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Deutsche Bank spielt Derivate-Risiko herunter

Wie viel Geld die US-Justiz von der Deutschen Bank im Rahmen von Verfehlungen bei windigen Geschäften mit Hypothekenpapieren verlangen wird, ist nach wie vor ungeklärt. Die Verhandlungen zwischen den US-Rechtsvertretern und den Bankenchefs am Wochenende verliefen ohne Ergebnis. Das Geldhaus ließ derweil aber mitteilen, dass die bestehenden Risiken aus Derivate-Positionen überschätzt würden. Die Deutsche Bank hält „Wettscheine“ (Swaps, Zinsderivate etc.) im Nominalwert von mehreren Billionen US-Dollar. Die tatsächlichen Risiken sollen sich aber netto auf lediglich 41 Milliarden Euro belaufen, meint der zuständige Vorstand Stuart Lewis. Man habe diese Risiken abgesichert. Fragt sich nur, ob auch die Kontrahenten der Deutschen Bank und deren Rückversicherer diese Risiken ausreichend abgesichert haben, sollten die Frankfurter als Schuldner ausfallen. Mehr

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Eingetragen von am 10. Okt. 2016. gespeichert unter Hot-Links. Sie können alle Antworten auf diesen Eintrag verfolgen über RSS 2.0. Sie können zum Ende springen und eine Antwort hinterlassen. Bitte beachten Sie unsere Forenregeln. Pingen derzeit nicht möglich

13 Kommentare für “Deutsche Bank spielt Derivate-Risiko herunter”

  1. Oh 47 Billionen Euro in Hochriskanten Derivaten kein Proplem.Ich Glaube kaum das mir der Vorstand Stuard Lewis genau erklären kann wieso diese Derivate keine Gefahr darstelle.Er wird die Details selber nicht´genau kennen.Wenn nur die kleinste Kleinigkeit Passiert, fliegt Ihm das alles um die Ohren. Den Tsunami hält keiner mehr auf.( Die DB hat ja zurzeit viele Freunde in den USA.)

    4+
  2. Ein Prinzip, das von den Verantwortlichen (immer wieder) praktiziert wird, und in dem wir heute leben ist: Beschönigung.

    7+
  3. Nicht nur die DB wird am Ende wieder mit Steuergeldern gestützt, Vattenfall will für die AKWs mit denen man jahrzehntelang fett abgesahnt hat, und auf Kosten des Steuerzahlers zurück gebaut werden, auch noch einmal Reibach machen. Wie könnte eine Regierung eines Landes auch einfach auf die Idee kommen, die nicht weiter nutzen zu wollen ohne Rücksprache mit dem Betreiber und Kläger.

    5+
  4. Das Problem lässt sich leicht beheben, wenn man nur wollte. Aber es wurde genau so, seit mindestens 10 Jahren hin gestrickt, wo es sich jetzt befindet: Ein völlig pervertiertes Gesundheitssystem:

    http://www.tagesschau.de/inland/krankenkassen-143.html

    3+
  5. Letzte Woche dazu aus den nachdenkseiten.de :

    Politische Korruption : CDU/CSU und SPD erweisen sich mit den neuen Verabredungen zur betrieblichen Altersvorsorge wieder einmal als Anhängsel der Finanzwirtschaft.

    Man könnte es auch anders formulieren: Die politische Korruption ist in Berlin durchgehend hoffähig geworden. Dies, zusammen mit der täglichen Agitation zum Aufbau von Feindbildern zwischen West und Ost macht die Endzeitstimmung aus. –

    Es gäbe eine klare, sachliche und zielführende Reform der Altersvorsorge, nachdem sich die Versuche mit Riester-Rente, Rürup-Rente und Entgeltumwandlung als teure Flops erwiesen haben: Die Konzentration aller politischen Kräfte und aller finanziellen Mittel auf die Stärkung der Gesetzlichen Rente.

