Montag,16.Mai 2022
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Russische Goldreserven leicht gesunken

Russland, Gold (Foto: Goldreporter)
Russland besitzt offiziell rund 2,298 Tonnen Gold. Im Januar wanderten etwa 3 Tonnen ab (Foto: Goldreporter).

Die russische Zentralbank hat im Januar 100.000 Unzen Gold abgegeben. Innerhalb eines Jahres stiegen die Goldreserven aber um 900.000 Unzen.

Russisches Gold

Die russische Zentralbank hat in den vergangenen Monaten wieder Gold zugekauft. Für Januar wird allerdings ein Rückgang um 100.000 Unzen ausgewiesen. Das entspricht 3,11 Tonnen. Die Goldbestände beliefen sich damit zuletzt auf 73,9 Millionen Unzen beziehungsweise 2.298,54 Tonnen. Damit sind die Goldreserven innerhalb eines Jahres um 900.000 Unzen oder 28 Tonnen angestiegen.

Währungsreserven

Der Wert des russischen Staatsgoldes betrug zuletzt 132,25 Milliarden US-Dollar. Währenddessen weist Russland 630,20 Milliarden US-Dollar als gesamten Währungsreserven aus. Der Goldanteil an diesen Rücklagen beträgt somit 20,9 Prozent.

Goldreporter

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6 Kommentare

  1. Hallo.
    Ich beobachte die site usdebtclock.org
    Dort ist ein Punkt paper to silver ratio.
    Diese Zahl erhöht sich im Moment täglich um 0,5
    Wenn das so weiter geht steht diese Zahl am Jahresende bei 500. Meine Fragen: Hat diese Seite Hand und Fuss? Und hätte eine Zahl von 500 Papieren zu 1 Unze Silber Auswirkungen, zB Schlafende erwecken? Und heisst das, dass Silber wirklich knapp ist, oder immer mehr Papier nötig ist den Preis unten zu halten?
    LG

    • @Klaus
      Geh mal auf Youtube und gib in der Suchleiste „Professor Bocker Silber“ ein. Der vorletzten Herbst Verstorbene führt u.a. aus, daß 80% der Förderung gleich von der Industrie gefressen werden. Wenn die Produktion von Industrie-Gütern nach dem Ende von Corona wieder richtig losgeht, ist für den Silber-Preis kein Halten mehr. Erst recht, wenn das mit den E-Autos losgeht. Deshalb würde bei Ag jeder Versuch ins Leere laufen, den Besitz zu verbieten, weil sich ein Schwarzmarkt bilden wird. Die bekannten Silbergruben der Welt sollen in ein paar Jahren erschöpft sein; ein bißchen kommt immer noch als „Beifang“ zustande beim Kupfer-Bergbau. Der polnische Staat – man hört da verschiedene Zahlen – soll mal 70.000, mal 100.000 Tonnen strategischer Silber-Reserven angehäuft haben. Will sagen, wenn die Indianer Holz sammeln, sollten wir auch in den Wald gehen. Die Polen haben den Teufel getan, sich dem Euro anzuschließen. Warum wohl?

    • @Klaus
      Keine Ahnung, ob der Wert bzw. die Seite verlässlich ist. Bekannt ist die Seite zumindest. Ich würde dem angesprochenen Wert jedoch sowieso nicht zu viel beimessen. Er beschreibt zwar nach der Anleitung das Verhältnis, des gehandeltem, nicht Realem zu der Weltproduktion von Silber, beinhaltet dabei aber nicht, wie viel bereits zuvor gefördert wurde und wieviel davon noch real vorhanden, also nicht verbraucht, wurde. Vermutlich leicht aus den erhobenen Statistiken der offiziellen Großhändler (nicht Schwarzmarkt) zu berechnen, vernachlässigt aber den großen Bazzen, der schon da ist. So meine spontane Interpretation.

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  3. Meine weibliche Intuition sagt mir, dass das nur marginale Schwankungen sind. Interessanter scheint, dass Putin himself bereits seit 2007 systematisch Gold kaufen lässt – damals hatte Russland gerade einmal 400 Tonnen im Portfolio. Seit 15 Jahren kauft Putin rechnerisch also jeden Monat etwa 10 Tonnen Gold. Was schon eine [goldene (sic!)] Hausnummer ist.

    In der Tat, der Goldanteil an den Währungsreserven beträgt über 20 Prozent, was im internationalen Vergleich ein sehr hoher Wert ist – die ‚Dedollarisierung‘ lässt schön grüßen. Russland möchte aus gutem Grund die Hegemonie der Weltleidwährung schwächen. Schließlich dient der [Petro-]Dollar als politische Waffe in der Aufrechterhaltung der globalen US-Dominanz.

    Daher wird ein immer größerer Anteil der Importe und Exporte systematisch auf Landeswährungen umgestellt. Nach einer Bloomberg-Analyse werden inzwischen gewaltige Handelsströme von und nach Russland völlig ohne Dollarfakturierungen abgewickelt. By the way, wollte man Russland nicht aus dem Society for Worldwide Interbank Financial Telecommunication-System [vulgo SWIFT] rauswerfen?

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