Sonntag,21.April 2024
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So entwickelt sich der Goldpreis im August

Im August erreichte der Euro-Goldpreis bereits zweimal ein neues Rekordhoch. Wie stehen die Chancen in diesem Jahr?

Goldpreis-Entwicklung

Am letzten Handelstag im Juli notierte der Goldpreis auf Basis des Londoner Referenzkurses mit 1.970,65 US-Dollar pro Unze. Das entsprach 1.785,01 Euro. Damit stieg der Euro-Goldpreis im vergangenen Monat um 1,9 Prozent. Nach dem herben Verlust im Juni (-4,9 Prozent) und der im Mai gestarteten Kurskonsolidierung ist das zumindest ein kleiner Lichtblick für Goldbesitzer.

Gold, Goldbarren, August, Getreidefeld (Bild: Goldreporter)
Im vergangenen Jahr brauchte der August dem Goldpreis leichte Verluste, genau wie in den beiden Jahren zuvor. Seit 1970 kam Gold in diesem Monat aber durchschnittlich 0,98 Prozent voran (Bild: Goldreporter)

Gold im August

Welche saisonalen Vorgaben gibt es für den August? Zunächst einmal liegt dieser Monat in unserer seit 1970 geführten Goldpreis-Statistik gemeinsam auf Platz vier der besten Goldmonate des Jahres – hinter Januar, Mai und November. Durchschnittlich ergab sich für ein Kursgewinn von 0,98 Prozent. Vor genau einem Jahr kostete die Feinunze Gold 1.725 Euro. Das heißt, innerhalb der vergangenen zwölf Monate legte der Goldpreis um 3,5 Prozent zu.

Ehemaliger Rekordmonat August

Immerhin endete der August in den vergangenen 53 Jahren 30-mal mit einem Kursgewinn (Quote: 57 Prozent). Allerdings gab es in den vergangenen drei Jahren jeweils leichte Verluste. 2022 betrug das Monatsminus 0,6 Prozent.

Dagegen zeigte der Euro-Goldpreis 2019 einen seiner besten Ergebnisse mit +7,97 Prozent. Damals erreichte der Goldpreis ein neues Allzeithoch bei 1.385 Euro. Und auch 2020 wurde die Rekordmarke im August erreicht (1.741 Euro am 06.08.20). Die aktuelle Bestmarke von 1.874 Euro stammt vom 8. März 2022. Bis dahin betrug der Abstand zuletzt noch rund 5 Prozent.

Gold, Goldpreis, Statistik, AugustBeste August-Jahre

Die beste August-Performance (Top-5)

  • 1982: +20,92 %
  • 2011: +10,86 %
  • 2010: +9,04 %
  • 2003: +8,79 %
  • 2019: +7,97 %

Die schlechteste August-Performance (Top-5)

  • 1993: -12,14 %
  • 1976: -9,65 %
  • 1992: -9,42 %
  • 1973: -5,71 %
  • 1999: -5,10 %

Hinweis: Alle Angaben beziehen sich auf den Goldpreis in Euro jeweils am Monatsende, basierend auf dem Goldpreis-Fixing London P.M. / LBMA-Kurs. Bei der Ermittlung der Datensätze vor Einführung des Euro (2001) wurden die DM-Kurse (1 Euro = 1,955 D-Mark) sowie die Londoner Fixing-Kurse zugrunde gelegt.

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8 Kommentare

    • @Maruti
      Danke für das Finden dieses Lachers. Im Fundament eines Hauses eingelassen, und bei weniger Dichte aber
      wiederum auch nicht. Da möchte ich kein Statiker sein. Und Heizen geht mit diesem technische Wunderwerk auch noch. Noch ein wenig tüfteln, dann summt der Beton vielleicht The Yellow Rose of Texas wenn die 10 kw aufgebraucht sind. Zement, Wasser und Ruß, gut das wir noch unsere Ofenheizung haben. Den Ruß können
      wir für den grünen Speicher also schon mal liefern.

  1. Gold um Silber bekommen heute wieder einen drüber. Dabei gibt es wieder neue Konflikte. Ich meine damit Niger. Da spielen die Franzosen wieder mal mit. Soll das dritt ärmste Land sein. Das Land hat aber spannende Rohstoffe, Uran, und Edelmetalle. Eigentlich müsste EM dann tendentiell eher fester notieren, oder?

  2. @goldreporter
    Danke für das schöne Bild mit dem Goldbarren. Das erinnert mich irgendwie an Jürgen, “ Ein Bett in Kornfeld “
    Nein, es war irgendwie anders. Ah, ich habs.
    Das Gold in Kornfeld ist immer da, für jeden der das findet er ruft hura! Ein schönes Mädchen kommt vorbei, ein Bett in Kornfeld ist immer frei. Die Sterne funkeln, die Nacht ist lang, der nächste Morgen bringt alles ans Licht. Das Mädchen ist weg, sei es drum, es war schön nun ist es um.
    Das Gold ist noch da, oh nein der Traum ist aus, das Gold ist weg mit der schöne Maus. Das Gold in Kornfeld ist immer da, für jeden der das findet sie ruft hura!
    Schöne Grüße :)

  3. Der Quatsch des Tages, diesmal von n-tv:
    Fitch senkte die Bonität der USA
    „Abgestraft wurden fast alle Werte. Bei Unternehmen, die positive Zahlen vorlegten, war von Gewinnmitnahmen die Rede. Die, die mit enttäuschenden Ergebnissen aufwarteten, wurden umso härter abgestraft. Angesichts der Kursgewinne der vergangenen Monate, bot die Entscheidung von Fitch offenkundig für einige Investoren eine willkommene Gelegenheit, Gewinne einzustreichen.“
    Also, die Anleger haben Gewinne mitgenommen.
    Man könnte sagen, haben Verluste begrenzt und sind mit diesen geflüchtet. Aber Verluste bei Aktien ?
    Das zu sagen oder zu erwähnen ist schlimmer als das N Wort. Offenbar.
    Gleich danach schrieb man: Jetzt kaufen, Einstiegskurse sind da und Schnäppchenjäger am zug.
    Dumm, dümmer, Pressereporter.

