Freitag,24.September 2021
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Goldpreis volatil: Das passierte am US-Terminmarkt

Gold, Goldpreis (Foto: Goldreporter)
Der Goldpreis schwankte vergangene Woche zwischen 1.790 und 1.837 US-Dollar (Foto: Goldreporter)

In der vergangenen Woche behauptete sich der Goldpreis bei stark schwankenden Kursen oberhalb von 1.800 US-Dollar. Es war Verfallstermin an der COMEX.

Goldpreis gestiegen

Der Goldpreis ging mit einem Kursgewinn aus der Handelswoche und stabilisierte sich dabei über der Marke von 1.800 US-Dollar. Aber war es ein volatiles Kursgeschehen, bei dem das Wochenhoch im Bereich von 1.837 am Ende nicht verteidigt werden konnte. Was passierte am US-Terminmarkt? Wir betrachten die jüngsten CoT-Daten mit den Positionen der größten Händlergruppen im Geschäft mit Gold-Futures an der COMEX per 27. Juli 2021.

CoT-Daten

Hier blieb die Netto-Short-Position der „Commercials“ insgesamt fast unverändert bei 228.814 Kontrakten. Allerdings gab es gegenläufige Entwicklungen in den Untergruppen. So reduzierten die eigentlichen Gold-Verwender „Prod/Merch/Proc/User“ ihre Terminverkäufe netto um fast 12 Prozent auf 56.286 Kontrakte. Dagegen nahm die Netto-Short-Position der „Swap Dealers“ (darunter Großbanken) um 4,7 Prozent zu auf 172.528 Kontrakte. Diese Händler haben nun vier Wochen in Folge ihre Verkaufspositionen aufgestockt.

Auf der anderen Seite stieg die Netto-Long-Position der „Großen Spekulanten“ um 1,7 Prozent auf 199.388 Kontrakte. Wobei das „Managed Money“ (Hedgefonds, Investmentgesellschaften) sich gegenüber Vorwoche bei den Gold-Futures praktisch nicht bewegte.

Gold, COMEX, CoT

Gold, CoT-Daten

Open Interest

Der Open Interest, also die Summe aller offenen Gold-Kontrakte an der COMEX, stieg gegenüber Vorwoche um knapp 2 Prozent auf 500.187 Kontrakte. Bis zum Handelsschluss am gestrigen Freitag ging es dann wieder um 2,3 Prozent nach unten auf 488.732 Kontrakte.

Goldpreis-Entwicklung

Der Goldpreis auf Basis der US-Futures beendete die Handelswoche mit 1.816,90 US-Dollar pro Unze (meistgehandelter Kontrakte; Dezember). Damit schloss der Kurs des Edelmetalls 0,8 Prozent höher als in der Vorwoche. Dabei war die Volatilität ordentlich. Während der Kurs am Mittwoch noch auf 1.790 US-Dollar rutschte, wurden am Freitag im Tagesverkauf zeitweise 1.837 US-Dollar erreicht.

COMEX-Lager

Währenddessen summierten sich die Gold-Bestände in den COMEX-Vaults per 29.07.2021 auf 35,26 Millionen Unzen. Damit nahm das Inventar gegenüber Vorwoche um rund 200.000 Unzen ab. Dabei gingen die zur sofortigen Auslieferung an Kunden verfügbaren Bestände („eligible“) um rund 710.000 Unzen zurück auf 16,16 Millionen Unzen.

Auslieferungsanträge

In dieser Woche war Verfallstermin bei den Gold-Futures. Am Ende des Kontrakt-Monats Juli lagen 2.341 Anträge auf physische Auslieferung vor. Somit änderte sich der Stand nicht mehr gegenüber Vorwoche. Zum Vergleich: Im bisherigen Rekordmonat Juni 2020 nahm die COMEX 55.102 Auslieferungsanträge von Händlern entgegen – als Alternative zum reinen Barausgleich am Vertragsende.

Goldreporter

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47 KOMMENTARE

  1. Fragt sich nun, bei welchem Goldpreis die ihre Verkauspositionen aufgestockt haben.
    Das könnten 2.000 Dollar sein, bei welchen die Verkaufen wollen oder 100 Dollar.
    Wer könnte das herausfinden ?
    Also, ich verkaufe Gold bei 40 Dollar, da dann das weitere Halten keinen Sinn macht.Und somit bin ich jetzt bei 40 Dollar stark long.
    Und short bei 12.000 Dollar, sofern da der Dollar noch ein halbes Brötchen wert ist.
    Oder umgekehrt oder so ähnlich.
    Also, sofern da nicht Butter bei die Fische kommt und Ross und Reiter genannt werden, sind die COT Daten eher lustiges Beiwerk.

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  3. Heidewitzka, Herr Kapitän, was ist denn HIER los?

    Kaum kehre ich von meiner Rundreise durch ein sommerliches Nordkorea zurück – von den atemberaubenden Landschaften des Paektu-Berges und des Kumgang-Gebirges bis zum gefälligen Badeort Wonsan -, da beschreibt ein mir sympathisches Leitmedium der Finanzpresse das bekannte Perpetuum Mobile der schönen neuen Finanzwelt – unter Berufung auf, ja, ganz genau: Karl Marx! Wer hätte das gedacht?

    Worum geht es? Bekanntlich behaupten die Funktionseliten des Finanzsystems, eine Maschine erfunden zu haben, die dem Energieerhaltungssatz [analog dem 1. Hauptsatz der Thermodynamik] widerspricht. Selbige soll mindestens die zu ihrem eigenen Betrieb notwendige Energie und in manchen Fällen zusätzlich Nutzenergie liefern. Eine solche Maschine würde Energie aus dem Nichts erzeugen und damit dem Energieerhaltungssatz widersprechen.

