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Goldpreis: Wann kommt der Befreiungsschlag?

Das Kursfeuerwerk vom Wochenanfang ist bereits erloschen. Eine kritische Kursmarke verharrt weiter in kurzer Distanz zum aktuellen Goldpreis-Verlauf.

Am vergangenen Montag erhielt der Goldpreis deutlich Aufwind. US-Notenbank-Chef Ben Bernanke hatte in einer Rede Spekulationen über erneute Staatsanleihenkäufe durch die Fed angeheizt. Aber der Kurssprung war nicht nachhaltig. Die Aufwärtsdynamik reichte nur bis zu Kursen knapp unterhalb der Marke von 1.700 Dollar. In den folgenden Tagen kam Gold wieder leicht zurück.

Am Donnerstagvormittag notierte der Goldpreis am Spotmarkt um den Tagesschlusskurs vom Mittwoch bei 1.660 Dollar (1.245 Euro). Seit Jahresbeginn liegt Gold damit 5 Prozent im Plus, auf Euro-Basis sind es nur noch etwas mehr als 2 Prozent.

Ein Blick auf den Goldchart offenbart folgendes: Der kurzfristig anvisierten Widerstände bei 1.676 Dollar und 1.696 Dollar konnten nicht durchbrochen werden. Auch die 50-Tage-Linie (1.690 Dollar) war zunächst ein nicht zu überwindendes Hindernis. Die vergangenen Handelstage haben aber gezeigt, dass Kursregion um 1.640 Dollar eine belastbare Unterstützung darstellt. Die Gefahr eines deutlicheren Rücksetzers und die Verletzung des steigenden 3-Jahres-Trends waren damit zunächst gebannt.

Ausblick: Kurzfristige und mittelfristige Unterstützungsmechanismen (3-Jahres-Trend) sowie die 200 Tage-Linie rücken nun auf einen engen Kursbereich um 1.640 Dollar zusammen. Eine massive Unterstützung, die jedoch im Falle eines Bruchs, im Chart umso größeren Schaden anrichten kann. Erst ab Tagesschlusskursen oberhalb von 1.700 Dollar dürfte sich die Lage für Gold etwas entspannen.

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Eingetragen von am 29. Mrz. 2012. gespeichert unter Charttechnik, Gold, Goldpreis, News. Sie können alle Antworten auf diesen Eintrag verfolgen über RSS 2.0. Kommentar- und Ping-Funktion derzeit deaktiviert

8 Kommentare für “Goldpreis: Wann kommt der Befreiungsschlag?”

  1. Wann kapiert IHR endlichmal das man Gold und Silber und sonst welchen Plunder nicht essen und trinken kann ?
    Im Ernstfall werde ich bestimmt nicht Gold uns solch ein überflüßigen Mist annehmen gegen Lebensmittel! Eher verschenke ich das was ich ich habe und bin damit bestens bedient in Form von Hilfsbereitschaft, was mehr Wert hat als Metall.
    Nix für Ungut, aber IHR seid auch nur am Profitdenken interessiert als am Menschen !
    Also kauft schön Gold und weiteren unnötigen Krams und lutsch daran wenn Ihr Hunger und Durst habt.
    Sorry, aber das mußte mal raus. Und ich weiß ganz genau, das dieser Beitrag nicht dargestellt wird, es ist nunmal so bei Profitdenkern.

    • Schonmal was von Vermögenserhalt sowie Schutz vor Enteignung und schleichender Entwertung gehört? Aber ess und trink Du mal Deine Geldscheine, Aktien, Anleihen und Kapital-Lebensversicherungen.

      Der Aufbau eines Notvorrats steht natürlich an erster Stelle, noch vor allen anderen Absicherungsmaßnahmen. Daß der Fall der Fälle mal eintritt wünscht sich natürlich keiner, scheint aber unvermeidbar.

      Wer selbst nicht vorgesorgt hat kann im Notfall auch niemand anderem helfen. Dazu ist allerdings keiner verpflichtet! Jeder, auch der Ärmste, kann sich auf Notfälle vorbereiten.

    • @Lockez
      Nein, hier sind nicht alle Profitdenker, hier schreiben viele, welche sich in sozialen Berufen engagieren. Das heißt aber noch lange nicht, dass wir gerne Opferlämmer spielen für skrupellose Politiker und deren Günstlinge.Wir sind hart arbeitende Menschen und haben uns einen bescheidenen Wohlstand aufgebaut, so dass wir, die meisten jedenfalls, von anderer Hilfe unabhängig sind und das möchten wir auch bleiben.
      Wie sollten wir, wenn es tatsächlich zum Crash kommt, anderen dann helfen ?
      Schon mal gehört,dass sich ein Rettungsschwimmer nicht selbst in Gefahr bringen soll ?
      Warum so negativ gegenüber Gold ? Warum haben dann die Kirchen so viel ?
      Oder die Noten und Staatsbanken ? Der Sozialstaat Deutschland unterhält 4000 Tonnen Gold angeblich. Wozu bitte Deiner Meinung nach ?
      Es geht nicht um Lebensmittel im Ernstfall, es geht um den Erhalt unseres
      Lebenswerkes. Um nichts anderes.
      Dreamer hat es auf den Punkt gebracht: Aktien und Geldscheine schmecken nur dem Ziegenbock und dem Papierwurm.Wertloses Versprechen auf Papier.
      Sicher, wenn ich bisher nichts habe,brauche ich auch jetzt kein Gold.Auch eine Form der Freiheit.Nach dem Motto: Wirklich frei ist nur der, welcher nichts mehr zu verlieren hat.So gesehen hast Du recht.