    Stattdessen entscheiden sich die Koalitionäre Nahles und Schäuble für die Bedienung der Versicherungswirtschaft und Banken und der Tarifpartner. Das ist Ausdruck einer schamlosen politischen Korruption.

    Sie geht zulasten der Beitragszahler und zulasten der Steuerzahler und bringt einen Wust von Bürokratie.

    Wer hat die Abreden getroffen

    Getroffen haben sich die Ministerin für Arbeit und Soziales Andrea Nahles und der Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble, und mit ihnen Vertreter der Arbeitgeber, also BDA, Gesamtmetall und Chemie sowie Vertreter des DGB, der IG Metall, der IG BCE und Verdi.

    Was geplant ist, kennen wir nur in Umrissen

    In den heutigen Hinweisen haben wir unter der Ziffer 1 schon davon berichtet. Die FAZ hatte eine ausführliche Darstellung gebracht.
    Die betriebliche Altersvorsorge soll ausgebaut werden. Es sollen auch Betriebe, vor allem eben Kleinbetriebe, die bisher keine oder nur eine geringfügige betriebliche Altersvorsorge haben, einbezogen werden. Betriebliche Altersvorsorge soll durch Zuschüsse und Steuervorteile gefördert werden. Das soll durch Tarifverträge bewirkt werden. Diese sollen auch für Unternehmen gelten, die nicht vom Flächentarifvertrag erfasst sind.
    Die Zahlungen werden ausschließlich von den Beschäftigten geleistet. Sie werden steuerfrei gestellt und vermutlich auch sozialabgabenfrei. Das bedeutet, dass die Leistungen für die Gesetzliche Rente sinken und deren Leistungsfähigkeit weiter verringert wird. Wie zu hören ist, sollen bis zu 7 % des Arbeitnehmereinkommens in die betriebliche Altersvorsorge eingezahlt werden können. Das wäre die sogenannte Entgeltumwandlung.

    Die einfache Lösung will man offensichtlich nicht. Diese wäre: Konzentration aller Mittel auf die gesetzliche Rente und das Umlageverfahren
    Das Umlageverfahren arbeitet ausgesprochen kostengünstig. Es fallen fast keine Verwaltungskosten und keinerlei Werbe- und Vertriebskosten an. Die Kosten liegen unter einem Prozent der eingezahlten Beiträge. Die Bürokratie würde auf ein Minimum beschränkt.

    Wenn man die von der Koalition in Aussicht genommene Möglichkeit, 7 % des Lohnes/Gehaltes für die zusätzliche betriebliche Altersvorsorge zahlen zu können, überträgt, dann entspräche der Beitrag für die Gesetzliche Rente statt bisher 18,7 % dann 25,7 %. Er würde locker ausreichen, um das Niveau der Renten wieder ein ganzes Stück über die 50 % hinweg zu heben und auch noch Sonderregelungen im Kampf gegen Altersarmut vorzunehmen.

    Zur Erinnerung: schon bisher hätte die bei der Riester-Rente vorgesehene Zahlung der Beschäftigten in Höhe von 4 % ausgereicht, um mit der dementsprechenden Beitragserhöhung bei der gesetzlichen Rente deren Leistungsfähigkeit wieder enorm zu verbessern.

    Was die Konzentration auf die gesetzliche Altersvorsorge nicht leisten würde:

    • Den Versicherern würde kein neues Geschäftsfeld eröffnet bzw. das Geschäft mit der betrieblichen Altersvorsorge würde nicht mit neuen Subventionen und neuen quasi zwanghaften Regelungen verstärkt werden.
    • Den Gewerkschaften würde auch kein neues Arbeitsfeld eröffnet. Das stimmt. Wenn die Regelungen ihretwegen so eingetütet werden sollen, dann soll man das bitte offen sagen und nicht schamhaft verschweigen, wie Frau Nahles das tut.

