Mittwoch,05.Oktober 2022
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US-Inflation steigt auf 7,9 Prozent

Die offizielle Inflationsrate in den USA ist im Februar auf 7,9 Prozent angestiegen. Im Vormonat hatte sie bei 7,5 Prozent gelegen. Das aktuelle Ergebnis lag im Rahmen der Analysten-Erwartungen. Erreicht wurde nun die höchste US-Inflation seit Januar 1982. Die Energiepreise waren einmal mehr der größte Kostentreiber für den Verbraucherpreisindex. Mehr

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14 Kommentare

  1. Diese schwache Inflation ist nur vorübergehend
    und natürlich wie immer völlig verlogen.
    Tatsächlich werden wir wohl bald galoppierend
    bei 20 % und viel mehr liegen.
    Die Baumwolle von Uncle Sam ist bald billiger
    als Klopapier.
    Gerade hat mein Nachbar Heizöl bei der
    Federseebank getankt, er musste für die Lieferung unterschreiben, fehlt nur noch die
    notarielle Beurkundung.
    War wohl bei 2,30€ Liter ein Super-Schnäppchen.
    Papierfabrik in Baden ist schon seit 2 Wochen
    pleite wegen hohen Energiekosten. 159 Leute
    arbeitslos.
    Dafür bekommen wir bald neue € Geldscheine,
    mit der herausgestreckter Zunge von Albert
    Einstein.
    Man kann es kaum erwarten, besonders auf die
    vielen Nullen werden einige total abfahren.
    Wie sagte immer der Oberhamstermeister:
    wieder ein Argument für Dosenbrot
    (oder so ähnlich).

    • Donaustreuner:
      Bin gerade in Polen und habe mich gestern mit dem Nachbarn unterhalten. Er hat eine Bäckerei mit einigen Filialen in Mitteldeutschland. Bislang hatte er 700 – 720 k€ Stromkosten im Monat. Aktuell sind es ca. 1,20 Mio. Euro/Monat, Tendenz steigend. Bei solchen Zahlen wird mir flau im Magen…

  2. @Donaustreuner

    https://www.n-tv.de/wirtschaft/Okonomen-warnen-vor-Mega-Inflation-article23185354.html?xing_share=news

    Dann gibt es so kleine Nachrichten, dass z.B. die Lechstahlwerke bei Augsburg (das einzige Stahlwerk in Bayern) die Produktion wegen der Energiepreise eingestellt haben – auf unbestimmte Zeit.
    Nur gut, daß die Kunden auch arbeitslos sind:
    Momentan stehen auch die BMW-Werke in München und Dingolfing still, keine Zulieferteile aus der Ukraine.
    Aha !
    Die 80.000 Euro-Premium-Luxus Autos Made in Germany bestehen also aus Osteuropa-Billigst-Importteilen.

    In Krefeld gibt es die Gießerei Siempelkamp. Kennt kein Mensch, ist aber für den Kern unserer Industrie und die Energiewende überlebensnotwendig: die gießen Großbauteile u.a. für die Windkraftanlagen (die Naben für die Rotoren und die Aufhängungen der Gondel) . Es gibt in ganz Europa nur 3 Unternehmen, die das können.
    Auch hier unbezahlbare Energiekosten (Strom von 4 Cent auf 70 Cent), Nachschub an Erzen/Metallen und Metallschrott stockt.

    Wohl dem, der schon Dosenbrot hat.
    Vielleicht gibt es bald
    – das Blech für die Dose nicht mehr (wer hätte das gedacht….),
    – kein Gas um das Brot zu backen (90 % wird mit Gas gebacken, der Rest mit Strom…….)
    – Roggen und Weizen nur noch zu Spezialpreisen (Kein Kunstdünger mehr, weil dessen Vorprodukt Ammonium aus Gas gemacht wird….).

    OK, das ist jetzt zu finster.
    Bei uns wird es noch was zu kaufen geben, nur zu Preisen, die sich vor 1 Jahr kein Mensch denken konnte.
    Merken: Mestemacher Roggenvollkorn in der Dose, 500g zu 2,29 bei REWE.
    Vor 2 Wochen.
    Bin gespannt, wo das in 6 Monaten steht.
    Wir werden deshalb bald 70 bis 80 % Bürger haben, die sich kaum noch was leisten können.
    Aber in der 3. Welt darf wieder verhungert werden.

