Sonntag,17.Oktober 2021
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US-Erzeugerpreise stärker als erwartet gestiegen

Weitere Anzeichen für steigende Inflation in den USA: Die Erzeugerpreise in den Vereinigten Staaten sind im Mai um 6,6 Prozent gegenüber Vorjahr angestiegen. Der Analysten-Konsens hatte bei +6,3 Prozent gelegen. Die Kernrate (ohne Nahrungsmittel und Energie) lag bei +4,8 Prozent. Dieser Wert lag im Rahmen der Erwartungen. Mehr

US-Erzeugerpreise, Inflation

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5 KOMMENTARE

  1. 2 Dinge gilt es noch zu ergänzen:

    Die United States Producer Prices sind somit im Mai deutlich stärker gestiegen, als die sowieso schon barocken 5 Prozent beim Consumer Price Index [CPI]. Was bedeutet, dass die Profit-Margen der Unternehmen sinken und/oder der Preisdruck auf die Endverbraucher weiter steigt.

    Zudem sie US-Einzelhandelsumsätze im Mai mit minus 1,3 Prozent schwächer ausgefallen als erwartet [Prognose war minus 0,8 Prozent]. Die Online-Umsätze [Amazon und der Rest] sind um 0,8 Prozent gefallen. Das scheint die aktuellen Erhebungen zum Verbrauchervertrauen der Uni Michigan zu bestätigen.

    Die flottierenden Preise befördern den zögernden und zaudernden Homo Attentismus.

    https://finanzmarktwelt.de/us-erzeugerpreise-hoeher-us-einzelhandelsumsaetze-schwach-202406/

    • Nachtrag

      Wir kennen ja das ‚geflügelte‘ Wort: „Ein Gespenst geht um in Europa – das Gespenst…“ …der Inflation – und zwar global.

      Die chinesische Regierung befürchtet genau den oben beschriebenen Zusammenhang: Damit die stark steigenden Rohstoffpreise auf Unternehmensseite nicht drastisch auf die Konsumentenpreise durchschlagen können, wird nun damit begonnen, die staatlichen Kupfer-, Zink und Aluminium-Bestände auf den [staatskapitalistischen] Markt zu werfen.

      https://www.n-tv.de/22622308

      Nach Berechnungen des Hamburger Forschungsinstitutes HWWI waren die Preise für Industrierohstoffe allein von April bis Mai um durchschnittlich rund 14 Prozent gestiegen.

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  3. Auch bei uns gibt es (fast) keine Inflation.
    Komme gerade vom Baumarkt. Wir wollen unser Gartenhäuschen erweitern. Die dazu nötigen OSB-Platten (Mehrschichtholz) in der Grösse 250 x 60 x 2 cm kosten statt 8,95 im Februar nun 30,45 Euro , pro Stück.
    Kein Druckfehler, habe extra noch mal nachgefragt.
    Sind knapp 3,5 % Inflation. ZEHN MAL.
    Bauvorhaben verschoben.

  4. FOMC-Vorschau – ‚Taper‘ wird diskutiert, aber schnell wieder verworfen

    Wichtige Highlights: (Von Steve Englander, Leiter G10FX Research und
    NA Macro Strategy bei Standard Chartered)

    * Die FOMC-Sitzung am 16. Juni ist insofern ungewöhnlich, als es potenziell mehrere
    Markttreiber in beide Richtungen gibt, aber keinen dominierenden:

    * Das Tapering der Asset-Käufe wird wahrscheinlich diskutiert werden, angesichts
    der Anzahl der FOMC-Teilnehmer, die das Thema angesprochen haben, aber wir
    erwarten, dass Chair Powell betonen wird, dass alle (oder fast alle) Teilnehmer
    Tapering-Maßnahmen als sehr verfrüht ansehen.

    * Wir denken, dass das FOMC bis zur Vorstellung der Projektionen für 2024 im
    September warten wird und die ersten Zinserhöhungen in das Jahr 2024 legen
    wird.

    * Die 2021er-Prognose der Kerninflation wird wahrscheinlich steigen, aber wir
    erwarten 2023 eine unveränderte Kerninflation von 2,1 %. Ein Anstieg der für Ende 2021 prognostizierten Arbeitslosenquote von derzeit 4,5 % wäre ein dovishes Signal.

    * Wir gehen nicht davon aus, dass die Zinssätze für Reverse Repos (RRP) oder
    Übernachtreserven (IOER) bei dieser Sitzung angehoben werden, aber sie könnten
    durchaus in den kommenden Monaten angehoben werden.

    * Das Inflationsupdate in der Erklärung könnte den Kommentar vom Mai
    dahingehend abändern, dass eine höhere Inflation implizit anerkannt wird, jedoch
    nicht als politischer Faktor: „Da die Inflation anhaltend unter diesem längerfristigen
    Ziel liegt, wird der Ausschuss für einige Zeit eine Inflation von moderat über
    2 Prozent anstreben.“

    * Der Fed-Vorsitzende Powell wird wahrscheinlich der Ansicht entgegentreten,
    dass der Aufschwung aus den Fugen geraten ist, aber den Markt nicht
    verschrecken, indem er die schwachen Wirtschafts-Daten komplett ignoriert.

    „Quelle:“

    (>‿◠)✌

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  6. Die US-Import- und Exportpreise stiegen im Mai stärker als erwartet (+1,1% zum
    April bzw. +2,2% zum April). Dies führte zu einem Anstieg der Exportpreise um
    17,4% im Jahresvergleich
    – dem höchsten Wert seit 1984 – und der Importpreise
    um 11,3%
    im Jahresvergleich – dem höchsten Wert seit 2011…“

    Natürlich gilt auch hier das mit Baldrian verabreichte FED-Prinzip „Hoffnung“:
    „das ist nur vorübergehend…“ -denn wir haben die Inflation überhaupt nicht im
    Griff !“

    (auch die Flugpreise in den USA rauschen zur Zeit durch die Kabinendecke, genauso
    wie die Preise für Gebrauchtwagen.)

    https://cms.zerohedge.com/s3/files/inline-images/bfm13BB.jpg?

    ໒( •́ ∧ •̀ )७ oh jeohjeojeh…

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