannien fallen zu lassen. S&P beließ es zuletzt bei einem negativen Ausblick, wegen der haushaltspolitischen Probleme des Landes.

Laut einer Studie des unabhängigen Centre for Economics and Business Research (CEBR) könnte dieses Problem allerdings noch deutlich größer sein, als die offiziellen Zahlen glauben machen. Das Institut warnt vor verstecken Belastungen in erheblichem Umfang.

Die britische Staatsverschuldung soll laut Regierungsangaben bis zum kommenden Frühjahr auf 932 Pfund steigen (1,12 Billionen Euro). Laut CEBR fehlen in dieser Betrachtung allerdings Ausgaben im öffentlichen Dienst und Pensionsrückstellungen für Staatsbedienstete sowie Kosten im Rahmen von Infrastruktur-Projekten, die mit privaten Investorengeldern finanziert wurden.

Das CEBR schätzt die in diesem Zusammenhang zusätzlich anfallenden Verbindlichkeiten auf 1,13 Billionen Pfund (1,36 Bio. Euro). Somit summiert sich das britische Staatsdefizit vor diesem Hintergrund auf insgesamt 2,06 Billionen Pfund (2,48 Bio. Euro). Die britische Schuldenstandsquote läge statt den offiziellen 62 Prozent, bei 138 Prozent des Bruttoinlandsproduktes.

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