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Wie Island aus der Krise kam: Ohne Euro und Bankenrettung!

Island entlastete in der Krise seine Bürger, nicht die maroden Banken. Das Beispiel verdeutlicht, dass die europäische Krisenpolitik ganz sicher nicht alternativlos war und dass auch Länder wie Griechenland oder Spanien ohne Euro heute möglicher besser dastünden.

Island war eines der ersten europäischen Länder, das von der Finanzmarktkrise gebeutelt wurde. Zuvor hatten die dort ansässigen Banken ausländischen Kapital mit hohen Renditen angelockt.  Als die Blase platzte, gingen viele Institute bankrott. Der Scheinwohlstand löste sich in Luft auf.

Doch die Regierung in Reykjavik ging einen anderen Weg, als die Politik in Zentraleuropa. Island entlastete seine  Bürger, nicht etwa die Geldhäuser. Man verzichtete auf eine flächendeckende Bankenrettung.  Der Staat übernahm aber einen Teil der maroden Institute und machte aus den Spielcasinos wieder echte Dienstleister für die heimische Wirtschaft. Diese erholte sich nach 2009 zusehends. Sozialleistungen für betroffene Bürger wurden gestärkt, nicht gekürzt. Die Steuern von Wohlhabenden wurden stärker angehoben, als die der Geringverdienern.

Seit 2011 zeigt die isländische Volkswirtschaft wieder positive Wachstumsraten. Die Abwertung der isländischen Krone förderte die Exportgeschäfte und auch der Tourismus kam wieder in Gang. Ein TV-Beitrag beschreibt das Modell dieser alternativen Krisenbewältigung und zeigt auch den Vorteil des Landes, nicht in einer Gemeinschaftswährung gefangen zu sein.

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Eingetragen von am 10. Jan. 2013. gespeichert unter Banken, Europa, News, Politik, Videos. Sie können alle Antworten auf diesen Eintrag verfolgen über RSS 2.0. Kommentar- und Ping-Funktion derzeit deaktiviert

30 Kommentare für “Wie Island aus der Krise kam: Ohne Euro und Bankenrettung!”

  1. Die Anleger wurden nicht entschädigt, deren Vermögen ist auf Nimmerwiedersehen futsch.So kann man es natürlich auch machen mit den Schulden.Normalerweise geht man dafür in den Knast,doch einen Staat mit allen Bürgern kann man nicht in den Knast schicken.Höchstens eine Armee hinschicken,doch das ist ein anderes Kapitel.Moral von der Geschicht: Lege niemals dein Vermögen bei irgendwelchen Banken oder Staaten an,wenn du kannst.Kaufe Gold und verstecke es und erzähle keinem ein Wort davon.Und erzähle mir keiner,dass Gold von den Banken und Staaten nicht gehaßt und bekämpft wird.Das ist nämlich der Grund.

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    • @anaconda … mit Speck fängt man Mäuse (alte Weisheit) .. mit hohen Renditeversprechen demzufolge entsprechende Anleger!

      Ich will nicht sagen, dass die nun ausgehenden Anleger selbst dran schuld sind, doch es keine neue Erkenntnis, dass mit höheren Renditen auch höhere Risiken vorhanden sind.

      Was sollte es also für einen nachvollziehbaren Grund geben, dafür die Bevölkerung eines Landes verantwortlich zu machen. Wenn man Schuldige sucht, dann sollte man die Anlageberater und die Banker zu Verantwortung ziehen und sich eventuell mal aufgrund der Naivität an die eigenen Nase fassen.

      Gold – klar doch! Doch wenn, dann sollte man das Gold auch so kaufen, dass es für niemanden nachvollziehbar ist. Es dann später wieder zu Geld zu machen, steht aber auch auf einem anderen Blatt!!!!

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  2. @anaconda
    wer sein geld zur bank bringt, gibt dieser bank einen kredit. nichts anderes ist ein sparbuch oder jede andere „anlage“. wenn diese bank pleite geht, ist das angelegte geld eben weg. wer geld zur bank bringt, geht ein (derzeit gigantisch großes) risiko ein. warum sollte die allgemeinheit für private zockereien haften bzw. „alle bürger“ in den knast gesteckt werden? island hat das ganz richtig gemacht. niemand muss für private zocks haften.

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    • @Alesi
      Eben darum sollte der Banksektor vom privaten Investmentsektor wieder getrennt werden.Das war mal so.Da gab es den staatlichen Bankbeamten und dem war Zockerei strikt untersagt.Doch ich erinnere mich noch gut, wie alles und jeder lästerte über sogenannte unfähige Bankmanager,welche nur einen marginalen Gewinn erwirtschafteten während die Investmentbanker Millionen machten,auch für deren Kunden und die liefen in Scharen hin.Sogar BWL Studenten,diese zur Kaupening Bank in Island,die gab 5% aufs Tagesgeld. Schön blöd,wenn du bei der Sparkasse in Iserding bist.Ich sagte den Meckerern von damlas schon: Welchem Autofahrer würdet ihr euer Kind anvertrauen,dem der es in 3 Stunden nach München schafft oder dem, der 4,5 Stunden braucht ? Ist dieser etwa unfähiger oder eben nur vorsichtiger ?
      Das mit dem Volks-Knast war übrigens nicht ernst gemeint.
      War es nicht die Schröder Ärea unter Rot-Grün welche diese Trennung der Banken aufhob ? Zugunsten der Gewinne in den Vorständen ?

