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Goldumfrage: Deutsche Anleger in Wartestellung

Anlagegold (Foto: Harald Jahn - Fotolia.com)

9 Prozent der Befragten gaben an, Goldmünzen oder Goldbarren zu besitzen

Das Marktforschungsinstitut Forsa hat im Auftrag von Pro Aurum erneut eine Umfrage zur Geld- und Goldanlage deutscher Haushalte durchgeführt. Goldreporter hat die Ergebnisse analysiert.

Das fünfte Jahr in Folge hat der Münchner Edelmetallhändler Pro Aurum eine Forsa-Umfrage zur Goldaffinität deutscher Anleger durchführen lassen. 1.004 in deutschen Privathaushalten lebende Personen ab 18 Jahren wurden von 8. bis 12. Juni 2015 im Zuge computergestützter Telefoninterviews zu ihrem Anlagebesitz, zu den Anlageerwartungen und ihrem Anlageverhalten befragt.

Wie viele besitzen Gold?

11 Prozent der Befragten gaben an, Gold und/oder Silber zu besitzen. Konkreter: Den Besitz von Goldbarren oder Goldmünzen gaben 9 Prozent zu Protokoll. Silber in Form von Barren und Münzen besitzen ihren Aussagen zufolge 5 Prozent.

Nach einem Rückgang in den Jahren 2012 und 2013 entspricht dies nun wieder weitgehend den Werten von 2012. Eine Übersicht über die Anteile der verschiedenen Vermögensklassen entnehmen Sie folgender Tabelle.

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Betrachtet man die Zahlen nach Haushaltsnettoeinkommen aufgeschlüsselt, so ergibt sich mit zunehmendem Einkommen ein höhere Goldaffinität der Vermögensbesitzer. So gaben 16 Prozent der Personen mit einem Haushaltsnettoeinkommen von 3.000 Euro und mehr an Goldbarren oder Goldmünzen zu besitzen. bei den niedrigeren Einkommensklassen waren es nur 8 Prozent.

Welche Kurserwartungen bestehen?

Mit einem Anteil von 30 Prozent wird Gold mehrheitlich das größte Kurssteigerungs-Potenzial innerhalb der kommenden Jahre (mindestens drei Jahre) zugetraut. Die Goldpreis-Erwartungen liegen damit wieder höher als noch 2013 und 2014. In den Jahren 2011 und 2012 lag der Wert mit 34 Prozent bzw. 38 Prozent deutlich höher. Hintergrund: Im Oktober 2012 hatte der Euro-Goldpreis seinen bisherigen Rekordstand erreicht.

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Wie ist hat sich das Goldimage verändert?

Im Rahmen der aktuellen Umfrage hielten 71 Prozent der Befragten Gold als sichere Geldanlage. 47 Prozent stimmten der Hypothese zu „Gold ist zur Zeit eine lohnende Anlage, weil die Kurs steigen werden“. 2011 waren es noch 52 Prozent.

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Was lässt sich aus den Daten ableiten?

Man muss die Umfrageergebnisse zunächst einmal mit etwas Skepsis betrachten. Ob nun Telefonbefragung oder persönliches Interview auf der Straße: Wer spricht schon gerne gegenüber Fremden über seinen Goldbesitz? Diesbezügliche Zahlen dürften also tendenziell etwas niedriger ausgefallen sein, als es der Realität entspricht. Das legt auch der Vergleich mit den Kurserwartungen nahe, wo Gold am besten abschneidet.

Generell ist die Wertschätzung gegenüber Gold nach zwei Jahren mit rückläufiger Wahrnehmung aber zuletzt wieder gestiegen. Nach dem Goldpreishoch im September 2011 und der nachfolgenden Korrektur haben verunsicherte Goldbesitzer zunächst Metall verkauft.

