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Bundesbank-Präsident Weidmann rechnet mit US-Zinserhöhung

In einem Interview mit Der Tagesspiegel äußerte sich Bundesbank-Präsident Jens Weidmann zur aktuellen US-Geldpolitik. Zwar wolle er nicht darüber spekulieren, wie die Kollegen der Fed entscheiden. Die Fed habe seiner Auffassung aber klar gemacht, dass eine Zinserhöhung kommt. „Wann sie letztlich vollzogen wird, ist nicht so entscheidend“, sagt Weidmann. Und weiter: Die Fed sei auf dem Weg zu einer geldpolitischen Straffung, „die EZB auf absehbare Zeit nicht.“ Zur EZB-Politik sagt er: „Wir Notenbanker müssen aus der expansiven Geldpolitik aussteigen können, wenn der Zeitpunkt gekommen ist, und zwar auch dann, wenn sich die Politik daran stört, weil dadurch die Zinslast für die Staatsschulden steigt.“ Mehr

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Eingetragen von am 9. Nov. 2015. gespeichert unter Hot-Links. Sie können alle Antworten auf diesen Eintrag verfolgen über RSS 2.0. Kommentar- und Ping-Funktion derzeit deaktiviert

10 Kommentare für “Bundesbank-Präsident Weidmann rechnet mit US-Zinserhöhung”

  1. Strategisch möglich wäre eine leitzinserhöhung, denn bevor dadurch die börse etc. usw. absackt, ist ja die heisse Phase des us – Wahlkampfs, und in europa ist fussbalEuropameisterschaft. Wenn dann im sommer sich einige monate nach einer us Zinserhöhung die Finanzwirtschaft erkältet haben wird, ist die überbrückungsphase bis zum „nächsten retter/in der welt“ nicht mehr lang hin.
    Von daher.
    Aber….es wird keine Zinserhöhung der fed geben :-) es sei denn es wird kamikaze betrieben.
    Zinserhöhung UND QE4 das wärs :-)

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  2. Das wird den Euro unter Parietät oder wenn man viel manipuliert auf genau Parietät drücken.Gold und Silber werden auf und ab hüpfen wie immer und der Dow und S&P gehen samt Dax und Co auf Talfahrt.Das Gejammer der US Industrie wird man bis hierher hören.Nun gut,vielleicht plant man neben TTIP nun den Eurodollar,die gemeinsame Währung und Draghi zieht nach USA um und wir bezahlen unsere Steuern nach USA und von dort wird dann gerecht verteilt.Dann sind endlich alle glücklich.

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  3. Die europäer erheben keine gewinnsteuer auf gewinne von us – Unternehmen in der eu.
    Alles was hier in der eu an gewinnensteuer erhoben wird, us – Produkten gekauft wird, fließt an das us-finanzministerium.
    Wie hoch ist dieser Betrag jährlich?
    Gewinnsteuern von us-firmen in europa jährlich zwischen 500 und 600 mrd. $
    Wie hoch ist der us – militär Haushalt?
    „Copy paste“ … genau so hoch.
    Mit anderen worten, die eu schäfchen finanzieren IN DIREKTER WEISE die us-kriegsindustrie.
    Sowas steckt dann hinter „Abkommen“ mit fen usa. Vor allem wenn diese „Vertragspartner“ dutzende a-bo.mpen..schon auf unserem territorium stationiert haben. Die bieten schon genug Erpressungspotenzial … das gleiche Spiel mit japan und Südkorea … na klingelts?

    „Aber wir haben von nichts gewusst!“

    0
  4. „Wir können uns glücklich schätzen, daß wenigstens die US-Wirtschaft
    „brummt“. So oder ähnlich äußerte sich J. Weidmann in einem anderen Interview zum Zustand der US-Wirtschaft.

    IBM: geht durch die Decke!

    Der Baltic-Dry-Index, der die Bewegungen der Handelscontainer im
    weltweiten Schiffsverkehr wiedergibt, zeigt neue „Höchstwerte“!

    Und Caterpillar: ein eiziges Trauerspiel…

    Aber: die US-Wirtschaft erholt sich.

    0
  5. J.Weidmann als BuBa-Chef a.D. und neuer BIZ-Aufsichtsrat macht gute Miene zum bösen Spiel getreu dem alten Motto : Wessen Brot ich eß dessen Lied ich sing….die angeblich guten US-Daten sind wie die letzten 10 Jahre Fed-Verkündigungspolitik nur ein Vorwand um die Zinsmohrrübe ein Stückchen höher zu hängen, dabei ist die Mohrrübe bereits bis auf den Stiel abgenagt aber solange die Börsenhasen daran glauben wollen läuft das Ponzischema immer weiter …….