    Und das soll so vonstatten gehen: Die Notenbanken machen in der Krise das Geld ‚billiger‘, es werden naturgemäß mehr Kredite vergeben, ergo wird mehr investiert. Jobs werden geschaffen und Wohlstand generiert. ‚Top-Down‘ und, claro, ‚Trickle-Down‘ und ZACK: Da ist das systemimmanent dringend benötigte Wachstum! ~~~ Soweit die quasi sich selber perpetuierende Theorie.

    Doch erstaunlicherweise entspricht die schnöde Realität ganz genau dem Finanzkapitalismus marxscher
    Provenienz. Die Banken kaufen mit dem vielen schönen FIAT nämlich einfach ihre eigenen Aktien zurück, verknappen und verteuern sie damit, wovon nur die ökonomischen Charaktermasken des System profitieren. Der übergroße Rest bekommt wohlfeile Geldentwertung.

    Ach du grüne Neune, aber entspricht das nicht der von K.M. beschriebenen „Akkumulation des Kapitals“!?
    Markus Fugmann at its best [man muss noch nicht einmal lesen, nur Video gucken – und auch nicht alles bierernst nehmen!].

    https://finanzmarktwelt.de/finanz-kapitalismus-hatte-marx-doch-recht-marktgefluester-video-206018/

    Ach, was muß man oft von bösen
    Kindern hören oder lesen!!

    Die, anstatt durch weise Lehren
    Sich zum Guten zu bekehren,
    Oftmals noch darüber lachten
    Und sich heimlich lustig machten.

    Aber wehe, wehe, wehe!
    Wenn ich, auf das Ende sehe!!

    Wilhelm Busch

    • @Thanatos
      Finanzkapitalismus gibt es seit fast 4.000 Jahren.
      In all der Zeit hat man nun wirklich alles und jedes ausprobiert. Natürlich immer wieder in Varianten, weil man meinte, dass man Wohlstand durch blosses Gelddrucken schaffen könne, durch Umverteilung von Reich zu Arm und ähnlichen Nonsens. Man hat es durch Sklavenwirtschaft in allen Varianten versucht, mit Diktatur oder völliger Freiheit. Wirklich mit allem.
      Und es hat noch nie funktioniert. Wohlstand für alle oder wenigstens die meisten zu schaffen ist ein Hirngespinst. Es gibt keine Gleichheit für alle. Dies ist genau so unmöglich, wie das perpetuum mobile.
      Die grösste Dummheit ist eben, immer das Gleiche zu versuchen und jedes mal auf ein besseres Ergebnis zu hoffen ( Einstein).
      Goethe hat es mit seinem Dr. Faust auch erkannt.
      Seit der Vertreibung aus dem Paradies, als Strafe für das sich Erschleichen der Erkenntnis (auch Bildung genannt), ist der Mensch gezwungen, hart zu arbeiten. Und ohne harte Arbeit gibt es kein Brot. Das gilt für jeden Menschen auf Erden.

      • @Maruti

        Claro, und Sie werden noch in 4000 Jahren als Mephisto zwischen ahistorischem Obskurantismus und anthropologischen Konstanten der Ungleichheit mäandrieren. Die ewige Wiederkehr des ‚Bereichert Euch‘ als Naturrecht. Schließlich hat der ’struggle for life‘ schon immer zu einer vielversprechenden Selektion geführt. Mit Ihnen ganz oben in der Nahrungskette.

        Ich bin der Geist, der stets verneint!
        Und das mit Recht; denn alles, was entsteht,
        Ist wert, daß es zugrunde geht;
        Drum besser wär’s, daß nichts entstünde.
        So ist denn alles, was ihr Sünde,
        Zerstörung, kurz das Böse nennt,
        Mein eigentliches Element.

        Goethe, Faust. Der Tragödie erster Teil, 1808.
        Studierzimmer, Mephistopheles zu Faust

        • @thanatos
          Sie werden schon sehen. Es wird nicht funktionieren. Weder das eine noch das andere. Auch nicht das verpönte Marx Modell, das ist bisher immer wieder gescheitert. Und so schiebt man die Schuld des eigenen Versagens auf andere.
          Mal den bösenRaubtierkapitilalismud, mal auf ein Virus oder eine Überschwemmung.
          Hauptsache man hat den Sündenbock.
          Ihrer scheint nun der Powell zu sein, vorher war es Trump.
          Ist doch einfach, nicht ? Schuld ist immer ein anderer. wenn es nicht so läuft, wie gewünscht. Nur, selbst etwas unternehmen, den Hintern bewegen, ach wo, sollen doch die anderen. Man bleibt gerne Berufskritisierer, Berufsnörgler und Weltverbesserer. Nur, aus denen wird nichts, ist noch nie was geworden.
          Beispiel : Sozialpädagogen.

      • @ Thanatos
        Ich lerne ja immer gerne dazu.
        Gab es nicht schon seit über hundert Jahren auch Versuche in Sozialismus in vielen Ländern dieser Welt ?
        Wie sind denn die für das normale Volk ausgegangen ?
        Also nicht für die Offiziere der Stasi, Securitate und des NKWD ?
        Sondern den normalen Arbeiter , der vielleicht auch mal seine Meinung sagen wollte ?
        Das soll nicht die Auswüchse des Kapitalismus entschuldigen.
        Wo hätten Sie 1980 lieber gelebt ?
        Berlin Ost oder Berlin West ?

