Mittwoch,30.November 2022
Anzeige

So entwickelt sich der Goldpreis im Oktober

Gold, Goldpreis, Goldmünzen (Foto: Goldreporter)
Innerhalb der vergangenen 12 Monate ist der Goldpreis um 13 Prozent gestiegen. Gold schaffte damit einen Inflationsausgleich (Foto: Goldreporter).

Der Goldpreis ist nun drei Monate in Folge gefallen. Nun steht mit dem Oktober statistisch gesehen der drittschwächste Goldmonat des Jahres an.

Goldpreis-Entwicklung

Der Goldpreis auf Basis des Londoner Referenzkurses (P.M.) beendete den Dezember mit 1.703 US-Dollar pro Unze. Das entsprach 1.710 Euro. Damit ergibt sich auf Eurobasis ein Kursrückgang von 0,27 Prozent gegenüber Vormonat. Insgesamt war es der dritte Monat in Folge mit roten Vorzeichen.

Inflationsausgleich

Vor einem Jahr stand der Goldpreis bei 1.505 Euro. Somit legte Gold innerhalb der vergangenen zwölf Monate um 13 Prozent zu. So gesehen können Goldanleger angesichts einer offiziellen deutschen Inflationsrate von zuletzt 10 Prozent mit ihrem Investment einen angemessenen Inflationsausgleich verbuchen.

Oktober-Statistik

Mit dem Oktober steht nun der statistisch gesehen drittschwächste Goldmonat des Jahres an. Im Zeitraum seit 1970 ergibt sich für diesen Zeitraum des Jahres ein durchschnittlicher Verlust von 0,14 Prozent. Nur der Juni (-0,31 %) und der März (-0,54 %) schneiden hier schwächer ab. Dabei beendete der Goldpreis den Oktober in 27 von 52 Jahren mit einem Kursverlust (Quote: 48 %).

Blick zurück

2018 ergab sich dagegen mit einem Plus von 4,69 Prozent der größte Oktober-Gewinn seit 1993. Damals legte Italien einen umstrittenen Haushaltsentwurf vor, der Erinnerungen an den bisherigen Höhepunkt der Euro-Krise aufkommen ließ. Außerdem gab es bereits Anzeichen einer Abkühlung der Weltwirtschaft und der Handelskrieg zwischen den USA und China nahm seinen Lauf. Und: Gold galt zu diesem Zeitpunkt generell als „überverkauft“ (Gold: Größter Kursanstieg seit dem Brexit-Votum).

Goldpreis im Oktober

Die folgende Übersicht zeigt die stärksten und schwächsten Ergebnisse im Oktober seit 1970.

Die beste Oktober-Performance (Top-5)

  • 1974: +9,16 %
  • 1993: +8,18 %
  • 1982: +7,37 %
  • 1992: +5,69 %
  • 2018: +4,69 %

Die schwächste Oktober-Performance (Top-5)

  • 1990: -9,56 %
  • 2008: -7,95 %
  • 1997: -7,51 %
  • 1983: -5,51 %
  • 1994: -4,32 %

Hinweis: Alle Angaben beziehen sich auf den Goldpreis in Euro jeweils am Monatsende, basierend auf dem Goldpreis-Fixing London P.M. / LBMA-Kurs. Bei der Ermittlung der Datensätze vor Einführung des Euro (2001) wurden die DM-Kurse (1 Euro = 1,955 D-Mark) sowie die Londoner Fixing-Kurse zugrunde gelegt.

Goldreporter-Ratgeber

Genial einfach, sicher und günstig: Gold vergraben, aber richtig!

Was tun bei Goldverbot oder Goldengpass? Notfallplan für Goldanleger

Abonnieren Sie den kostenlosen Goldreporter-Newsletter und erhalten Sie den Spezial-Report "Vermögenssicherung mit Gold" (PDF) kostenlos! Weitere Informationen?

