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BayernLB verkauft so viel Gold wie nie

Gold BayernLB

Die Bayerische Landesbank ist einer der größten Goldgroßhändler in Deutschland (Foto: BayernLB)

Die Bayerische Landesbank hat 2017 einen neuen Absatzrekord im Goldhandel erzielt. 56,1 Tonnen Gold wurden umgesetzt. Der Silberabsatz blieb dagegen deutlich hinter dem Vorjahr zurück.

Die Bayerische Landesbank hat im vergangenen Jahr 56,1 Tonnen Gold umgesetzt und damit 5,7 Tonnen Tonnen mehr als im Vorjahr. Laut BayernLB in Nürnberg erzielte man damit einen neuen Umsatzrekord.

„Der positive Trend setzt sich fort. Unsere Kunden haben im Jahr 2017 noch mehr Goldmünzen und -barren nachgefragt als in den ebenfalls schon starken Vorjahren“, sagte Michael Eubel, Leiter der Abteilung Sorten und Edelmetalle. Und weiter: „Der Rekordumsatz bei Gold hat vor allem einen Grund: die anhaltend niedrigen bzw. negativen Zinsen“.

Insgesamt seien im vergangenen Jahr 347 Tonnen an physischem Edelmetall gehandelt worden. Mit 290 Tonnen entfiel der größte Teil aber auf Silber. Im Vorjahr hatte man allerdings 547 Tonnen umgesetzt. Das heißt, der Silberabsatz ging um 47 Prozent zurück. „Silber war in diesem Jahr wenig volatil und deutlich weniger gefragt als das Jahr zuvor“, so Eubel.

 

Am meisten von den Kunden nachgefragt worden seien Silbermünzen zu 1 Unze. Die Favoriten: Die kanadische Maple Leaf, die Kängurus aus Australien sowie Fiji-Münzbarren. Bei Gold seien Barren und Krügerrand-Münzen am stärksten gefragt gewesen.

Außerdem hat die BayernLB 450 Kilogramm Platin und Palladium gehandelt.

Das Institut beliefert auch große Teile des deutschen Edelmetallhandels.

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Eingetragen von am 30. Jan. 2018. gespeichert unter Banken, Deutschland, Gold, Goldbarren, Goldmünzen, Handel, News, Silber, Silberbarren, Silbermünzen. Sie können alle Antworten auf diesen Eintrag verfolgen über RSS 2.0. Sie können zum Ende springen und eine Antwort hinterlassen. Bitte beachten Sie unsere Forenregeln. Pingen derzeit nicht möglich

11 Kommentare für “BayernLB verkauft so viel Gold wie nie”

  1. Nachdem die Bitcoin-Idioten auf den Boden der Tatsachen zurückgeholt worden sind, besinnt man sich wieder auf das Altbewährte. Hoffen wir, dass man sich auch in der Politik wieder auf das Altbewährte besinnen wird.

    Wusstet Ihr, dass das Bitcoin-Mining weltweit so viel Strom verbraucht wie der gesamte Staat Dänemark? Das interessiert die Grünen aber nicht, weil der Umweltschutz bloss eine Waffe ist gegen konservative Werte, und Bitcoins haben nichts zu tun mit konservativen Werten, sondern sind ein linker Hype.

    • @saratoga777
      Der Bitcoin ist wie alle Kryptos im langfristigen Abwärtstrend.daran gibt es nichts mehr zu rütteln.jetzt muss spätestens jedem Bitcoinhalte auffallen,dass es munter runter geht.Bitcoins sind zur Zeit kaum mehr zu verkaufen.Da wird zwar ein Wert ausgewiesen,nur den bekommt man nicht ausbezahlt.
      Öl ist ebenfalls absteigend,dahinter steckt aber die USA mit ihren Irakischen Ölquellen.Absteigend auch die Indizes,das sieht man am DAX,welcher nicht zu halten ist,trotz der Milliardenaufkäufe durch die Banken.
      Irgendjemand wird die Reissleine ziehen und sagen,nun ist Schluss mit der Party,geht nach Hause und schlaft eueren Kater aus.Wie 2008 es Busch so treffend formuliert hatte.

    • Der Vergleich Bitcoin vs. Gold und Stromverbrauch hinkt aber gewaltig.
      Die Umweltschäden und Energiekosten um die Goldmenge zu fördern ist um ein dreistelliges höher als die Energiekosten von Bitcoin. Ganz abgesehen von der Umweltverschmutzung des Goldabbaus.
      Und dann kommt der Nutzen dazu – wenn ich lese wieviel Gold einfach nur rumliegen haben, dann hat Bitcoin als Währung wohl deutlich mehr Nutzen.
      Wie auch immer, ich bin überzeugter Gold und Bitcoin Anleger, weil beide in keinem Portfolio fehlen sollten.

