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So entwickelt sich der Goldpreis im August

Der August ist saisonal gesehen kein schlechter Gold-Monat. Und im vergangenen Jahr erzielte der Euro-Goldpreis immerhin den fünftgrößten Kursgewinn während dieses Zeitraums seit 1970.

Gold, Goldpreis, Euro (Foto: Goldreporter)

Der Euro-Goldpreis ist innerhalb der vergangenen zwölf Monate um 35 Prozent gestiegen. Im August 2019 stieg Gold um fast 8 Prozent (Foto: Goldreporter).

Goldpreis-Rally

Am letzten Tag des vergangenen Monats notierte der Goldpreis in London bei 1.964,90 US-Dollar. Das entsprach 1.661,72 Euro. Auf Euro-Basis verbuchte Gold im Juli einen Kursgewinn von 5,35 Prozent. In US-Dollar gerechnet betrug das Plus sogar 11 Prozent. Für Euro-Anleger gibt es trotzdem wenig zu meckern. Vor genau einem Jahr stand der Goldpreis bei 1.227 Euro. Innerhalb von zwölf Monaten sprang der Euro-Goldpreis damit um 35 Prozent nach oben.

Gold-Statistik

Wie wird der August laufen? Betrachten wir dazu unsere Goldpreis-Statistik seit 1970. Sie zeigt, dass der August im Durchschnitt einen Kursgewinn von 1,07 Prozent brachte. Damit rangiert dieser Zeitraum immerhin auf Platz fünf der besten Goldmonate des Jahres – knapp hinter dem Februar mit +1,09 Prozent. 30 -mal in den vergangenen 50 Jahren endete der August für Gold mit positiven Vorzeichen, also in 60 Prozent der Fälle. Von saisonaler Schwäche kann also keine Rede sein.

2019 denkwürdig

Im vergangenen Jahr fiel die Ernte besonders üppig aus. Der Goldpreis legte um knapp 8 Prozent zu. Das reichte für eine Top-5-Platzierung (siehe unten). Seinerzeit war Corona noch fern, es eskalierte aber der Handelsstreit zwischen den USA und China (Goldpreis hebt ab – Trump wütet gegen China).

Goldpreis in Euro, 2019, Statistik

Die beste August-Performance (Top-5)
1982: +20,92 %
2011: +10,86 %
2010: +9,04 %
2003: +8,79 %
2019: +7,97 %

Die schlechteste August-Performance (Top-5)
1993: -12,14 %
1976: -9,65 %
1992: -9,42 %
1973: -5,71 %
1999: -5,10 %

Hinweis: Alle Angaben beziehen sich auf den Goldpreis in Euro jeweils am Monatsende, basierend auf dem Goldpreis-Fixing London P.M. / LBMA-Kurs. Bei der Ermittlung der Datensätze vor Einführung des Euro (2001) wurden die DM-Kurse (1 Euro = 1,955 D-Mark) sowie die Londoner Fixing-Kurse zugrunde gelegt.

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Eingetragen von am 2. Aug. 2020. gespeichert unter Euro, Gold, Goldpreis, News. Sie können alle Antworten auf diesen Eintrag verfolgen über RSS 2.0. Sie können zum Ende springen und eine Antwort hinterlassen. Bitte beachten Sie unsere Forenregeln. Pingen derzeit nicht möglich

17 Kommentare für “So entwickelt sich der Goldpreis im August”

  1. Sebastian der Erste

    Öl,Agrarprodukte sind billiger als Gold und Silber. Der Rest ist bedeutend teurer!

    • @ Sebastian der Erste
      So lange die Bierpreise im Spätkauf noch stabil bleiben ist alles gut !
      :-) :-) :-)

    • @Sebastian der Erste

      Gehe jede Wette ein, das Gold heute Nacht die 2000 $ überspringen wird.
      Die Vermögensinflation wird damit auch Gold erreichen bzw. der Dollar inflationiert weiter!

