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Goldpreis-Prognose: Deutsche Bank heult mit den Wölfen

Gold: Steigt es oder fällt es? Die Bank-Analysten sind zurückhaltend mit ihren Prognosen.

Analysten des deutschstämmigen Geldhauses folgen den zuletzt negativen Goldpreis-Prognosen aus dem Finanzsektor. Dabei lagen die Banken mit ihren Vorhersagen in den letzten Jahren allzu oft  daneben.

Die Deutsche Bank heult mit den Wölfen. Das deutschstämmige Geldhaus hat seine Kursziele für Gold reduziert. Für 2013 erwarten die Analysten einen durchschnittlichen Goldpreis von 1.856 US-Dollar pro Feinunze. Die Goldpreis-Prognose wurde damit um 12,1 Prozent gekappt.

Im Jahr 2014 rechnet man mit 1.900 US-Dollar. Das liegt 5 Prozent unter der vorherigen Erwartung der Deutschen Bank.

Ausgehend von einem aktuellen Goldpreis von rund 1.650 US-Dollar stünde dem Edelmetall auf Grundlage dieser Prognose noch einiges an Kursgewinnen ins Haus. Andere Bank-Analysten hatten zuletzt deutlich niedrigere Kursziele ausgegeben.

Dabei zielten die Bank-Profis in den letzten Jahren bei ihren Forecasts oft daneben, da sie meist bestehende Trends nachzeichneten.

2012 lagen sie durchweg zu hoch mit ihren Prognosen:  Goldpreis-Prognosen der Banken unter der Lupe. Im Jahr zuvor gab es eine breitere Streuung bei der Zielgenauigkeit, viele Experten waren aber zu pessimistisch: Analyse: Was taugen die Goldpreis-Prognosen der Banken?

In seinem aktuellen Report aus dem US-Medien zitieren, spricht Deutsche-Bank-Analyst Daniel Brebner auch die Möglichkeit an, dass der 12-jährige Bullenmarkt sich dem Ende zuneigen könnte. Die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen in den USA hätten sich verbessert, Finanzmarktrisiken seien gesunken und die Aussichten auf eine mögliche Straffung der US-Geldpolitik führt er als Argument an.

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Eingetragen von am 8. Jan. 2013. gespeichert unter Banken, Gold, Goldpreis, News. Sie können alle Antworten auf diesen Eintrag verfolgen über RSS 2.0. Kommentar- und Ping-Funktion derzeit deaktiviert

4 Kommentare für “Goldpreis-Prognose: Deutsche Bank heult mit den Wölfen”

  1. Straffung der Geldpolitik ? Will man die Zinsen erhöhen oder was ? Dann wäre die USA sofort pleite, die Eurostaaten und Japan dito und die Wirtschaft in einer Depression welche an die 30er erinnern würde.Alles also Humbug.Man wird weiter Geld drucken und inflationieren müssen bis zum bitteren Ende,denn der Point of no return ist längst hinter uns, wie man in der Fliegersprache sagt.Augen zu und durch.Und was will man mit den unter den Teppich (Bad Bank) gekehrten Schulden machen ? Nun,ja, die Gläubiger enteignen wie in meinem link von der Welt angeführt.
    Hier noch mal:
    http://www.welt.de/finanzen/article112468144/Euro-Staaten-beschliessen-Enteignungsklausel.html
    Auch wenn es teuer und bitter ist und immer wieder versucht wird,den Goldpreis einem madig zu machen und vom Kauf abzuhalten,es gibt keine ernsthafte Alternative zum physischen Goldbesitz.Diese harte Urteil muss gefällt werden.

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  2. Karl der Grosse

    …50 bis 80 Billionen USD Schulden zzgl. 800 bis 1.000 Billionen wild umherschwirrender Derivate (Tendenz steigend!). Weniger als 2 % des weltweiten Anlagekapitals ist in Gold investiert. Zentralbanken sind offenbar suechtig nach Gold.

    Zinsen annaehernd auf „positivem“ Niveau, Realzins negativ und kein Land in Sicht!

    Die „Gelehrten“ sehen Hyper-Inflation oder nur neue Waehrung mit Schuldenschnitt!

    Aus welchen objektiven Gruenden sollte der Goldpreis fallen?

    Wer heult da mit den Woelfen oder heult hier gar der Wolf persoenlich!?
    Ist die Deutsche nicht eine Rothschild-Bank?

    Der Handel mit Schubkarren erscheint mir ein heisses Geschaeftsmodell fuer die nahe Zukunft.

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  3. Die Minen werden bei den stark gestiegenen Förderkosten physisches Gold einfach nicht mehr wesentlich billiger liefern und wer bei einem rasanten Anstieg, wie wir das bei Gold kennen, nicht schon dabei ist, wird das Nachsehen haben. Und sollte wer chartgläubig sein, möge er sich im 10 Jahreschart die Formation ca. 2008 anschauen. Die hat sehr große Ähnlichkeit, mit dem, was sich zur Zeit abspielt. Ich rechne bei Gold mit dem Gewicht, das ich habe und nicht ständig mit dem Wert in irgendwelchen Papierwährungen.

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    • @Goldmann
      Einerseits fördern viele Minen kein Gold mehr sondern kaufen Gold selbst am Markt auf, welches sie dann als selbst gefördert verkaufen.Scheint billiger zu sein.Wie lange jedoch ?
      Anderseits scheinen die Energiekosten gerade in den USA zu sinken,wegen des großen Fraking-Gas Vorkommens und auch wegen neuer Öl-gebiete.
      Dass Öl knapp ist,scheint nur bei unseren Grünen in den Köpfen zu spuken.
      Zwar scheint es neue Öl und Gasvorkommen zu geben,aber bei Gold ist das offensichtlich nicht so oder man will es gar nicht fördern um es knapp zu halten.Auch möglich.Laut National Geographic betragen alle Goldvorräte der Erde noch 50.000 Tonnen.Sollten Jährlich 2.500 Tonnen gefördert werden, ist in 20 Jahren Schluss.Und da Gold nur als WährungReserve) gebraucht wird,wird man kaum viel mehr suchen.Denn dann würde man sich ja ins eigene Fleisch schneiden( weil Gold industriell nicht verbraucht wird und auch nicht wie Öl verheizt wird.)
      Betrachtet man alles zusammen gilt: Gold bleibt weiterhin knapp und begehrt
      und wer auch immer dafür sorgt,dass es so bleibt kann uns nur recht sein.
      Im Falle eines Währungscrashes wird man auch nicht beginnen,danach vermehrt zu buddeln, ganz im Gegenteil und wozu auch.Es ist doch einfacher eine neue Währung zu installieren.Auch wenn der Goldpreis bei 50.000 Dollar liegen würde,es würde bis auf wenige ausnahmen auch keinen Normal-Bürger interessieren. Der interessiert sich eher für Lebenshaltungspreise und Handy-Kosten.Wie sagte mal schon Henry Ford auf die Frage, was passiert, wenn man den Dollar massiv abwertet ? In den USA würde es keine Sau interessieren solange der Spritpreis billig bleibt.

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