        • @Pumuckl

          Das ruft bei mir Erinnerungen aus ferner Vergangenheit hervor: Als Jugendlicher wurde ich nämlich in der westdeutschen Friedensbewegung* politisiert. Auch damals wurde mir schon unmissverständlich beschieden, doch einfach „rüber“ zu gehen. Können Sie sich vorstellen, wie unverständlich mir diese Art des Umgangs mit realen Probleme der ‚hiesigen‘ Welt war?

          Pumuckl, auch wenn es unglaublich erscheint: Man kann genau wissen, was alles am hiesigen Verwertungs- und Vernutzungsmodell NICHT funktioniert – quasi ex negativo – und TROTZDEM ein Kritiker des sowjetischen Typs nachholender Industrialisierung sein. Man darf sich nur nicht aus ideologischen Gründen einer fahrlässigen Selbstkastration unterziehen.

          *Zu Beginn der 80er gab es überaus starke Proteste gegen den NATO-Doppelbeschluss und die atomare Hochrüstung in Westeuropa. Der Doppelbeschluss sah die Stationierung der atomar bestückten US-amerikanischen Mittelstreckenraketen Pershing II und Marschflugkörper des Typs BGM-109G Cruise Missile in den NATO-Staaten Westeuropas vor.
          In ersten blassen Rechtfertigungsversuchen wurde auf die Stationierung der neuen sowjetischen SS 20-Raketen verwiesen – man müsse sich schließlich verteidigen können. Doch längst waren Pentagon-Pläne eines präventiven atomaren Vernichtungsschlags bekannt geworden.
          In der historischen Retrospektive ging es wohl darum, die Sowjetunion ‚totzurüsten‘.

          • @ Thanatos
            Sie können getrost davon ausgehen, dass mir all das im Detail bekannt ist.
            Also nicht billig ablenken, sondern einfach die Frage beantworten:
            In welchem Land dieser Welt hat in den letzten 100 Jahren der Sozialismus funktioniert ?
            So, dass die Arbeiterklasse frei und relativ wohlhabend wurde.
            Ich lerne gerne dazu.

            Wir kennen kein sozialistisches Land, in dem früher oder später nicht die Nomenklatura in Wandlitz und der wahrheitsliebende Arbeiter in Bautzen gelandet wäre.

            Zusatzfrage: Was wäre 1980 in der DDR mit Ihnen passiert, wenn sie mit so viel Einsatz den Kapitalismus propagiert hätten ?

          • Also wirklich @Pumuckl,

            abermals in aller Deutlichkeit: Wenn man die Exploitation von Mensch und Natur im realexistierenden Kapitalismus kritisiert, heißt das noch lange nicht, dass man das Albanien Enver Hoxhas zurücksehnt.

            Oder glauben Sie etwa, das schweizer Urgestein der Menschenrechte Jean Ziegler wolle mit seiner Anklage, der Kapitalismus habe eine „kannibalische Weltordnung“ geschaffen, Pol Pot rehabilitieren?

            Nein, selbst der olle Marx hat sich mit Projektionen einer zukünftigen Gesellschaftsordnung zurückgehalten. Die Maxime: Es gilt immer und zuerst die vorbehaltlose Kritik der herrschenden Verhältnisse.

            Dazu muss man sich natürlich von den herrschenden Gedanken erst mal verabschieden, so schmerzlich es auch sein mag. Aber lesen Sie doch gerne weiter unten mehr zu meiner Haltung in Sachen ‚Real Existierender Sozialismus‘.

            So, jetzt ist aber Schluss mit lustig.
            A guats Nächtle allen.

        • @pumuckl
          Richtig. Ein Sozialismus auf Befehl, einer wider die Naturgesetze, der kann einfach nicht funktionieren und endet in Desaster.
          Angola, Cuba, Südafrika, Venezuela, Cuba, Nord Korea, DDR, Sowjetunion und weitere.
          Einzig Chinas Kommunismus scheint zu klappen. Das liegt aber eher an der Mentalität der Asiaten, welchen absoluter Gehorsam schon in die Wiege gelegt wird. Widerrede, Kritik oder gar Aufbegehren undenkbar.
          Wäre Berlin in China, gäbe es nur die halbe Einwohnerzahl. Die anderen, die linke Szene, die Schwulen und Hedonisten und Wohlfartsempfänger wären im Umerziehungs lager.

          • Maruti:
            In China gibt es den Kommunismus nur auf dem Papier. De facto herrscht dort der pure Kapitalismus. Nur in Berlin hat man das noch nicht begriffen und überweist jedes Jahr 630 Millionen Brüsseler Peseten an Entwicklungshilfe.

          • @ maruti
            China „funktiniert“ nur durch brutalste Überwachung und Unterdrückung.
            Fragen Sie mal einige Millionen Menschen einer Minderheit, wie z.B. die Uiguren.

        • @Pumukl

          Racew hat recht, in China gibt es keinen Sozialismus und in der Sowjetunion der DDR usw. gab es bestenfalls einige Experimente in Richtung Sozialismus, die gesellschaftlichen Grundkategorien von Kapital und Lohnarbeit, von Warenproduktion und Geldverkehr von Ausbeutung und Arbeitshetze waren dieselben und wenn der Prolet seine Lebenskraft für fremde Interesse malochend verbraucht hat, warn die Genossen froh wenn er seine Rentenansprüche beim Klassenfeind geltend machte und durfte ausreisen.

