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Goldmarkt: „Swap Dealers“ stehen nun wieder auf der Verkäuferseite

Erstmals seit 30. Juni besitzen die „Swap Dealers“, zu denen auch die Großbanken zählen, am US-Terminmarkt bei Gold wieder eine Netto-Short-Position.

Insgesamt gesehen gab es in der vergangenen Woche nur relative geringe Veränderungen in den Positionen der großen Goldhändler an der US-Warenterminbörse COMEX.

Die Netto-Short-Position der „Commercials“ stieg um 10,3 Prozent auf 69.088 (Futures-)-Kontrakte. Allerdings gab es deutliche Handelsaktivitäten bei den „Swap Dealers“, zu denen auch die Großbanken zählen. Sie wiesen per 1. September erstmals seit 30. Juni 2015 wieder eine Netto-Verkaufs-Position aus, im Umfang  von 1.803 Kontrakten. Die „Swap Dealers“ bauten aber keine neuen Short-Positionen auf, sondern reduzierten überproportional Long-Positionen.

CoT 01.09.15

CoT 01.09.15 tab

Die Netto-Long-Position der „Großen Spekulanten“ erhöhte sich um 2,76 Prozent auf 72.685 Kontrakte. Der Open Interest (die Summe aller offenen Handelskontrakte) nahm deutlich um 5,06 Prozent gegenüber Vorwoche ab.

Mit 1.121 US.Dollar (1.003 Euro) am heutigen Vormittag büßte der Goldpreis am Spotmarkt gegenüber Vorwoche 1,2 Prozent ein.

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Eingetragen von am 7. Sep. 2015. gespeichert unter Banken, Gold, Handel, Marktdaten, News, USA. Sie können alle Antworten auf diesen Eintrag verfolgen über RSS 2.0. Kommentar- und Ping-Funktion derzeit deaktiviert

30 Kommentare für “Goldmarkt: „Swap Dealers“ stehen nun wieder auf der Verkäuferseite”

  1. Gold gefangen !

    Liebe Gold- und Silverbugs ! Vor drei Tagen am Freitag wurden meine Ausbruchshoffnungen ernüchtert ! Aber der Reihe nach … schon der Handelstag warnte, dabei fing alles so gut an … die Eqities kippten weltweit wieder ins Minus, Dax und Dow bekamen gut (-2,7% bzw. -1,7%) auf die Mütze. Erwartungsgemäß stieg Gold nach oben, fast 10 Dollar … doch dann die Wende : wie immer ausgelöst durch Silber wurde es sofort wieder runtergeprügelt, sogar unter den Eröffnungswert ! Damit war mein wichtiger Baustein der Trendwende in Gefahr : der stete Druck der Swaps auf die Coms, ihre ungedeckten Shorts durch steigende Kurse glattzustellen … hier stieg nix mehr. Zum zweiten mal schon runter auf den 1125er-Level und das trotz glänzender Vorlage eines langen und weltweiten Bärenmarktes …

    Saisonal geht ja die zweite Sep-Wochen bei Gold und Silber stark runter, doch der Hase lag sicher woanders im Pfeffer … denn auch die CoT gaben sich im Saldo ganz unschuldig : Wie bei jeder Hausse bauten die antizyklischen Coms ihren Short-Überhang auf und die zyklischen Specs umgekehrt. Im Detail sah man dass beide Longs und Shorts abbauten und sich nur in der Gewichtung unterschieden. Der OI ging von seinem Extrem weiter runter, es wurden also mehr Kontrakte geschlossen als geöffnet. Beim Silber, was traditionell im vorhinein warnt, schon ein anderes Bild. Während die Lange Specs weiter aufbauten drehten die Small Specs gen Süden und stellten sich ihre Positionen mehr glatt, ebenso die Coms.

    Die eigentliche Sensation waren die Bankenreports, davon der long- bzw. short-Anteil der US-Banken bei den Gold-Futures (http://www.cftc.gov/MarketReports/BankParticipationReports/deasep15f). Vom Juli zum August stützte ja der Anstieg von 17% auf 23% Hoffnungen auf eine baldige Trendwende nach dem endlosen Runterbashen bis zum 5-Jahrestief. Am Freitag dann die Zahlen vom ersten Sep und : die Longs gingen sogar runter auf nun 13%, ein Mehrjahrestief ! Beim Silber waren es sogar weniger als 9%, auch Mehrjahrestief.

