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Großbanken-Gruppe mit 1.715 Tonnen Silber auf der Käuferseite

Ungewöhnliche Entwicklung bei den US-Silber-Futures. Im Zuge des steigenden Silberkurses haben die „Swap Dealers“ ihre Terminkäufe stark ausgeweitet, während das „Managed Money“ zuletzt auf der Short-Seite stand.

Im US-amerikanischen Silber-Futures-Handel geht es turbulent zu. Und wie in der letzten Woche zeigen die aktuellen CoT-Daten von der COMEX per 18. Juli ein ungewohnten Bild.

Die Netto-Short-Position der „Commercials“ ist um knapp 11 Prozent auf 21.914 Kontrakte zurückgegangen. Innerhalb dieser Händlergruppe gibt es jedoch eine starke Divergenz. Während die primären kommerziellen Goldhändler (Produzenten/Händler/Aufbereiter etc.) ihre Vorwärtsverkäufe nur leicht abbauten (-1,1 %), kauften die „Swap Dealers“ (darunter die Großbanken) am Terminmarkt noch einmal kräftig zu.

Deren seit 11. Juli bestehende Netto-Long-Position stieg gegenüber Vorwoche um 26 Prozent auf 11.034 Kontrakte. Das entspricht Kaufverträgen über 1.715 Tonnen Silber, da jeder Kontrakt 5.000 Unzen Silber umfasst!

Auf der anderen Seite ging die Netto-Long-Long-Position der „Großen Spekulanten“ um ein Drittel zurück auf 9.376 Kontrakte. Hier steht das „Managed Money“ gegen deren Gewohnheit auf der Verkaufsseite. Deren Netto-Short-Position stieg gegenüber Vorwoche um 11 Prozent auf 7.086 Kontrakte.

Der Open Interest, also die Summe aller offenen Silber-Kontrakte an der COMEX, stieg gegenüber Vorwoche um 1 Prozent auf 209.689 Kontrakte. Bis zum Handelsschluss am vergangenen Freitag sank der Open Interest um den gleichen Prozentsatz auf  207.520 Kontrakte.

Der Silberkurs legte vergangene Woche zu. Der stieg um 3,3 Prozent auf 16,49 US-Dollar (FOREX).

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Eingetragen von am 23. Jul. 2017. gespeichert unter Banken, Marktdaten, News, Silber, Silberpreis, USA. Sie können alle Antworten auf diesen Eintrag verfolgen über RSS 2.0. Sie können zum Ende springen und eine Antwort hinterlassen. Bitte beachten Sie unsere Forenregeln. Pingen derzeit nicht möglich

30 Kommentare für “Großbanken-Gruppe mit 1.715 Tonnen Silber auf der Käuferseite”

  1. Sehr gute Zahlen. Vielleicht stehen wir nun endlich vor einer massiven Aufwärtsbewegung bei den Edelmetallen!

    • @Prophet
      Möglich, dann müsste man aber jetzt zukaufen.
      Und zwar schnell.
      Immerhin geht die Baisse seit 2013, also 4 Jahre.
      Übrigens gab es von 1980 bis 2000 eine nahezu 20 Jahre dauernde Baisse.
      Danach bis 2013 eine 13 Jahre dauernde Hausse.
      Edelmetalle sind eben langlebig, da dauert alles viel länger, wenn die aber in Schwung kommen, dann sind die schwer aufzuhalten.
      Eigentlich ist das EM immer noch im Aufschwung,denn der Preis von 1990 wurde nie mehr erreicht. ( Auch wenn Ukunda daran glaubt, dass er noch erreicht wird).
      Alles in allem haben wir aber eine andere wirtschaftliche Situation als vor 2000 und auch vor 2013.
      Derartig exorbitante Verschuldungen im Verhältnis zur Wirtschaftsleistung ind den BIPs gab es noch nie. Die Welt ist förmlich geflutet mit Papieren und beginnt darun zu ersaufen.
      Wer EM hat, kann dem eigentlich getrost zusehen, Wer keine hat, sollte sich schleunigst welche besorgen und aus den Paieren rausgehen.
      Auch wenn es erst mal unglücklich scheint, in Krisen und Krisenzeiten war Bargeld und EM immer die bessere Wahl für den einfachen Bürger und Mittelständler.

  2. Silber kommt es ca.17,5 mal häufiger als Gold auf diesem schönen Planeten vor. Dann eine GSR von ca 1:70…Silber müsste um knapp 400% steigen, denn ich glaube nicht, dass Gold fallen wird. Warten wir mal ab!