          Das Grundübel der Fans der kapitalistischen Produktionsweise ist allerdings der Umstand, dass Sie über den Tellerrand des Eigeninteresses mit Ihren Jeder-wäre-seines- Glückes Schmied- Illusionen nicht hinweg schauen können oder auch nur wollen.
          Die simple Tatsache dass die verhungernden Kinder der dritten Welt, die zwingende Vorraussetzung für den – seit Jahr und Tag schrumpfenden – Wohlstand einiger weniger westlicher Staaten sind, nehmen sie nicht wahr.

          Es gibt zwar nur Weniges aber doch so Einiges, was sich über den realen Sozialismus Gutes sagen lässt, 40 Jahre lang hat dieser reale Sozialismus trotz all seiner Unzulänglichkeiten den Kapitalismus gezwungen seine wahre Natur zu leugnen.
          So entstand die Legende von der SOZIALEN Marktwirtschaft. Doch mit dem Fall der Berliner Mauer entfiel deren Geschäftsgrundlage und seit 1990 wird zurück geschossen.
          Seitdem heißt es wieder Kapital brutal.

          Der Kapitalismus ist von der Kette und zeigt ein Gesicht so schröcklich Ihm das Niemand mehr zugetraut hat. Und die Leute wundern sich, haben doch die Agitoren des Kasernensozialismus, deren erbärmliche Lügen über die eigene Existenz so leicht durchschaubar waren, die sozialen Defizite des Kapitalismus, mit geradezu boshafter Genauigkeit absolut zutreffend beschrieben.

          Es heißt der Sozialismus wäre eine edle Idee die leider nicht funktioniert. Der Kapitalismus funktioniert genauso wenig – Jeder kann es sehen jeden Tag aufs Neue – und edel ist der schon gar nicht.

        • Pumuckl:
          Der Mensch vergisst schnell. Denken Sie an Kambodscha 1975 – 1979 oder an das in Grund und Boden gewirtschaftete Albanien im Jahr 1991. Oder an die DDR, die wir in mancherlei Hinsicht gerade überholen. Was hat die Erkenntnis gebracht?

          • @Racew

            Albanien war schon immer ein bettelarmes Land und daran hat sich auch nach 1990 nichts geändert und dies lässt sich auch für den Rest Osteuropas feststellen. Das große Wirtschaftswunder und der Aufschwung Ost sind ausgeblieben und jede Wette es wird auch nichts mehr draus. Nicht nur Osteuropa, die Mehrzahl der europäischen Staaten, sowie die Mehrzahl der europäischen Konzerne und Monople müssden auch die ein oder andere Art von den wenigen noch zahlungsfähigen Staaten subventioniert werden.Aan dieser Aufgabe aber, werden mittelfristig auch die derzeit noch Zahlungsfähigen scheitern. Der Kapitalismus wird unfinanzierbar und die scheinbare Normalität kann selbst in den wenigen noch wohlhabenden Ländern nur noch mit gigantischen, historisch nie gekannten Schuldenorgien aufrecht erhalten werden.

            Ich sehe mich aber nochmals veranlasst etwas Grundsätzliches festzustellen.
            Weder Thanatos noch meine Wenigkeit haben mit auch nur einem einzigem Wort stalinistische Verhältnisse als Alternative zu den Ge und Verbrechen des globalen Kapitalismus gefordert oder auch nur propagiert.

            Uns geht es hier darum, die strukturellen ökonomischen Ursachen des seit Jahr und Tag strategisch steigenden Goldpreises aufzuzeigen. Nur darum geht es und zwar ausschließlich !!!!!!!!!!!!!

            Und diese Ursachen liegen in der kapitalistischen Produktionsweise selbst begründet und dies lässt sich nicht nur qualifiziert beweisen, sondern man hat es jeden Tag vor Augen.

            Wie Sie es ja selbst zugeben, ist die derzeitige Herrschaft gerade dabei die DDR zu überholen. In Leipzig des Jahres 1989 und Gestern in Berlin des Jahres 2021 waren dieselben Bilder zu sehen. Mich wundert dies überhaupt nicht, ganz im Gegenteil, ich habe nichts Anderes erwartet.

            Niemand weiß und auch Marx wusste nicht, wie man es besser machen könnte.
            Niemand wusste und weiß wie eine alternative gesellschaftliche Ordnung im Detail aussehen könnte. Es gibt auch bei Marx kein Modell dafür auch wenn dies immer wieder gern behauptet wird.

            Ich kann hier nur versichern, dass ich mir Verhältnisse wie jenen die ich 1990 so glücklich entflohen bin, absolut nicht zurück wünsche und diese Verhältnisse sehe ich auch nicht als Alternative an.

            Nur kann mich dies nicht daran hindern die heutigen Verhältnisse zu hinterfragen zu durchdenken zu analysieren und auch zu kritisieren.
            Und die logischste aber auch komplizierteste und tiefgründigste Theorie wie Kapitalismus funktioniert und warum er dauerhaft nicht funktionieren kann, liefert nach wie vor nun einmal jener Karl Marx von denen selbst bürgerliche Intelektuelle zunehmend Jenes anerkennen und was das Leib und Magenblatt der Wallstreet ( die New York Times ) am 18 April 2018 auf seiner Titelseite schrieb

            Karl Marx You We Right

    • @Thanatos

      Im Kapital Bd I in dem Abschnitt über die geschichtliche Tendenz der Kapitalakkumulation ist alles zu lesen, was sich in den ca letzten 50-60 Jahren abgespielt hat und wie das Desaster enden wird. Aber das weißt Du ja selbst. Beste Grüße in die Reoichshauptstadt.

