Freitag,24.September 2021
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Verhindern Zentralbanken den Goldpreis-Ausbruch?

Während die Börsen weiter steigen, wird auf den Goldpreis immer wieder Druck ausgeübt. Sind es die Zentralbanken?

Goldreporter, Jürgen Fröhlich, Gold, Goldpreis
Goldbarren, ausgestellt im Bundesbank-Museum: Zentralbanken lieben und hassen Gold zugleich. Und wenn der Goldpreis stark steigt, schrillen bei Fed und EZB die Alarmglocken (Foto: Goldreporter).

Von Jürgen Fröhlich

Goldpreis-Manipulation

Wird der Goldpreis manipuliert? Das dies in den vergangenen Jahren systematisch durch Vertreter von Großbanken passierte, ist mittlerweile durch zahlreiche Urteile offiziell aktenkundig. Sind das nur einsame Wölfe, die ihr Insider-Wissen im Edelmetall-Handel missbrauchen, um sich mit miesen Handels-Tricks zu bereichern? Oder arbeiten sie unter Duldung ihrer Vorgesetzten oder gar in deren Auftrag?

Gold, Goldpreis, Euro
Ausbruch vereitelt: Goldpreis in Euro, Tagesverlauf am 04.08.21, FOREX (Quelle: GodmodeTrader)

Wie auch immer. Dass der Goldpreis sich regelmäßig in den Vormittagsstunden nach oben müht, um dann nach Börsenstart (14:20 öffnet die COMEX, um 15:30 Uhr der Kassahandel) regelrecht abzustürzen, ist ein unter Goldanlegern bekanntes Phänomen. Genau wie gestern (siehe Grafik oben). Was genau hinter diesen spontanen Kurseinbrüchen steckt, wird man nur schwerlich herausfinden können. Oft sind es große Verkaufsaufträge am Terminmarkt, die aus Sicht eines normalen Investors kaum einen Sinn ergeben. Man würde das Gold „marktschonend“ abstoßen, also in kleinen Tranchen. Oder man handelt außerbörslich, um einen besseren Preis zu erhalten. Und überhaupt, wer sind die Käufer solch großer „Pakete“.

Der Aufklärungswille unter Vertretern der Börsenaufsicht war noch nie wirklich stark ausgeprägt, würde ich mal behaupten.

Politisches Metall

Gold ist zudem ein politisches Metall. Die Zentralbanken (und Zentralbanken der Zentralbanken) steuern mittlerweile alle Preise an den Märkten, ob es nun die Zinsen sind, Devisen, Anleihekurse oder Aktienmärkte. Und sie haben natürlich auch die Rohstoffe und die Edelmetalle im Blick.

Die US-Notenbank hat zuletzt mehrfach betont, dass man die deutlich gestiegene Inflation nur als kurzfristiges Phänomen betrachte. Immerhin erreichte die US-Inflationsrate im Juli 5,4 Prozent und schoss damit weit über das ausgegebene Inflationsziel von 2 Prozent hinaus. Mit dem Ignorieren der zunehmenden Teuerung gerät das Mandat zur Aufrechterhaltung der Geldwertstabilität aus den Augen der Verantwortlichen. Nun, im Moment man stellt sich einfach blind. Der Vorteil für die Fed: Mit ihrer Argumentation kann sie dem Druck auf eine baldige Zinserhöhung ausweichen.

US-Arbeitsmarkt

Und so wäre es aus Sicht des Federal Reserve Systems fast wünschenswert, wenn die am Freitag veröffentlichten Arbeitsmarkt-Daten ebenso die Erwartungen verfehlen, wie die ADP-Daten vom Mittwochnachmittag. Denn so paradox wie es klingt: Auch das zweite, selbstverordnete Hauptziel, die Vollbeschäftigung, geriete wieder etwas außer Reichweite. Das bedeutete mehr Spielraum, um die Märkte weiter mit Zentralbankgeld zu stimulieren und die Zinsen niedrig zu halten.