    • @Marc
      Trotzdem sind die Silbervorräte am Ende. Ab 2020 wird kaum noch Silber gefördert.Auch die Goldvorräte sind ab 2030 am Ende.Möglich, dass man irgendwo noch was findet und rauskratzen kann, nur der Preis dafür wird exorbitant sein. Da beginnt die Zeit der Wiederverwertung.
      Metalle werden eben nicht neu nachgebildet wie Öl oder Gas aus dem Schiefer.
      Wie es mit Kupfer und anderen Rohstoffen aussieht, weiss ich nicht, aber auch die sind irgendwann aufgebraucht.
      Litium beispielsweise gibt es nur noch an ein paar Stellen der Erde.Bolivien beispielsweise.
      Immerhin egal, wenn die Industrie ohnehin nur noch aus Aktienpapieren besteht.Vielleicht produziert VW übermorgen kein einziges Auto mehr und schliesst alle Fabriken, dafür kann man eben VW Aktien kaufen, welche immerfort im Wert steigen, dank der Notenbank.

      • In dem Buch „Silberkomplott“ von 1996 wurde prophezeit, das 10 Jahre später kein Silber mehr zu fördern sei. Wir haben jetzt 2017…….
        Trotzdem ist der Grundgedanke richtig: Silber wurde über die Jahre verbraucht, von Gold soll noch 90% der gefördeten Menge vorhanden sein.Mal als Münze, mal als Kette von Zarin Katharina etc.Wo ist die Investition sinnvoller ? In ein knappes Gut, dessen Geldfunktion jahrelang übersehen wurde, und dessen technische Eigenschaften es vielfach unersetzbar machen, oder ein Gut, das weltweit und jahrhundertelang Faszination ausstrahlt, objektiv aber zur Abwicklung der Zahlungsströme nicht benötigt wird. Wenn die Zentralbank behauptet, das weltweite Problem sei die ausufernde Geldmengenentwicklung gewesen, und wir setzen eine fixe Geldmenge zur Lösung dieses Problems weltweit ein, damit die Staaten in einem fairen Wettbewerb um Leistungsfähigkeit untereinander stehen, wäre die ein Schlag für die Gold- Junkies. Dieses System würde natürlich auch nicht funtktionieren, aber die meisten würden das Ende dieses Experiments aus Altersgründen nicht mehr erleben.

      • In der wahrscheinlich größten Silbermine Europas in Polen reicht das Silber noch bis voraussichtlich 2045;-)

      • 2020 ?
        Selten so einen Unsinn gelesen.
        Woher nehmen Sie die meisten ihrer Infos her ?

        Oft kristallisiert sich hier Wunschdenken heraus.
        Den Rest, recherchieren Sie mal in aller Ruhe noch einmal gründlich.

  3. naa wenn hier mal nicht Insiderwissen im Spiel ist. Diese Woche wird es nämlich in den USA richtig spannend. Man wird verkünden, dass es zu keinen weiteren Zinserhöhungen in den USA kommen wird. Es ist so und so „Gameover“ aber man will es einfach nicht einsehen und wahrhaben. Da war selbst dieser Österreicher schlauer u. gab sich die Kugel.

    • Das mit der Kugel halte ich für ein Gerücht

      • Vermute eher bis ins hohe Alter in Paraguay / Argentinien dem nachgetrauert….

        • …dem nachgetrauert zu haben, nicht doch ein paar Flieger gen City of London, der BIZ bei Basel und dem Vatikan fliegen zu lassen, aber das hätten seine Logenbrueder wohl nicht als lustig empfunden, hätte er deren Spielzeug zerstört und der Krieg Aufgrund ausbleibenden Geldfluss, sofort beendet wäre !!!

          Aber so… durfte er nach getaner Arbeit in seinen wohlverdienten Ruhestand… ala Honnecker…

  4. Antoni voyage

    @Goldreporter
    Das bei GR seit Mai die CoT Silberfuturs wie für Gold Beachtung finden ist super!
    Ein Grund mehr bei GR reinzuschauen.
    Das Tüpfelchen auf dem i wäre jetzt blos noch eine feine weisse Linie für den Preis in der Grafik.