      • Guten Morgen @Krösus!

        Und schon wieder haben sie es geschafft, nicht über die Inhalte des bescheidenen FMW-Videos zu reden, sondern ihre kleinen Ablenkungsmanöver zu fahren.
        Mission Accomplished?

        Nur für Dich zum Frühstück:
        ‚Bots‘, die den Soundtrack für die Friedensbewegung geliefert haben.
        https://youtu.be/gh3Y_jtDADo

  4. Apropos ’struggle for life‘: Die arme Fed wird mal wieder von heftiger Impulsivität und Instabilität ihrer Stimmungslagen geschüttelt. Borderline, ick hör Dir trapsen.

    Während Fed-Chefchen Powell beschwichtigt, was das Zeug hält und die US-Inflation bereits aus Angst vor der eigenen Courage zu zaudern scheint, spielt der lautstarke Chef der St. Louis-Fed, James Bullard, den Falken und fordert bereits für den Herbst diesen Jahres eine signifikante Verjüngung [‚Tapering‘, vulgo Jungbrunnen, Anm. d. Red.] des geldpolitischen Füllhorns. Der Prozeß der Drosselung der Anleihenkäufe solle schon bis März abgeschlossen sein, da die US-Inflation viel höher als erwartet ausfalle.

    Zwar geht auch Bullard davon aus, dass sich die Inflation im nächsten Jahr auf 2,5 bis 3 Prozent verlangsamen wird. Dennoch zeige die überraschend gute Entwicklung des Arbeitsmarktes, dass selbst eine vorgezogene Zinserhöhung denkbar erscheine.

    https://www.bloomberg.com/news/articles/2021-07-30/fed-s-bullard-wants-taper-to-start-in-fall-end-by-march-2022

    Ja, was denn nun? Das Desaster der ökonomischen Entwicklung wird in seiner Zwangsläufigkeit schwere Kollateralschäden hervorbringen, ganz gleich wie sich die Ahnungslosen bei der Fed entscheiden werden. Das geldpolitische Kind ist nämlich schon längst in den Brunnen gefallen.

  5. @thanatos @ Krösus
    Sagt mal, beweihräuchert Ihr Euch gegenseitig ?
    Ich habe hier um 10 Uhr morgens bereits 42 Grad in Schatten , Nachts 32 Grad und das seit 10 Tagen.
    Und es geht weiter so. Waldbrände, kollabierte Touris, Wassermangel.
    Meine Frau hatte als Leistungsfach Marxismus- Leninismus mit der vollen Punktezahl im Abitur abgeschlossen und unterrichtete dann noch das
    “ Fachgebiet“ Aber, derartiges habe ich nie von ihr gehört.
    Nur mal den Spruch: Jeder leistet was er kann und entnimmt was er bedarf.
    Von welchem Idioten stammt das eigentlich ?
    Ich wagte sie nicht zu fragen.
    Besonders, wenn es darum ging, wer Staubsaugt und Einkaufen geht oder vom Kühlschrank entnimmt.
    So nebenbei: Meine Frau wechselte das Regime und wurde eine erfolgreiche Unternehmerin, ganz dem Kapital verschrieben, dem Grosskapital sozusagen.
    Frei nach dem betreffenden Buch des Karl.Insofern hat jener Grossartiges geleistet.:).

    • @Maruti in Pucto Fehlfunktion liegen der real vegetierende Kapitalismus und der damals noch real existierende Sozialismus ganz dicht nebeneina der.Im Kapitalismus wird jetzt das verfressen was die die Kinder in 20 Jahren erarbeiten sollen,so weit haben es die Sozialisten noch zu keinen Zeitpunkt gebracht.

    • @Toto

      Hätte Ihre Gattin den alten Marx im Original, statt die selten dämlichen Parteitagsbeschlüsse der SED studiert, dann wäre Sie auch so klug wie Thanatos oder meine bescheidene Wenigkeit. Wissen wen die Genossen noch mehr fürchteten als den Klassenfeid ? Die eigenen marxistischen Kritiker wie Rudolh Bahro oder Robert Havemann.

      https://www.amazon.de/Dialektik-ohne-Dogma-Naturwissenschaft-Weltanschauung/dp/3688108876

      https://www.amazon.de/Die-Alternative-Kritik-existierenden-Sozialismus/dp/3434003533

      Fragen sie mal Ihre Frau, sollte diese tatsächlich etwas von Marxens Theorien verstehen, dann müssten Ihr die von mir genannten Namen geläufig sein.

      • @krösus
        Ne, das war in Polen. Da gab es die SED nicht, die war dort verhasst. Sie ( meine Frau) hat schon den echten Marx studiert, jedenfalls war das Prüfungsfach so. Jedoch, wie die Bibel, wurde der Karli unterschiedlich ausgelegt.
        Jeder nach seiner Couleur.
        Heute egal, es interessiert sich keiner mehr, für den und auch nicht für die veröffentlichte Arbeit meiner Frau. Selbige habe ich nie gelesen, lag auch daran, weil ich kein polnisch oder russisch verstehe. Die Arbeit war 2 sprachig.
        Was ich sagen wollte, die Leninisten Marxisten klaubten nur das aus Karls Weisheiten raus, was ihnen in den Kram passte.
        Dass der Karl so nebenbei ein bekennender Rassist war, mit faschistoiden Zügen, das liess man aussen vor.
        Von Farbigen und Juden hielt er nicht viel und schmähte jene in seinen Schriften.
        Das ist übrigens in Polen noch heute so und auch in der ex DDR.
        Da gibt es doch merkwürdig viele Rechtsextreme mit
        faschistischen Tendenzen. Meinen Sie nicht ?
        Woher kommt das, Krösus ?
        Der Apfel fällt nicht weit von Stamm.
        Die SED war eben etwas faschistisch.Da gibts nichts zu heucheln.

