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Silber-Futures: Positiver Trend setzt sich fort

Die Daten vom Handel mit Silber-Futures an der COMEX sendeten auch in der vergangenen Woche positive Signale hinsichtlich der kurzfristigen Silberpreis-Entwicklung.

Die wöchentlichen CoT-Daten vom US-amerikanischen Silber-Futures-Handel zeigen per 10. Oktober 2017 folgende Veränderungen.

Die Netto-Short-Position der „Commercials“ ist um 2,75 Prozent gestiegen auf  70.608 Kontrakte. Vor allem die „Swap Dealers“ (darunter die Großbanken) trugen zu diesem Anstieg bei. Deren Netto-Verkäufe stiegen um knapp 10 Prozent.

Die „Großen Spekulanten“ haben ihre Netto-Long-Position dagegen um 0,12 Prozent verringert auf 59.108 Kontrakte. Dafür haben die „Kleinen Spekulanten“ ihre Silberkäufe unter dem Strich kräftig aufgestockt – und zwar um 20 Prozent auf 11.500 Kontrakte (netto).

Der Open Interest, also die Summe aller offenen Silber-Kontrakte, ist gegenüber Vorwoche um weitere 2,6 Prozent gestiegen auf 188.258 Kontrakte. Bis zum Handelsschluss am vergangenen Freitag zog der Open Interest um weitere 1,5 Prozent auf 191.042 Kontrakte an.

Der Silberkurs hat in der vergangenen Woche um 3,7 Prozent zugelegt auf 17,40 US-Dollar pro Unze (FOREX).

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Eingetragen von am 16. Okt. 2017. gespeichert unter Banken, Handel, Marktdaten, News, Silber, Silberpreis, USA. Sie können alle Antworten auf diesen Eintrag verfolgen über RSS 2.0. Sie können zum Ende springen und eine Antwort hinterlassen. Bitte beachten Sie unsere Forenregeln. Pingen derzeit nicht möglich

10 Kommentare für “Silber-Futures: Positiver Trend setzt sich fort”

  1. Die Zukunft, die Frage von mir an alle. Gilt auch für Silber.

    Palladium kostete vor einem Jahr 620 € jetzt 1100 € (80% Steigerung!). Damals kam es mir zu teuer vor! Auch wegen der MWSt. 19% Steigerung wollen erst mal erreicht sein. Das ging hier mal gut aus…

    Ich verstehe die MWSt. bei Edelmetallen nicht. Kann mich hier jemand fachkundig kurz aufklären.

    Also Beispiel: Ich kaufe Platin und zahle 19% MWSt. Will ich das Metall später an einen Händler abgeben, so bekomme ich die MWST. nicht zurück, mache also automatisch 19% Verlust. Verkauft der Händler das gleiche Stück weiter, legt er wieder 19% MWSt. drauf. Heißt fünfmal verkauft, sind die Steuern höher als der Wert der Ware. Ist das nicht Betrug?

    • @Hoffender

      5 x 19 = 95, aber egal:

      Für den Händler ist die MwSt. ein Durchlaufposten, heißt:

      Eingenommene MwSt. muss ans Finanzamt abgeführt werden, bezahlte MwSt. wird vom Finanzamt erstattet. Sind An – und Verkäufe gleich hoch, hebt sich das gegenseitig auf. Sind die Ankäufe höher als die Verkäufe, gibt es die Differenz vom FA zurückerstattet, umgekehrt ist die Differenz als Vorauszahlung zu leisten.

      Als Privatmann nimmst Du an diesem Spiel nicht teil sondern zahlst lediglich die MwSt. und zwar auf (fast) alle Produkte.

      In diesem Zusammenhang der Hinweis, dass es sich auch für fest Angestellte durchaus lohnt, dem FA eine nebenberufliche Tätigkeit anzuzeigen und für die MwSt. zu optieren (als Kleinunternehmer < 17.500 € / Jahr ist man eigentlich von der Umsatzsteuerpflicht befreit kann aber auch auf Antrag dazu optieren).