22 Kommentare

  1. Der Goldpreis krepelt nun schon um die 1700 EUR herum.
    Es wird Zeit, dass sich was ändert. Wenn nicht ein deutlicher Ausbruch über 1750 EUR kommt, düstert sich das Bild ein und ein deutlicher Abfall unter die 1700 Euro wären möglich. Un Dollars müsste der Preis die 1680 Dollar nachhaltig überwinden, sonst stehen die Chancen auf einen Rückfall zu 1590 Dollar nicht schlecht.
    Im Prinzip wird das jedoch in Euro nicht viel ändern, da selbiger mit unter die Räder kommt.
    Ich meine nach wie vor, zur Zeit haben wir auf Euro Basis Kaufpreise. Denn Letzterer wird schwach bleiben und die Inflation damit hoch.
    Wenn nun Jemand denkt, er könnte Cash behalten und auf günstigere Goldpreise warten, wird ihm die Inflation einen Strich durch die Rechnung machen und sich Gold eher verteuern, auch wenn es auf Dollarbasis billiger werden sollte.
    Dazu kommt noch die allgemeine Unsicherheit, da niemand weiss, was mit dem Euro, dieser aus dem Nichts gezauberten Kunstwährung, wird.
    ( Der Euro wird kommen, aber er wird keinen Bestand haben. Bernanke.)

    • „Der Euro wird kommen, aber er wird keinen Bestand haben“ (Der damalige Fed-Chef Alan Greenspan in der International Herald Tribune, 2. Mai1997).“30.12.2011

    • @maruti 1700 bei Euro-Dollarparität sind doch erst mal eine gute HausnummerIch kann damit wunderbar leben,zumal ich zum Jahreswechsel noch mal zuschlagen will.

      • @Klapperschlange
        „Tagesereignis“? Nun ja, naja, seriös ist die Quelle nicht gerade. Offenbar steht diese „Publikation“ „QAnon“ nahe, womit sie sich rundheraus disqualifiziert.
        https://www.confessio.de/alternativmedien/tagesereignis
        „ntv“ ist zwar auch interessengeleitet und oft reißerisch in der Aufmachung, aber plausibel ist dieser Beitrag zum Thema „Inflation“ allemal.
        https://www.n-tv.de/wirtschaft/Zinsen-fuer-Ratenkredite-steigen-explosionsartig-article23625618.html

        • @Katha2

          Hier ist noch eine „unseriöse“ Quelle aus dem Pent-agon
          zum selben Thema, (siehe hier:)

          Ich bitte darum, daß Du Dich erneut „echauffierst“. ☭ (·̿Ĺ̯·̿ ̿) ⚡

      • @Klapperschlange
        Hatte nicht mal eine der 3 bekanntesten Rating-Agenturen die Kreditwürdigkeit der USA herunter gestuft? Kann mich erinnern, daß sie gleich aus dem Weißen Kreml ihren Rüffel erhielten und die Herabstufung zurücknahmen. Nur mal so, für die Berliner Landespolizei ist ein Dolmetscher untragbar, der in der SCHUFA einliegt. Da könnte Iwan Iwanowitsch von der russischen Mafia daherkommen, meine Spiel- und Bordell-Schulden bezahlen, und schon hat er seinen Maulwurf im System. „Alle Tiere sind gleich,“ schrieb George Orwell in „Die Farm der Tiere“. „Nur manche Tiere sind halt gleicher als die anderen.“ So wie die Bundesbank, die keine Inventuren vornehmen und ihre Goldbestände nicht überprüfen muß. Was erlauben Bundesrechnungshof? Wenn Mustafa das so mit seiner Döner-Bude handhabt oder Elfriede mit ihrem Bockwurst-Kiosk, dann macht das Finanzamt ihnen aber Licht am Fahrrad. QUOD LICET JOVI, NON LICET BOVI. Was sich Jupiter erlauben darf, darf der Ochse noch lange nicht.

        • @Wolfgang Schneider

          Ja, das war seinerzeit „Standard & Poors“.
          Die mußten damals sogar Strafe zahlen, weil die Kreditwürdigkeit
          der usa herabgestuft wurde.

  2. Das Orakel liegt völlig richtig.
    Die Opec drosselt kräftig die Ölproduktion und
    die Saudis brauchen unbedingt 100 Dollar
    pro Barrel für ihren luxuriösen Staatshaushalt und der russische Sezessionskrieg verschlingt Unsummen. Auch die USA ist mit der Produktion von Frackingoel vorsichtig geworden.
    Preise über 130 Dollar wären wohl allen angenehm.
    Damit wäre der nächste schwarze Schwan für die Europäer flügge.
    Italien ist nun ohne Russengas und schaut neidisch auf unser neues Sondervermögen für die Energiepreisbremse mit Doppelwumms.
    Erstaunt sehen sie wie wir uns auch mit unseren
    Ossis unterhaken, damit sie nicht mehr alone
    walken müssen.
    In diesem Szenario werden die Edelmetalle natürlich an Wert gewinnen und dieser verdammte Inflationseuro in der Tonne landen.

