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Gold als Geld: Neue Initiative im US-Bundesstaat Wyoming

Politiker in den US-Bundesstaaten fürchten den Dollar-Crash.

Um seinen Bundesstaat für eine mögliche Finanzkatastrophe zur rüsten, hat der Republikaner David Miller einen Gesetzesentwurf eingebracht, der auch die mögliche Einführung einer eigenen Währung vorsieht.

In den vergangenen Jahren gab es in den USA zahlreiche Anträge auf die Wiederzulassung von Gold und Silber als gesetzliches Zahlungsmittel. Entsprechende Gesetzesvorschläge wurden bereits in North und South Carolina, Colorado, Georgia, Idaho, Indiana, Missouri, Montana, New Hampshire, Utah und Washington eingebracht. Die Pläne erhielten in den US-Bundessstaaten jedoch bislang keine parlamentarische Mehrheit.

Nun berichten amerikanische Medien über eine weitere Initiative aus Wyoming. Der Republikaner David Miller hat einen Gesetzentwurf vorgelegt, dessen Inhalt darauf abzielt, den Bundesstaat für eine mögliche nationale oder gar globale Finanzkatastrophe vorzubereiten.

„Die Dinge geschehen manchmal sehr schnell – schauen sie nach Libyen, schauen sie nach Ägypten, schauen sie sich solche Situationen an. Wir wären als Gesetzgeber oder sogar im Rahmen einer Sondersitzung zeitlich nicht in der Lage, darauf zu reagieren“, erklärt Miller.

Sein Vorschlag: Eine permanente Arbeitsgruppe, die die Lage in Wyoming beobachtet und den Bundesstaat auf eine solche Katastrophe vorbereitet. Insbesondere plädiert Miller für die Möglichkeit zur Ausgabe einer eigenen, idealerweise mit Gold gedeckten Währung, sollte der US-Dollar kollabieren.

„Wenn wir so weiter machen, dann wird dies der Weg sein, wie jede Gesellschaft endet – mit einer wertlosen Währung“, so Miller.

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Eingetragen von am 5. Mrz. 2012. gespeichert unter Gold, News, Politik, US-Dollar, USA, Währung. Sie können alle Antworten auf diesen Eintrag verfolgen über RSS 2.0. Kommentar- und Ping-Funktion derzeit deaktiviert

1 Kommentar für “Gold als Geld: Neue Initiative im US-Bundesstaat Wyoming”

  1. 0177translator

    Genauso ging es 1859 los! Als erster Bundesstaat trat South Carolina aus der Union aus. Weitere folgten, es wurden die Konföderierten Staaten von Amerika (CSA) gegründet. Warum? Weil bis dahin die einzelnen Bundesstaaten viel mehr Rechte und Vollmachten hatten als jetzt, z.B. betr. Währungshoheit, es druckte jeder seine eigenen Dollarnoten. Als die Bank- und Industriebosse im Norden politisch immer mehr die Oberhand gewannen über die alte, bis dahin an der Macht gewesene Sklavenhalter-Aristokratie im Süden, ging das mit einer Zentralisierung des Staates einher, und das gipfelte mit dem Wahlsieg von Abraham Lincoln, unter dem die Republik endgültig zum Imperium verkam. Also wenn das mal keine Zentrifugalkräfte sind! Mal ganz nebenbei, die schwarzen Sklaven spielten bei der Sache (Sezessionskrieg) eine untergeordnete Rolle, man hat später die Geschichte atemberaubend verfälscht! Die Leute im Norden waren im Grunde genauso rassistisch wie die im Süden, und z.B. mit Maryland war sogar ein Staat in der Union verblieben, in dem die Sklaverei galt. Zuerst hatte Lincoln den Süden noch durch 18 Monate Seeblockade zu strangulieren versucht, es konnte keine Baumwolle exportiert werden, und schon gar keine Waffen importiert. Als das nichts fruchtete, überfielen seine Truppen den Süden. Die ganze Angelegenheit hat eine derartige Sprengkraft, das kann sich in Europa gar keiner ausmalen!

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