Montag,02.August 2021
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US-Arbeitsmarktzahlen verfehlen die Erwartungen

Das U.S. Bureau of Labor Statistics hat am heutigen Nachmittag um 14:30 Uhr die offiziellen US-Arbeitsmarktzahlen für den Monat Dezember veröffentlicht (Non-farm Payrolls). Demnach wurden im vergangenen Monat in den Vereinigten Staaten 145.000 neue Stellen außerhalb der Landwirtschaft geschaffen. Die erheblich höheren Vormonatszahlen wurden zudem um 10.000 von 266.000 auf 256.000 nach unten revidiert. Es war gleichzeitig das niedrigste US-Jobwachstum seit Mai 2019. Analysten hatten für Dezember 165.000 neue Jobs erwartet. Die US-Arbeitslosenquote wird wie im Vormonat mit 3,5 Prozent beziffert. Mehr

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42 KOMMENTARE

  1. Ernst Wolff zur Repo-Krise.

    Die zu erwartende weitere Liquiditätsexpansion werde mit „mit absoluter Sicherheit“ zum „endgültigen Zusammenbruch“ des Finanzsystems führen.
    Schon jetzt führten die Entwicklungen an den Finanzmärkten zu einer massiven Umverteilung von unten nach oben:

    „Für die amerikanische Bevölkerung bedeutet der Prozess vor allem eines: die weitere Zunahme der Explosion sozialer Ungleichheit. Die Gewinne an den Aktienmärkten kommen der großen Masse nämlich nicht zugute. Stattdessen sorgt das Gelddrucken dafür, dass der US-Dollar langfristig weiter an Wert verliert, die Realeinkommen also auf breiter Front sinken.“

    https://www.heise.de/tp/features/US-Finanzsystem-Suchtkrank-und-auf-dem-Weg-ins-Verderben-4632917.html

    • @Thanatos
      Zwei Kommentare von mir sind nun in der Schleife. Mann, ich bin aber auch ein schlimmer Finger. Gleich werdet Ihr alle sehen (hören) warum.
      Die Wacht am Main
      https://www.youtube.com/watch?v=C_a0b7QIKLI

      Es braust ein Ruf wie Donnerhall, Christine sendet ein Fanal.
      Vom Main, vom Main, vom deutschen Main. Wer soll des Geldes Hüter sein?
      Lieb Euroland, magst ruhig sein. Lieb Euroland, magst ruhig sein.
      Fest steht und treu die Wacht, die Wacht am Main.
      Fest steht und treu die Wacht, die Wacht am Main.

      Durch alle Börsen zuckt es schnell, des Zockers Augen blitzen hell,
      Der deutsche Sparer, fromm und stark, verlor die heil’ge Landesmark.
      Lieb Euroland…

      Er blickt hinauf in Himmelsau’n, wo Mark und Pfennig niederschau’n,
      Und ruft mit stolzer Kampfeslust: „Mein Goldbesitz ist Muttis Frust.“
      Lieb Euroland…

      »Und ob mein Herz im Tode bricht, kauf ich doch keinen Bitcoin nicht;
      So viel wie Wasser auf der Welt gibt’s heut in Deutschland falsches Geld.«
      Lieb Euroland…

      »Solang die Druckerpresse glüht, Finanzamt noch die Steuern zieht,
      Und stets den Bogen überspannt, kauf ich doch lieber Haus und Land.«
      Lieb Euroland…

      Ein Schrei erschallt, Christine springt, ein Währungswunder uns gelingt.
      Zum Main, zum Main, zum deutschen Main! Wir selber werden Hüter sein!
      Lieb Vaterland magst ruhig sein. Lieb Vaterland magst ruhig sein.
      Fest steht und treu erneut die Wacht am Main.
      Daß man uns so betrügt, darf nicht mehr sein.