    • @Donaustreuner Die Energiepreisbremse mit dem Doppelwumms wird aber auchmit Doppelwumms dazu beitragen,das die Speichet noch schneller leer sind.

  3. Ich hoffe das Alle jetzt aus Aktien raus sind,auch bei den Uranaktien !!!!!!!!
    Außer Gold und Silberminen und andere Rohstoffaktien stehen bei mir weiter auf akkumulieren
    Denn ich rechne mit einem nochmaligen Rutsch von 20-25%
    Öl gehe ich auch von noch weiteren Tiefs 30-65 usd aus

    Glückwunsch an alle die Gold und Silber gekauft haben beim Tief 1623.- usd

    • @ukunda
      30 Dollar beim Öl heisst letztlich Rezession.
      Als das letzte mal Öl bis auf 20 Dollar fiel, wurde verkündet , es könnte sogar ins negative ( wie die Zinsen) abrutschen.
      Letzteres könnte wieder kommen, wie all die QE und Geld Druck Orgien.

    • Servus ukunda.. Du hattest vor kurzem ein paar silber Minen und Gold Minen gepostet. Das war vor ein paar Tagen. Bin bei ein paar eingestiegen. Jedoch nur in Summe mit 2k Euro
      K92 bin ich jetzt 17 Prozent im Plus
      Shibane 10 prozent
      Fresnillo 8 prozent
      Franco Nevada 5 Prozent

      Dankeschön und Gruß aus Bayern
      Sebastian

  4. Es scheint, dass Silber die Kurve gekriegt hat.
    Jedenfalls sind alle Silberfreunde heute am aufatmen.
    Gönnt Euch mal was Schönes. Aber bitte keine Tabakwaren und keinen Alkohol und auch wenig Kalorien.
    Wie wäre es mit einem schönen 10 Km Lauf zusammen mit dem Lebenspartner heute abend ?

  5. @Materialist
    Bei 1700 € hätte ich heute gekauft. Wie schnell es gehen kann sieht man beim Silber.
    Der Grosshändler nimmt gerade 34 € für den
    Silberling. Anscheinend ist die Steuererhoehung
    kein Fake. Sehe noch eine letzte Chance für
    die 1700 oder etwas billiger kurz vor der EZB
    Zinserhöhung am 27.10.
    Die kommende Währungsreform läuft ähnlich
    an einem Wochenende ab mit zugesperrten Banken danach.
    Aber keine Sorge– im Normalfall ist immer eine Hyperinflation vorgeschaltet.
    Hier brennen schon nachts die Weihnachtsbeleuchtungen am 3. Oktober.
    Die Deppen sterben nie aus und die Gasspeicher sind viel zu voll.

    • Das denke ich auch! Mit „Warteschleife“ und „Kaufen wenn nötig“ Strategien wird man wohl auf die Schnauze fallen. Kurzum und Sofortig wird es lauten! Vorlaufzeiten sind utopisch!

    • @ Donaustreuner
      so dramatisch ist’s nun (noch) nicht, die Münze Österreich zeigt auf ihrer Seite den Silberphili mit EUR 30,38 an.
      Und das inklusive 20 % UST.

    • @Donaustreuner Ein geänderter Umgang mit Energie würde diesem Land auch nicht schaden,wenn ich nur an die idiotischen Heizpilze und die kitschige Weihnachtsbeleuchtung denke.Andererseits ist es aber absoluter Irrsinn eine in 70 Jahren aufgebaute kostengünstige Energieversorgung in 6 Monaten komplett neu aufstellen zu wollen.Wenn ich jetzt das Geheule über Mondpreise beim Gas höre kan ich nur Goethes Zauberlehrling zitieren….die ich rief die Geister Der WS könnte glatt ein
      Gedicht dazu verfassen…. Wenn der Robert weiter jammert werde ich meinem Kaminofen ne Pause vetordnen und die Gadheiuung auf 3 stellen.Schadenfreude ist stets die aufrichtigste Freude sagte mein sarkastischer Vater immer obwohl ein Musiker war.

Schreiben Sie einen Kommentar

Bitte geben Sie Ihren Kommentar ein!
Bitte geben Sie Ihren Namen ein

Anzeige

Letzte Beiträge

 

Unsere Spezialreports und Ratgeber sind erhältlich im Goldreporter-Shop!

Anzeige