Und vor allem letztgenannter Aspekt ist für Wirtschaft und Finanzsystem derzeit enorm wichtig. Es sind immer neue Rekordmengen an Schulden im Umlauf. Und vor allem die Wachstumswerte an den Börsen sind auf ultraniedrige Zinsen angewiesen. Mit ihrer bedingungslosen Rettungspolitik haben sich die Zentralbanken und Regierungen leider in eine Sackgasse manövriert. Steigende Zinsen sind eine wachsende Bedrohung für den zunehmend auf Pump finanzierten Wohlstand. Aber bleibt die Fed inaktiv, dann schwellen die Finanzblasen weiter an und wir erleben Inflation in vielfältiger Ausprägung.

Goldpreis im Fokus

Ein stark steigender Goldpreis wird von den Währungshütern als Störfeuer wahrgenommen. Denn Gold selbst ist eine Währung, die bei steigenden Kursen die Schwäche des Kreditgeldes offenbart – quasi als Konstante gegenüber allem anderen Fiat-Währungen. Der Goldpreis ist ja neben allen anderen Devisennotierungen nichts anderes als ein weiterer Wechselkurs.

Wird die in Kauf genommene Geldwertvernichtung zu offensichtlich, dann schwächt dieser Umstand das Vertrauen in das Zentralbankgeld. Aber Vertrauen ist am Ende die einzige harte Währung, über die die Geldpolitiker noch verfügen. Wenn keiner mehr an den Wert des beliebig vermehrbaren Kreditgeldes glaubt, dann ist es auch nichts mehr wert.

Was hinzu kommt: Bankensektor, genauer: wenige US-Großbanken, sind in einem Gold-Bullenmarkt systematisch netto-short positioniert (auf der Verkaufsseite). Denn sie nehmen am Terminmarkt die Gegenpositionen der spekulativen, trendorientierten Händler ein (siehe: wöchentliche CoT-Daten). Ein stark steigender Goldpreis erhöht für diese Institute die Verlustrisiken.

Zentralbank-Politik

Es gibt also für die großen Zentralbanken genug Gründe nicht nur den Wertpapiermarkt, sondern auch den Goldpreis zu steuern, wenn es ihnen notwendig erscheint. Die Verantwortlichen werden nie zugeben, den Goldpreis zu manipulieren. Schließlich verschleiert man traditionell schon Hinweise auf tatsächlich (physisch) vorhandene Bestände in den eigenen Bilanzen. Zum Beispiel wird nicht klar zwischen Papiergold (Derivaten) und physischen Gold unterschieden. Diese Zentralbank-Positionen werden traditionell in „Gold und Goldforderungen“ zusammengefasst.

Gold ist unbestritten etwas Wertvolles. Und dessen Preis dient als Krisenindikator. Auch für Zentralbanken, die es immer noch große Mengen des Edelmetalls horten. Nur manchmal muss das Gold eben zum Schweigen gebracht werden, wenn es unerwünschte Wahrheiten ausplaudert. Neue Rekordmarken beim Goldpreis wird man nicht verhindern können. Denn im Abwertungswettlauf der Währungen hat das Fiat Money einfach schlechte Karten.

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27 KOMMENTARE

  1. Anzeige
  2. Ach wo, das ist Verschwörungstheorie.
    Der Goldpreis folgt den Märkten, ist ohnehin in einer Blase und der faire Preis ist 620, 87 Dollar.
    Das wurde uns doch noch bis gestern erzählt.
    Natürlich manipulieren Zentralbanken und deren Vasallen ( Commerzials, Shortseller, Bullionbanken)
    den Preis mit allen illegalen Mitteln und tun es weiterverstärkt. Das schon seit 40 Jahren mindestens.
    Also, kaufen, wenn diese Banken den Preis subventionieren und Ruhe geben.
    Ansonsten, wer die Nerven nicht hat,
    Finger weg von Gold oder Silber
    und auf Papiere setzen.

