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US-Banken setzen noch stärker auf steigenden Goldpreis

Die Börsenaufsicht CFTC hat Kontrolldaten vom US-Terminmarkt nachgeliefert. Demnach haben die US-Banken Anfang Oktober ihre Short-Positionen auf Gold und Silber noch einmal reduziert.

Die Banken an der US-Warenterminbörse setzen weiter auf einen steigenden Goldpreis. Anfang Oktober hielten US-Banken und Nicht-US-Banken Netto-Long-Positionen in Form von Gold-Futures im Umfang von 24.638 Kontrakten. Übersetzt bedeutet dies, sie kauften netto 76,62 Tonnen Gold auf Termin.

CFTC Banken Gold 10-2013

Es ist der fünfte Monat in Folge, dass diese Händlergruppe an der COMEX bei Gold ein Übergewicht an Kaufverträgen besitzt, nachdem man über mindestens fünf Jahre hinweg kontinuierlich eine Netto-Short-Position bei Gold auswies.

Besonders dominant auf diesem Markt sind die US-Banken. Sie waren per 1. Oktober mit 58.007 Kontrakten auf der Long-Seite. Gegenüber dem Vormonat erhöhten sie ihre Netto-Long-Position noch einmal um 29,17 Prozent. Konkret: Sie stockten ihre Long-Positionen um 10.865 Kontrakte auf 80.375 Kontrakte auf. Die Short-Positionen gingen um 2.236 Kontrakte auf 22.368 Kontrakte zurück.

Die vier nicht namentlich genannten US-Geldhäuser repräsentierten dabei mit ihrer Netto-Long-Position 21,5 Prozent aller Gold-Futures an der COMEX (Open Interst).

CFTC Banken Silber 10-2013

Die US-Banken reduzierte Anfang Oktober auch ihre Short-Positionen bei Silber. Sie waren laut dem aktuellen Bank Participation Report netto mit 22.163 Silber-Futures auf der Short-Seite positioniert. Kurz: Die US-Banken besaßen per 1. Oktober 2013 unter dem Strich Verkaufsverträge über 3.4463 Tonnen Silber. Die Zahl lag 6,39 Prozent unter dem Wert des Vormonats. Aktuell liegt die Netto-Short-Position dieser Händler aber noch 54 Prozent über dem Rekordtief von Oktober 2011 (siehe Grafik).

Die US-Börsenaufsicht CFTC publiziert die Daten zur Bankenbeteiligung am Futures-Handel einmal im Monat mit etwa einer Woche Verzögerung. Aufgrund des Government Shutdowns in den USA blieben die Kontrollberichte zunächst unveröffentlicht. Die Zahlen wurden am vergangenen Freitag nachgereicht.

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Eingetragen von am 28. Okt. 2013. gespeichert unter Banken, Gold, Goldpreis, News, Silber, Silberpreis, USA. Sie können alle Antworten auf diesen Eintrag verfolgen über RSS 2.0. Kommentar- und Ping-Funktion derzeit deaktiviert

3 Kommentare für “US-Banken setzen noch stärker auf steigenden Goldpreis”

  1. Na dann bin ich mal gespannt, wanns losgeht…. :)

    0
  2. Die Banken haben den Vorteil, dass sie zum einen Kapital besitzen um den Goldpreis als Spielball zu nutzen. Daher kommt es des öfteren zu einer selbsterfüllenden Prognose. Zum anderen macht sich der Goldpeis auf, sich von seinem Abwärtstrend zu lösen. Das wissen die Banken früher als jeder andere.
    http://www.start-trading.de/2013/10/28/goldpreis-kann-sich-befreien-neues-ziel/

    0
  3. Sind alles nur wetten ohne auch nur ein Gramm Gold physisch zu halten.Bin mal gespannt, wann einer anfängt die Verträge zu brechen.So wie man es bei den Staatsanleihen in Griechenland oder Zypern auch getan hat.Will heißen, die wetten nicht einzulösen.Szenario: Habe einen Put oder Call und bei Fälligkeit sagt der Kontrahent, sorry,ich zahle Ihren Gewinn nicht aus.verklagen sie mich doch.Oder die Bank rückt das Aktiendepot nicht raus,da sie es vertickert hat und sowieso gerade abgewickelt wird.Geanau darüber sollte man sich in diesen Zeiten Gedanken machen.Und nicht ob seine Krugerrand oder Leafs zu Hause gerade so oder so bewertet werden.Denn ein Papier ist nichts weiter als ein Versprechen und der Glaube daran,dass dieses auch noch gehalten wird.
    Sagte doch mal Kostolany: Aktionäre (Er meinte alle Papierinhaber) sind dummdreist. Dumm weil sie Aktienpapiere kaufen und dreist,weil sie auch noch einen Gewinn damit machen wollen.Und das vor 40 Jahren

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