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Schuldpapiere: China ist wieder größter Geldgeber der USA

Der Schuldenberg der USA wächst weiter an, auch gegenüber ausländischen Gläubigern (Foto: Vovan – Fotolia.com).

Die Auslandsverschuldung der USA ist im Juni wieder deutlicher gestiegen. Chinesische Investoren haben ihre Bestände an US-Staatsanleihen um 44 Milliarden US-Dollar aufgestockt.

Der Bestand an US-Staatsanleihen im Portfolio chinesischer Investoren ist im Juni um 4 Prozent oder 44,3 Milliarden US-Dollar auf 1.146,5 Milliarden US-Dollar gestiegen. Diese Umstand ist der aktuellen Veröffentlichung des US-Schatzamtes zu entnehmen.

Damit ist China nach Monaten acht Monaten Pause wieder größter Auslandsgläubiger der USA.  Japan hat im Juni 20,5 Milliarden US-Dollar an US-Staatsanleihen abgestoßen und ist damit zurück auf Platz zwei.

Auch Russland hat erstmals seit November 2016 wieder US-Staatsanleihen abgebaut. Der Bestand russischer Investoren belief sich zuletzt auf 102,9 Milliarden US-Dollar.

Die gesamte Auslandsverschuldung der USA über Staatsanleihen ist im Juni um 0,8 Prozent auf 6.171,3 Milliarden US-Dollar gestiegen. Es ist der höchste Wert seit August 2016. Eine Zunahme der Anleihenbestände ausländischer Investoren kann auch auf zunehmende Exportüberschüsse der betreffenden Länder gegenüber den USA hindeuten.

Insgesamt größter Gläubiger der Vereinigten Staaten bleibt allerdings das U.S. Federal Reserve System. Die Fed hatte Ende Juli US-Staatsanleihen im Nominalwert von 2.983,77 Milliarden US-Dollar in ihrer Bilanz.

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Eingetragen von am 16. Aug. 2017. gespeichert unter China, News, Politik, US-Dollar, USA. Sie können alle Antworten auf diesen Eintrag verfolgen über RSS 2.0. Sie können zum Ende springen und eine Antwort hinterlassen. Bitte beachten Sie unsere Forenregeln. Pingen derzeit nicht möglich

12 Kommentare für “Schuldpapiere: China ist wieder größter Geldgeber der USA”

    • @stan
      Wertsteigerung, Anlage, alles schön und gut.
      Aber eines fehlte: Ein Krügerrand ist der letzte Zufluchtsort, wenn alles ander den Bach runter geht. Sparbuch, Sparkonten, Anleihen und Aktien oder auch Immobilien. Denn all diese Dinge sind entweder nur aus Papier oder bestehen aus papierenen Verträgen in einem ganz bestimmten Rechtssystem.
      Ein Krügerrand hat sich noch nie um Verträge, Gesteze oder Rechtsordnungen geschert.Man kann sagen, er ist ein unzerstörbarer Wert ausserhalb eines jeden Rechtssystems.Das muss ein Bitcoin erst mal beweisen können.

  1. „FED-Showtime“: um 20 Uhr unserer Zeit werden die Juli-Protokolle vom letzten FOMC-Meting veröffentlicht.
    Je nachdem, wie oft die beiden Schlagwörter „Inflation, Balance Sheet “ genannt werden, steigen (vorzugsweise) oder fallen (nachzugsweise) die Kurse der edlen, außerirdischen Metalle.

  2. Die Industriemetalle „explodieren“ heute regelrecht. Sollte sich der Anstieg fortsetzen, werden Gold und Silber folgen und zwar noch deutlich stärker!!!

  3. Das Einzige was in den USA richtig great ist , ist der Schuldenstand.Ich glaube aber nicht daß der Trumpy -Boy in his Trumpy-world gewillt ist dieses zur Kenntnis zu nehmen.

  4. Zum Thema ein kleiner Ausblick :

    Dollar ante portas : Gold als Basis für die Neuordnung des Währungssystems

    Innerhalb der Grenzen der USA ist die Bevölkerung nach wie vor größtenteils unwissend, was das Konzept der globalen Reservewährung betrifft. Dieses Thema ist von höchster Bedeutung, wird jedoch in den Finanzmedien so gut wie nie diskutiert. Die Bürger der Vereinigten Staaten nehmen einfach an, dass der Dollar die Landeswährung darstellt, sind jedoch fast blind für die globale Rolle, die er im Handel und im Bankenwesen spielt. Doch nun steht das Ende einer Ära bevor und die Umwälzungen werden weitreichende Folgen haben. Die Schockwelle könnte die Welt schon in diesem Jahr auf die ein oder andere Weise treffen.