      Dann kann man u.a. die MwSt. für geschäftliche Käufe (generell für Schreib – und Bürowaren aller Art aber auch andere Sachen, kreativ werden !, einem Chefarzt wurde ein Wandteppich in hohem vierstelligen Bereich anerkannt) geltend machen und sich erstatten lassen.

      Sollte man in den ersten Jahren leider keinen geschäftlichen Erfolg haben kann man das Unternehmen nach drei Jahren wieder abmelden (solange wird vom FA die Gründungsphase, erst danach fehlende Gewinnabsicht, angenommen).

      • „Als Privatmann nimmst Du an diesem Spiel nicht teil sondern zahlst lediglich die MwSt. und zwar auf (fast) alle Produkte.“

        Und wenn ich als Privatmann weiter verkaufe bleibt doch nach meinem geringen Steuerverstand die MWSt. drauf. Also könnte mir der Händler doch das EM zum Bruttopreis (abzüglich Gewinnspanne) abkaufen? Oder ist das nur bei privatem Weiterverkauf üblich oder zugelassen?

        • @Hoffender

          Die MwSt. gehört nicht zum Kauf – oder Verkaufspreis sondern ist ein eigener Posten. Egal ob privat oder geschäftlich: Der Preis ist eine Sache, die MwSt. eine Andere und getrennt vom Preis zu betrachten.

          Privat bist Du nicht zum Vorsteuerabzug berechtigt, kannst also auch keine MwSt. ausweisen. Daher kann der gewerbliche Händler diese auch nicht vom Finanzamt zurückverlangen.

          Privat kaufst Du immer brutto und verkaufst immer netto. Einer muss ja die MwSt. bezahlen und das ist der Endverbraucher. Den letzten beißen die Hunde.

          • @Christof777
            Ich fasse mal mit meinem geringen Verstand zusammen: Man sollte es Umsatzsteuer nennen: Jedesmal wenn die Münze den Besitzer wechselt bekommt der Staat 19% geschenkt. Aber wahrscheinlich nur, wenn ich über einen Händler das Geschäft mache? Privat ist die MWSt. dem Namen nach richtig, denn beim Wechsel entsteht kein Mehrwert. Man muss also EM privat weiter veräußern, wenn sie MWSt.-pflichtig sind um die Vielfachversteuerung zu umgehen. Ich hoffe, das ist so korrekt.
            PS: Wenn die Münze 6 x den Besitzer wechselt, ist der Steueranteil schon 114% des Wertes. Raffiniertes Geschäftsmodell.

  2. @Hoffender

    Warum auf Silberbarren MwSt. hinzu kommt, war wohl eine finanzpolitische Entscheidung, da müsste ich selber mal schauen. Geschäfte können die bezahle MwSt. als Vorsteuer abziehen, was jemand privat nicht kann. Dafür muss ein Geschäft den erzielten Gewinn auf Gold versteuern, privat ist der Gewinn nach einem Jahr haltezeit Steuerfrei. Vielleicht hat das beim Gold auch was mit dem Gold zu tun, was Länder/Regierungen halten. Mir ist derzeit kein Land bekannt, wo MwSt. auf Gold gezahlt wird. Schauen wir mal was die anderen sagen.

    Grüße

    Pinocchio

  3. Hier nochmal die aktuellen Zahlen der Besitzanteile BoJ:
    Die Bank of Japan besitzt inzwischen 60 Prozent des gesamten ETF-Marktes! Und sie besitzt 40 Prozent aller japanischen Staatsanleihen. Sie sind der einzige überhaupt vorhandene Käufer und niemand, mit einer Unze Verstand, kauft eine 10-jährige japanische Anleihe welche sich in jedem einzelnen dieser zehn Jahre mit null Prozent verzinst.

    Hier im Forum hatte jemand gefragt, warum das Spiel der Aufkäufe nicht ewig weiter gehen könne!
    Die Antwort ist einfach die, dass so ein System keine leistungsfähigen Unternehmen hervorbringt. Aktiengesellschaften, die am Markt vorbei produzieren, werden künstlich subventioniert. Das Ergebnis führt – wie in der Ex DDR – in den wirtschaftlichen Zusammenbruch!

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