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    • @hasenmeier

      Sind wir nicht alle ein wenig J. Weidmann – jeder in seinem eigenen (kleinen oder größeren) beruflichen Umfeld? Deshalb läuft das Ponzischema immer weiter und weiter und weiter. Und deshalb wird Gold auch nicht der Heilsbringer sein, ebensowenig wie Russland oder China, auf die sich so viele (auch in diesem Forum) freuen. Wir und unsere Kinder werden das Ende des „Kapitalismus“ (der keiner ist, wie wir wissen) erleben, zu gebrannt sind unsere Festplatten und die Kräfte, die uns leiten, zu stark und zu mächtig. Bin ich Desillusionist oder Realist, ich weiß es nicht…

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      • Kortus:

        Der Kapitalismus wird ersetzt durch QE- Bankismus ..
        und der ist viel problematischer…

        „Zuerst kommen unbegrenzte Ausweitungen der Geldmenge, dann wird Gold zur Ausbalancierung der katastrophalen Staatsbilanzen verwendet. QE ist auf staatlicher Ebene das einzige Mittel, um Zahlungsfähigkeit vorzutäuschen und die Probleme des globalen Geldkreislaufes zu verstecken.. Und Gold ist das einzige Mittel, mit dem die entsprechenden Länder die Defizite in ihren Bilanzen irgendwann wieder ausgleichen können. So einfach ist das.

        0
        • kortus:

          Peak Oil wird Assets in Schulden verwandeln

          Die Edelmetalle sind derzeit extrem unterbewertet, weil die Investoren von den hochverschuldeten Staaten u. ihren Währungshütern hinters Licht geführt werden – sie lassen sich noch davon überzeugen, dass es sinnvoll sei, digitales Vermögen und Papierassets zu besitzen. Das Kapital und die Investoren wurden in den letzten rund 40 Jahren in solchen Mengen an die Finanzmärkte gelockt, dass die Nachfrage nach physischem Silber und Gold enorm zurückging und die Preismanipulationen mittels der Marktbeherrscher durch die Fed seit 1913 dank des Dollardiktates funktionieren . Letztlich werden der Rückgang der Energieerzeugung und der sinkende Erntefaktor den Wert der meisten Papier-Assets und physischen Assets in den Keller fallen lassen. EM und seltene Erden werden in Zukunft zu den sichersten Wertanlagen zählen. und Großteil der Aktien, Anleihen und Immobilien weit, weit hinter sich lassen.

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          • @hasenmeier

            Sitzen die „Investoren“ nicht mit den hochverschuldeten Staaten und ihren Währungshütern an einem Tisch in einem Raum?

            „peak oil“: Wurde doch bereits Anfang der 70iger vom CoR für die Jahrtausendwende berechnet. Was ist passiert? Nichts! Heute haben wir mehr davon, als wir verbrauchen können. Ich „glaube“ nicht an peak oil. Unsere Kinder und Enkelkinder werden noch ausreichend mit Öl versorgt werden. Wie sonst könnte bspw. erklärt werden, dass Fluggesellschaften heute im Umfang von mehreren Milliarden Flugzeuge auf Kerosinbasis bestellen.
            Empfehle daher geneigt diese Studie der ETH Zürich (Die Gruppe der 147), die die Verflechtung multinationaler Unternehmen untersucht, die für ca. 40% des „Weltumsatzes“ verantwortlich sind.

            https://www.sg.ethz.ch/media/medialibrary/2013/12/james_glatteth-2007-02.pdf

            Wer es kurz mag als Summery:

            http://www.larsschall.com/2011/10/28/die-gruppe-der-147/

            Ich bin sicher, hier werden sich auch einige CEO´s von Fluggesellschaften eingefunden haben. Was will ich damit sagen: Sie alle wissen, dass uns das Öl nicht ausgehen wird, denn würde es ausgehen, würden diese Unternehmen heute keine Milliardenbeträge mehr in öl-basierte Maschinen/Fahrzeuge etc. investieren.

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  6. Natürlich erholt sich die US Wirtschaft! Eine Wirtschaft die auf Derivatespielcasinos und Waffenzwangsexporten basiert braucht ja keine Wachtumsraten bei so altmodischem Zeug wie Caterpillar und IBM! Man kann auch allen Wohlstand herbeireden und auf Papier drucken, und wenns nicht anders geht dann müssen im Zweifel halt andere dafür bezahlen!

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