Dienstag,07.Februar 2023
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Silber und Gold kaufen: Aktuelle Lage und Preise!

Goldmünzen, Goldbarren, Gold kaufen
Jetzt Gold kaufen: Vor Weihnachten kann sich die Angebotslage im Edelmetall-Handel noch einmal verschärfen. Wie sich Edelmetall-Preise entwickeln werden, kann allerdings niemand seriös vorhersagen.

Die Edelmetall-Preise sind innerhalb einer Woche wieder angestiegen. Das ist zu beachten, wenn Sie jetzt Silber und Gold kaufen möchten!

Gold kaufen

Im Dezember konnte man in den vergangenen Jahren immer wieder günstig Gold kaufen, bevor die Preise im Januar wieder etwas stärker anzogen. Am heutigen Freitag um 15:30 Uhr notierte der Goldpreis am Spotmarkt mit umgerechnet 1.702 Euro pro Unze. Damit verbuchte das Edelmetall gegenüber Vorwoche einen Kursgewinn von rund einem Prozent. Mit 21,45 Euro pro Unze legte der Silberpreis sogar fast 5 Prozent zu. Wie sind die aktuellen Bedingungen im Edelmetall-Handel?

Krügerrand-Goldmünzen

Wer am Freitagnachmittag in Form von Krügerrand-Münzen Gold kaufen wollte, zahlte für eine Unze durchschnittlich 1.789 Euro. Basis ist unsere wöchentliche Preiserhebung unter fünf deutschen Edelmetall-Händlern. Damit errechnete sich zu diesem Zeitpunkt ein Aufgeld von 5,11 Prozent. Dagegen waren es in der Vorwoche noch 5,2 Prozent.

Aufgeld gesunken

Die gleiche Entwicklung sehen wir bei Goldbarren der Größe von 100 Gramm. Denn hier kostete ein Stück im Mittel 5.624 Euro. Somit lag der Preis 2,75 Prozent oberhalb des reinen Goldwertes. In der Vorwoche waren es 2,83 Prozent. Diese Entwicklung deutet zumindest daraufhin, dass es im Vorweihnachtsgeschäft bislang noch zu keiner Verschärfung der Lage bei Angebot und Nachfrage gekommen ist. Wer noch vor Jahresende Gold kaufen möchte, sollte womöglich nicht zu lange zögern.

Mit den aktuellen Preisen befinden uns aber weiterhin auf einem erhöhten Krisenniveau. Zum Vergleich: Lange Jahre waren Krügerrand-Goldmünzen mit einem durchschnittlichen Aufgeld von weniger 3 Prozent zu haben. Bei 100-Gramm-Goldbarren waren es in der Regel weniger als 2 Prozent.

Silber kaufen

Interessant ist nach wie vor die Entwicklung der Preise bei klassischen Silberanlagemünzen. Wie in der vergangenen Woche dargelegt: Händler können Silbermünzen, die aus dem EU-Ausland importiert wurden, teilweise noch bis Ende des Jahres (günstiger) differenzbesteuert anbieten. Unsere Daten vom Freitagnachmittag zeigen, dass sich das Aufgeld für Maple-Leaf-Münzen des aktuellen Jahrgangs zuletzt stabilisiert haben. Denn um 15:30 Uhr lag der Durchschnittspreis bei 30,47 Euro und damit 42,04 Prozent über dem Silberwert. In der Vorwoche hatten wir ein nur geringfügig geringeres Aufgeld von 41,93 Prozent errechnet.

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Das Aufgeld für Silbermünzen der Sorte Maple Leaf hat sich zuletzt bei durchschnittlich rund 42 Prozent eingependelt.

Und nach wie vor gilt: Mit Silberbarren ab einer Größe von einem Kilogramm kann man günstiger Silber kaufen. Denn bei diesen Stücken belief sich das Aufgeld am Freitag bei 33,17 Prozent (Vorwoche: 33,47 %). Das heißt, man bekommt mehr Silber für den Euro als beim Kauf von Silbermünzen.

Silber und Gold kaufen

Hinweis: Mit den von uns erhobenen Daten beobachten wir die allgemeine Marktpreis-Entwicklung und sondieren Hinweise auf die Veränderung von Angebot und Nachfrage in deutschen Edelmetall-Handel. Allerdings können die Preisangaben bei einzelnen Händlern deutlich variieren. Unsere wöchentlichen Durchschnittspreise ermitteln wir bereits seit dem Jahr 2010.

Wer Silber oder Gold kaufen möchte, sollte beachten: Kleinere Veränderungen beim Aufgeld sind nicht als Beurteilungsgrundlage für kurzfristige Kaufentscheidungen gedacht, da Silber- und Goldpreis ohnehin ständigen Schwankungen unterworfen sind. Aber das von uns errechnete durchschnittliche Aufgeld gibt einen Anhaltspunkt über das Preisniveau bei verschiedenen Anbietern.

