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Euro-Rettung: Griechenlands wahre Probleme werden verschleiert

Achtung Griechenland

Die griechische Politik ist besser als ihr Ruf. Ist es doch der Euro, der Griechenland zerstört?

Die Euro-Gemeinschaft fordert von Griechenland harte Reformen. Doch die Kritik an der Politik Athens scheint ein Ablenkungsmanöver zu sein.

Die Debatte um Griechenlands Rolle in der Eurozone ist nicht selten von Vorurteilen und Ressentiments geprägt, wie das Politmagazin Monitor in einem aktuellen Beitrag skizziert.

Oft heiße es, die Griechen zahlten keine Steuern. Griechenland habe eine aufgeblähte Verwaltung und reformiere zu wenig. Doch wie Monitor anhand von Studienergebnisse der OECD darlegt, sind dies nicht die wahren Probleme in Griechenland. Selbst Deutschland schneidet bei den genannten Kriterien teilweise schlechter ab als Athen.

Berlin und Brüssel verbreiten demnach immer wieder Unwahrheiten. Warum tun sie das? Vielleicht, um von den wahren Problemen der griechischen Euro-Mitgliedschaft abzulenken. Die „Euro-Retter“ meinen, Athens Schieflage ließe sich „intern“ durch Reformen lösen. Dabei handelt es sich wohl eher um ein systemisches Problem, dass sich nur mit einem Euro-Austritt regeln lässt. Nach fünf Jahren Euro-Krise und unzähligen, letztlich erfolglosen Rettungsmaßnahmen, sollte man den Wählern endlich reinen (griechischen) Wein einschenken.

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Eingetragen von am 9. Feb. 2015. gespeichert unter Euro, Europa, News, Politik, Videos. Sie können alle Antworten auf diesen Eintrag verfolgen über RSS 2.0. Kommentar- und Ping-Funktion derzeit deaktiviert

14 Kommentare für “Euro-Rettung: Griechenlands wahre Probleme werden verschleiert”

  1. Heute in der Früh hörte ich in einer Diskussion :
    Griechenland’s Banken haben weit mehr faule Kredite eingelagert , als damals die Lehmann Brothers.

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    • Bauernbua, ich wette mit Dir, diese faulen Kredite landen am Ende beim deutschen Steuerzahler!
      Unsere unfähigen Duckmäuser trauen sich doch nicht, endlich notwendigerweise das Maul aufzumachen, weil sie fürchten, dass man ihnen umgehend „Nazi“ in den Rachen spuckt!

      0
      • @guguk
        Da wirst Du recht haben.
        In Österreich werden diese Schulden nicht landen , wir Österreicher spielen ja mit den Schulden in der gleichen Liga wie die Griechen.

        0
        • Jessas Maria und Josef!
          Wie konnte Österreich dahin kommen?
          Dieses vormals gut funktionierende, schöne und bestimmt nicht arme Land!
          Diese verfluchten Politikhuren verschulden ihre Bürger ins unermessliche, nur , um den „Märkten“ zu gefallen und nach oben aufzusteigen!
          Mein Gott wie ich hoffe, dass sie alle noch die Gerechtigkeit einholen und aufhängen wird!

          0
        • Deutschland sollte auch Schulden machen, bis es das ganze System zereisst!
          Dann hätten wir wenigstens neue Infrastruktur und mit gutem Willen Megatonnen Gold in den Kellern.
          Und Waffen!
          Atombomben!!

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  2. out of my cold dead hands

    Die OECD-Studie (zB f 2008 http://www.wirtschaftundgesellschaft.de/tag/beschaftigte-im-offentlichen-dienst/) hätten sich Gollum und die anderen mal genauer anschauen sollen … real arbeiten etwa 1/4 aller Beschäftigten für den Staat (http://www.beamten-magazin.de/aktuelles_2013_bm_10).
    Würden alle Daten der OECD stimmen – hätten wir keine Krise niemals nich !
    Also gutes Täuschungsmanöver auf den ersten Blick, wiedermal Versuch irgendwas Richtung Schuldenschnitt vorzubereiten … zahlen wird so oder so der Steuerzahler !