    • @Thanatos
      Wie sich die weltweite Geldschöpfung auswirkt, bleibt abzuwarten.
      Kein Thema: Assets werden weiter gepusht. Die Schere öffnet sich.
      Es werden aber nur die Profit daraus schlagen, die in diese Anlageformen stark investiert sind. Und das sind vielleicht 5% der Weltbevölkerung.
      Für den “ Rest“ ändert sich nichts.
      Ich verweise nochmals auf die 95%, die Arbeiten, Steuern zahlen, konsumieren….
      Genau diese Unfreien werden keine Forderungen stellen.
      Diese sind damit beschäftigt bis zum Ende des Monats durchzukommen.
      Keine Forderungen- keine Inflation- keine Änderungen.
      Vielleicht gibt es bis in ein paar Jahren den ersten Billionär, ja und!?

      • „Focus money“ “ Die Thesen der Crash- Propheten Weik und Friedrich im Check“
        Durchaus lesenswert!

      • @Fritzthecat

        Du verwendest völlig zu Recht den Begriff der „Unfreien“.

        Kannst Du Dich noch an den Slogan „Freiheit statt Sozialismus“ der CDU aus dem Bundestagswahlkampf 1976 erinnern? Wirtschaftliche Freiheit musste als Synonym für den vielbeschworenen „Wohlstand für alle“ herhalten (quasi die späteren „blühenden Landschaften“ der Ostzone).

        Dieses Versprechen wurde zwar noch nie eingelöst, aber spätestens mit dem Siegeszug des Finanzkapitalismus angelsächsischer Prägung, mitsamt der ideologischen Begleitmusik des Neoliberalismus, wurde klar, dass mit „Freiheit“ vor allem das Recht des Stärkeren gemeint war, sich hemmungslos zu bereichern.

        Deregulierung – der entfesselte „freie“ Markt – als Aphrodisiakum. Aber nur für diejenigen, die über ökonomische Macht verfügen. Und das sind primär die global agierenden Konzerne, die Finanzindustrie und eine parasitäre Oligarchie von Superreichen. Soweit, so bekannt.

        Dass sich für den 95%-Rest nichts ändert, bezweifle ich jedoch. Die Steuer- und Abgabenlast wird zunehmend der arbeitenden Bevölkerung aufgebürdet. Einkommen aus Kapital und Vermögen wird dagegen systematisch entlastet. Wir haben, ob nun in den USA oder in good old Germany, inzwischen einen hypertrophen Niedriglohnsektor (in Berlin über ein Drittel aller Erwerbstätigen). Die Altersversorgung erodiert auf breiter Front. Wohneigentum ist für sehr viele Menschen in weite Ferne gerückt. Das Lohnniveau der abhängig Beschäftigen stagniert bzw. sinkt. Soziale Durchlässigkeit (Aufstieg durch Bildung) ist nur noch eine Schimäre.

        Und es wird sich noch viel mehr ändern. Entweder in der Gestalt des Siechtums nach japanischer Art – oder als großer Knall.

        • @Thanatos
          Womit wir wieder beim Thema Klassengesellschaft sind, die es immer gab und immer geben wird. Wenn alle viel hätten, würde sich niemand aufraffen etwas zu tun.
          Wenn alle das Gleiche haben- was im absoluten Sozialismus theoretisch möglich wäre- würde auch niemand etwas leisten wollen, denn ein Leistungsträger hätte auch nicht mehr als der Faulenzer.
          Und so haben wir den ewigen Kreislauf aus arbeiten, raffen, Reichtümer anhäufen, die zu immer mehr Ungleichgewicht führen und dann eben Reset.
          Dann geht das Spielchen wieder von vorne los.

          • @Fritzthecat

            Wenn die Beschneidung der Macht/Freiheit der US-Investmentbanken sozialistische Gleichmacherei bedeutet, so soll’s mir recht sein.

          • @Fritzthecat

            Apropos Leistungsträger;

            In Adaption einer Idee des Kabarettisten Volker Pispers, machen sie bitte einmal folgendes Gedankenexperiment.

            An einem Tag fallen alle Aktionäre, reiche Erben, Millionäre, Milliardäre, Coupomnabschneider, Talkshow Fuzzis, Politiker, Minister, Staatssekretäre usw.usw. tot um.

            und

            an einem anderen Tag fallen alle Krankenschwestern, Feuerwehrleute, Altenpfleger, Maurer, Maler, Fliesenleger, Mechantroniker usw. usw. tot um.

            und jetzt

            überlegen Sie bitte kurz, wen Sie persönlich vermissen würden.