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7 Kommentare

  1. Schon wieder: besser als erwartete Daten vom US-Arbeitsmarkt . . .
    obwohl viele, große US-Firmen tausende von Arbeitsplätzen abbauen:

    „Irgendetwas ist faul: Ungeklärte, rekordverdächtige 2,7-Millionen-
    Arbeitsplatzlücke
    taucht im Bericht über kaputte Gehaltslisten auf“.

    Es wird also immer wieder „getrickst, gelogen und betrogen“:

    Was noch verwirrender ist, ist die Tatsache, dass trotz des anhaltenden
    Anstiegs der Beschäftigtenzahlen außerhalb der Landwirtschaft die
    Haushaltserhebung weiterhin eine zunehmende Schwäche anzeigt, und dass
    die Lücke, die sich im März aufgetan hat, seit dem 30. November auf sage
    und schreibe 2,7 Millionen „Beschäftigte“ angewachsen ist, die möglicherweise
    nur in der Tabellenkalkulation eines politischen Aktivisten des BLS (oder ist es
    das BLM) existieren. In der Tat bestätigt ein Blick auf das nachstehende Diagramm
    alles, was man über die „Datenintegrität“ des BLS wissen muss.“

    Hier ist die Quelle.
    ‹(•¿•)›

  2. @Klapperschlange
    mal als Kontrolle, ob ich da einen Denkfehler mache:

    1.) Ich verliere meinen gut bezahlten Job bei Meta, Google, oder bei Audi.
    Um eine Familie ernähren zu können fange ich an:
    2.) Vormittags helfe ich 3 Stunden in eine Krankenhausküche aus
    3.) Nachmittags 4 Stunden bei Aldi
    4.) Abends kutschiere ich Pizzen für Delivery Dings aus.
    5.) Am Wochenende arbeite ich stundenweise auf dem Weihnachtsmarkt oder sonstwo in der Gastro.

    BLM-Berechnung:
    1 Arbeitsplatz verloren
    4 neue Jobs geschaffen.
    Fazit: In Summe 3 neue Arbeitsverhältnisse.
    Stimmt doch, oder ?

    Dass ich mit den 4 neuen Jobs nie wieder das Problem haben werde, ob ich nun einen Krüger oder einen Maple kaufen soll, zählt ja nicht.

    • @MeisterEder

      . . . kein Denkfehler: „Fulltime-Jobs“ gehen verloren und werden durch
      3-4 schlechtbezahlte Nebenjobs ersetzt, welche die Job-Statistik
      „verschönern“.
      Ich bin gespannt, wann dieses „Potemkinsche Kartenhaus“ zusammenbricht.

      • @Klapperschlange
        Klar, die Amis lügen genauso gut wie wir.
        Das kennen Sie ja auch bei uns: auf jeden Arbeitslosen in der Statistik kommen 3, die
        – 1 Stunde Berwerbungstraining pro Woche machen,
        – schlicht als “ dem Arbeismarkt derzeit nicht verfügbar “ klassifiziert werden,
        – In irgendwelchen MC Jobs für 3 Stunden geparkt sind
        Und und und…

        Schreinerregel:
        Glaube NICHTS,
        prüfe ALLES,
        Denke SELBST.

        Anwendungsbeispiel:
        Geld-Schein
        Was sagt uns das ?

  3. @Meister Eder
    Sie haben da keinen Denkfehler, leider.

    Und wenn ich mich so in meinem Bekanntenkreis umschaue, da landen immer mehr Menschen in prekäre Beschäftigungsverhältnisse. Nicht aber, weil sie ihre Jobs verlieren und zu minderbezahlten Aushilfen mutieren. Sondern weil die Anpassungen der Strom- und Gasabschläge peu à peu eintrudeln. Wo doch schon Dank der massiv gestiegenen Lebensmittel- und Kraftstoffpreise deutlich weniger im Geldbeutel ist.
    So Schlimm wie zum Ende der Weimarer Republik ist es beileibe nicht. Aber auch damals hatte es erst seicht angefangen. Wie drückte es seinerzeit Wilhelm Busch aus: „Wehe, wehe, wenn ich auf das Ende sehe!“

  4. Zum Glück für die heutige Zeit bin ich nicht in freie Marktwirtschaft tätig noch in Handwerksbetrieb tätig. Da wir ein großes kommunales Unternehmen sind mit mehreren sparten, und die Bilanzen teils durch steuerngelder finanziert werden, sind wir noch(?) Einigermaßen sicher. Sollte doch die Zeit kommen, das was ich verdiene gleichzeitig durch hohe Inflation, hohe Energiepreise, hohe Lebensmittelpreisen, usw. Aufgefressen wird und ich finanziell gleich stehe mit einen der nicht arbeitet, werde ich das Land verlassen.
    Woanders haben wir ein abbezahltes Haus mit kleinen Garten zur Selbstversorgung, heizungsöl gibt’s auch genug, regional Märkte, und nicht zu vergessen ich stehe nicht mit leeren händen da. Gold und silber sei dank.

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