    • Ach herrjeh @Taipan,

      bevor Sie endgültig in Triumphalismus ausbrechen: Dass marktmächtige Gruppierungen schon immer ihren Einfluss geltend gemacht haben, um ihre Interessen durchzusetzen, ist nun wahrlich nichts Neues. Die asymmetrische Penetration des Marktes quasi als Normalfall.

      Zur Verschwörungstheorie wird es erst, wenn man sich darauf kapriziert oder noch deutlicher, wenn man glaubt, damit die geheime ökonomische Weltformel gefunden zu haben. Wer an die Allmacht der Kartelle glaubt, braucht daher scheinbar keine andere Expertise mehr – was sehr praktisch sein kann, nicht wahr?

      Nein, aus meiner Sicht:
      Im Westen nichts Neues.

      Bis auf das Abblid unseres Hausherrn.
      Beste Grüße an dieser Stelle!

      • @Thanatos

        Manipulation, Spekulation, unter Wert einkaufen über Wert verkaufen um die Differenz zu privatisieren und die Negativkonsequenzen der Allgemeinheit aufzunötigen ist in der sogenannten Marktwirtschaft der Regelfall. Das Zusammentreffen von Angebot und Nachfrage zum gegenseitigen Vorteil ( Win-Win ) die Ausnahme. Das ist die Realität.

        Bei den Illusionen der Marktgläubigen ist es umgekehrt. Angebot und Nachfrage finden in größter Harmonie aufeinander, die Marktteilnehmer könnten glücklich und zufrieden sein, wenn nicht immer wieder finstere Gestalten am kapitalistischem Rad drehen würden.

        Wie auch immer, Fakt ist, diese Ordnung ist auf Sand gebaut und immer mehr davon rieselt jeden Tag, mal leiser mal lauter ins kapitalistische Getriebe, bis die schöne Maschine ( Adam Smith ) oder auch das automatische Subjekt ( Marx ) zum Stillstand kommt.

        Gold wird steigen und das Kapital und sein Staat werden fallen. Nur was danach kommt, bleibt offen.

  3. Gestern war bei Silber und Platinum gleicherzeit die selbe Preisentwicklung (nach unten!) zu sehen wie bei Gold. Zufall? Wohl nicht.

  4. Übrigens, all die Manipulationen kann man zwischen den Zeilen in den Veröffentlichungen von Bandulet oder Speck nachlesen.
    Sicher, sehr vorsichtig geschrieben, damit man sich nicht juristisch angreifbar macht.
    Man kann ja nicht gut schreiben, es ist völlig erwiesen, dass die FED oder EZB mit illegalen Mitteln in den Markt eingreift um sich selbst eine Daseinsberechtigung zu verschaffen.
    Das darf nicht mal der hiesige Forumsbetreiber.
    (Das darf nur Maruti, Klapperschlange und WS, auch bauernbua, Force Majeure, deren Konterfeis nun wohl an allen Postämtern der Welt hängt.
    FED, EZB, ……
    „Wanted, dead or alive“:)
    PS:
    WS und Force majeure hat man leider erwischt.Da warens nur mehr 3.

    • @Maruti

      Es hat tatsächlich Fälle gegeben, wo Betreiber von Foren Artikel veröffentlichten,
      in denen sie nachwiesen, daß die BIZ/Notenbanken vehement in den Goldmarkt
      eingreifen.
      Einer von Ihnen (der Statistik studierte und wußte, wovon er schrieb) fand eines Tages
      eine 7,62 mm-Patrone in seinem Briefkasten,-
      Zeit für ihn mit Familie, aus den USA nach Costa Rica auszuwandern.

      Seit April gibt es keine Kommentare mehr von ihm…
      t(▀̿Ĺ̯▀̿ ̿)

    • @maruti

      Danke für das Lob.
      Aber ich bin nicht wichtig.
      Gute Schreiber wie @watchdog – @goldminer – @lady gaga berlin sind lange weg.
      Meister Eder – pumuckl und co sind wichtig im Forum.