            Bei Gelingen dieses Experiments, wissen sie auch, wer in diesem Land die Leistung trägt und wer fürstlich von andere Leute Leistung lebt, ohne selbst einen Finger zu ziehen.

            Ein lateinamerikanisches Sprichwort sagt; Wenn Arbeit wirklich schön wäre, würden die Reichen Sie für sich behalten.

            Kaum etwas ist so verlogen, wie das Geschwätz, dass die Reichen sich Ihren Reichtum durch eigene Arbeit und Leistung verdient hätten.

          • @Krösus
            Wir müssen hier unterscheiden zwischen Leistungsträgern und solche, die meinen sie wären es.
            Nicht falsch verstehen: Sehr wohl ist mir bewusst, daß der Mittelstand das Rückgrat der Gesellschaft stellt und vor allem Steuern zahlt.
            Selbst bin ich Handwerker, habe mein kleines Unternehmen selbst aufgebaut, und ich kenne durchaus Kollegen, die durch ihren Fleiß und ihre Willenskraft sich etwas erarbeitet haben. Und ich gönne es denen von Herzen.

          • @Translator

            STASI in die Produktion, hieß es 1989, erinnerst Du Dich.
            Koffer-Schäuble gehört zu denen die es nötig haben. Sein Leben lang von der Allgemeinheit alimentiert, erklärt er anderen Leuten, dass die fremdbestimmte Maloche glücklich machen soll.

            Ich brauche weder Millionäre noch Funktionäre, noch Politiker oder einen Experten wie den Schäuble, um zu wissen was mich glücklich macht. Das bekomme ich ganz allein und ganz von selber hin.

            Bin seit dem 17 Dezember vorigen Jahres endlich-endlich-endlich im Ruhestand. Ich kann nur sagen, dass ich dabei verdammt wohl fühle. Denn beschäftigen kann ich mich selber.

            Die Forderung des Tages kann daher nur lauten; Schäuble und der gesamte toitsche Bunztach ( Helmut Kohl ) , ab in die Produktion.

          • @Krösus
            Bonzen in die Produktion? Meinst Du das echt? Was ist, wenn diese Pinsel am Ende die Tesla-Autos in Brandenburg zusammen schrauben? Nein, die müßten, wenn es nach mir ginge, als Bänkelsänger in den Kneipen ihr täglich Brot verdienen. Friedrich Merz und alle überhaupt Indianer von diesem Stamm.
            https://www.youtube.com/watch?v=UAOu6rts79I
            Du schwarzer Zigeuner

            Du schwarzer Zigeuner, komm lüg mir was vor,
            denn ich will vergessen heut‘, was ich verlor.
            Du schwarzer Zigeuner, du kennst meinen Schmerz,
            und wenn du so schwadronierst, dann lacht mein Herz.

            Spiel mir das süße Lied von gold’ner Zeit.
            Spiel mir das alte Lied von Dax und Leid.

            Du schwarzer Zigeuner, komm lüg mir ins Ohr,
            denn ich will vergessen ganz, was ich verlor.

            Heut kann ich nicht zocken geh’n, heut find ich keine Ruh.
            Ich will Gold- und Silberglanz und die Charts dazu.
            Grad weil ich bei Fröhlich bin, drum bleib ich nicht allein.
            Will mein Herz betören bei der Phillis Schein.

            /Solo/

            Spiel mir das süße Lied von gold’ner Zeit.
            Spiel mir das alte Lied von Dax und Leid.

            Du schwarzer Zigeuner, komm lüg mir ins Ohr.
            denn ich will vergessen ganz, was ich verlor.

          • @Lumia

            Nicht ganz, habe im Januar 1960 das Licht dieser Welt erblickt und werde in wenigen Tagen 60Jahre alt. Das mit dem Ruhestand ist etwas kompliziert und liegt an einer d.h. meiner gebrochenen Erwerbsbiographie. Rente bekomme ich dennoch erst in 6 Jahren.