    Die Bedeutung der Währungsreserven

    Mit diesem Ausdruck wird in den Finanzmedien häufig um sich geworfen, ohne dass erklärt wird, was darunter genau zu verstehen ist. Wir wollen die Bedeutung zunächst im engeren Sinne und dann aus praktischer Sicht klären. Der US-Dollar dient als globale Währungsreserve, da die US-Staatsanleihen zu den Standard-Kernassets in den Reserven der Banken zählen. In zahlreichen Ländern verfügt das nationale Bankenwesen über ein solches Fundament. Die Banken müssen Kernkapital vorhalten und bestimmte Quoten einhalten.

    Bei den Bankenreserven handelt es sich jedoch nicht um Goldbullion, sondern vielmehr um US-Schulden, um US-Treasuries mit einem bestimmten Dollarwert. Natürlich ist das ein völlig verdrehtes und irrsinniges System.

    Schuldverschreibungen als Basis des globalen Bankenwesens zu verwenden ist vollkommen unverantwortlich, wahnsinnig und praktisch ein Garant für einen künftigen Systemzusammenbruch. Das ist das Risiko, welches das globale Bankenkonglomerat bereitwillig eingeht.

    Die praktische Seite dieses Systems äußert sich darin, dass Handelsgeschäfte typischerweise in der weltweiten Reservewährung – dem US-Dollar – abgewickelt werden. Eine Ladung Rohöl, Getreide oder Container wird in US-Dollar bezahlt, oft mittels kurzfristiger Staatsanleihen (US-Treasury Bills).

    Auch internationale Verträge über Beratungsservices, die Installation von IT-Systemen und zahllose andere Dienstleistungen werden in US-Dollar abgeschlossen. Aus diesem Grund halten Länder, die für Warenlieferungen oder Dienstleistungen bezahlen wollen, innerhalb ihres Bankensystems große Reserven an US-Staatsanleihen, mit denen sie internationale Handelsgeschäfte abwickeln können.

    Das verlorene Privileg

    Der König Dollar und sein Hofstaat der finanziellen Terrorherrschaft sind jedoch dazu verurteilt, ihre privilegierte Stellung zu verlieren. Um das auf dem Dollar basierende globale Finanzsystem zu erhalten, kommt es allerorts zu weitreichendem Missbrauch. Dies ruft bei einigen anderen Ländern eine enorme Feindseligkeit hervor und führt dazu, dass diese mit gemeinsamen Bemühungen zur Etablierung nicht Dollar-basierter Handelsplattformen Widerstand leisten. Diese Bestrebungen haben ihren Ursprung im Osten.

    Wenn der US-Dollar seinen Status als globale Reservewährung schließlich verliert, werden sich die US-Amerikaner mit bis dato unbekannten Problemen auseinandersetzen müssen. Sie werden äußerst verwirrt sein und man wird sie auf Schritt und Tritt belügen. Folgen werden u. a. Preisinflation bei Importgütern, Angebotsengpässe und gesellschaftliche Unruhen sein. Die US-Wirtschaft und die US-Regierung lassen sich nur für eine begrenzte Zeit mit Hilfe einer internationalen Kreditkarte am Laufen halten, wenn die Rechnung nie bezahlt wird. Wenn der Dollar seinen Status als Reservewährung und damit auch seine privilegierte Stellung verliert, wird es zum Schock kommen.

    Der Osten kontrolliert die Handelsbedingungen

    Die Staaten der östlichen Hemisphäre kontrollieren mit Blick auf die globale Wirtschaftsleistung einen signifikanten Teil der Herstellungsindustrie. Das ist das Ergebnis des jahrzehntelangen Outsourcings westlicher Unternehmen, die ihre Industriebetriebe ins Ausland verlegt haben. Es begann mit den Staaten des pazifischen Raums in den 1980er Jahren, dann folgten Indien, Brasilien und ein ganzes Heer boomender Länder, die nach mehr wirtschaftlicher Entwicklung strebten. Der Westen kontrolliert die Finanzmärkte mit ihren komplizierten, papiernen Anlage- und Spekulationsinstrumenten und ihrer ausgeklügelten Manipulationsmaschinerie, doch der Osten hat die Kontrolle über den Fertigungssektor.