    Die Freude über 2.000 bis 5.000 die Unze dürfte beim Blick aus dem Fenster leicht getrübt werden.

  3. @Meister Eder
    Ich kenne das gut von meiner Zeit in Schweden.
    50 % der Schweden sind eigentlich immer
    Pleite. Autoreifen werden oft auf Pump gekauft.
    Habe dort die Krise 1994 erlebt und mein
    Ferienhäuschen für 20.000€ in toller Lage und sehr grossem Grundstück gekauft.
    Die Stimmung war damals am Boden,
    alle Leute sehr depressiv. Tausende Häuschen
    wurden wie Sauerbier angeboten, keine Käufer.
    Dosenbrot ist super, nur wenn im nächsten kalten
    Winter der Blackout kommt, dann gibt’s kein
    Trinkwasser.
    Genau das habe ich in Schweden erlebt. Mein
    Bayerischer Nachbar aus Coburg beschwerte sich mit einem anonymen Brief mit den Worten:
    Are we here in Kosovo?
    Und wieder Schande für Deutschland!
    Hier habe ich 300 m zum kristallklaren
    Bach und noch eine naheliegende Quelle.
    Trotzdem, mir ist es nun wirklich mulmig.

    • @Donaustreuner
      Einen Brunnen bohren? Ich wohne nicht weit weg von Frankfurt (Oder) an der polnischen Grenze. Der Chemie-Lehrer in der 12. Klasse erzählte uns (1985 zu DDR-Zeiten), daß es nicht ratsam ist, aus Grundwasser Babynahrung zuzubereiten. Der Grund war der exzessive Einsatz von Nitraten in der DDR-Landwirtschaft, um hohe Erträge zu erzielen. Nitrat wird unter Sauerstoff-Abgabe zu Nitrit. Letzteres wiederum ist krebserregend. Hab gehört, in Bayern soll es heute auch so sein. Da kannst Du das Grundwasser hochpumpen und als Flüssigdünger auf die Felder leiten. Ist das Ergebnis von „Bioraps“ und „Biomais“. Dieser Unfug macht die Natur kaputt, vergiftet die Böden. Kostet Unmengen Steuergeld in Form von Subventionen. Von Marktwirtschaft kann hier keine Rede sein. Da ist mehr zentralistische Bürokratie und Planwirtschaft, als die DDR je hatte. Die Mais-Körner auf dem Acker sind rosarot gefärbt. Das ist durch eine Beize, die Neonicotinoide enthält. Das und die Spritzmittel gegen den Rapsglanzkäfer sind die Bienen-Killer, die überall zu leeren Bienenstöcken führen. Hersteller ist BAYER. Dieser Konzern paßte zu Monsanto wie der Hintern auf den Eimer; die nehmen sich nichts. Ob ein Cem Özdemir das weiß? Der ist jetzt Bundesminister für Landwirtschaft.
      http://www.shadowstats.com/alternate_data/inflation-charts
      Hier mal was zum Thema. Das könnte die 100€-Frage bei Günter Jauch sein: „Welcher Politiker sagte, er traue keiner Statistik, die er nicht selbst gefälscht hat?“

      • @Wolfgang Schneider
        Noch ein Namensrätsel: wer ist Michael Burry ?
        Bevor jetzt alle Googeln:
        Das ist das Schlaumeierchen, das schon 2006 die US-Immobilienblase entdeckt und dagegen gewettet hat. Er hat damit freundliche 1.300 Millionen verdient.
        Auf was wettet er jetzt ?
        Trinkwasser.
        Noch Fragen ?

        Einschränkung: wenn man in California oder Süd-Spanien lebt, muss man gar nicht so megaschlau sein, um dieses Killer-Problem zu entdecken. Man muss nur aus dem Fenster in den eigenen Garten sehen, b.z.w. das, was davon noch übrig ist.
        Außer man pumpt die Reste an Grundwasser aus 140 Meter Tiefe hoch.