    • @Toto

      Waldbrände, Wassermangel Klimakollaps , im Westen nix Neues und nur logisch. Der Verwertungszwang des Kapitals ( aus Geld noch mehr Geld machen müssen ) zerstört die natürlichen Lebensgrundlagen. Will aber keiner wahr haben, obwohl man es tagtäglich vorgeführt bekommt.


      Die kapitalistische Produktion entwickelt daher nur die Technik und Kombination des gesellschaftlichen Produktionsprozesses, indem sie zugleich die Springquellen allen Reichtums untergräbt: die Erde und den Arbeiter.“ K. Marx, Kapital I.: 530.

      Auch dies ein Grund, warum der Goldpreis trotz gelegentlicher Rückschläge unbeirrt strategisch steigen wird, darauf kann man sich verlassen. Diese Entwicklung ist historisch determiniert d.h. Sie ist unausweichlich.
      Kommende Generationen – sollte die Gattung Mensch überhaupt überleben- werden Jahrhunderte damit beschäftigt sein, die vom Kapitalismus zerstörten Lebensgrundlagen zu reparieren. Soweit überhaupt möglich versteht sich.

  6. @racew
    In den letzten hundert Jahren gab es keinen einzigen Kommunismus, welcher anders war.
    Alle, ohne Ausnahme, standen nur auf dem Papier und waren purer Kapitalismus.
    Sogar das ominöse 3.Reich, welches sich als Arbeiter und Bauernstaat nach aussen hin verstand oder verstehen lassen wollte.

  7. Langsam scheint es an der zeit, in „Hochprozentiges“ zu investieren.

    Denn anders ist dieses ganze „Corona-Dingsbums“ gar nicht mehr zu ertragen.

    Während der Coronavirus-Pandemie stiegen in den USA die Alkoholverkäufe
    dramatisch an, da viele den Stress mit einem Erwachsenengetränk abbauten.
    Doch das könnte sich jetzt ändern, denn in einigen Teilen der USA kommt es zu
    einer Spirituosenknappheit.

    Die Internet-Suchanfragen zum Thema „Spirituosenknappheit“ haben in diesem
    Sommer Rekordhöhen erreicht, vor allem in Staaten wie Michigan, North Carolina,
    South Carolina, Illinois und Ohio. „

    @Wolfi Schneider – da Du hier sicher heimlich mitliest: „könnten wie bei einem
    Engpaß von „Wodka Gorbatschow“ bei Dir so ein, zwei Paletten Hochprozentiges
    ordern (20 % Aufpreis, logo)?

    Außerdem wäre es jetzt an der Zeit – sofern Hr. Fröhlich zustimmt – ein Loblied
    auf die Wirkung von 50-Prozentigem zu veröffentlichen, damit auch die 2-fach
    und mehrfach Geimpften / und mehrfach Genesenen zur Kenntnis nehmen,
    daß sie trotz allem Impfstreß/lebensgefährlichen Nebenwirkungen einen
    Negativtest brauchen, wenn sie aus dem wohlverdienten Urlaub nach
    Alemannia zurückkehren,
    (siehe hier:)

    Bis zur 66-ten Wiederholungsimpfung durch „Flitzer-Bio-Stoff“ wird es keine
    „Normalität“ und Rückgabe unserer Freiheitsrechte mehr geben.

    Bei über 50% zweifach-Geimpfter in Zypern steigt der Inzidenzwert auf über 744:

    – die „Epsilon,- Zeta-, Eta-, Theta-, Iota-, Kappa-, Lambda-Variante“ wartet schon.

    Mutter Erde schlägt zurück?
    ‹(•¿•)›

    • @Klapperschlange

      Ja, unser Translator macht mir schon Sorgen. Die akzeptierende Sozialarbeit der Red. [unter der liebevollen Führung des Dr. h.c. Fröhlich, Anm. d. Red.] ist das Eine, die soziale Kontrolle durch die GR-Community das Andere. Wer weiß schon, was für ein pol. Rad er in anderen Foren dreht. Ich glaube, wir hatten ihm gutgetan und er uns.

      By the way, ich Schussel hätte doch beinahe die traditionelle Sonntagsumfrage des Postillon vergessen!

      https://www.der-postillon.com/2021/07/sonntagsfrage-laschet-plagiat.html

    • @klapperschlange
      Das kann nicht sein. Vor 15 Monaten hat doch Merkel und der mit der zu engen Hose ( Spahn oder so) , und der Karli, diesmal der Lauterbach oder heisst der Lautenschläger ? öffentlich verkündet,
      bei Covid 19 gäbe es keine Mutationen und auch keine Wellen. Die gäbe es nur im Meer.Was ich wiederum bestätigen kann.
      Man sehe weit und breit ! keine Gefahr für eine Mutation.
      Aus diesem Grund lasse ich mich auch nicht impfen. Die können sich das Zeug selbst in den Hintern jagen und Versuchskarnikel spielen.