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  3. Wie Bernd Lucke, Dirk Müller und Max Otte sagten…
    Die Länder, die kaum exportfähig sind, müssen IHRE Währung abwerten können, um ihre Ware im Ausland günstiger anbieten zu können.
    Das ist mit einer gemeinsamen Währung nicht möglich.
    Unterschiedlich starke/schwache Länder, mit einer Währung, sind dem Tode geweiht.
    Daran werden auch Italien, Frankreich, Spanien usw. kaputt gehen.
    Draghi wertet für die Südländer den Euro ab.
    Ein Grund dafür ist auch das deren Export günstiger werden soll.
    Nur wird der deutsche Export nicht auch günstiger?

    Lösung:
    So wie Brüssel und die EZB schon sagten…
    Die Nettolöhne müssen in Deutschland ansteigen! Der deutsche Nettolohn ist im unteren Drittel in Europa zu finden. Das steht in keinem Verhältnis zu unserer Wirtschaft hierzulande.
    Damit wird unser Export teurer und wir exportieren vermutlich weniger.
    Die Bürger haben mehr Geld in der Tasche und können mehr ausgeben.
    Die Südländer exportieren wieder mehr und können im Gegenzug wieder mehr Importieren.

    Das Szenario war schon zur Euroeinführung bekannt.
    Deutsche Ökonomen haben mit Engelszungen versucht auf die 3 einzureden.
    Deutschland geht vor die Hunde weil eine falsche Vision durchgeboxt wurde, trotz mahnender Worte.

    Das versucht unsere jetzige Bundesregierung, im Einklang mit der Opposition, zu vertuschen.

    Schade das man die Politiker der letzten 10-15 Jahre nicht vor Gericht stellen kann.

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    • auf die 3 = Kohl, Schröder, Merkel

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      • @stan: „Früher“ haben wir mit einer existierenden RAF von der „Schmidt-Genscher-Bande“ gesprochen. Die BANDE, die DANACH kam hat das aber alles nochmals getoppt !!!
        Im Nachhinein könnte man sagen: „Schade, dass der Schmidt so vorausschauend war und mit den Anti-Terror-Gesetzen dem Widerstand in der BRD den Boden entzogen hat.“
        Wenn es die RAF und deren Ableger heutzutage noch geben würde, wäre die „KOHL-MERKEL-GABRIEL-Bande“ schon lange weggebombt !
        „Dumm“, dass es die damals „RAF-finanzierende“ DDR nicht mehr gibt. Die Russen wären jedenfalls nicht so „abgew..xt“ wie die Stasi&Co. und hätten sicher kein „Sprengmaterial & Waffen“ geliefert…
        …Meine Meinung…

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      • Praktisch jeder Politiker, der ein Parlamentsmandat hält oder ein hohes Amt bekleidet ist ein Versager. Sachkompetenz und Führungsqualitäten sucht man in dieser Kaste vergebens. Um es in der Politik ganz nach oben zu schaffen braucht man natürlich auch gewisse Qualitäten: Man muss hochgradig opportunistisch und intrigant sein und ein willfähriger Erfüllungsgehilfe der Obrigkeit.
        Nur so schafft man es bis in die höchsten Etagen des Politsumpfes.
        Ganz oben kommen nur die größten Lügner und Betrüger an, eine negative Auslese der schlimmsten Sorte. Im alten Rom wurde mal ein Pferd zum Senator ernannt. Vielleicht sollten wir das auch so machen. Wer den ganzen Tag nur wiehert und frisst kann wenigsten keinen großen Schaden stiften. Alternativ könnte man auch die Ämter und Mandate einfach verlosen. Alles wäre besser als das jetzige System der negativen Auslese.

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  4. unsere gemeinden oder länder sind „nicht pleite“, sie sind damit beschäftigt, wie sie die vielen steuergelder am besten ausgeben……..und ob nicht ein neuer geldschein mit regionalen motiven von den „vollen kassen“ ablenken könnte…….

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