Sonntag,29.Mai 2022
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Silber-Investoren auf Schnäppchenjagd

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Die Bestände des iShares Silver Tust (SLV) sind in einer Woche um 386 Tonnen auf fast 18.000 Tonnen angestiegen (Foto: Max Tactic – Fotolia.com).

Der Silberpreis ist gegenüber Vorwoche um 3 Prozent gesunken. Gleichzeitig stiegen die Bestände des größten Silber-ETFs auf ein 12-Monats-Hoch.

Gold und Silber

Gold- und Silberpreis befinden nach den Osterfeiertagen unter Druck. Am heutigen Donnerstag um 9:30 Uhr kostete die Feinunze Gold am Spotmarkt 1.950 US-Dollar. Das entsprach 1.787 Euro. Silber notierte mit 25,02 US-Dollar beziehungsweise 22,92 Euro.

Damit stand Gold im Vorwochenvergleich um jeweils 1,1 Prozent tiefer. Silber hat seit vergangenem Donnerstag 3 Prozent abgegeben.

Gold-ETF

Der weltweit größte Gold-ETF, SPDR Gold Shares (GLD), meldet per 20. April 2022 Goldbestände in Höhe von 1.106,74 Tonnen. Damit stieg das Inventar gegenüber Vorwoche um 2,32 Tonnen oder 0,21 Prozent. Pro Anteilsschein muss der Betreiber 1/10 Unze Gold physisch einlagern.

Silber-ETF

Noch deutlich stärker fiel der Zuwachs im Silberinventar des größten Silber-ETFs aus, dem iShares Silver Trust (SLV). Denn dessen Bestände nahmen im Vorwochenvergleich um 386,31 Prozent oder 2,2 Prozent zu auf 17.975,98 Tonnen. Das entsprich im Rahmen unserer wöchentlichen Datenerfassung dem höchsten Wert seit dem 24. März 2021. Für einen ausgegebenen Anteilsschein am SLV muss der Betreiber 1 Unze Metall in seinen Tresoren einlagern.

Sind institutionelle Silber-Investoren auf Schnäppchenjagd? Das sieht ganz so aus. Denn auch die Bestände des Sprott Physical Silver Trust (PSLV) stiegen im Vorwochenvergleich erneut an. Und zwar um 18,73 Tonnen auf 5.005,91 Tonnen. Dieser Fonds wird von der Internet-Community „Wall Street Silver“ promotet.

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Einordnung ETFs

Vergangene Rallys bei den Edelmetall-Kurse waren regelmäßig von deutlich steigenden Beständen bei den entsprechenden ETFs begleitet. Allerdings sind die Fonds-Bestände eher Nachläufer, die einem steigenden Silber- und Goldpreis mit zunehmendem Inventar folgen. Dann nämlich, wenn sich vor allem institutionelle Investoren über dieses Instrument („Papiergold“) auf dem Edelmetallmarkt positionieren.

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4 Kommentare

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  2. Ich glaube, die Japaner haben mit jahrzehntelanger, exzessiver Ausweitung der Geldmenge ihre Währung nachhaltig ruiniert.
    https://fortune.com/2022/04/22/japan-yen-usd-conversion-rate-price-crash-currency-crisis/
    Die Inflation wird definitiv kommen, so wie ein voller Bauch sich irgendwann nach unten entleert.
    https://finance.yahoo.com/news/bojs-kuroda-vows-persistently-continue-151342189.html
    Das Ausmaß der Inflation wird kraß sein. Was das für Rücklagen und Ersparnisse der Menschen bedeutet, muß ich keinem erklären. Ich kann jedem Japaner nur wünschen, daß er sich rechtzeitig Ag und Au zugelegt hat. Ach ja, es soll mir keiner erzählen, daß das keine Auswirkungen auf den Dollar hat. Japan hält ca. 1,2 Bio. $ an US-Bonds. Prost Maxe!

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