      Ich kann den Lauf der Geschichte nicht verändern.
      Ich versuche nur das beste für mich da rauszuholen.

  5. Herzlichen Dank an Hrn. Fröhlich [mit Bild (♥ᴥ♥) ],
    vor allem deshalb, weil der Artikel so „fröhlich kommentiert“ wurde.

    Finden sich in der jüngsten Geschichte eindeutige Hinweise
    darauf, daß die Notenbanken tatsächlich den Goldpreis „b e e i n f l u s s e n ?“

    Der Hinweis im Artikel, Absatz : „Zentralbank-Politik“,

    Die Verantwortlichen werden nie zugeben, den Goldpreis zu manipulieren“,

    läßt sich widerlegen.

    Es gibt Tat-sächlich … (sic!) FED-Protokolle aus den Jahren, als Alan
    Greenspan FED-Chef war, und dort finden sich solche eindeutigen Beweise:
    (Quelle am Kommentar-Ende)

    Fed intervenierte gegen Gold“

    Fünf Jahre zuvor, am 18. Mai 1993, hatte Greenspan auf einem
    Treffen der US-Notenbank Fed über Goldverkäufe gesprochen, die
    einen Goldpreisanstieg verhindern sollten. Fed-Treffen werden
    protokolliert, die Protokolle nach fünf Jahren veröffentlicht. Im Protokoll
    des besagten Treffens entdeckte Dimitri Speck ein Zitat von Greenspan
    über ein Gespräch mit seinem Vize David Mullins…
    Von diesem Gespräch berichtete Greenspan den übrigen Kollegen:
    „Wenn wir es hier mit Psychologie zu tun haben, dann hat das
    Thermometer, das man zum Messen verwendet, einen Einfluss.

    Ich habe die Frage am Rande des Treffens mit Gouverneur Mullins
    aufgeworfen, was passieren würde, wenn das Schatzamt etwas Gold in
    diesem Markt verkaufte.“
    Wenn der Goldpreis im aktuellen Umfeld nach oben ausbrechen würde,
    so Greenspan weiter, „wäre das Thermometer nicht nur ein Messgerät.
    Es würde fundamental die zugrunde liegende Psychologie beeinflussen“.

    Die Fed stand damals vor dem Problem, dass in einem schwachen
    wirtschaftlichen Umfeld die Inflationsrate zu steigen drohte.

    [Übereinstimmungen mit der gegenwärtigen Situation an den
    Finanzmärkten sind rein zufällig (und vorübergehend), Anm.d.Red.]

    „Steigende Goldpreise hätten zunehmende Inflationserwartungen signalisiert
    und so der Fed ihre Aufgabe – Inflation in Grenzen zu halten – zusätzlich
    erschwert.
    Speck: „Die Interventionen gegen Gold wurden eingeleitet, damit das
    Thermometer niedrige Werte aufweist – und kein Fieber.““

    In seinem Buch mit dem Titel „Geheime Goldpolitik – Warum die
    Zentralbanken den Goldpreis steuern“
    trug z.B. Dimitri Speck Fakten zusammen,
    die belegen, dass die Notenbanken seit den Neunzigerjahren systematisch in den Goldmarkt
    eingegriffen haben.“

    Quelle:
    https://www.wiwo.de/finanzen/vorsorge/vermoegensschutz-gold-das-bessere-geld-seite-5/5630708-5.html

  6. Und weiter:
    Drängt der Kurs zu sehr nach oben, so behaupten die Kritiker, wird Gold in New York
    und London, den wichtigsten Handelsplätzen, auf den Markt geworfen.
    „Die Zentralbanken sind bereit, Gold in großen Mengen zu verleihen, falls der
    Preis steigt“, bestätigte Greenspan im Juli 1998 vor dem Bankenkomitee
    des US-Repräsentantenhauses.
    Für Howe ein klarer Fall:
    „Das Statement kommt der Erklärung gleich, dass der Goldpreis … kontrolliert wird.“