    Die Folgen der geplanten Neuregelungen

    • Die Verbesserung der Altersvorsorge wird teuer für die Arbeitnehmer.
    • Die Verbesserung der Altersvorsorge wird teuer für die Steuerzahler.
    • Es wird unnötig Geld ausgegeben, obwohl ein technisch einfaches und unbürokratisches Verfahren möglich wäre.
    • Es wird der Korruption auf betrieblicher Ebene Tür und Tor geöffnet. Es gab ja schon einen gerichtsnotorischen Fall. Betriebliche Altersversorgung – dank hoher Provisionen Tummelplatz seltsamer Elemente.
    • Es unterbleiben wichtige Neuregelungen, die bei einer Verbesserung der gesetzlichen Rente neben der Erhöhung des Leistungsniveaus insgesamt möglich wären.
    • Es wird sichtbar, dass die politisch handelnden Personen nicht mehr zu sachlichen Lösungen fähig sind.

    Das sachlich Richtige und Naheliegende tut man nicht. Man tut das, was der Versicherungswirtschaft und den Banken gefällt. Und nebenbei bedient man Nebenkriegsschauplätze der Gewerkschaften.

    An die Gewerkschaften ist die Frage zu richten, was ihre Rentenkampagne, die für den Herbst vorgesehen ist, noch bewirken soll, wenn sie sich auf solche Deals wie jene mit Herrn Schäuble und Frau Nahles einlässt.

    10+
    • @hasenmaier

      Vielen Dank für den hervorragenden Kommentar. Ich finde man sollte betriebliche Altersvorsorge abschaffen. Das ist schon immer ein ganz zwielichtiges Thema gewesen und nimmt an Brisanz mit dem Erklärten noch erheblich zu. Die ist ja nicht freiwillig. Wenn ein Arbeitnehmer das möchte kann er unterschreiben, für mich hat das etwas kriminelles. Unter 5 Jahren Mitgliedschaft bekommt niemand wieder etwas von den gezahlten Beiträgen heraus. Bei den Kurzverträgen allerorten zahlt man immer schön ein, ohne je einen Anspruch zu erwerben. Dreck das. Jetzt wird es noch dreckiger. Und am Ende ist kein Geld mehr da, man wird sehen. Oder der Anspruch schrumpft ein Minimum.

      5+
      • Und wenn man dann zum Arbeitgeber sagt, dass man mehr Geld möchte, dann rechnen die garantiert vor, das man die betrieblichen Zahlungen dabei beachten sollte und was man doch für einen tollen Lohn hätte. Das war ein Grund u.a. in Krankenhaus zu kündigen.

        5+
    • @hasenmaier
      Vorab vielen Dank für die Mühe, die Sie sich gemacht haben, um die Dinge darzustellen.
      „Die Bezahlungen werden ausschliesslich von den Beschäftigten geleistet. Sie werden steuerfrei gestellt und vermutlich auch sozialabgabenfrei.“
      Hier sei an die in den 80er Jahren von der ReGierung geförderte und geforderte Direktversicherung (Betriebliche Altersversorgung) erinnert. Steuer- und Sozialabgabenfrei bei Antrag. Was wurde im Laufe der Zeit daraus? Die Steuerfreiheit wurde über die Jahre scheibchenweise kassiert und am Ende wurden auf Erträge Sozialabgaben fällig – ohne Bestandsschutz. Die heutigen Versprechen der Regierung sind nicht das Papier wert, auf dem sie geschrieben stehen.

      1+
  6. Force Majeure

    Und ein völlig pervertiertes Rentensystem …..

    RenteVerdi-Chef fordert Rentenbeitragssatz bis 26 Prozent

    dpa/ Nach Ansicht von Verdi-Chef Bsirske ist es „vertretbar, den Beitragssatz schrittweise Jahr für Jahr anzuheben, zum Beispiel um jeweils 0,2 Prozentpunkte“.Verdi-Chef Frank Bsirske hat sich dafür ausgesprochen, den Rentenbeitragssatz allmählich bis auf 26 Prozent anzuheben, um auch jüngeren Generationen ein hohes Rentenniveau zu garantieren.