        Zum Trost: für Silberlige wird es auch sauberes Wasser geben (falls man nicht so schön wohnt wie Donaustreuner)

        • @Meister Eder
          Ich bin ja weiß Gott kein Bolschewik, aber es gibt Sachen, da sollte man jedem Spekulatius den Hintern versohlen, und für die sollte eine Gesellschaft als Minimum sorgen. Genug sauberes Trinkwasser für alle, genug erschwingliche Nahrungsmittel – und damit meine ich nicht den Fraß von MacDoof – Bildung, die nichts kostet, und medizinische Behandlung, wo einem die Rechnung von der Krankenhaus gGmbH nicht das Genick bricht. Ansonsten mag ruhig das Motto „Ich leiste was – ich leiste mir was“ gelten. Stammt aus Honeckers DDR, diese Parole. Hoppla, war der Erich gar ein Nazi? „So wie wir heute arbeiten, so werden wir morgen leben.“ Ist auch eine Losung aus der Zeit des real existierenden Sozialismus. Bloß was soll man von einem Kanzler erwarten, welcher der Warburg-Bank …
          https://www.amazon.de/Unter-den-Augen-Staates-Bundesrepublik/dp/3423283068
          Denen, die hier schon länger mitlesen, ist die Causa Gustl Mollath ein Begriff.
          Was für ein Glück für die Russen, daß MacDoof & Co. dort jetzt ihre Filialen schließen.

          • @Wolfgang Schneider
            Bildung, die nichts kostet – gibt es und wiederum auch nicht.

            Während meiner Studienzeit wurden im ersten oder zweiten Semester die Studiengebühren abgeschafft. Immerhin, dies hatte meinen Jahresverlust doch glatt um 1.000€ gemindert. Verlust deshalb, weil ich nach einigen Jahren in der Arbeitswelt einen anderen Weg einschlagen wollte. Nur allzu verständlich, dass ich innerhalb der Regelstudienzeit fertig war.

            Neben dem 3 1/2-fachen Jahresarbeitsverdienst kam noch das bereits zurückgezahlte Bafög hinzu. Den Rest der Lebenshaltungskosten war ich Steuerlast meiner Frau, aber als Steuersparmodell taugt mein Beispiel natürlich nicht..

          • @ WS Wenn Mc Pappfrass schliessen würde ,würde mich das noch weniger treffen als wenn in China ein Sack Reis umfällt.Ansonsten bin der Meinung dass man angesichts dessen was hier zur Zeit abläuft ,langsam alle Schilder vor den psychatrischen Kliniken um 180 Grad drehen müsste.

  4. @Meister Eder und @Donaustreuner

    ….. Ich habe zu beginn der Corona Pandemie groß in Dosenbrot investiert…. scheint kein schlechtes Investment gewesen zu sein. ..

    Was hat man mich da merkwürdig angeschaut…. heute schauen Sie bei (erneut ) leeren Regalen ganz anders.

  5. @WS
    Das stimmt und war mir natürlich bekannt.
    Habe im Norden die Schwäbische Alb im Rücken,
    50 m den Berg rauf, eine Quelle, super Wasser,
    keine Landwirtschaft. Das Donautal ist voller Nitrat, aller Insekten torgespritzt.
    Kam letztes Jahr vom Berg ein Ochsenauge
    (früher Allerweltsschmetterling) vom Berg runtergeschaukel. Der war auf Brautschau.
    Habe meinen Augen nicht getraut und zu ihm
    gesagt: hier liegst du falsch Kumpel, hier gibt’s
    nur Glyphosat fürs Jenseits.

  6. @RACEW
    Habe mich früher auch in Oberschlesien rumgetrieben. Wir haben Krebse aus dem Bach
    gefischt und Wasser gab’s nur aus dem Ziehbrunnen
    Habe damals ein Schwein mit ein paar Dollarfetzen bezahlt und mein Schlafzimmer
    war voll mit Kartoffelkäfer, welche die Amis von
    ihren Flugzeugen runtergeworfen hatten.
    Putin war damals noch ein schmaechtiger
    Wurf!!!
    Gelogen wurde schon immer.

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