    Quelle:
    https://www.spiegel.de/wirtschaft/alan-greenspan-manipulierte-der-us-notenbankchef-den-goldpreis-a-111068.html

    • @klapperschlange
      Falls die Zentralbanken sich nun geeinigt haben,
      den Goldpreis bei etwa 1.800 Dollar zu stabilisieren, unabhängig einer Inflation, wäre es ein gutes Signal, in dieser Zeit Gold zu kaufen.
      Möglicherweise einigt man sich 2025 dann auf 2.000 Dollar.
      Jedenfalls sollte Gold auf keinen Fall.
      1. Gewinne abwerfen
      2. Eine Inflation ausgleichen
      3. Die Papiere outperformen.
      Mit diesem Wissen ist es leicht auf Goldeinkaufs Tour zu gehen.
      Unterm Strich: Gold kaufen, wenn es unter Anlegern unbeliebt ist end von Trollen lächerlich gemacht wird.
      “ Ihr sitzt dann auf einem Haufen wertlosen Metall, während ich von den Dividenden Südseereisen finanziere, meine Kinder haben ausgesorgt, oder Goldanleger werden im Alter trockene Kekse mümeln müssen oder ähnliches.“
      Da gab es hier ZB. den ex, den grandmaster, ……..
      den Federico usw.

      • Wer statt billigem Gold eine schnelle Risiko-Rendite kassieren will, sollte
        sich in den USA ab heute 2 x, demnächst per Auffrischungs-
        Impfung das 3. Mal und für alle weiteren Corona-Varianten ( 66, zum Teufel
        noch mal!) nachimpfen lassen.

        „Die Vanguard Group Inc. bietet Angestellten, die sich bis Oktober impfen
        lassen, nach Angaben einer mit der Angelegenheit vertrauten Person 1.000
        Dollar, (guckst Du hier:)

        Der Vermögensverwalter weitet die Zahlungen auf alle Mitarbeiter aus,
        die nachweisen können, dass sie sich gegen Covid-19 geimpft haben, selbst
        wenn sie geimpft wurden, bevor das Unternehmen das Angebot erweiterte.
        Eine Sprecherin von Vanguard bestätigte, dass das Unternehmen einen Anreiz
        bietet.“

        Die Forscher von der TU Cottbus-Senftenberg wollen dagegen nur 500,-€
        als Impfstoff-Probanden-Entgelt „Impf-Anreiz“ anbieten.
        Das reicht ja nicht mal für eine Goldunze, die m/w/d als „Schmerzensgeld“
        eintauschen könnte.

        (♥ᴥ♥)

        • @Klapperschlange:
          Ich habe im Spiegel-Forum (als in einem Artikel pro finanziellem Impfanreiz getrommelt wurde) nur kurz erwähnt, dass das doch bei Medikamentenstudien ganz normal wäre, dass die freiwilligen Laborratten Geld dafür bekommen, ihren Körper der Pharma-Forschung zur Verfügung zu stellen.
          Sagen wir mal so: die Reaktionen waren genau wie erwartet.
          Dass der Spiegel mal ein Nachrichtenmagazin war und eher von Menschen mit Grips in der Birne gelesen wurde ist mindestens 20 Jahre her.

          • MeisterEder:
            Die Leserkommentare im Spiegel sind größtenteils eine Sache für sich. Es ist bemerkenswert, was man dort an Blauäugigkeit, Haltungs- und Moralvorstellungen sowie Realitätsferne geboten bekommt.
            Im Übrigen macht sich der Spiegel nicht einmal mehr ansatzweise die Mühe, kritisch, investigativ oder nur entfernt aufdeckend und anklagend tätig zu werden. Das Blatt ist dermaßen runtergekommen, dass ich mir die gedruckte Ausgabe schon lange nicht mehr kaufe.
            Die NZZ ist eine Alternative geworden, wenn man sich als Deutscher über Dinge in Deutschland informieren will.
            In meiner Region gehört mittlerweile jedes Blatt zum RND. Da werden die Nachrichten im Willy-Brandt-Haus in Berlin gemacht und in jeder Zeitung steht exakt dasselbe drin.