    Diese Länder, angeführt von China, befinden sich daher in einer Position, in der sie die Zahlungsbedingungen im internationalen Handel diktieren können. Der Standard ist bislang die Bezahlung mit US-Treasury Bills. Das wird sich jedoch ändern, und wenn es soweit ist, wird der US-Dollar seinen Status als globale Reservewährung offiziell verlieren. Die Auswirkungen werden enorm sein. Die Staaten des Ostens sind unter dem schützenden Dach der eurasischen Handelszone in der Lage, andere Zahlungsmittel zu verlangen.

    Mögliche Alternativen wären der chinesische Renminbi, der russische Rubel und schon bald auch die Gold-Handelsnoten. Die Leistungsfähigkeit ihrer Herstellungsindustrie gibt diesen Ländern die Macht, die Handelsbedingungen zu bestimmen. Das Risiko für die US-Wirtschaft besteht hauptsächlich im Wegbrechen des Angebots in vielen Wirtschaftssektoren. Im Einzelhandel wird das am deutlichsten zu spüren sein. Unterdessen werden im Rahmen der „Neuen Seidenstraße“ zahlreiche umfassende Projekte ohne Einbeziehung des US-Dollars verwirklicht.

    Rohöl als Schlüssel

    Die ersten Auswirkungen werden wahrscheinlich am Rohölmarkt zu spüren sein. Die Staaten am Arabischen Golf sind seit nunmehr 40 Jahren die Schlüsselregion für den de facto bestehenden Petro-Dollar-Standard.

    Das Ölkartell der OPEC wird von den Saudis angeführt, die wiederum Marionetten der angloamerikanischen Steuerzentrale und des Bankenkartells sind. Die Saudis stehen in einem aufgeheizten Konflikt mit Katar und führen einen schmutzigen Krieg im Jemen, während der Petro-Dollar vor aller Augen die ersten Risse aufweist. Im Grunde genommen ist Saudi-Arabien bankrott. In diese Lücke könnte das Erdgaskartell unter der Führung von Russland, Katar und dem Iran preschen, welches sich gerade herauszubilden beginnt.

    Das Schlüsselereignis wird der Tag sein, an dem sich China das Recht erstreitet, die saudi-arabischen Öllieferungen in Renminbi zu bezahlen. Anschließend werden auch Kuwait, der Oman, die Vereinigten Arabischen Emirate und andere arabische Ölmonarchien die chinesische Währung akzeptieren. Dieses Ereignis wird er letzte Nagel am Sarg des Petro-Dollars sein, dessen struktureller Unterbau bereits seit drei Jahren in Auflösung begriffen ist. Zwar beträgt das gehandelte Jahresvolumen des Petrodollars nur ein Zehntel des Volumens der Dollarweltwährung insgesamt aber bereits der ehemalige Aussenminsiter Kerry deutete auch schon öffentlich mehrfach auf die Auflösung des Petrodollarsystems hin .

    Die Einführung eines neuen Müll-Dollars

    Die Einführung eines neuen, nur für den inländischen Gebrauch bestimmten US-Dollars wird unausweichlich sein. Darüber reden und schreiben viele Analysten u. Insider schon seit Jahren.

    Das ist kein verbohrter Unsinn, sondern eine Tatsache, und der Tag, an dem sie Realität wird, rückt mit jedem Monat näher. Die Staaten der östlichen Hemisphäre werden die kurzfristigen US-Staatsanleihen nicht länger als Zahlungsmittel im internationalen Handel akzeptieren. Sie werden den US-Dollar aufgrund seines trügerischen Fundaments und den Schwindeleien seines wahnsinnigen Managements ablehnen.

    Der König Dollar wird nur durch die Federal Reserve und monetäre Hyperinflation gedeckt, euphemistisch auch bezeichnet als „quantitative Lockerungen“. Die Regeln, die die Gesamtmenge aller im Umlauf befindlichen Dollars begrenzen, wurden aufgeweicht und der Inflation wurden Tür und Tor geöffnet. Da der US-Dollar die globale Reservewährung ist, war das äußert verantwortungslos. Sämtliche nationalen Bankensysteme wurden daher durch die QE-Programme ebenfalls untergraben.