            Habe aber genügend zusammen gerafft, um nicht mehr unbedingt arrbeiten zu müssen. Arbeite noch etwas weiter, aber nicht mehr als unbedingtes MUSS, sondern als eventuelles Kann. Vielen Dank für Ihr Komplment. Es war doch eines ?

          • @WS
            Ich bezweifle, ob Herr Schäuble tatsächlich beurteilen kann, was glücklich macht und was nicht.
            Vom Grundsatz her hat der Mensch jedoch nicht Unrecht.
            Wer leistet muss mehr haben. Es gibt Schlimmeres als Schäuble.
            Die Plagen unserer Zeit lauten eher: Neubauer, Hofreiter, Göring- Eckhardt.
            Die Finalistin unter denen: Katharina Schulze! In meinen Augen ein narzisstisch- rassistisch- gefährliches Weibsbild.

          • @Fritzthecat
            So haben wir alle unsere Ängste und Träume. Und Wünsche.
            https://www.youtube.com/watch?v=W9S3YMmIFdw
            Ein bißchen lügen

            So wie ein Zocker zu Börsenbeginn,
            dem alles Geld durch die Finger verrinnt,
            wie eine Aktie, die keiner mehr mag,
            fühl‘ ich mich an manchem Tag.
            Dann seh‘ ich den Banker, dem gar nichts gelingt,
            und höre den Schrei, wenn vom Dache er springt,
            Ich singe aus Angst vor den Zinsen mein Lied,
            und hoffe, dass nichts geschieht.
            Ein bißchen lügen, ein bißchen drohen,
            auf daß die Anleger recht verrohen.
            Ein bißchen Glück, wenn wir sie betrügen,
            und keinen Richter, das wünsch ich mir.
            Ein bißchen lügen, läßt man sie träumen,
            bring ich die Anleger noch zum Weinen.
            Ein bißchen Umsatz und viel Rendite
            und auch Profite, das wünsch ich mir.
            Ich weiß meine Lieder, die ändern nicht viel.
            Ich bin nur ein Sparer, der sagt, was er fühlt.
            Für and’re bin ich nur ein Goldbug der spinnt,
            der spürt, daß der Crash beginnt.
            Ein bißchen Frieden und wenig Steuern
            um uns’re Wirtschaft recht zu befeuern.
            geringe Zinsen, kein Sozialismus
            und keine Grünen, das wünsch ich mir.
            Mit meinen Katzen zusammen träumen
            bring ich den @Thanatos noch zum Weinen.
            Ein bißchen Gurken, Kohl und Tomaten
            aus meinem Garten, das wünsch ich mir.
            Sing mit mir mein kleines Lied,
            daß der Dax in Frieden lebt.
            Singt mit mir mein kleines Lied,
            daß der Bitcoin aufersteht.

          • @Fritzthecat

            Es lohnt sich allemal, herkömmliche Bedeutungen von Begrifflichkeiten wie „Arbeit“ „Leistung“ oder „Karriere“ zu hinterfragen.
            Den Anfang macht ein sympathischer (und gut aussehender!) junger Mann:

            https://youtu.be/Pqco6zCgHLQ

          • @Thanatos
            Alfred Tetzlaff zu Journalisten:
            „Das ist kein Beruf. Mein lieber Mann, das sind doch lauter gescheiterte Existenzen. Wenn einer zu faul ist oder zu dumm, irgendeinen richtigen Beruf zu ergreifen, dann wird er Journalist.“

          • @Translator

            Meinst Du den Haschkeks?
            Darüber darf ich nicht reden, sagt mein Bewährungshelfer.

            Guats Nächtle.

          • @Thanatos
            Seit wann können Staaten denn juristisch belangt werden?
            https://www.youtube.com/watch?v=bxiaDEbFvxw

            Thanatos aus Berlin bin ich von schwäbischem Blut.
            Dem Thunberg-Kinde treu bleib ich bis in den Tod.
            Ein Kri-tiker des Kapitalismus bin ich wohl.
            Die Ja-agd nach Ge-eld und Reichtum find ich banal und hohl.