    Das große Bild

    Gold und Silber sind spielen als Währung und Rohstoff eine Rolle, Impulse auf beiden Märkten bestimmen damit den Preis. Vom Rohstoffmarkt wissen wir um eine stark gestiegene physische Goldnachfrage und ächzende Mienen, vom Währungsmarkt wegen des jüngst eingeläuteten Equity-Bärenmarktes ebenfalls um eine stark gestiegene Nachfrage, diesmal nach Papiergold. Während die USA in einer Nacht-und Nebelaktion ihr Papiergold bis zu verdreifacht haben, vermelden die Minen Rückgänge im physischen Gold und der Preisanstieg liegt doch auf der Hand … wirklich ?!?

    Schon Mitte August räumte Zeal mit dem Bild der ewig bankrotten Minen praktisch nur in Bänkerhänden auf. Die Goldherstellungskosten, neben reiner Produktion auch weitere Exploration, Erschließung usw. berücksichtigend, beliefen sich für die Top 17 der GDX auf 940 Dollar pro Unze (http://zealllc.com/2015/gm1200fl.htm). Selbst ein Goldpreis von 1100, ja 1000 kann da nicht schrecken. Das Q1 2015 schlossen die Goldproduzenten noch mit zurückgenommenen Absicherungsgeschäften, üblich wenn steigende Kurse erwartet werden (http://economictimes.indiatimes.com/news/international/business/gold-mining-companies-trim-outstanding-hedge-book-in-q1/articleshow/47989800.cms). Doch schon im Q2 sollten wieder steigende Hedges zu beobachten sein. An der Comex selbst ist inzwischen ein Mangel an physischem Gold/Silber angekommen doch … show must go on und es funktioniert (http://www.zerohedge.com/news/2015-09-05/did-comex-counterparty-risk-just-reach-record-high).

    Und die abstürzenden Equitymärkte … ja sicher geht es noch weiter runter doch wie lange ? QE ist in Draguli-Land noch voll im Gange, in den verunreinigten Staaten operiert das Plunge-Protection-Team. JPM sieht in den aktuellen Abverkäufen bereits die Hälfte der nötigen Menge geschafft (http://www.zerohedge.com/news/2015-09-03/jpm-head-quant-back-new-warning-only-half-selling-completed-expect-downside-price-ri), demnach sollte sich der Boden des S&P schon kurz unter 1900 bilden. Selbst wenn das schwarze Haus wie China einen „Crash mit Handbremse“ zulässt damit sich der Boden bildet steht die Frage wie lange in einer fast bargeldlosen Bankokratie-Welt die Aktienmärkte unten bleiben.

    Dazu steht der Währungsmarkt im Zeichen des fortgeführten Währungskrieges und der Ablöse des Petrodollars, so weit so gut. Doch just als sich China anschickt eine Zeitenwende bei Gold herzuführen kommen ökonomische Probleme auf und alle Produzenten (bis auf die UZA die seit 15 Jahren Importland sind) werten ab … China versteht dass eine teure Währung Gift für eine Exportnation ist, wertet ebefalls ab und wird sich sicher das durch eine irgendwie geratene Golddeckung kaputtmachen lassen.

    Ich sehe also Gold weiter im engen Rahmen eingeknastet. Die untere Goldrun-Grenze dürfte bei 1100 Dollar liegen, die obere bei 1160. Wenn wir schließlich den fallende 2013er-Trendlinie durchbrechen dürfte sich ein Seitwärtskanal öffnen, der Werterhalt verspricht nie mehr. Eine wirkliche Trendwende ist erst in Sicht wenn die Swaps also Großbanken ihre Politik grundsätzlich ändern, also Gold gegen Aktien, Anleihen und Währungen bevorzugen. Dies mag für den geplanten Eurozusammenbruch 2017 eine Rolle spielen, jedoch nicht in den nächsten Monaten bis Dez.

    0
    • @Nugget

      Detaillierter, umfangreicher und sachlicher Kommentar. Vielen Dank.

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    • @Nugget

      Vielen dank für die Mühe. Deine Ansicht der gegenwärtigen und zukünftigen Lage des Goldkurses ist realistisch, wenn vielleicht auch nicht, das was wir gerne hören würden. Man sollte sich aber nichts vormachen und die Dinge sehen wie sie sich darstellen. Solange man sich keinen EM-Kater holt, können wir alle froh sein in EM-Reserven bereits investiert zu haben.

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      • @Force
        Gerade heute was über den Unterschied von ‚Bewerten‘ und ‚Beschreiben‘ gehört … ersteres ist parteilich, letzteres neutral. Sicher wir sind seit März am Hungern doch der Markt ist eben absolut aus den Angeln gehoben … Du sagst es physisch sonst nix !!!