  8. @Klapperschlange Frueher im Osten ging es vorwaerts zum 10. Parteitag jetzt geht es vorwärts zur 6ten Wiederholung-und Auffrischungsimpfung und zur 19ten Mutation. Alles zum Wohl der Pharmaindustrie.

  9. Es hat schon einen gewissen Unterhaltungswert, wenn hier westdeutsche Reiche, Rechtsanwälte und Salonsozialisten über Kommunismus oder Sozialismus ala DDR, China und UDSSR diskutieren.

    • Herrmann:
      Die eigentliche Kernfrage kann keiner von uns beantworten, egal, wo er herkommt und ob er alt oder jung, arm oder reich, clever oder nicht ist.
      Nämlich, was Karl Marx gesagt bzw. getan hätte, wenn er gesehen hätte, dass die Menschen seine eigentlich gute Idee missbrauchen, um sie zur Grundlage menschenfeindlicher Diktaturen zu machen. Bislang wurde eigentlich jede gute Erfindung irgendwann in ihr Gegenteil verkehrt. Siehe z.B. die Entwicklung des Autos zum Panzer oder diejenige der Kernspaltung zur Atomwaffe.

    • @hermann
      Naja, es handelt sich um den idealen Sozialismus oder Kommunismus, von dem manche hier träumen. Ähnlich der idealen Spannungsquelle.
      Doch das gibt es eben nicht und wird es such nie geben. Auch nicht bei Tesla und nicht bei Wagenknecht.
      Dafür gibt es den alles überragenden, idealen Kapitalismus. Den erleben wir gerade.

    • @Herrmann

      Na ich finds eher albern und für den Verfasser blamabel wenn hier allen Ernstes behauptet wird, Finanzkapitalismus wäre 4000 Jahre alt. Mit dieser Beheuptung ist lediglich bewiesen dass der Verfasser weder Kapitalismus, noch Sozialismus noch Kommunismus erklären kann. Ich selbst bin im Übrigen Ossi und habe 29 Jahre meines Lebens in der DDR verbracht. Die alte DDR wollte ich 1990 sowenig behalten wie ich auf der bundestoitschen Demokratie-Simulation scharf war.

      Eine deutsche, demokratische Republik, die diesen Namen verdient und wie sie z.B. Stefan Heym in Schwarzenberg beschrieben hat, wäre etwas gewesen, mit dem ich mich hätte anfreunden können.
      Die BRD ist ungefähr so demokratisch wie die DDR sozialistsich war.

      Die Demokratie lag 1990 auf einer ostdeutschen Landstrasse. Doch Niemand wollte Sie haben und alles trampelte auf der Jagd nach Kaffee und Bananen auf Ihr herum. Es war schließlich Helmut Kohl der die Demokratie von der Strasse aufhob, Sie vorsichtig reinigte um Sie anschließend im Mantel der Geschichte verschwinden zu lassen. Seitdem ist sie fort die Demokratie und Niemand hat sie je wieder gesehen.

    • @Herrmann!

      Das mit dem Unterhaltungswert ist schon wesentlich – und ein Markenzeichen des GR. Claro, ein bisschen Erotik wäre auch nicht schlecht, daran mangelt es hier leider in Gänze. Wäre vielleicht mal eine Anregung an die Red. ~~~ Ich sehe schon die Schlagzeilen: ‚Der Goldreporter goes sexy!‘ oder ‚Die Hotline des Goldinformationsdienstes: Ruf! Mich! An!“ Oder so.

      Aber weswegen ich eigentlich schreibe – schon mal nicht schlecht, Herrmann!, ich hätte es dennoch ein wenig anders formuliert: Hier fabulieren Alte Weiße Männer, Fiskalmigrant*[Kunstpause]Innen, Advocati Diaboli und wenn schon, dann Salonbolschewisten über den Spätkapitalismus.

      Sehr lustig, und dennoch liegst Du bei Letzterem falsch: Mich hat in der Auseinandersetzung mit dem sowjetischen Entwicklungsmodell immer nur die konkrete Lage der Arbeiter in den Betrieben interessiert. Keine abgehobenen ideologischen Debatten, sondern die Frage, inwieweit die Interessen der abhängig Beschäftigten [sic!] sich artikulieren konnten.

      Zur diesbezüglichen Situation in der frühen Sowjetunion hatte ich auch eine Dissertation geplant, was aber letztlich an mangelnden Sprachkenntnissen scheiterte.

      Schau mal, das hatte ich hier bereits vor 5 Jahren geschrieben:

      Das Gebilde DDR verkörperte nichts weniger als ein „Gegensystem“. In der Tat, der Reale Sozialismus war in seinem Entwicklungsprozess maßgeblich von den Funktionsimperativen der „nachholenden“ Industrialisierung geprägt. Schon die junge Sowjetunion orientierte sich an kapitalistischen Rationalitätsstandards [Fordismus/Taylorismus], entscheidend war der Bezug auf den Kapitalismus als Referenzgesellschaft und Ziel war ein vergleichbares Produktions- und Konsummuster. Die tatsächlichen materiellen Produktionsverhältnisse zeigten sich denn auch in der innerbetrieblichen Arbeitsverfassung: Das marxsche Ziel der möglichst optimalen Befreiung des individuellen Menschen von einer abstrakten Zweckrationalität [hier: des Profits] wurde im KONKRETEN Arbeitsprozess, der weiterhin den [die Entfremdung vorantreibenden] industriellen Technologien des Westens verpflichtet war, zu keinem Zeitpunkt erreicht.
      Das Ergebnis dieser Art von „Übergangsgesellschaft“ im Lichte nachholender Industrialisierung ist hinlänglich bekannt.

      https://www.goldreporter.de/us-arbeitsmarkt-adp-bericht-liegt-ueber-den-erwartungen/hot-links/60637/#comment-181146

    • @klapperschlange
      Was sollen die Banken den sonst mit der Kohle machen ?
      Doch nicht in eigenen Tresoren lagern ?
      Für die Notenbank wäre der jetzige Zustand einfach.
      Einfach die Kohle der Geschäftsbanken nehmen, keinen Zins zahlen und selbige in den Ofen schmeissen. Das würde ich an Powels Stelle tun.
      Und schon wäre das Problem gelöst.