      • Antoni voyage

        @Boa Ja, das Chartbild bei Wellenreiter ist besser (noch), aber die Datenaufbereitung gefällt mir bei GR besser und a bisserl Senf gehört ja auch dazu

    • Ich habe mir mal die Mühe gemacht und versucht, aus dem Silberchart und den COT-Daten irgendwelche Zusammenhänge und daraus resultierende mögliche Prognosen abzuleiten. Kann man eigentlich vergessen!

      • Boa-Constrictor

        @Prophet

        Alte Bauernregel seit der „Goldenen Bulle“ (Anno Domini 1222: das Recht der Goldbugs, den Willen der Goldhasser zu mißachten):

        Je höher die Zahl der „Open Interest“-Kontrakte, desto höher steigt der Silber-/Goldpreis.

        Oder aber: auch nicht.

        Denn „Open Interest“ heißt: Short, oder Long:
        „Eindecken“ oder „Nachkaufen“ oder die Terminkontrakte „verschieben“.

        Was machen wir jetzt?

      • Antoni voyage

        @Prophet
        Schaue mehr auf die Muster hinter den Zahlen.
        Sehe da sehr viel, die große Bereinigungswelle ist durch, letzt Woche hatte das managed money noch -645% , Silber ist seit dem Tief fast 6% gestiegen, die Positionierungen sind weiter gesunken, keine Reaktion, sehr selten! Die swap dealer haben nur ihre Shorts reduziert, die Longposition ist völlig unverändert. Bei der Positionierung und der katastrophalen Marktstimmung kann es nur aufwärts gehen und das, der Markt ist trotz des Preisanstiegs immer noch völlig lethargisch, wohl nicht zu knapp.
        Denke jeder der antizyklisch analysiert sieht das Potential der momentanen Situation.

      • @Prophet
        Das gleiche wird auch mit den Lottozahlen versucht.
        Irgendwelche Programme und Analysen. Nur, mehr als ein fruchtloses Hobby ist das nicht.

  5. Bei mir ist GOLD 714.-usd festes Ziel!
    Ohne Test von 700.- Dollar endete die Korrektur des Jahres 2011 NICHT !!
    Das ist ein Naturgesetz!
    Aktuell läuft meiner Meinung nur eine B Welle
    Gruß an alles Goldfreaks

    • @ukunda

      Ach, das tut mir ja leid!
      Feste Ziele braucht man im Leben. Das gilt auch für Gold. Deshalb wird noch im August die 1307 $ geknackt.
      Die ökonomischen Gesetzmäßigkeiten sprechen einfach für sich.
      Das wird die perfekte Welle.
      Viele Grüße an alle Gold-Defätisten

    • @ukunda
      Ähm, wer soll die 700 testen ?
      Höchstens ein Wahnsinniger könnte versuchen, seine Goldvorräte um 700 Dollar zu verscherbeln.
      Es gab mal einen, der gab jedem Obdachlosen 1000 Dollar, bis sein Vermögen weg war.Insofern betrug das Einkommen eines Obdachlosen 1000 Dollar. Charttechnisch gesehen.
      Also, falls jemand sein Gold für 700 Dollar abgibt, lassen Sie es mich wissen.
      Ich nehme es dann schon.

    • Ich glaube, der/die gute „ukunda“ erlaubt sich gerne mal ein Späßchen, nicht wahr?

    • Klapperschlange

      @ukunda Medizinmann

      Ja,- die Naturgesetze darf man nicht unterschätzen:

      (1) Bei Nacht ist verstärkt mit Dunkelheit zu rechnen

      (2) Trockenes Holz brennt besser als feuchtes (qualmt auch weniger)

      (3) Der Goldpreis ergibt sich aus Angebot (subventioniert durch die Notenbanken) und Nachfrage (der Gold-Liebhaber)

  6. Es geht schon lange nicht mehr um dieses „klein-klein“, wie hier einige oftmals auch lächerliche Diskussionen geführt werden, sondern um das kurz bevor Stehende und damit auch die Explosion der EM!!!:

    http://n8waechter.info/2017/07/james-rickards-der-crash-ist-unvermeidbar-und-kommt-eher-frueher-als-spaeter/

  7. „Eine Krise von nie da gewesenem Ausmaß“, … und dann der Rat 10% in EM zu investieren, das ist doch lächerlich!

  8. Antoni voyage

    Niemand beherrschte »die Kunst, über Geld nachzudenken« so perfekt wie Börsenguru André Kostolany. sehen wir also nach was der Meister zum Thema sagte:
    „Staatsbankrott? Bankenkrisen? Darauf gibt es nur eine Antwort: Viel Lärm um nichts!“

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