        0
      • @Force majeure
        Kanada nun offiziell in der Rezession,immerhin der Hauptwirtschaftspartner der USA, Südafrika ebenfalls.Ein BRICS Land nach dem anderen rutscht in die Rezession ab.Das wird Konsequenzen auch auf uns haben.Und die Rezession ist der Stoff aus der die Hyperinflation gemacht wird.Siehe 1930

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    • @Nugget :))
      Mit aller Macht…
      Ich habe nicht erwartet,dass das Zeug in Kürze steigen/gestiegen wird.
      Was Anderes wird rasant steigen!!!
      (Die Einwanderer in D ) xD

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  2. Fürst der Finsternis

    es wird mal wieder Zeit ins Kino zu gehen, nur sollte man sich beeilen.

    http://insideparadeplatz.ch/2015/09/07/19628/?utm_source=rss&utm_medium=rss&utm_campaign=19628

    …übrigens, wer den Artikel aufmerksam liest, wird sich ein Bild machen können, wo Gold in ein paar Jahren stehen wird.

    Man darf gespannt sein.
    Für wachsame Menschen nichts Neues, die heuer an Bahnhöfen winken, für die wird es die große Entäuschung sein.

    0
    • @Fürst der Finsternis

      Der Artikel ist interessant und aufschlussreich. Das auch Herr Ott, ein Ökonom, sich die finanzwirtschaftliche Entwicklung der Menschheit nicht ohne regelmäßige Krisen vorstellen kann verwundert gar nicht mehr. Alle sind sie in bestimmten Denkkategorien gefangen und können nicht ausbrechen, so zu sagen „nicht aus ihrer Haut“.

      Je mehr die Finanzwirtschaft in ein elektronisch durchgeführtes System übergeht, wird die Misswirtschaft erst richtig los gehen! Darauf können wir uns einrichten. Dann sind es nicht mehr 86 Jahre, sondern viel kürzere Zeiträume in der die Menschheit in Krisen, die durch einige ganz wenige Reiche, Banker, Gängster, Kriminelle erzeugt, geführt werden.

      0
    • force…denen winken die zu:
      http://aktiv-blog.net/belfold/menekulteknek-alcazott-terroristakat-buktatnak-le-a-facebookon/

      DAZU EIN LESERKOMMENTAR VON HARTGELD:
      Diese Inszenierungen dienen für mich ganz klar einem Ziel: Die jubelnden Grüninnen und Linkinnen werden gefilmt und dann werden diese Filme in den entsprechenden Ländern gezeigt um noch mehr „Flüchtlinge“ zu generieren. Damit erreicht man auch ein zweites Ziel: Die Syrische Bevölkerung macht Platz für ein neues Groß Israel (entsprechen der Pläne amerikanischer Think Tanks). Des weiteren wird natürlich Europa und besonders Deutschland und Österreich und Schweden durch die schiere Masse der Ankömmlinge destabilisiert.

      0
    • @Force
      Vor etwa einem Monat hat Goldreporter mal die CoT als „irreführend“ beschrieben und auf den CFTC-Bankenreport mit dem hohen short-Engagement verweisen. Sicher es gab den Shortsqúeeze, doch nur kurz und er wurde fast komplett wieder heruntergefahren. Bei solcher Politik sind die CoT praktisch sinnlos. Dazu komme ich nicht auf die Zahlen des Berichts (+100% ?) bei den Specs.
      Passt alles voll ins Bild. Die Großbanken verdiehnen am Gold, der Kleine kann froh sein wenn er mit +-0 rausgeht …

      0
      • @nugget
        Ist es nicht bei jeder anderen Versicherung genauso, nur dass sich kaum einer beschwert. Die Konzerne verdienen prächtig und der Kleinkunde verliert oder wird mit einer Minisumme abgespeist. Gold ist eben eine Versicherung in erster Linie und erst danach eine Vermögensanlage. Man schlägt also 2 Fliegen mit einer Klappe. Welche Versicherung, ausser der ungeliebten Kapitalbildenden LV bietet das? Noch dazu unabhängig von Banken und Staatlichet Willkür.?

        0
  3. Fürst der Finsternis

    @Forcemajeure

    ich erinnere mich, so etwas 1993 als Günter Ogger sein Buch vorstellte:
    “ Nieten in Nadelstreifen“
    ging eine Welle der Empörung duch den deutschen Blätterwald.