  2. Wäre noch interessant zu wissen, ob man und frau bei der BayernLB gegen Bares am Schalter bis zu 10k€ kaufen kann, oder ob der Gegenwert der Metalle bequem vom Konto abgebucht wird.

    Z.B. wurde mir als Leihfeisenkunde immer versucht per Abbuchung zu verkaufen. Dann habe ich gemerkt, dass die selber bei „Für Gold“ holen.
    Besonder lieb ist sowas für jahrzehntelang treue Kunden!

  3. EM hält man heute mal wieder kräftig am Boden. Man könnte denken, dass man das im Vorfeld zur FED Sitzung macht, damit EM morgen nicht signifikant über 1350 geht.

    Allerdings gehen die Minen auch ganz schön in die Knie. Siehe den Hui. Das stimmt mich skeptisch, das EM jetzt durchstartet.

    • @Stillhalter
      Abwarten.Noch ist nicht aller Tage abend.Wir waren beim Gold schon bei 1050 Dollar und wieviele hier im Forum warteten damals auf noch billiger ?
      der Radi auf unter 1.000,der ukunda sogar auf 650 oder so und manch einer gar auf 5 Dollar.Der Bitcoin wurde schon bei 50.000 gesehen und der DAX bei 20.000.
      Abwarten,Stillhalter,einfach abwarten und zurücklehnen und zusehen.Ist doch ganz lustig,wie die sich abrackern.

      • @Taipan

        Ganz richtig. Es bleibt ja auch gar nichts anderes übrig als abzuwarten.

        Es sind ja auch nur Beobachtung. Das ändert nicht meine Investmententscheidungen.

        Das auch Minen fallen, wenn Aktien fallen ist logisch. Das liegt u.a. an den Etfs. Der ganze Markt wird vom Computer gesteuert. Einzelne Investoren machen da keine Kurse mehr.

  4. Ich schreibe es ja ungern, aber die Saisonalität und das chinesische Neujahrsfest, sprechen in 2 Wochen eher für fallende Preise, aus der Erfahrung der letzten Jahre.
    Aus meiner Sicht ist verkaufen zum jetzigen Zeitpunkt und kaufen während des Festes in China eine richtige Entscheidung. Und bitte, der seit Jahrzehnten statistisch beste Börsentag um Metalle zu verkaufen ist der Freitag. Dennoch lese ich immer exakt das Gegenteil. Das liegt vermutlich daran, das Metallfreunde gerade an dem Tag auf die Tagescharts starren. Ich für meinen Teil habe letzten Freitag verkauft, und werde weiter verkaufen, wenn es sich kommenden Freitag lohnt. Die Wahrscheinlichkeit, das man ab 16. Februar günstig kaufen kann ist einfach höher, als auszusitzen und auf den Spätsommer zu warten. Ich persönlich halte Silber für das wertvollere Metall.

    • @Matthias
      Der Februar ist mit +1% ein durchschnittlicher Monat (40 Jahreswert). Im Zuge der Manipulationen sollte man aber auf Statistik nicht zu viel geben. – Unter 5% Handelsspanne habe ich noch nie erlebt. Gold saisonal kaufen / verkaufen macht die Taschen leer. Wie verkaufen Sie? ETFs? Alle Händler, die ich kenne, haben zum Wochenende prophylaktisch die höchsten Preise. Mitte der Woche dagegen ist mein Kauftag (morgen?)

  5. Danke für die Anwort, Wir haben halt unterschiedliche Erfahrungen, und das ist auch gut so.:) Ich schrieb ja von Verkauf! Ich verkaufe real-keine ETF´s
    ETF´s sind aus meiner Sicht, völlig uninteressant. Kauftag in der Woche, sehe ich genauso. Verkauf hingegen ist eher der Freitag. „Taschen leer“, kenne ich aus dem Lesen von Beiträgen, aber nicht aus der Realität. Der Spread zwischen Ankauf und Verkauf ist so gering, dass es Sinn macht auf Veränderungen Rücksicht zu nehmen.
    Metalle nur zu horten ist aus meiner Sicht zu kurz gedacht. Das schöne an einem Online-Forum ist, das es verschiedene Meinungen gibt. Danke!

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