    „Es ist vertretbar, den Beitragssatz schrittweise Jahr für Jahr anzuheben, zum Beispiel um jeweils 0,2 Prozentpunkte“, sagte Bsirske der „Rheinischen Post“.

    „Wenn sich der Beitragssatz zur gesetzlichen Rentenversicherung längerfristig an dem Wert orientiert, der sich heute ohnehin schon für die Arbeitnehmer in der Kombination von gesetzlicher Rente und Riester-Rente bemisst, und die Arbeitgeber sich wieder paritätisch an der Finanzierungundefined beteiligen, ist ein höheres Rentenniveau finanzierbar“, erklärte Bsirske.

    Nahles will Konzept vorlegen

    Mit einem paritätisch finanzierten Beitragssatz von bis zu 26 Prozent werde längerfristig auch ein hohes Rentenniveau von 50 Prozent des Durchschnittslohns möglich sein. Die Zahlungen in die Riester-Rente würden laut Bsirske dann obsolet.

    Arbeitsministerin Andrea Nahles (SPD) will im November ein Gesamtkonzept für die Alterssicherung vorlegen. Nach einer Prognose ihres Ministeriums dürfte das Rentenniveau von derzeit 47,8 Prozent des Durchschnittslohns auf rund 44 Prozent im Jahr 2030 und weiter auf 41,6 Prozent im Jahr 2045 abrutschen. Nahles hatte erklärt, sie wolle eine „Haltelinie“ einziehen. Die Rentenbeiträge würden dann aber über die derzeit festgeschriebenen 22 Prozent steigen.

    Der Vorsitzende der CDU-Nachwuchsorganisation Junge Union, Paul Ziemiak, sagte, ein Beitragsanstieg über 20 Prozent sei nicht vertretbar. In der „Neuen Osnabrücker Zeitung“ (Samstag) plädierte er dafür, über eine längere Lebensarbeitszeit zu reden.

    3+
    • Dabei arbeiten ja schon Millionen von Rentnern auf der 400€ Basis. Bisher gab es einen Generationenvertrag in dem die Kinder die Renten der Eltern bezahlen.

      Wenn richtig gesehen kommt nun folgendes auf uns zu:

      Weiterhin Sicherung der Elternrenten
      Sicherung der Kinderrenten
      Minimale eigene Rente mit hoher Besteuerung
      Ausfallende privatisierte „Betriebsrenten“
      Arbeiten bis 85J.

      3+
      • Das Private Rentensystem ist der Treibstoff für das Betrugs-Finanz-Casino und das Staatliche Rentensystem ist eine leere Versprechung von Leistungen die in der Zukunft dann viel weniger wert sein werden als vorher vom Einzahler dafür abkassiert wurde. Beides sind subtile Betrugs und Umverteilungssysteme vom Fleissigen zum Reichen / Mächtigen. Mit einer staatlichen Rente wird man aber wenigstens nicht verhungern, während man bei einer privaten Finanzcasinovorsorge im Fall eines Systemchrashs komplett durch die Finger schauen wird und die Wände ablecken kann (das ist dann der Zeitpunkt an dem die American Workers die dafür Verantwortlichen Eliten lynchen werden). Für mich gilt: so wenig für andere arbeiten wie möglich, so wenig wie möglich ins Betrugssystem einzahlen, selber in harter Währung und in Realwerten vorsorgen.

        5+
  7. Bankenpleiten – egal, Staatsverschuldungen – egal, Terrorismus – egal, Einwanderungsflut – egal, Präsidentenwahlen – so was von egal (da sie nichts ändern)

    Es wird schon bald einen dritten Weltkrieg geben, alle Probleme dieser Welt sind daher egal, es wird danach völlig andere Probleme geben. Amerikanische „Militärbosse“ erklären das WK3 „fast so gut wie sicher“ sei und „extrem tödlich und schnell sein wird“.

    https://www.thesun.co.uk/news/1921630/third-world-war-would-be-extremely-lethal-and-fast-us-army-chiefs-reveal-as-they-discuss-taking-out-russia-or-china/

    3+

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