    Wie kann er nur, welche Verschwörungstheorie.

    Die Geschichte lehrt uns, glaube niemals der Masse, die Masse ist dumm, sonst wäre es nicht die Masse.Die Masse hatte noch nie Recht !

    Der „weltoffene“ Leser hat alles schon gelesen, wie es letztendlich kommen muß.
    Nur muss ich meine geliebte „Zeitachse“ wieder bemühen, das keiner genau bestimmen kann, welches „Ereignis“ wann genau stattfindet.
    Zu glauben es käme anders, wäre töricht.

    0
    • Pflichte dir bei, Fürst. Selbst wenn nur die Hälfte dessen, was ich bisher gelesen habe, vor allem (Auto-)Biografien aus der Industrie und dem Bankwesen nebst Studium u.a. der BWL (allerdings eher Verblödung und Ablenkung!), der Wahrheit entspricht, gibt es keinen triftigen Grund, den uns bestimmenden Mechanismen zu trauen…

      0
    • Ein Rad,das nicht mehr im System funktioniert..
      Ich sehe mir sehr gerne Sci Fi Filme etc mit kritischen Einzelgängern an.
      Stellt sich doch später heraus,dieser Jemand lag entgegengesetzt der Masse doch richtig!!
      (Wie hier geschrieben wird,sich widerholend……..)

      0
  4. Das ewige AUF und AB der LONG und SHORTS dient doch nur den Bullionbanken (und Commercials) dazu, die Preise zu drücken, um billig einzukaufen, dann die Preise steigen zu lassen, um mit Gewinn zu verkaufen.

    Heute Morgen war noch ein interessanter Link beim Silberdoktor abrufbar, aber
    plötzlich ist eine Vergleichs-Grafik der Gold- und Silberverkäufe
    von American Silber-/ und Gold-Eagles der Jahre 2014/ 2015 in einem Artikel
    von SRSRocco nicht mehr abrufbar;
    (‚page not found – error 404‘),
    siehe Link (Zeile) mit dem Text
    „Gold Eagle Sales JUN-AUG 2014 vs 2015“ in diesem Artikel:

    Durften diese Vergleichs-Grafiken nicht länger verbreitet werden,
    weil sie zum Kauf von Edelmetallen animieren?

    Interessant war der Vergleich von American Gold Eagle-Verkäufen
    im Monat August seit 1987: August 2015 war nach den Jahren 1999,
    2000, 2009 und 2011 der Umsatz-stärkste Verkaufsmonat für den Gold-Eagle.

    Immerhin fand ich einen anderen Link zu den Verkäufen im August 2015:
    siehe hier:.

    0
    • @Goldminer
      Ja so war es all die Jahre … bis jetzt ! Die Specs pendelten treu immer zwischen 50k und 150 Shortkontrakten auf und ab, alles berechenbar. Heute sagen die CoT praktisch nichts mehr aus denn dem ganzen Markt ist von den Systembanken der Krieg erklärt.

      0
  5. Habe gestern auf BBC oder CNN gesehen, dass die FED nunmehr nur noch 5590t eingelagert haben soll. Der Rest ist schon abgeflossen und die Tendenz nimmt weiter zu. Dies passt zu einem Link den ich auch unter Euren Kommentaren gelesen habe.

    0
  6. Fürst der Finsternis

    Moin,Moin, force majeure

    was mir Sorge bereitet ist diese Tatsache:

    Zitat:
    „Damit ist die ökonomische Basis für eine nachhaltige Zinswende in den USA nicht gegeben.

    Ergo wäre der Einstieg in eine Zinswende in den USA voraussichtlich von anderen Motiven geprägt.

    Die Emanzipation der aufstrebenden Länder mit den Institutionen AIIB oder New Development Bank werfen die Machtfrage auf globaler Ebene auf.

    Wird der USD-Anstieg seitens der USA forciert, um die Ökonomien der aufstrebenden Länder zu destabilisieren, da deren Unternehmen in Teilen auf USD-Basis finanziert sind?“

    Wenn sich doch die einflussreichen Kreise durchsetzen und eine Zinserhöhung kommt, steigt der Dollar und Gold fällt.

    Den Typen geht es nicht um die Wirtschaft und um die Arbeitslosen in den USA, denen geht es um Globale Macht !!

    Da sie warscheinlich sowieso kaum noch Gold haben, wird sie der Goldpreis auch nicht sonderlich interessieren.