          • @MeisterEder

            Tatsache ist immer noch, daß all diese „Schnellschuß-Impfstoffe“ keine
            offizielle Zulassung haben und wir uns noch in der „Langzeit-Testphase“
            befinden.
            Weder wurden die Impfstoffe für die Jugend-Altersgruppe 12-16 Jahre
            getestet, noch gibt es Langzeittests für schwangere Frauen.

            Und der „mRNA-Technologie-Erfinder“ behauptet heute … (hier mehr:)

            ᕙ(⇀‸↼‶)ᕗ✌

          • @RACEW, Klapperschlange, Materialist

            Ich hatte ja hier vor einiger Zeit geschrieben, dass die Ingenieure in unserem Bekanntenkreis von einem Blackout im Winter 2022/23, spätestens aber 23/24 ausgehen (wegen unserer genialen Energiepolitik).
            Wieder ein Grund…..

            So, jetzt wird es komplett humorlos:
            Die Mediziner in unserem Bekanntenkreis wetten dagegen.
            Die gehen davon aus, dass bis zu dem Zeitpunkt die Zahl der Stromverbraucher deutlich abgenommen hat und der Strom dann doch reicht.
            Wir haben ja schon gut 50 % Impfquote.

            Hat das alles ein System ?
            Egal, wieder 2 Gründe……..

        • Wenn ich im Moment der Meinung bin dass eine Impfung meiner Gesundheit nicht zuträglich ist dann koennen mir irgendwelche Matschbirnen auch 50000 Euro bieten .No, Das sei denen die daran glauben mit Papiergeld alles regeln zu koennen ins Stammbuch geschrieben.

          • @ Materialist
            und für eine Bratwurst?
            Ich Frage für einen Freund ;0) Ironie Off
            Es ist schon Traurig wie nicht Hinterfragt wird . Selbst meine Eltern beide 70 Jahre jung verstehen die Menschen nicht die siich bereitwillig sich mit diesen Stoffen spritzen lassen. Die Propaganda verfehlt ihre Wirkung bei bestimmten Menschen nicht. Ich bin gespannt was passiert wenn die Warheit ans Licht kommt, Heißt es dann weg mit den Regierungen wir brauchen nur eine Weltregierung ?( UNO)

      • @Maruti
        Danke, jetzt verstehe ich endlich, warum man hier seit Wochen die BTC-Fans nicht mehr sieht und hört.
        Die liegen alle vor den Bahamas auf ihren neuen aus den BTC-Gewinnen finanzierten Luxusyachten. Oder vielleicht auch nicht ?
        Und wir freuen uns bescheiden an Metall.

        • @MeisterEder
          Die Zukunft von Bitcoin wird sich in Afrika entscheiden.
          Nur sehr wenige Afrikaner haben ein Bankkonto aber viele haben ein Smart Phone. Allein Nigeria hat über 200 Mio Einwohner mit einem riesigen Jugendanteil. Diese werden als harte Währung bevorzugt Bitcoin verwenden.
          Bitcoin ist unermeidbar. Keine Laien Uschi kann es aufhalten.

          • @hd
            Das Problem liegt eben genau darin.
            Am Smartphone, am Internet, am Server.
            Alles amerikanische Technologien und damit in voller Kontrolle der USA.
            Das Internet ist jederzeit abschaltbar, jederzeit zu filtern, zu manipulieren.
            So wie das GPS auch.
            Zwar ist es schwierig, Bitcoin völlig auszuschalten, aber auszuschalten ist der Zugang zum sog. Wallet einfach.
            Der Bitcoininhaber hat zwar seine Coins, aber er kommt nicht mehr dran, die nächsten 100 Jahre.
            So ähnlich, wie wenn jemand nicht mehr an sein Goldversteck drankommt, weil eine Kaserne darüber gebaut wurde oder ein Staudamm.
            Nur, so was dauert Jahre, beim Bitcoin nur Sekunden.

