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Sinkendes Goldangebot: Immer weniger Schmelzgold auf dem Markt

In Zeiten eines hohen Goldpreises verkaufen Goldbesitzer in Asien eigentlich mehr Gold (Foto: Thomas Berg - Fotolia.com)

Das Goldrecycling nimmt mit fallendem Goldpreis ab.

Nicht nur die Goldminen-Produktion ist rückläufig, mit dem sinkenden Goldpreis kam zuletzt auch immer weniger Altgold auf den Markt.

Zuletzt war die Goldförderung in vielen wichtigen Rohstoffländern wie Australien, Südafrika und den USA wiederholt rückläufig. Nun schwindet mit dem gesunkenen Goldpreis auch das Goldangebot auf dem Sekundärmarkt.

Wie der kanadische Dienstleister TD Securities laut Bloomberg schätzt, werden in diesem Jahr rund 1.500 Tonnen Altgold/Schmelzgold aufbereitet auf den Markt gelangen. Dies entspräche gegenüber Vorjahr einem Rückgang um 4 Prozent. Es wäre gleichzeitig die geringsten Goldrecyling-Menge seit 2008.

Im vergangenen Jahr steuerte dieser Sektor laut den Zahlen des World Gold Council mit 1.625,6 Tonnen immerhin 36,5 Prozent zum weltweiten Goldangebot bei. Zum Vergleich: Goldminen lieferten im vergangenen Jahr 2.827,7 Tonnen Gold.

Das Goldangebot aus Recycling hatte sich bis 2011 innerhalb von zehn Jahren verdoppelt. Im vergangenen Jahr war der Anteil von Altgold/Schmelzgold am weltweiten Goldaufkommen bereits um 2,6 Prozent gefallen.

Größte Anbieter von Schmelzgold sind die USA, gefolgt von Italien und China.

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Eingetragen von am 14. Mai. 2013. gespeichert unter Gold, Marktdaten, News, Welt. Sie können alle Antworten auf diesen Eintrag verfolgen über RSS 2.0. Kommentar- und Ping-Funktion derzeit deaktiviert

20 Kommentare für “Sinkendes Goldangebot: Immer weniger Schmelzgold auf dem Markt”

  1. Das meiste Gold geht aber nach China.Ich befürchte, die bereiten einen Gold-gedeckten Yuan vor. Das wäre das Ende des Abendlandes inclusive der USA.

    0
  2. Gefährlich ist es, Gold in der Schweiz zu lagern.
    http://www.t-online.de/nachrichten/deutschland/gesellschaft/id_63376074/maschmeyer-gegen-gysi-streit-um-goldschatz-in-der-schweiz.html
    Die rücken es nämlich nicht raus.Weil sie es vielleicht nicht mehr haben ?

    0
  3. Der „neue“ Dollar ist auch goldgedeckt….
    Kommt dieses Jahr…..

    0
  4. @Jürgen
    Der Bildschirm ist offensichtlich noch geduldiger als Papier. Wieviele Unzen würden Sie denn darauf setzen? Ich denke mal keine einzige…..smile…

    Herzliche Grüße

    Otschi

    0
  5. @Otschi

    Ein neuer, goldgedeckter US-Dollar ist gar nicht so weit hergeholt !
    Ich erwarte das zwar auch nicht, aber unmöglich ist es ganz und gar nicht.
    Vielleicht kommt Obama ja auf die Idee, den Gold Reserve Act von 1934 zu kopieren (der Goldpreis wurde damals von den USA über Nacht von rund USD 20 auf USD 35 erhöht / festgesetzt !), um die zahl- und wertlosen Dollars wieder attraktiv zu machen. Das hiesse dann, 1 Unze Gold heute Abend USD 1430 und morgen früh USD 2500. Allerdings würde das nirgends hin reichen, also würde der Kurs dann wohl eher bei um die USD 10’000 festgesetzt werden.
    Nicht zu erwarten, aber auch nicht gänzlich undenkbar !

    0
  6. Dirk Müller empfiehlt halt Aktien und eine Absicherung mit Optionen. Bisher hat ja soetwas funktioniert.Doch eine Option ist eine Wette und was, wenn der Wettpartner ausfällt ? Nicht mehr zahlen kann.? Dazu kommt noch, wie will man als Nichtinsider Aktien auswählen wenn alle und jede Zahl manipuliert werden kann ? Ein Beispiel ist gerade das, was momentan bei der Commerzbank abläuft.Und das kann bei jeder Firma geschehen.
    Egal was mit dem Goldpreis passiert, ob zu teuer oder zu billig, wir haben keine Wahl, wollen wir aus dem Papiergeld raus.Wer das Glück hat und jetzt noch kaufen kann, falls er was kriegt, soll sich freuen. Ansonsten eben Schulden tilgen, Häuschen renovieren, Garten anlegen…..
    Es ist schon witzig zu sehen, welche Mühe man sich macht, den Goldpreis unten zu halten und die anderen Assets oben. Muss also doch was dran sein am Gold.Die Zentralbanken könnten sich doch auch Kupferbarren oder Silberbarren anlegen. Am Platz kann es nicht liegen. Wieso ausgerechnet Gold, Mr. Bernanke ? (Vorsicht, Ironie).