      • Wolfgang Schneider

        @Morty
        Heute nacht kommt für die einen die Erlösung, für die anderen das Armageddon!
        Der Endkampf Gut gegen Böse hat begonnen.
        Sound the battle cry
        https://www.youtube.com/watch?v=gR6_QpGzS4I

        Sound the battle cry! See, the gold is nigh;
        Raise your stockpiles high for the hoard;
        Spend your FIAT on, stand firm everyone;
        Rest your cause upon its holy word.
        /Refrain:/ Rouse then, goldbugs, rally round the silver,
        Ready, steady, pass the word along;
        Onward, forward, let no bankers pilfer!
        Gold is captain of the mighty throng.

        Strong to buy the gold, marching on we go,
        While its worth, we know, must prevail.
        Phils and maples bright, gleaming in the light,
        Lead us through the night, we ne’er can fail.
        /Refrain:/ Rouse then, goldbugs, rally round the silver,
        Ready, steady, pass the word along;
        Onward, forward, let no bankers pilfer!
        Gold is captain of the mighty throng.

        O thou bullion gold, hear us when we call,
        Help us one and all by thy grace.
        When the dollar’s done, and the vict’ry’s won,
        Shares and bonds are torn before thy face.
        /Refrain:/ Rouse then, goldbugs, rally round the silver,
        Ready, steady, pass the word along;
        Onward, forward, let no bankers pilfer!
        Gold is captain of the mighty throng.
        Gold is captain of the mighty throng.

      • @ Morty Wette hastdu leider verloren

  2. Anzeige
  3. Schlechte Nachrichten aus Bayern:
    Die folgende Nachricht wird fast überall totgeschwiegen.
    Die 30 Covid-Ersterkrankten bei WEBASTO in Bayern werden seitdem medizinisch engmaschig überwacht.
    Seit April sind im Blut keine Antikörper mehr nachweisbar, d.h. es gibt keine Immunität gegen Covid 19 die länger als 2 oder 3 Monate hält.
    D.h. es wird auch nie einen wirklich wirksamen Impfstoff geben.
    Ein Desaster, aber wohl förderlich für den Goldpreis.

    • @MeisterEder

      Bei meiner grössten Bescheidenheit…
      Welche Neuigkeiten bringen Sie uns?

      Über die Richtigkeit ihrer Informationen, über die Patienten +Lebensweise wissen wir 0.

      Und was hat das mit dem Goldpreis zu tun??
      Was passierte, als die Grippewelle durch Länder xy rollte? Hat das die EM Kurse gejuckt?

      Die Gesundheits Wirtschaft leidet unter den immer mehr werdenden gesunden Menschen. (Profit im Sinkflug) So siehts aus.

      • @ Copa
        In grösster Bescheidenheit die Antwort:

        Wie Ihnen sicher nicht entgangen ist, herrscht in der kompletten Presse die Meinung: erst wenn es einen Impfstoff gibt, wird eine wirtschaftliche Erholung von Covid möglich sein.
        Jetzt nehmen wir das mal als gegeben hin, so denkt ja auch die breite Masse. Covid hat ja 3 Wesenskerne:
        1.) Eine Viruserkrankung
        2.) Ein massenpsychologisches Phänomen
        3.,) Die perfekte Ausrede, warum unser Wirtschafts- und Finanzsystem den Bach runter gehen wird (was es auch ohne Covid getan hätte).

        So, nun zu Ihren Fragen:
        1.) Die Info ist aus mehreren vertrauenswürdigen Quellen. u.a. Aus der „Zeit“ im Kapitel Wissen (das liest ja sowieso keiner) , vor etwa 7 Tagen.

        2.) Die Ausbildung von Antikörpern hat mit Lebensstil etc. der einzelnen Patienten so gut wie nichts zu tun, es ist die Kernfunktion unseres Immunsystems und funktioniert bei einer Maus im Prinzip genauso.

        3.) Dass es mit einer hohen Wahrscheinlichkeit grundsätzlich keinen längerfristig wirksamen Impfstoff gegen Covid geben wird, wird massive Auswirkungen auf die Psychologie der Massen und damit auf die wirtschaftliche Entwicklung haben.
        4.) Auswirkung auf den Goldpreis: ganz einfach: weiterer wirtschaftlicher Einbruch, Firmenpleiten, steigende Arbeitslosigkeit, Bankenpleiten…. irgendwann verliert auch die dumbe Masse das Vertrauen in die bedruckten Papierschnipsel.
        Wenn der Virus wirklich so schwer zu bekämpfen ist (ausser durch weitere lockdowns) ist das wieder ein „schwarzer Schwan“, der die nachhaltige Steigerung des EM-Preises sicher anschieben wird.