    Auf Deutsch : Zinsen hoch, Wirtschaft in den anderen Dollar-Abhängigen aufstrebenden Staaten, durch die aufkommende Zinslast, runter.Noch mehr Abhängikeit! Die globale Macht der Amerikaner wäre wieder gesichert, auch wenn man ein Teil ihrer Wirtschaft opfert.

    http://www.goldseiten.de/artikel/258039–G-20—US-Arbeitsmarktbericht—US-Zinswende.html

    oder hier:

    http://www.goldseiten.de/artikel/258085–Ein-Blick-auf-Chinas-Aussenhandel-vor-allen-Dingen-eine-sachgerechte-Einordnung.html

    0
    • @Fürst der Finsternis

      Einen guten Morgen. Die US-Arbeitsmarkt Daten sind wie die Angaben bei uns geschönt, die Regierung muss ja gut dar stehen. Die Zinsen werden wieder nicht angehoben. Dann bricht das „Sozialsystem“ in den USA zusammen.
      Obwohl derzeit in China eine Wirtschaftskrise herrscht, bleibt das Land langfristig ein großer Abnehmer von westlichen Exporten. Eine nicht absehbare Änderung ergibt sich dadurch, dass die Chinesen zukünftig keine Billig-Löhner mehr sein wollen. Da kommt in China etwas in Bewegung, dass für das dortige Regime zukünftig unabsehbare Folgen haben kann.

      0
  7. Hi Fürst,

    ich zitiere:
    >>>>
    Wenn sich doch die einflussreichen Kreise durchsetzen und eine Zinserhöhung kommt, steigt der Dollar und Gold fällt
    <<<<

    Diese Art des Denkens ist zu einfach resp. zu unrealistisch. Es gibt einen
    Haufen Einflüsse auf die Goldpreise.
    Der Zins ist einer davon. Die Frage wäre hier doch eher nach dem Realzins.
    (Wir werden weltweit das Thema der Teuerung spielen, auch wenn in diesen
    Monaten immer wieder über Deflation zu lesen war – in der Tat kann ich
    bei wichtigen Gütern und Dienstleistungen nirgendwo die geringste Deflation
    feststellen ! ! )
    Du glaubst doch nicht wirklich, dass eine Zinssteigerung oder auch zwei
    von Null komma irgendwas tatsächlich einen erheblichen Einfluss auf den Goldpreis haben ?
    Es ist sehr wohl denkbar, dass der USD und Gold gleichzeitig steigen.
    Es ist auch denkbar, dass Gold wieder rückwärts antritt. Schaut
    man sich den USD langfristig an, befindet er sich klar im Abwärtstrend –
    er hat sich z.B. gegenüber CHF in rund 12 Jahren ( ! ! ! ) praktisch halbiert.
    Daran ändert meiner Meinung nach auch eine vorübergehende
    "saisonale" Stärke nichts.

    Das Hauptthema bleibt für mich die Anleihenblase. Bricht
    sie auf, wird der Markt für Edelmetall sehr eng und klein.
    Dies bleibt mein Grundgedanke, der mich langfristig leitet.

    Man muss vielleicht an dieser Stelle anmerken, dass die FED z.B. ihr
    Gold pro Unze immer noch bei ca. 35 USD oder so bilanziert, während
    die EZB Marktpreise bilanziert.

    Grüsse NOtrader

    0
    • Fürst der Finsternis

      @Notrader
      die Zinssteigerungen habe keinen Einfluß auf den Goldpreis, aber wohl einen Einfluß auf den Dollar und somit indirekt Einfluß auf den Goldpreis. Ein starker Dollar läßt den Goldpreis sinken.

      Ganz einfach erklärt: starker Dollar erwirkt den Anschein…alles in Ordnung, es gibt keinen Grund in Gold anzulegen (Angst ist weg), gleichzeitig gibt es Zinsen, wenn auch verdammt wenig, aber immerhin etwas, wogegen Gold ja Verluste beschert z.Z.
      Das andere Spiel ist die von Dir angesprochene Inflation, da gebe ich dir Recht, außer bei Rohstoffen haben wir kaum Deflation.

      Sogar eine Art Hyperinflation an den Aktienmärkten, wenn man so will.
      Die Aktienkurse sind doch so hoch, weil es z.Z. keine Alternativen gibt. Die Renten,Versicherungen,Pensionsfonds müssen ja schließlich ihr Geld irgend wo unterbringen und halten den Markt am laufen.

      Es werden z.Z. so viele Schweine durch´s Dorf getrieben, dass vermutlich auf allen Schlachtfeldern noch mehr Volatilität aufkommen wird.

      0

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