    • Gold, aber genauso wenig Wertpapiere oder Geld kann man essen… Eine bekannte triviale, einfache, althergebrachte Wahrheit jenes Indianers… Welcher aber noch mit der Natur lebte, was immer weniger geschieht… Aber gerade und präsize deswegen, weil zurzeit der finanzglobalisierte Einheitsmensch einfach nur ihr ganzes Dasein an Geld oder Wertpaiere oder…(noch viel weniger) an Gold ausrichtet, letztendlich den Urprinzipien-und motiven der modernen Wirtschaft dient, welche seine niedrige Instinkte befriedigt, nämlich der Unersättlichkeit und der Gewinnmaximmierung.
      So werden wir aber sicherlich unsere aller Lebensgrundlage ruinieren, nämlci die Natur, aber auch unsere eigene persönliche.

  2. zu lockez:

    Ich muss gestehen, du hast vollkommen Recht. Das Zeug schmeckt verdammt metallisch. Essen würde ich es ohnehin nicht, glaube nicht, dass es der Gesundheit zugänglich ist. Genauso bekömmlich und nur bedingt ernährungstauglich sind irgendwelche Papiere, sei es Zertikate, Papiergeld, Optionsscheine etc. Ebenso kann ich mir auch nicht vorstellen, dass Backsteine gut schmecken. Und ob man einen Abnehmer findet, wenn es einem dürstet und Hunger verspürt und dann im Gegenzug „Doppelisolierglasfenster“ mit perfektem Schallschutz anbindet, puh, ich mag das bezweifeln.

    Geistiges Eigentum das gehört mir, das klaut mir niemand. Wenn der Supergau kommen sollte, dann zählt doch letztendlich nur das nackte Überleben. Selig ist dann die Person, die es zu schätzen weiß, was die Natur einem anbietet.

    Nach jeder schlechten Phase kommt auch wieder mal ne gute Zeit. Ich glaube, dann macht es wesentlich mehr Sinn, so ein deppertes Metall, wie zb. Silber zu besitzen, als irgendwelche Dollars, Euros, Anleihen etc. Ich habe z. B. im Handelsblatt noch nie gelesen, dass Anleihen aus dem 17. Jahrhundert gefunden worden sind und diese nun einen bestimmten Wert aufweisen. Falls jemand sowas schon mal gehört oder gar gelesen hat, darf ich um Mitteilung und Quellenangaben bitten. Aber ich meinte mich zu erinnern, dass immer wieder Meldungen auftauchen, dass antike Gold-/Silberschätze gefunden worden sind und diese einen gewissen Wert aufweisen.

    So, nun dürfte ihr meine Nachricht zerpflücken! :-)

    • @Mueller,
      Niemand wird Deine Nachricht zerpflücken, denn Du hast absolut und alternativlos Recht. Gold ist seit tausenden Jahren durch die Evolution ins Gedächtnis der Menschen als Schatzmittel eingebrannt wie die angst vor Spinnen und Schlangen.Im Notfall kommt der Urmensch in uns zu Tage.
      Und noch etwas:
      Ich hoffe, dass ich das Gold nie brauchen werde,denn diese Zeiten werden nicht lebenswert sein.Besser wäre, Gold nistet unter den Finanzwerten ein Schattendasein und gleicht ein paar Prozent über die Inflation aus. Dann wird das Vermögen erhalten und Gold hätte seinen Zweck erfüllt. Auch in ruhigen Zeiten.Und die möchte ich erleben,nicht das Chaos.
      Übrigens noch Danke an Nearco für den Tipp mit den Aktien.

  3. @Mueller – nein zerpflücken möchte ich Dein Post nicht. Nur ein Hinweis, es schmeckt nach gar nichts, weil es ein höchst passives Metall ist. (wer mag, probiere mal so ein dekandentes Yuppie-Gericht mit BLattgold oder auch Danziger Goldwasser…

    @All – ist eigentlich komisch: Gold scheint zu beruhigen. Aber auch nur das. Wer noch Oma und Opa hat, die nach dem Krieg überleben wollten: Bauern wurden bezahlt mit allem was mal wertvoll gewesen WAR und später wieder WURDE. Teppische, Uhren, Goldmünzen. Wenn die richtige Krise kommt, dann zählt nur eines: Land (für) wirtschaft. Ackerbau und Viehzucht.
    Wer wirklich vorsorgen will, der hat GRUND, Dauer-Saatgut und ggf einfache Arbeitsmittel.
    Alles andere ist so wertvoll wie Baldrian in der Bronx ;-)

    Gruss
    Marius

    • @marius
      Schon recht, mit Grund und Boden und einigen Naturalien.Wir dürfen nur nicht vergessen,dass dies nach dem Krieg galt,da gab es nichts mehr.Alles was die Leute brauchten,waren Lebensmittel.Gut,sollte es wieder zu einem totalen Krieg in Europa kommen, dann steht Gold sicher hinten an.
      Aber ist dies sehr realistisch ?
      Viel mehr fürchte ich eine Währungskrise bis hin zu einem Haicut (Währungsschnitt) und nachfolgender neuer Währung.Da nützt dann Grund und Boden sowie Kartoffeln nicht viel.Man braucht EM um neu anzufangen.
      Sonst ist das Ersparte weg und man hätte es besser durch die Kehle gejagt.
      Optimal, man hat beides,in ausgewogenem,“sozial verträglichem“ (ha,ha) Verhältnis.

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