Mittwoch,12.Juni 2024
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Schweizer Gold: 130 t nach Asien abwandert

Nach China hat die Schweiz im Mai alleine knapp 46 Tonnen Gold geliefert. Dafür kamen jeweils mehr als 20 Tonnen aus den USA und Australien.

Golddrehkreuz Schweiz

Die Eidgenössische Zollverwaltung hat die Schweizer Außenhandelszahlen für den Monat Mai veröffentlicht. Darin enthalten sind auch Angaben über das im vergangenen Monat exportierte und importierte Gold. Zur Erinnerung: Schweizer Raffinerien bedienen bis zu zwei Drittel des weltweit nachgefragten Feingoldes. Das heißt, die Zahlen geben relativ zeitnah Auskunft über die internationale Goldnachfrage und große Goldtransfers. Wir haben die aktuellen Daten aufbereitet.

Gold, Goldbarren, Schweiz (Bild: Goldreporter)
Gold geht nach Asien vor allem in Form von Kilobarren. Dagegen handelt es sich bei dem aus den USA und Großbritannien kommenden Metall oft um 400-Unzen-Investmentbarren (Bild: Goldreporter).

52 Tonnen nach China

Demnach gingen erneut großen Mengen an Gold nach China. Denn im vergangenen Monat waren es noch einmal 45,97 Tonnen, nach 52 Tonnen im Vormonat. Seit Jahresanfang wurden auf dieser Wegstrecke bereits 250 Tonnen verschifft.

Und auch nach Indien gelangt wieder mehr Ware, mit zuletzt 31,19 Tonnen. Dagegen waren es im Vormonat nur 7 Tonnen und seit Januar 83 Tonnen. Daneben erhielten die Vereinigten Arabischen Emirate zuletzt rund 18 Tonnen und Saudi-Arabien mehr als 11 Tonnen. Nimmt man die Türkei und Hongkong hinzu, dann wanderten im Mai insgesamt 132 Tonnen in diese Staaten ab.

Dabei stiegen die Gesamtexporte der Schweiz stark an – nämlich um 33 Prozent gegenüber Vormonat und um 40 Prozent gegenüber Vorjahr auf zuletzt 152,19 Tonnen im Wert von 8,74 Milliarden CHF (8,91 Mrd. EUR).

Gold, Schweiz, Importe, Mai, 2023, USAGold, Goldexporte, Schweiz, Mai, 2023, China, Indien

Gold-Importe der Schweiz

Auf der Gegenspur landeten im Mai 242,35 Tonnen Gold im Wert von 9,7 Milliarden CHF (9,89 Mrd. EUR) in der Schweiz. Hier sehen wir einen Anstieg der Lieferungen um 31 Prozent beziehungsweise 51 Prozent (gegenüber Vorjahr).

Dabei waren zuletzt die USA mit 28 Tonnen, Australien mit 20 Tonnen und Großbritannien mit 14 Tonnen die größten Lieferanten. Substanzielle Mengen kamen zudem aus Usbekistan (12 t) und Südafrika (11 t). Weitere Informationen entnehmen Sie aus den Tabellen oben.

Hinweis: Bei dem genannten Metall handelt es sich gemäß der Eidgenössischen Zollverwaltung um „Gold, einschl. platiniertes Gold, in Rohform, zu anderen als zu monetären Zwecken (ausg. als Pulver)“.

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