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11 Gründe für ein gutes Goldjahr 2012

Seit dem Jahr 2001 steigt der Goldpreis stetig, trotz aller kurzfristigen Kursturbulenzen.

Elf Jahre in Folge ist der Goldpreis zuletzt gestiegen. Ein Ende des langfristigen Aufwärtstrends ist nicht abzusehen. Goldreporter präsentiert die wichtigsten Argumente, warum auch 2012 gut für Gold laufen sollte.

1. Realzins
Nicht nur in den USA auch in der Euro-Zone wurde der Leitzinssatz auf Rekordtief gesenkt (USA: 0%-0,25%; Eurozone: 1 %). Die offiziellen Inflationsraten bewegen sich dagegen weiterhin über den Zielmarken der Zentralbanken (USA. 3,4%; Eurozone: 3%). Ein niedriger oder negativer Realzins ist das ideale Umfeld für einen steigenden Goldpreis (Darum kann der Goldpreis auch in einer Deflation steigen!).

2. Sentiment
Die Goldpreis-Korrektur der letzten Wochen hat Spekulanten aus dem Markt gespült und den „Gold-Hype“ abgekühlt. Damit wird die Basis für einen erneuten, kräftigen Goldpreisanstieg geschaffen (positives Sentiment). In einem übergeordneten Bullenmarkt erfolgt der nächste große Anstieg stets von einem höheren Niveau aus als zum Zeitpunkt der vorangegangenen Korrektur.

3. Charttechnik
Trotz des eingetrübten kurz- und mittelfristigen Ausblicks ist der langfristige Aufwärtstrend bei Gold ungebrochen. Regelmäßige Korrekturen sind völlig normal in einem intakten Bullenmarkt. Die Kurseinbrüche fallen im Gesamtbild (11 Jahre steigende Kurse) nicht weiter ins Gewicht.

 

Goldpreis in US-Dollar seit 2000

4. Physische Nachfrage allgemein
Der Handel mit Papiergold (Futures, Optionen, Zertifikate etc.) kann den Goldpreis immer wieder kurzfristig in die ein oder andere Richtung lenken. Langfristig bestimmt nach wie vor die physische Goldnachfrage den Kurs des Edelmetalls. Das wirtschaftliche und (geld-)politische Umfeld (weltweite Schuldenkrise/Endphase des Überschuldungszyklus, Geldentwertung) werden institutionelle und private Investoren weiter ins Gold drängen.

5. Zentralbank-Nachfrage
Die weltweite Schuldenkrise ist ungelöst. Unmittelbar verknüpft damit ist das anhaltende und zunehmende Misstrauen gegenüber den Papierwährungen. Die Zentralbanken, allen voran die der Schwellenländer, werden sich weiter mit Gold gegen Finanzmarkt-Turbulenzen absichern (Positive Netto-Nachfrage der Notenbanken bleibt erhalten). Gold ist für Staaten und deren Notenbanken Wertaufbewahrungsmittel und Notgeld gleichermaßen. Es kann darüber hinaus die Basis für ein neues Währungssystem sein. Aus diesem Grund werden die Institutionen am Edelmetall festhalten und die Bestände im Zweifel weiter aufbauen.

6. Institutionelle Nachfrage
Pensionsfonds, Versicherungen und andere große Vermögensverwalter werden sich bald entscheiden müssen. Ist das Geld ihrer Kunden in Staatsanleihen tatsächlich noch sicher gebunden? Lässt man es auf den totalen Crash ankommen? Wann werden die großen europäischen Money Manager auf Nummer sicher gehen und sich Gold ins Depot legen? Deutsche Pensionsfonds unterliegen allerdings den Auflagen der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (Bafin). Deshalb dürften die Verwalter nur einen geringen Prozentsatz (wurde 2010 auf 5%  erhöht) in Rohstoffe (inkl. Gold) investieren. Eine physische Auslieferung ist sogar untersagt. Wird die Bafin hier demnächst noch einmal „großzügiger“?