    Darüber hinaus stützt sich der König Dollar auf Kriege, Sanktionen und Kriegsdrohungen. Staaten, die wie der Irak, der Iran oder Russland versuchen oder versucht haben, ihren Ölhandel unabhängig vom US-Dollar durchzuführen, wurden zum Teil bereits Ziel kriegerischer Invasionen, Sanktionen und Komplotte.

    Die Ablehnung des US-Dollars im Handel wird den Beginn eines entscheidenden neuen Kapitels der modernen Geschichte markieren. Das Ende des Petro-Dollar-Standards wird den Aufstieg des Erdgaskartells einleiten und die Einführung eines neuen Müll-Dollars notwendig machen. In Anbetracht des jährlich entstehenden Außenhandelsdefizits von 550 Milliarden Dollar seit über 50 Jahren wird die US-Regierung unter massivem Druck stehen, den neuen Müll-Dollar abzuwerten – beispielsweise um 30% alle sechs Monate.

    Angesichts ihrer Betrugs- und Korruptionsgeschichte wird die US-Regierung wahrscheinlich versuchen, eine wenig vertrauenswürdige Deckung für die neue Währung präsentieren, z. B. das lächerliche Bestandsbuch der angeblichen Goldreserven sowie unzureichende Ölreserven.

    Die strategischen Ölreserven der USA haben einen Wert von rund 7 Milliarden Dollar. Allein zur Deckung des jährlichen Außenhandelsdefizits wäre daher das 80-fache dieser Vorräte nötig. Das Haushaltsdefizit der US-Regierung liegt zudem im Bereich von 1,2 – 1,5 Billionen Dollar und muss ebenfalls finanziert werden.

    Die schmerzlichen Abwertungen des Dollars werden nötig sein, um die Staatsschulden und das Handelsdefizit mit Hilfe der billigeren Währung zu finanzieren. Washington wird unter enormen Druck stehen, ausländisches Kapital ins Land zu locken. Im Moment ist das nicht der Fall, weil sich die Regierung auf die Druckerpressen und die gehebelte Manipulationsmaschinerie der Märkte verlässt. Doch dann heißt es „Willkommen in der realen Welt, wo die Fundamentaldaten noch eine Rolle spielen“.

    Die höheren Preise für importierte Produkte werden Angebotsengpässe und leere Regale mit sich bringen, weil die Nachfrage wegbricht. Als nächstes folgt gesellschaftliches Chaos. Ich gehe davon aus, dass es wegen drei Dingen zu Tumulten und Ausschreitungen kommen wird: in den Supermärkten wegen Lebensmitteln, an den Tankstellen wegen Benzin und an den Bankautomaten wegen Geld.

    Die Bedeutung von Gold

    Wenn der König Dollar nicht nur seinen Status als weltweite Reservewährung, sondern auch sein Prestige und seine Privilegien verliert, wird das enorme Auswirkungen auf die gesamte Struktur des Finanzsystems haben. Der drastische Wertverlust der amerikanischen Währung wird eine hektische Suche nach einem stabilen Zahlungsmittel auslösen, welches geeignet ist, als Fundament des internationalen Finanzsystems zu diesen.

    Hier betritt Gold die Bühne. Das sich die Geldmenge in den letzten Jahren verfünffacht hat, wird der Goldpreis ein neues, angemessenes Preisniveau suchen müssen. Spätestens dann wird auch der IWF Gold als fünftes Sonderziehungsrecht platzieren was bis jetzt durch die USA mit allen Mitteln verhindert wurde.

    Mit der Einführung der Gold-Handelsnoten (Gold Trade Notes) wird Gold als Zahlungsmittel über den internationalen Handel seinen Weg ins globale Finanzsystem finden. Es steht zu erwarten, dass die Initiative hierbei von China ausgeht. Das wird dem König Dollar einen heftigen Schlag versetzen. Die Staaten des Ostens werden eine angemessene Bezahlung für ihre Waren verlangen, die sie weiterhin zuverlässig liefern. Die Vereinigten Staaten haben die Rolle des Dollars im Handel und im Bankenwesen jedoch selbst unterminiert und müssen sich daher auf weitreichende Veränderungen einstellen.