            Mein Glück und meinen Weizen seh‘ ich im Dorfe blüh’n.
            In Meck-Pomm will ich bauen, Berlin ist mir zu grün.
            Schreib ich im Gold-reporter, hab ich ne frohe Stund‘.
            Daß Go-old u-und Si-ilber retten, tu ich dort allen kund.

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  3. https://www.bundesbank.de/de/aufgaben/unbarer-zahlungsverkehr/target2/target2-saldo/target2-saldo-603478
    Ja, wie das halt so ist mit den Statistiken. Was sagte Churchill noch mal dazu?
    https://www.youtube.com/watch?v=qpAPKqZMgdQ

    Gott mit dir, du Land der Deppen, deutsche Zahler, Targetland.
    Über deinen Geldreserven ruhet Draghis Segenshand!
    /2x:/ Gott behüte deine Huren von der Presse, Funk, TV.
    Vom Koran hört man die Suren, geht verschleiert manche Frau.

    Gott mit dir, dem Trottelsparer, daß wir jeden Euro, der
    auf dem Konto ist gelandet, geben für die Schulden her,
    /2x:/ die im Euroland entstanden; bald ist alles nichts mehr wert.
    Fest im Brüss’ler Sozialismus bau’n wir uns’res Glückes Herd.

    • @WS
      Die Targetforderungen sind eigentlich die perversion der Naivität.
      Im Prinzip könnten wir genau so gut die Waren, die wir anschreiben lassen verschenken, denn die rund 850 Mrd. Überziehungskredit sehen wir nie wieder.
      Da sind die erschaffenen Käufe der EZB noch „ehrlicher“. Denn dafür hat wenigstens am Band kein Lohnsklave sein Schweiß liegen lassen.

    • @Fleischi
      Man wollte nicht wissen wie viele sich zu tode Arbeiten, überall auf der Welt.
      Wie viele Näherinnen stürzen sich aus Fenstern in Bangladesch auf das wir volle Kleiderschränke haben.
      Indische Bauern trinken ihr Glyphosat, nachdem sie sich bei Monsanto mit ihrem Saatgut, den Dünger und sonst was so verschuldet haben, und keinen Ausweg sehen.
      Was ist Gerechtigkeit und viel wichtiger: Wo gibt es DIE Gerechtigkeit?
      Wenn ich eine klare Auskunft bekomme, so mache ich mich noch heute an die Arbeit.

      • @ Rubbeldiekatz
        Hier entscheidet der freie Wille wer was wissen möchte !
        Viel Glück bei der suche nach DER Gerechtigkeit ! MfG

      • @Fritzthecat

        Recht muss erkämpft werden, so etwas gibt es nicht für lau.

        Solange es trotz Ungerechtigkeiten den meisten Leuten relativ leidlich geht, wird dies nicht geschehen.

        Revolutionen geschehen, wenn die die unten sind nicht mehr wollen und die die oben sind nicht mehr können.

        Lenin

        Alle Revolutionen haben die Verhältnisse geändert nur die Menschen nicht.

        Karl Marx

        Du musst an das Beste im Menschen glauben, sonst wird das Böse überhand nehmen

        Josie Marti

        Es hat sich bewährt das das Beste im Menschen zu glauben und sich auf das Schlechte zu verlassen.

        Alfred Polgar

        • @Krösus
          Der Mensch ist Leidensfähig.
          Gerne bringe ich hier den etwas zynischen Spruch:
          Solange die Bildzeitung morgens am Kiosk, der Big Mac schmacket, die Geissens auf RTL, und den Flachbildfernseher zum Ratenkredit gibt, so lange bleibt das Volk ruhig.

          • @Fritzthecat Das deutsche Volk bleibt so lange ruhig.Die Franzosen sind da anders und haben die Heraufsetzung des Rentenalters von 62 auf 64 abgebügelt.Dem Michel dagegen wird langsam deie Rente mit 70 schmackhaft gemacht damit der Rentenlau durch verminderte Anzahl der Rentenempfänger besser funktioniert.Für einen richtigen Streik braucht es in Deutschland ja eh die Zustimmung der Arbeitgeber und des Bundestages scheint es….r

          • @Materialo
            Auch wenn es viele nicht wahrhaben wollen: Noch beneiden uns viele um unser Solzialsystem. Ich möchte hier nicht weiter auf die Grundsicherungen bei vielen unseren Nachbarländern eingehen.
            Natürlich, wenn dann noch hier und da gekappt wird, ja dann….