Zuletzt sind die Kurserwartungen aber wieder gestiegen. Und auch die gestiegenen Angaben zum Goldbesitz legen nahe, dass zuletzt wieder stärker gekauft wurde. Möglicherweise liegen viele Anlieger zudem auf der Lauer. Denn Gold wird weiterhin als gute Ergänzung im Anlageportfolio angesehen.

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Eingetragen von am 16. Jun. 2015. gespeichert unter Deutschland, Gold, Goldbarren, Goldmünzen, Marktdaten, News. Sie können alle Antworten auf diesen Eintrag verfolgen über RSS 2.0. Kommentar- und Ping-Funktion derzeit deaktiviert

9 Kommentare für “Goldumfrage: Deutsche Anleger in Wartestellung”

  1. Alles sehr seltsam!Wer hat schon alte (wertvolle )Gemälde?Warum ist der heutige Immoanteil geringer als in den Vorjahren?5%in Silber!!!!!!!!Sehr unwahrscheinlich!Der Mainstream ist doch eher so,das Gold für Idioten und Silber für arme Idioten sei!EM-Anleger sind meines Wissens zu 3,4% als Goldfische und 0,6% als Silberfische im Anlegerinvestmentpool vorhanden.Und alte Schränke(ich sammle sowas,200-500Jahre alt) sind wirklich keine Anlage!

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  2. Hi , die Umfragewerte kann man vergessen . Wer sagt denn die Wahrheit , wenn man über sein Vermögen bzw. Schulden gefragt wird . Da wird gelogen
    das sich die Balken biegen . Is schon gut so . Glaube nur der Statistik welche du selbst gefällscht hast .

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    • @resi
      Sie haben recht.Oder wurde schon mal einer der hiesigen Forumsteilnehmer befragt ? Ich jedenfalls nicht und ich kenne auch keinen, der befragt wurde.

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  3. @resi,

    Da gebe ich Dir recht. Aussagen von Degussa und Co. sind glaubhaft aber einfach mal so in der Gegend rumfragen, halte ich nicht für glaubhaft.

    Pinocchio

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  4. http://mobil.finanztreff.de/;cookieEnabled=0/news/nsuchen/artikel/10575651
    Damit wird nicht nur auf die Traenendruese gedrueckt … snd der Ottonormal-Lemming für zusaetzliche Kosten jeder Art klargemacht … die Enteignung der Sparer geht in die naechste Runde …

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    • So ist es halt, wenn man jahrelang vom Staat (Beamte!) bezahlt wird und der Staat es nur auf Kredit finanzieren kann. Irgendwann ist das Schlaraffenland abgebrannt und die Realität kommt zurück. Dann muß das nachgehungert werden, was vorgefressen wurde.
      Das ist in diesen spätrömisch-dekadenten Wohfahrtsstaaten übrigens auch nirgends anders.

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  5. Ja Nugget zum Glück haben die meisten von uns nichts mehr was man uns offiziel wegnehmen könnte. Es sein denn Immobilien mit Zwangshypotheken belegen.

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  6. http://www.wiwo.de/technologie/umwelt/fotovoltaik-neue-akkus-machen-solarstrom-unschlagbar-guenstig/11900812.html

    …also ich denke, das SILBER besser ist, und an dieser Stelle mal der Link zu WIWO Jeder der sich mit der Materie auskennt, wird wisswn was DAS für Silber bedeutet :-)

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  7. Servus,

    das beutet aber auch, dass man Starkverbraucher wie Herd, Waschmaschine etc. aus einer anderen Energiequelle speisen muss.

    Mit 10 kWh Speicher kann man leider nix reissen. Das reicht dann mal für 1,5 d Tage im nebligen Winter. Selbst 100 kWh als wirkliche autoarke Energiequelle für Elektrizität sind nur sinnvoll, wenn man seinen Stromverbrauch radikal reduziert.

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  • Noby: @ schleifstein Ich stimme Ihnen vollkommen zu. Die „goldenen Zeiten“ sind natürlich schon seit...
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