Dienstag,21.September 2021
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US-Haushalts-Krimi: Fragen und Antworten (Handelsblatt)

Handelsblatt: „In den USA stecken die Verhandlungen um den Haushalt fest. US-Präsident Obama hat sich in einem dramatischen Appell zur Hauptfernsehzeit an die Opposition gewandt.“

Kommentar: Der Artikel bietet einen recht guten Überblick, wann welche Zahlungen auf die USA zukommen und welche Konsequenzen drohen, falls es wider Erwarten bis Ende der Woche zu keiner Einigung über die Anhebung der US-Schuldengrenze kommt.

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1 KOMMENTAR

  1. Aktueller monetärer Ist-Zustand der USA:

    Zinsgeld-Vermögen (konzentriert auf 15 Mio. Privathaushalte mit sehr ungleicher Verteilung): 52 Bio. USD
    Liquidität M1 (Bargeld plus Sichtguthaben auf Giro-Konten): ca. 2 Bio. USD
    Gesamtverschuldung (verteilt auf 145 Mio. Privathaushalte): 50 Bio. USD
    Davon Staatsverschuldung: 14,3 Bio. USD

    Durchschnittliche Verschuldung pro Zinsverlierer-Haushalt: 345.000 USD
    Durchschnittliches Zinsgeld-Vermögen pro Zinsgewinner-Haushalt: 3,5 Mio. USD

    Bei einem Kapitalmarktzins von 3 Prozent ergibt sich daraus

    ein durchschnittlicher Zinsverlust von 10.400 USD pro Jahr und Zinsverlierer-Haushalt;
    ein durchschnittlicher Zinsgewinn von 100.000 USD pro Jahr und Zinsgewinner-Haushalt;
    eine Zinsbelastung für den Staatshaushalt (alle Steuern und Sozialabgaben müssen in einer Zinsgeld-Ökonomie immer die Zinsverlierer erarbeiten) von 430 Mrd. USD pro Jahr.

    Über die Zinsumverteilung von der Arbeit zum Besitz durch die Liquiditätsverzichtsprämie des Zinsgeldes hinaus besteht noch eine Zinsumverteilung durch die Mindestverzinsung allen noch unverschuldeten Sachkapitals (Eigenkapitalrendite) sowie durch die privaten Bodenrenten, von denen ein Großteil in den Wohnungsmieten enthalten ist.

    Die USA haben, so wie unsere ganze „moderne Zivilisation“, genau 2 Probleme:

    1. eine fehlende konstruktive Geldumlaufsicherung;
    2. ein fehlendes allgemeines Bodennutzungsrecht.

    Die erste Maßnahme regelt den Kapitalmarktzins auf Null, ohne dass es dabei zum Geldstreik (Investitionsstreik) kommen kann, um eine stetige Proportionalität von marktwirtschaftlich erbrachter Leistung und Gegenleistung für alle Wirtschaftsteilnehmer zu erreichen; die zweite Maßnahme zahlt die gesamte Bodenrente als Kindergeld nach Anzahl der Kinder an die Mütter aus, um die effektiven Kosten für die Kindererziehung auszugleichen, was zur ökonomischen und gesellschaftlichen Gleichstellung von Männern und Frauen führt.

    Alle Probleme gelöst, „Gegenargumente“ zwecklos.

    Nur solange in „God´s own country“ noch immer an „Apfelbäumchen“ geglaubt wird, kommt man aus „Himmel und Hölle“ nicht heraus:

    http://www.deweles.de/willkommen/himmel-und-hoelle.html

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