    Für den Goldpreis wird das wahrscheinlich eine äußerst chaotische Zeit. Rechnen Sie damit, dass der Kurs von Region zu Region extrem schwanken könnte, je nachdem wie stark Korruption oder Ehrlichkeit ausgeprägt sind. Der Westen wird wohl bis zu allerletzt versuchen, die Kurse niedrig zu halten, während der Osten alles daran setzen wird, zu einem fairen Preis zu gelangen. Der Goldpreis je nach Weltregion wird vermutlich im Zuge dessen zuerst auf 2.500 $, und hyperbolisch auf über 12.000 $ steigen.

    Geopolitische Tatsachen

    Das Scheitern des US-Dollars im Nahen Osten und die Kriege, die geführt wurden, um den toxischen und bereits angeschlagenen Dollar zu verteidigen, sind unmissverständliche Zeichen für alle Länder, sprichwörtlich das Weite zu suchen und nach besseren Handelspartnern Ausschau zu halten. Europa kann ohne die Neue Seidenstraße, einem wahren Füllhorn an Projekten und Verträgen im Wert von vielen Milliarden Dollar, nicht überleben.

    Aller Handel fließt durch China und Russland, die die Bildung einer eurasischen Handelszone vorantreiben und mit Hilfe der Shanghaier Organisation für Zusammenarbeit gleichzeitig einen passenden Sicherheitsrahmen bieten und der NATO Konkurrenz machen werden. Ein wichtiger Faktor, der unter den Propagandakünstlern des Westens für Bestürzung sorgt, ist auch die Tatsache, dass Russland auf Nettobasis schuldenfrei ist, während die USA bankrott sind und sich nicht aus eigener Kraft retten können. Da dies auch den führenden US-Systemleitmedien wie Washington Post (WP) u. der New York Times (NYT) bekannt ist wird seit 2005 systematisches Russenbashing betrieben zumal sich auch seit 100 Jahren die russische Zentralbank seit 2017 wieder im Besitz des Kreml befindet.

    Die Türkei hat indes Deutschland eine Abfuhr erteilt und kehrt der Kriegstreiberfamilie der NATO nun den Rücken. Plötzlich scheint die Türkei einflussreicher zu sein als zahlreiche westliche Staaten. Vielleicht wird das Land bald einen Teil der gigantischen Luftwaffenbasis in Incirlik an Russland vermieten. Die türkische Goldproduktion u. privater Goldbesitz wurden dieses Jahr gesetzlich durch entsprechende Kontroll-mechanismen prüfbar und teilw. verstaatlicht.

    Der unaufhaltsame Niedergang des Petro-Dollars verschafft dem Iran, Katar und Russland eine Vorrangstellung. Die US-Sanktionen gegen Russland werden damit bedeutungslos, denn auch die europäischen Staaten arbeiten unter Missachtung der amerikanischen Vorgaben bereits an der Wiederherstellung der Handelsbeziehungen. Zudem sind die Sanktionen gegen den Iran nach hinten losgegangen, denn sie haben zu dem Deal mit Indien geführt, bei dem Öl für Gold verkauft wurde.

    Der Neustart des globalen Währungssystems liegt nicht in allzu ferner Zukunft. Die Preisbildung an den Finanzmärkten wird durch Derivate bestimmt, um die Insolvenz der „Too-big-to-fail“-Banken zu verhindern. Die monetäre Hyperinflation der US-Notenbank Fed, besser bekannt als QE, dient ebenfalls dazu, die eigentlich bankrotten Kreditinstitute flüssig zu halten. Ohne ihre Derivate und die Anleihekäufe wären die amerikanischen Großbanken alle von der Pleite bedroht, wie die Banken in Spanien und Italien. Doch die USA gehen aus Zugzwang wie immer einen Sonderweg.

    Das im Entstehen begriffene Erdgaskartell wird den Handel vor allem in Renminbi, Rubel und Euro abwickeln. Aus diesem Grund versuchen die Vereinigten Staaten jetzt noch schnell, mit Europa Handelsabkommen für ihr teures gefracktes Erdgas abzuschließen.

    In Washington sind die Neokonservativen damit beschäftigt, den Pipeline-Projekten Nord Stream 2 und Turkish Stream Steine in den Weg zu räumen, doch eines Tages wird die Mutter aller Pipelines den Iran, Katar, Syrien und die Türkei mit Europa verbinden. Der König Dollar steht wie Kaisers neue Kleider dann sehr nackt da. Und die langanhaltende Edelmetalldepression, die seit 60 Jahren auf den EM-Anlegern lastete, wird zu guter Letzt ein willkommenes Ende finden.

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