        5.) Warum die Grippewelle vor 2 Jahren mit gut 30.000 Toten allein in D niemanden gejuckt hat und wir jetzt bei 9.000 Covid-Toten dieses Theater machen frage ich mich auch jeden Tag.

        6.) Dass die Gesundheitsindustrie derzeit ein Gewinnproblem hat, liegt insb. daran, dass die von Covid verängstigten Menschen zu über 60 % ihre Vorsorgeuntersuchungen nicht mehr wahrnehmen und zu Hause sitzen.
        Daran werden die nächsten 5 Jahre mehr Menschen sterben (Krebs, Herzinfarkt, Schlaganfälle) als jetzt an Covid.

        Zum Thema Psychologie: wir sind gerade im Urlaub in Italien. Die letzten 30 Jahre war es von Florenz bis Venedig nicht mehr so schön, die ganzen Touristenmassen fehlen. Die sitzen alle aus Angst irgendwo zu Hause.
        Für Italien ist das ein Desaster.
        Das hält Italien nicht mehr lange durch. Und wenn hier die Lichter ausgehen, wir der Euro nicht unbedingt werthaltiger und EM wird weiter steigen.
        Da haben wir die Auswirkung auf den Goldpreis: es ist eine Krisenwährung.

  4. Jungs was ist da bloß los bei euch in Germany

    https://www.youtube.com/watch?v=0HCs59DX0UU&feature=youtu.be
    Wünsche allen einen friedlichen Sonntag Abend

    • @ ukunda Nach dem Interview mit dem Silberjungen weiss Ich aus welchen trifftigen Gruenden die Berliner Polizei mit Blaulicht durch die Stadt brettert.Bisweilen mit fatalen Folgen fuer Unbeteiligte.

  5. @ UKUNDA Was soll hier los sein es geht rapide abwaerts mit der Wirtschaft und immer schneller auch mit der Meinungsfreiheit.Aber keine Sorge die richtige Krise ist noch nicht da sie fängt erst ganz zart und langsam an.

  6. Vom Gewinn kann man erst sprechen, wenn man realisiert, also Gold verscherbelt.
    Gegen bedrucktes Papier.
    Wobei sich dann die Frage stellt, ob es ein Gewinn ist, wenn man Gold gegen Fiat Geld tauscht.
    Ich meine, es ist auch dann ein Verlust, wenn man Gold zu 1.000 Euro gekauft und nun zu 2.000 verkauft.Denn weder waren die 1.000 was wert, noch sind es die 2.000 oder 10.000.Denn, Papier ist niemals etwas wert.Schade um den Baum, der war was wert.

    • @renegade

      Alles hat 2 Seiten: wir benötigen jetzt ja auch die Dummköpfe, die Gold freudestrahlend in Papierschnipsel tauschen, weil sonst das ohnehin schon knappe physische Material ausgeht.
      Es ist wie in 2000, 2007 und letztes Jahr: wenn ich mein Aktiendepot leergeräumt habe brauchte ich ja auch Dummköpfe, die mir das Zeug abgekauft haben.
      Es gibt immer Gewinner und Verlierer.

  7. Ich durfte jetzt bei den letzten zwei Käufen in China, auch ein Foto machen beim Kauf.

    Wird immer lustiger hier

  8. genau das ist es ….. Gold jetzt verkaufen halte ich für keine gute Idee wenn man es nicht zwingend braucht. Ich denke die Preise werden noch auf locker 2600 – 3200 gehen ggf. auch höher wenn es zur Panik kommt. Physischer Markt ist so gut wie leer gefegt auch bei Silber die Nachfrage jedoch steigt und steigt…. Papier Euros/Dollars etc. nur zum bezahlen von Rechnungen verwenden aber es sicher nicht der Wertaufbewahrung wenn man mittel bis langfristig denkt.

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