          • @Friitzthecat

            Also ich kann mir nicht vorstellen, dass die Franzosen, die Ösis, die Holländer, die Schweizer usw. usw. den Toitschen die Rente ab 67 ( demnächst ab 70 ) neiden.

            Dass Toitschland so sehr sozial ist, halte ich insofern für ein Gerücht. Man schaue nur nach Dänemark, hohe Abgaben aber auch ein erstklassiges Sozialsystem. Kaum Reichtum aber auch so gut wie keine Armut. Dort kümmert sich der Staat um die Arbeitslosen, hier werden die Antragsteller aus dem Bezug der Leistungen geprügelt.

            https://www.youtube.com/watch?v=tbeZVqC7P8A

          • @Krösus
            Schon richtig, die Nordländer haben uns da was voraus.
            Die nehmen aber auch Ali und Mulat nicht gleich mit Handkuss ;-)
            Sieht man wunderbar an dem Bericht

          • @Materialist

            Würden alle Einkommen progressiv in die GRV einzahlen, der Beitragssatz würde auf 10% sinken und die Rente ab 60 wäre überhaupt kein Problem.

            https://www.seniorenaufstand.de/rentenbeitragszahler-finanzieren-den-staatshaushalt-mit-30-milliarden-e/

            Nirgends in den OECD Staaten wird Arbeit dermaßen belastet und Kapital dermaßen verhätschelt wie in Toitschland.

            Kein Wunder dass junge Fachkräfte abwandern. Wäre ich 40 Jahre jünger, ich wäre längst weg.

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    • @Lumia
      Vielleicht ist es auch immer eine Sache des Betrachters:
      Wer wünscht sich nicht ein Auskommen ohne Sorgen, ohne Not.
      Erst vor einer guten Stunde rief ein Kollege an, dessen Arbeiter nun gekündigt hat und bat um Aushilfe meinerseits. Dieser Helfer wanderte, wie so viele seiner Kollegen, vom Bau ab.
      Nun könnte man sagen: Zahlt die Leute anständig!
      Jep, mein Kollege könnte jetzt den von der Industrie überbieten und schon bräuchte er sich auf eine Ausschreibung erst gar nicht bemühen, denn konkurrenzfähig wäre er damit nicht.
      Die Anhebung der Grundsicherung hätte zweierlei Effekte:

      Dies würde der Inflation Rückenwind geben (was vielleicht sogar erwünscht ist)

      Die Unternehmen, die jetzt schon mit Personalmangel zu tun haben werden sich um Leute prügeln.

      Anhebung des Mindestlohns ist auch so eine Sache. In unserer Branche hätte es überhaupt keine Auswirkungen, denn bezahlt wird längst darüber.

      • @Fritzthecat

        Man kann eben nicht jahrzehntelang Kapital mit einer Steuersenkungsorgie nach der anderen verhätscheln und den Lohneinkommen eine Last nach der anderen aufbürden, ohne dass dies Konsequenzen hätte.

        Kapital brutal funktioniert eben nicht, hat noch nie funktioniert.

        Ihr Kollege sollte sich ein anderes Gewerbe suchen. Ein mittlerer Handwerksbetrieb kann beim besten Willen in gleicher zu erbingender Leistung mit industriellen Großbetrieben konkurrieren.

        • @Krösus
          Ich möchte das Thema nicht allzu sehr vertiefen, aber schauen sie auf die Tarifleistungen der IGM und die des Handwerks.
          Steuersenkungen kommen doch alle zugute. Wie hätte man bei Steuererhöhungen gejammert.
          Mit Verlaub, aber ein Handwerksbetrieb hatten Sie noch nie geführt sonst würden Sie nicht so pauschalieren.

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