  10. @alle
    Achtung: ab 08.08.21 im Sinne von Geldwäsche-und „Terror“: Bareinzahlungen am Bankschalter ohne weiterführende Belege nur noch bis EUR 10.000,– möglich!
    eine ganze Kompanie an Nachtigallen ist am trapsen!!!
    Der staatliche Finanz-Terror beginnt nun endgültig…
    Der 08.08. ist für uns Deutsche ja eh ein denkwürdiger Tag (Insider wissen Bescheid…)
    Dr. GoldenEye

    • @goldeneye
      Da müsste auch einer selten dumm sein, sein Bargeld in Hände der Bank geben und damit alle
      möglichen Leuten bekannt machen.
      Ich rate eher, alles abheben und ausserhalb der Bank lagern. Drauf bleibt nur der dringende Lebensunterhalt in Höhe des Existenzminimums.
      Bargeldverbot ?
      Lächerlich, wie will man das in allen Ländern der Erde durchsetzen.
      Da wäre es einfacher, die EZB würde ein Verfallsdatum für die Scheine bestimmen.
      Geldwäsche, Terror ?
      Lächerlich, das geht mit Bitcoin einfacher, über alle Grenzen hinweg.

    • @Golden eye
      Danke für den Hinweis. Mancher wird sich dessen nicht bewusst sein, aber das könnte des Ende
      der EM Ladengeschäfte in und um D bedeuten. Warum sollte ein Kunde seine persönlichen
      Daten auf einer Rechnung hinterlegen. Da kann er gleich online kaufen. Und was das bedetet,
      wissen alle. Der Onlinekauf dürfte dann das finale Opfer werden.
      @Krösus
      Ich würde jeden Satz von Ihnen unterschreiben.

    • @klapperschlange
      Wer noch immer glaubt, dass der Goldpreis fair ist und alleine vom Markt bestimmt wird und alles andere Verschwörungstheorie ist, hat recht.
      Er gehört eben zur Gruppe der Dummgläubigen.
      Man sagt einfach, er hat recht und wir haben Ruhe.

      • @Toto

        Wer noch immer glaubt dass Marktpreise fair und Manipulationen der absolute Ausnahmefall der an sich wunderbar funktionierenden Marktwirtschaft wären,
        gehört eben zur Gruppe der Marktgläubigen die man dann freilich auch als Dummgläubige bezeichnen kann.

  11. Kleine Anmerkung, wieder ein kleiner Schritt mit dem unsere Freiheit weiter beschnitten wird. Ab Morgen den 2.8. werden in den Pesonalausweisen der BRD die Fingerabdrücke gespeichert (Pflicht)
    Ich bin ja kein Schwarzmaler, aber ich habe das Gefühl das es nicht besser wird in Zukunft : (

    • Ja, DNA-Implementierung in den Perso und Chipimplantat in den Körper werden folgen. Da kann man dann von Rammstein aus alle Aufmüpfigen torpedieren, wie kürzlich beim iranischen General…

  12. @dachs
    Das ist nur ein Anfang. Die Corona Bestimmungen zwecks Einschränkungen der Freiheiten sind die Blaupause.
    Ein höherer Kriminalbeamter erklärte mir, es gäbe bald sog. RFID Chips, welche neben pers.Daten auch Fingerprints und DNA gespeichert haben und
    fernabfragbar sind.
    Dann könnte in Sekunden festgestellt werden, ob gegen jemanden etwas vorliegt, Vorstrafen bestehen oder ein Gefährder ist und
    kann von bestimmten Bereichen ausgeschlossen werden.
    Ein pot.Gefährder käme in ein Stadion erst gar nicht rein. Die Schranke würde automatisch schliessen.
    Beim Vorbeigehen würden sich Kameras ausrichten und ein rotes Licht am Polizeischitm blinken. In der Strasse xy vorm Geschäft ab hält sich ein Gefährder auf.
    Deaktiviert jemand seinen Chip, blinkt ebenfalls der Alarm. Vorm Haus ab ist jemand mit ungültigem oder ohne Ausweis.
    Das übermittelt die Kamera.
    10 Leute mit Chip, davon einer ohne.
    Der Streifenwagen rauscht los und identifiziert die Person.
    Lehnt jemand den Chip ab, darf er nicht in die Innenstädte, nicht in Restaurants, Kinos, Stadien ect.
    Technisch ist das möglich. Und deshalb wird das auch kommen.

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  14. @T.Raven ,@Dachs@Maruti

    Ich stimme ihren Befürchtungen zu. Ich bin in meinen Umkreis einer der wenigen der letztes Jahr und dieses Jahr in Berlin seinen Standpunkt vertreten hat. Ob das etwas bringt sei dahin gestellt. Hätten das mehr Bundesbürger getan ,hätte es dem Goldpreis beflügelt ,0)

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