    0
  7. Das Thema Recycling Gold ist hier auch schon durch. Die kleinen Ankaufsstellen in den hiesigen Einkaufspalästen sind wieder abgebaut und die alt eingesessenen Ankäufer haben kaum noch Kunden, die was abliefern können bzw wollen.

    0
  8. Comment-0815

    @anaconda
    Lesenswert, umfassend, ehrlich auf den Punkt gebracht:

    http://www.goldseiten.de/artikel/171174–Finanzverrat-und-harte-Konsequenzen-Teil-II.html?seite=1

    0
    • @Comment-0815
      Danke.Man darf sich nicht täuscheln lassen,in dem Glauben,dass ein fallender Goldpreis von einem Überangebot herrührt.Dazu verweise ich auf die USA unter Carter.Damals war Gold sehr billig,da die USA den Preis künstlich unten hielten,indem sie Gold für Dollars versprachen.Als offensichtlich wurde, dass das unmöglich zu halten war, zogen allen voran die Franzosen unter De Gaulle das Gold aus den USA ab. Binnen weniger Wochen leerten sich die Depots in den USA so rasch, so dass sich Carter gezwungen sah, die Goldbindung aufzukündigen, einfach weil sonst die USA ohne Gold dagestanden hätte. Ein massiver Betrug und Verrat sowie Vertragsbruch.
      Nebenbei ist das mit ein Grund der USA für die Aversion gegen Frankreich.
      Die Deckung des Dollars sollte nun Amerikas Wirtschaftskraft ( Militärkraft ?)
      sein. Der Goldpreis ging nach oben und der Dollar nach unten. Heute entsprechen 100 Dollar nur noch 1-2 Dollars.
      Und das Spiel wiederholt sich.Bald wird man die Bindung von Goldzertifikaten etc zum Gold aufkündigen müssen, genauso wie Carter es tat.Man wird dann die Zertifikate an die Wirtschaftsleistung oder den Dow-Jones binden.Wieder ein Betrug wie damals.

      0
      • „Bald wird man die Bindung von Goldzertifikaten etc zum Gold aufkündigen müssen, genauso wie Carter es tat.“

        Ist das nicht ein Stück Gerechtigkeit und Ehrlichkeit? Zertifikate ( wie auch die Aktien ) haben sich von der Realwelt verabschiedet. In dieser virtuellen Finanzwelt gibt es ein riesiges elektronisches Roulette, bei dem derjenige um Nanosekunden gewinnt, der die kürzeste Leitung zum Roulette hat. So einfach ist das. Der Computer handelt mit WPN4711 und weiß nicht, was sich dahinter verbirgt. Ist dem auch egal, weil es um Zahlen, Strategien und Nanosekunden- Verläufe geht.

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        • @Bernd
          Sorry, ich meinte natürlich Nixon am 15.August 1971.Das war der Zusammenbruch des Gold-Pools.Ich war damals Mitte 20, deshalb die Verwechslung.
          Das mit Betrug unter Nixon meinte ich in Bezugnahme auf all die, welche an die Goldbindung des Dollars vertrauten.Wie Pensionsfonds und Anleger.Ein Kongressabgeordneter sagte es Nixon ins Gesicht: Die gleichen Worte wie wie sie Senator Carter Glass zu Roosevelt sagte:
          „Es ist eine Schande Sir,….Die Regierung bricht ihr Versprechen….den Witwen und Waisen, denen sie Staatsanleihen verkauft hatte…mit der Zusicherung, diese in Gold zurückzuzahlen.Sie bricht ihr Versprechen, Papiergeld bei Verfall in Gold einzulösen. es ist eine Schande.“

          0
      • Korrektur
        Es war Nixon 1971, welcher den Gold-Devisenstandard aufkündigte, weil sonst die USA kein Gold mehr gehabt hätte.

        0
        • …das ist aber nur die eine Hälfte des Grundes für die Entkoppelung des Dollars von Gold, die andere Hälfte ist, dass mit der Dollar-Gold-Anbindung die USA niemals die finanziellen Mittel für den Krieg in Vietnam gehabt hätten. Mit der „Befreiung“ des Dollars vom Gold konnten plötzlich endlos Dollars gedruckt werden, was den terroristischen Akt gegen Vietnam erst möglich machte.

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  9. Comment-0815

    @anaconda
    Interessant ist die Grafik zum „Neuen Goldstandard“ im Teil 1 des o.a. Artikels, und ich glaube auch, daß die BRIC-Staaten das Ende der US-Leitwährung einläuten werden (wenn vorher nicht schon der Big Bang an den Börsen für ein neues Geldsystem sorgt).
    Die zaghaften Versuche vieler Erdenbürger(-innen), sich gegen die Bankster weltweit aufzulehnen (Occupy-Bewegung), führte durch Druck des Kapitals dazu, daß man die Demonstranten… einfach als terroristische Vereinigung einstufte und verbot.
    Wie schreibt Jim Willie in seinem Artikel : „die Too-Big-To-Fail“-Banken gelten jetzt schon als „Zu-Groß-Für -Den-Knast“,
    dazu gehört wirklich Mut, und wie schon berichtet, muß auch Dirk Müller wegen seines Buches „Showdown“ um sein Leben fürchten…

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