7. Goldangebot
Mit dem Goldpreis-Einbruch sinkt auch das Minen-Angebot. Kleine und ältere Goldminen können nicht mehr profitabel arbeiten, stoppen ihre Produktion oder gehen pleite. Eine mögliche Kreditklemme oder gar eine Depression könnte zudem die Finanzierung neuer Goldprojekte in Frage stellen. Ein geringeres Goldangebot führt tendenziell zu einem steigenden Goldpreis.

8. Geldpolitik
Die Staaten haben ihre Banken gerettet und jetzt sollen Staaten andere Staaten aus dem Schuldensumpf ziehen. Das geht nur kurzfristig und nur mit noch mehr Schulden. Alles spricht in diesem Zusammenhang für eine Ausweitung der Geldmenge über ultralockere Geldpolitik und eine Staatsfinanzierung durch die Zentralbanken (dauerhafter Aufkauf von Staatsanleihen). Das Schuldgeldsystem steckt in seiner Endphase. 2012 werden wir uns diesem Exitus einen weiteren Schritt nähern.

9. Inflation
Entschuldung über Inflation ist Weg des geringsten Widerstandes. Politik und Zentralbanken werden diesen Pfad einschlagen. Eine erneute deflationäre Phase könnte die Inflationsgefahren zuvor kaschieren. In einem solchen Szenario würden sich das Inflationsrisiko sogar verstärken. Denn ein starker wirtschaftlicher Einbruch senkt die Güterproduktion. Früher oder später wird damit eine riesige Geldmenge auf ein knappes Warenangebot stoßen. Das Ergebnis sind dann hohe Inflationsraten und eine stark steigende Investitionsnachfrage bei Gold.

10. Geopolitik
Die Welt wird systematisch auf einen neuen Nahost-Krieg vorbereitet. Angriffsziele: Iran, Syrien? Möglicherweise setzen die Lenker der westlichen Volkswirtschaften (allen voran die USA) sogar gezielt auf einen großen Militäreinsatz, um von den wirtschaftlichen Problemen abzulenken oder davon sogar zu profitieren (Rüstungsindustrie). Externe Schocks („unvermeidbarerer Krieg“,  „terroristische Gefahr“) könnten die Regierungen zudem als Argument für hohe Inflation und Geldvernichtung vorzuschieben. Eine größere Unsicherheit an den Märkten dient traditionell einem steigenden Goldpreis.

11. China
Die Lage in China ist ambivalent. Das mögliche Platzen der chinesischen Immobilienblase wird fatale Auswirkungen auf die Weltwirtschaft haben. Vor allem exportabhängige Länder wie Deutschland dürften ökonomisch stark in Mitleidenschaft gezogen werden. Dass wirtschaftlich depressive Phasen jedoch kein schlechtes Umfeld für Gold sein müssen, hat die Vergangenheit gezeigt (siehe „Realzins“ oben). Niedrige Zinsen, lahmende Wirtschaft sowie eine Verschuldungs- bzw. Währungskrisen könne zur schlimmsten aller Konjunkturszenarien führen: Stagflation. Eine Flucht in reale Werte (Gold) wäre abzusehen. China hat ungeachtet dessen, weiter großes Nachfrage-Potenzial. Das gilt für staatliche Institutionen (Diversifizierung der Währungsreserven) genauso wie für den privaten Konsum (Goldkauf wird staatlich unterstützt; Wohlstand steigt). Im kommenden Sommer öffnet in der Provinz Yunman ein neuer gigantischer Goldhandelsplatz (Übernimmt China 2012 die Kontrolle über den Goldmarkt?). Der Einfluss Südostasiens auf den Goldpreis dürfte sich somit 2012 weiter verstärken.

Goldreporter

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Eingetragen von am 20. Dez. 2011. gespeichert unter Gold, Goldpreis, Hintergrund, News. Sie können alle Antworten auf diesen Eintrag verfolgen über RSS 2.0. Kommentar- und Ping-Funktion derzeit deaktiviert

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