    • @Maruti
      Sie haben Ihre Meinung über Aktien, sei es drum muss man akzeptieren. Wenn Sie Gold gekauft hatten, oder in Zukunft kaufen möchten, dann schauen Sie auch das der goldpreis runtergeht. Die jenigen die Geld haben schmeißen es auch nicht durch Fenster raus, in den Einkauf liegt der Gewinn. Umso mehr die jenigen die über begrenzte Geldmittel verfügen.
      Also wenn jemand die Goldunze anstatt von 1900,00 $ für 1700,00 $ kauft hat ein guten Zeitpunkt erwischt. Wenn jemand Aktie XY bei 40% Korrektur kauft, dann bezahlt dieser eben nur 60 %. Da sehe ich bei beiden Varianten keinen Unterschied. Der Unterschied liegt nur ob man als Investment, nur Aktien, nur Immobilien, nur Gold, usw. mag. Es ist eine frage der persönlichen Einstellung.
      Nur ein Beispiel wenn ich Aktien von BYD bei einem Preis von 22,00 $ gekauft habe, und die Aktie notiert bei. 32,00 $, na dann habe ich ein Gewinn von 30 %.

      • @big Driver
        Den Gewinn haben Sie erst mal auf dem Papier.
        Real haben Sie den aber erst, wenn Sie das Papier realisiert ( verkauft) haben (und das dabei gewonnene Fiat Money in Gold getauscht haben.)
        Nur, wer verkauft schon, wenn das Papier steigt ?
        Gewinne soll man laufen lassen, heisst es doch.
        Also, müssen Sie bei jedem weiteren Gewinn die Stop Loss nachziehen und das geht wiederum vom Gewinn ab. Und ausserdem müssen Sie hoffen, sollten Sie ausgestoppt werden, dass Gold nun günstig ist. Und die Steuer, Depotkosten Kauf- und Verkaufsabschläge nicht vergessen. Alles zusammen addiert, geteilt und multipliziert ergibt den realen Gewinn. Meist ist der dann gar nicht so prächtig, wie man anfangs vermutet.
        Maruti meint, bloss nicht nachrechnen, das verdirbt nur die Laune.
        Übrigens, bei Gold als Investment, nicht als Rettungsboot, ist es meist auch nicht viel anders.
        Dazu muss man noch sagen, dass eine Aktie oder Geld nicht arbeitet. Arbeiten tut nur der Mensch.
        An Fliessbändern, in Nachtschichten oder als Kinder irgendwo. Um die Rendite der Aktionäre, die Boni der CEO oder die Zahlungen an die Finanzämter dieser Welt sicherzustellen.
        Dass man nebenbei dadurch auch noch den Planeten ruiniert ist noch das geringste Übel.
        Der verschwindet ohnehin eines Tages, mit allem Drum und Dran.
        Ich meine, der Mensch braucht keine Aktien.
        Er braucht eine Art Arche Noah, ein Rettungsboot und das ist nun mal Gold im Finanzwesen.
        Dafür hat zwar auch jemand mal gearbeitet, wurde aber einmal dafür bezahlt und muss nun nicht weiter schuften, um die Wertsteigerung des Goldes beim Käufer zu gewährleisten.
        Ich bin heilfroh, dass Gold weder Zinsen noch Rendite bringt und dass deshalb niemand dafür weiterhin ausgebeutet wird. Weder Mensch noch Umwelt.

  4. @Maruti
    Die ganze Industrie ist nur auf Wachstum fokussiert, ohne Wachstum keine Arbeitsplätze, ohne Arbeitsplätze soziale Unruhen. So ist die Welt wo wir leben. Das Finanzsystem tut sein übriges, alles ist zusammen verflochten. Was die Aktionäre angeht, die investieren Kapital also möchten die auch Gewinne erwirtschaften. Das gleiche wenn man eine Wohnung vermietet, man vermietet ja nicht umsonst.
    Was das Gold angeht, es muss gefördert werden. Genauso wie Kupfer, Eisenerz, Erdöl, Gas, usw. Meinen Sie alle diese Unternehmen fördern sauber, d.h. zum Wohl der Natur, oder gar neuerdings grüner strom, neu Standards?
    Das ist alles Augenwischerei, speziell bei Erdöl & Gas, hängen Milliarden an Dollar, meinen Sie die lassen sich das Geschäft kaputt machen, durch grüne Ideologien, oder was auch immer. Wenn ich eines Tages als alter Mann in Sterbebett liege, werden die großen Öl & Gas Förderer immer noch da sein. Außerdem sind Öl & Gas als Energieträger sehr wichtig für die Industrie. Warum meinen Sie habe ich in Exxonmobil als zweitgrößten global in seine Branche investiert?
    Weder Sie noch meine Wenigkeit können diese Welt und hier speziell dieses Finanzsystem ändern. Diese Leute haben soviel Macht und Einfluss, denen juckt das überhaupt nicht ob Maruti 100 kg oder 1 tonne Gold hat.
    Genießen Sie Ihr Leben, erfreuen Sie sich an Ihre Gesundheit, man darf nicht vergessen egal wie viel man erreicht hat, es gibt nicht wenige die es ihnen schlecht geht.

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