Montag,05.Dezember 2022
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US-Inflation: Indikator sinkt erstmals seit 17 Monaten

Haben wir etwa den Gipfel der US-Inflation gesehen? Der US-amerikanische PCE-Preisindex ist im April etwas weniger stark gestiegen als erwartet. Auch lag der Wert mit +6,3 Prozent unter den +6,6 Prozent des Vormonats. Gleichzeitig ist der Index erstmals seit 17 Monaten gesunken. Beim Personal Consumption Expenditure Price Index handelt es sich um einen wichtigen Inflations-Indikator. Er ist ein Maßstab für die Veränderung der Konsumentenpreise in den USA. Mehr

 

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7 Kommentare

  1. Mann & Frau & LGBTQIA2S+ wird sehen, wohin die Reise geht. Vor allem, weil die Inflation eine starke soziale Schlagseite besitzt.

    Die Bank of England [BoE] erwartet, dass die Teuerungsrate im Laufe dieses Jahres auch die Marke von zehn Prozent überschreiten wird – und das obwohl die Briten bereits an der Zinsschraube drehen. Der Notenbank-Chef Andrew Bailey warnt vor dem Hintergrund des Ukraine-Krieges gar vor „apokalyptischen“ Lebensmittelpreisen.

    Ob er dabei an die Situation seiner eigenen Bevölkerung gedacht hat? Schließlich ist die britische Gesellschaft durch ausgeprägte Klassenstrukturen gekennzeichnet. Die unteren Einkommensschichten leiden längst unter noch größeren Kaufkraft-Verlusten.

    Die reale Inflationsrate für das ärmste Zehntel der Haushalte wird inzwischen auf bis zu 14 Prozent geschätzt. Nach Angaben des Denkpanzers Institute for Fiscal Studies [IFS] gibt das ärmste Zehntel der Haushalte in der Regel fast dreimal so viel für Gas und Strom aus wie das reichste Zehntel.

    Zwei von drei Briten stellen regelmäßig die Heizung ab, um Kosten einzusparen. Mehr als ein Viertel muss gar Mahlzeiten auslassen, um über die Runden zu kommen. Ein Menetekel sondergleichen. Der globale Süden ist eben überall.

    https://www.heise.de/tp/features/Grossbritannien-zeigt-wohin-die-Inflationsreise-geht-7124290.html

    • @Thanatos
      Mein Gott, wo ist das Problem ?
      Stellt man einfach die Poolheizung ab und schon hat man 50 % Heizkosten gespart.
      Statt mit dem Cayenne fährt man mit dem 911er zum Shoppen, spart schon wieder 30 % Sprit.
      Oder einfach auf Bali oder in Florida überwintern.
      Einfach a bisserl NACHDENKEN.
      Und den Klassiker der Spartipps nicht vergessen: Kuchen essen, wenn das Brot zu teuer wird.

      Das ist DER Grund, warum wir reich sind und die Masse arm.
      Wir lassen uns eben was einfallen.
      Darauf einen 1974er Sassekaia !

      • @Meister Eder

        Das ist der Spirit, der ‚Geist in der Maschine‘ des Bereichert Euch!, den ich von Ihnen erwarte! Wir Leistungsträger müssen eben zusammenhalten.
        Aber wir sollten es nicht überziehen – ich habe es ja von der Pieke auf gelernt: Kritik und Selbstkritik [kритика и самокритика]. Ich bin zwar ein ‚Influencer‘ vor dem Herrn, aber manchmal übertreibe ich!
        https://media.kleinezeitung.at/images/thumb/800×400/focal0x0-0x0/1/7/7/5529975/mercedes_1542213953280826_v0_h.jpg

        Besser arm dran als Bein ab – oder auch: Affenpocken sind die besseren Menschen.
        https://www.der-postillon.com/2022/05/sonntagsfrage-affenpockenschutz.html

        • @Thanatos
          Zu viel der Ehre.
          Ich habe nur die Denke unseres Warburg-cum-ex Olaf wiedergegeben und seine Freunde zitiert.
          Der Olaf wurde kürzlich mal von Journalisten gefragt, was denn Benzin, Brot, Milch Butter etc. kosten würden.
          Er hatte nicht die geringste Ahnung !
          Ein „Sozialdemokrat“, der absolut keinen Schimmer hat, wie sein Wahlvolk lebt und welche Sorgen es hat.
          Klar, wenn immer ein vollgetankter A8 mit Fahrer vor der Tür steht.
          Sollen die doch Kuchen essen.
          Das wäre ein Grund aus der SPD auszutreten, wenn man denn immer noch drin wäre.

          Unsere komplette politische Klasse (bis auf Frau Wagenknecht) ignoriert das Thema Inflation und die daraus resultierenden existenziellen Nöte von mindestens 75 % der Bevölkerung komplett.
          Bis das Volk den Wunsch nach Wohlfahrtsausschüssen hat.

          So, jetzt der unangenehme mathematische Teil.
          Ich nenne es „Inflationszange“, vielleicht gibt es einen anderen mir unbekannten Fachbegriff.

          Wir sehen uns Familie Mustermann an, 4000 netto, 1000 für Miete oder Hypothek, 2000 Lebenshaltungskosten, 1000 frei verfügbarer Rest jeden Monat.
          Davon dürfen 85 % unserer Mitbürger nur träumen.
          Jetzt 10 % Inflation.

          Jahr 1: 2.200 Kosten, 800 Rest
          Jahr 2: 2420 Kosten , 580 Rest
          Jahr 3: 2662 Kosten, 338 Rest
          Jahr 4: 2928 Kosten, 72 Rest
          Jahr 5: 3220 Kosten, MINUS 220 „Rest“.
          Upps.