          • @HD

            Wo solls denn herkommen ? 200 Millionen bettelarme Nigerianer die kein roten Heller besitzen, mittels dessen Sie diesen Plunder bezahlen könnten. Der ist schließlich nicht für lau zu bekommen.

            Wie hart der BitCoin ist, können wir seit Monaten verfolgen. Es gibt nichts Härteres als Gold, dies ist seit ca 6000 Jahren bewiesen. Was der BitCoin bisher bewiesen hat, ist die Tatsache wie kinderleicht es ist Ihn ins Bodenlose fallen zu lassen.

          • HD:
            Anfang Februar d.J. erging in Nigeria ein Verbot an alle Finanzdienstleister für den Handel und Transaktionen in Btc und allen anderen Kryptos. Damit ist das Thema wohl vom Tisch.
            Die hohe Akzeptanz des Btc geschah wohl auch eher aus der Not heraus. Der bargeldlose Zahlungsverkehr ist in Nigeria extrem unsicher und die Menschen sind deshalb auf Kryptos ausgewichen.
            Wer glaubt, dass Zentralbanken ihr Geldmonopol sehenden Auges von Kryptowährungen gefährden lassen, der wird wohl weitere Überraschungen erleben. Die Begründung war deswegen sehr simpel. Die nigerianische Zentralbank gab vor, die heimische Währung sei durch Kryptos gefährdet. Und ruckzuck gingen die Lichter aus.

  7. @klaberschlange
    Hier so ein FED Troll, welcher einem weismachen will, das wäre alles markt und charttechnisch bedingt.
    https://www.goldseiten.de/artikel/505038–Gold—Zurueck-zu-alter-Schwaeche.html
    Klar ist, dass die FED all jenen auf die Finger klopfen will, welche so dreist waren, letzten Sommer den Goldpreis durch Käufe so hoch zu treiben. Die werden nun wohl angesichts einer Inflation beim heutigen Kaufpreis erst mal die Nase voll haben.
    Man will mit allen Mitteln verhindern, dass Gold den vorübergehenden Inflationsschub auch nur andeutungsweise ausgleicht.
    Goldpreis Mitte 2020, Ende 2021 und Inflation 2021 werden zeigen, dass es besser gewesen wäre, die Inflation beim Bargeld in Kauf zu nehmen, als Gold zu kaufen.What ever it takes.
    Angesichts der gemanagten Goldpreis Entwicklung bin ich gespannt, wann der grosse Abverkauf beginnt, zu Gunsten der steigenden Aktienpapiere.

  8. Heute um 15:30 Uhr hat die Notenbank erneut – wie schon gestern, den Goldpreis
    nach unten manipuliert.
    Ganz offensichtlich.
    „Schämen sollt Ihr Euch, Ihr ewigen Shortseller!“

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  10. Jeder, welcher auf Gold setzt, sollte wissen:
    Niemals Gold kaufen, wenn der Kurs steil nach oben geht und die Medien Panik trommeln.
    (1981, 2011, 2020 etwa).
    Es sei denn, die russischen Panzerkolonnen fahren deutlich sichtbar an einem vorbei Richtung
    Dünkirchen.
    Gold dagegen kaufen, wenn die Medien schreiben, Soros hat all sein Gold verkauft und setzt auf Bitcoin und der Goldkurs regelrecht abstürzt.
    Hier mutig und herzhaft ins fallende Messer greifen.
    Oder der Goldpreis jahrelang vor sich hindümpelt.
    Noch ist es zu früh auf Gold zu setzen, (bis auf die Kleinmengen Quartalsweise.)

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