          Schon nach 4,5 Jahren müssen sich die Mustermanns zwischen Miete zahlen und dem Besuch im Supermarkt entscheiden.
          Wenn jetzt noch eine Mieterhöhung kommt oder die Hypothekenzinsen steigen ist vielleicht schon im Jahr 3 Ende Gelände.

          Jetzt kommt immer das Argument: „Ne, ich bekomme doch eine Lohnerhöhung“
          Klar, aber davon kommt nur netto an.
          Wie hoch muss die Lohnerhöhung bei 10 % Inflation sein, um nichts zu verlieren ?
          Zwischen 18 und 20 % jedes Jahr.
          Frage: Wer von uns hier hatte letztes Jahr 18 oder 20 % Lohnerhöhung ?

          Das ist unsere Zukunft im besten Deutschland aller Zeiten.
          Sollen sie doch Kuchen essen.
          Der Spruch hat damals mit einem Ausflug auf die Place de la Concorde geendet.

        • @thanatos
          Tolle Idee, diese Bremslicht-LED.

          Wie fast immer hab ich wieder was zu meckern:
          1.) So ein super Spruch auf einem Auto, das weniger kostet als die Eigentumswohnung eines Normalbürgers ? Voll daneben.
          2.) Ist das Bremslicht. Leistungsträger bremsen nicht.
          3.) RICHTIGE AUTOS für Leistungsträger gibt es natürlich nur in Bayern.
          Nein, nicht in München oder Ingolstadt, das ist nur für Prolls.
          Beuerberg am Chiemsee hat den Leistungsträger-Gebrauchtwagen-Shop.
          Ales unter dem Wert einer 300qm Villa ist doch nix für die echten Stützen der Gesellschaft.

          Guckst Du:
          https://www.youtube.com/watch?v=ck0w7tnrG2Q

  2. @Meister Eder

    Haargenau und schnittig!

    Während die Gewerkschaften von interessierter Seite bereits davor gewarnt werden, eine sog. „Lohn-Preis-Spirale“ in Gang zu setzen [man solle es doch bitteschön nicht „überreizen“], melden die verbeamteten Bundes-Statistiker ganz aktuell, dass die Inflation in den ersten drei Monaten des Jahres den Anstieg der Löhne mehr als aufgezehrt hat. Die Reallöhne im ersten Quartal gingen um 1,8 Prozent zurück. Schon im vergangenen Jahr hatte die hohe Inflation den Anstieg der Löhne komplett aufgefressen.

    https://www.destatis.de/DE/Themen/Arbeit/Verdienste/Realloehne-Nettoverdienste/_inhalt.html

    Das gewerkschaftsnahe Institut für Makroökonomie und Konjunkturforschung [IMK] geht derweil davon aus, dass die Reallohnverluste das ganze Jahr anhalten werden. Verflucht noch eins, immer diese Gewerkschaften!

    Trauert nicht, organisiert euch!
    Joe Hill (1879 – 1915), US-amerikanischer Hobo [Wanderarbeiter], Arbeiterführer, Gewerkschaftsaktivist, Sänger und Liedermacher

    By the way, herzlichen Dank für den Tipp zum Youtube-Kanal von Stefan Meitinger. Seine Abenteuerreisen finde ich klasse, vor allem in dieser spektakulären Alpenkulisse [allerdings bitteschön ohne Zelten!]. Um Berlin herum gibt es nur den Sandboden der Ostzone. Wussten Sie eigentlich, dass in unserer Region die Desertifikation [Wüstenbildung] drastisch voranschreitet? Werde mir wohl geländegängige Reifen draufziehen lassen müssen.

    • @Thanatos
      Scheint mir irgendwie nicht ganz neu zu sein.
      Irgendein grosser Fritz soll schon mal von einer Sandbüchse gesprochen haben, als er an Brandenburg dachte.

      Jetzt muss ich mich aber bei etlichen Politikern entschuldigen.
      Die Entscheidung, dem (fast) reichsten Mann der Welt noch 1.300 Millionen zu schenken, damit er hunderte Hektar Wald in Brandenburg rodet und ein Wasserschutzgebiet zubaut, war weitsichtig.
      Die Gegend war ja offenbar sowieso nicht zu retten.

      Das Big Picture zum Klimawandel:
      Kurz vor den Bergen in Penzberg und Peissenberg gab es vor 50 Jahren noch Kohlebergwerke.
      Wie kam die Kohle da hin ?
      Über 50 Milionen Jahre lang war es bei uns so gemütlich wie heute im Amzonasdschungel, 40 Grad, Tropen.
      Der tropische Regenwald ist in die Sümpfe gefallen und zu Kohle umgewandelt worden, Millionen Jahre lang.

      Dann wurde es etwas kühler und wir hatten 1,5 Kilometer dickes Eis über Grund. Von Plus 40 auf Minus 30 Grad.
      Daher kommen die schönen Seen.
      Kurz darauf wurde es wieder etwas wärmer.
      Vom minus 30 auf plus 20 Grad, Milliarden Tonnen Eis sind geschmolzen, der Meeresspiegel ist um fast 100 Meter angestiegen.
      Frage an Greta: Welche bisher unbekannte Vor-Zivilisation ist „damals“ so wahnsinnig viel SUV gefahren,
      dass die Temperatur um 50 Grad und der Meeresspiegel um 100 Meter angestiegen sind ?

      Was bin ich froh, dass ich solche Kapriolen für die Zukunft verhindern kann, weil ich statt Motorrroller Lastenrad fahre.

      Wir kennen da so einen komplett wahnsinnigen Geologen, der glaubt nicht an SUV- Fahrer vor Millionen Jahren, sondern an den Einfluss der Sonnenaktivität.
      Spinner.

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