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      • Ganz genau war es die ROT/GRÜNE Saubande, die 2005 die Gesetze für die „Märkte“ so angepasst haben, dass Goldman&Co. Deutschlands Bürger brutalst bestehlen konnte.
        Tausende Alte haben dann ihre gesamten Ersparnisse „verspekuliert“. Ohne freilich je zu ahnen, was da abging.
        Dafür sollte man die Gesetztesänderer heute noch einsperren!

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        • @petra trom meinte nicht GANZ (nur z.T.) richtig: „Ganz genau war es die ROT/GRÜNE Saubande, die 2005 die Gesetze für die “Märkte” so angepasst haben, dass Goldman&Co. Deutschlands Bürger brutalst bestehlen konnte.“ Bitte gehen Sie nicht…so weit! -der erste Teil stimmt ganz, aber es reichte auch vollkommen für Maschmeyer&Co -;) Also nicht immer gleich alle Spekulanten/Betrüger bei Wall Street suchen, es gibt auch genügend einfach um die Ecke…

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  3. Wer Geld zur Bank bringt, ist selber schuld…

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  4. 0177translator

    @anaconda
    Das Schlimmste an der Ära Gerhard Schröder, bei der wir seinen genialen Finanzminister Oskar Lafontaine nicht unterschlagen sollen, war, daß man die Leute scharenweise wie Schafe (Riester- und Rürup-Renten, Maschmeyer) in den Pferch zum Scheren trieb. Herr Ferres hatte gleich seine passenden „Produkte“ parat u.a. für Deppen wie mich. Habe bei der Gelegenheit 30.000 DM (+5% Agio) eingebüßt, der betr. Immo-Fonds platzte letztes Jahr endgültig.
    Angemerkt: Schröder, Rürup, Riester, Maschmeyer – alles dicke Busenfreunde; der eine darf auf der Finca des anderen umsonst Urlaub machen usw.

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    • @O177translator
      „Das Schlimmste an der Ära Gerhard Schröder, bei der wir seinen genialen Finanzminister Oskar Lafontaine nicht unterschlagen sollen, war, daß man die Leute scharenweise wie Schafe (Riester- und Rürup-Renten, Maschmeyer) in den Pferch zum Scheren trieb“
      Da bin ich ausnahmsweise… völlig deiner Meinung!!! -Mit einer „kleinen“ Ausnahme, die aber du…völlig ungerecht…trotzdem in der Vordergrund stellst: Oskar Lafontaine tritt ZIEMLICH SOFORT von der Schröder Regierung zurück ,(vielleicht weil er z.T. gerade solche Finazmachenschaften nicht teilte?)
      Trotzdem ein guter Fortschritt von dir, dass du hier nicht auch gleich…Wall Street… ins Spiel gebracht hast

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  5. 0177translator.Den Verlust als Lehrgeld sehen,eventuell hättest du die Alternative Edelmetall nicht gefunden ohne dir vorher eine blutige Nase geholt zu haben.Selbst habe damals durch Asoziale eine ETW verloren und konnte gerade das großelterliche Haus halten.Dies wurde später für Steuern veräußert.Drecksvölker partizipieren vom Staat,deshalb stützt und schützt dieser seine Wählerschaft auch!Aber aus Schaden wird man klug!

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    • @Heiko
      Wenn man bedenkt, dass nur 10% der Bürger mit ihren Steuern für das gesamte Steueraufkommen des Staates herhalten ( die restlichen 90% zahlen entweder gar keine oder kaum Steuern) und wenn man weiter diese 10% als Besserverdiener diskreditiert kommt einem schon der Gedanke, wie eben die anderen 90% bei einer Volksabstimmung entscheiden könnten, wenn es um das Vermögen ersterer geht. Heißt weiter, man wird keine Skrupel haben die Leistungsträger zu Gunsten der anderen zu schröpfen oder zu enteignen und das auch noch durch eine Volksabstimmung abzusegnen.
      Jeder, der eine Wohnung vermietet oder gar ein Haus, der als Selbsständiger Tag und Nacht für sein Geschäft ackert weis ein Lied davon zu singen. Als Melkuh der Nation eben. Und damit das auch so bleibt, werden ständig entsprechende Gesetze geschaffen.Gerade beschwert sich Herr Rossmann über die drastische Steigerung der Rundfunkgebühren für sein Unternehmen.
      500% mehr.http://wirtschaft.t-online.de/rundfunkbeitrag-von-200-000-euro-jaehrlich-rossmann-klagt/id_61627700/index
      Und da soll er noch Arbeitsplätze schaffen und die Schlecker Frauen übernehmen.
      Meinen Betrieb habe ich vor 5 Jahren veräußert, ich hatte keine Lust mehr, mich weiter immer nur melken und misshandeln und beschimpfen zu lassen. Sorry BRD,diese Melkkuh gibt keine Milch mehr, man hätte sie besser behandeln müssen.

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      • @anaconda,kann ich verstehen.In unserer Neidkultur ist das Individium schlecht angesehen das einen Mehrwert durch Mitarbeiterkraft erwirtschaftet.Solidarisches Wesen wird vom Kollektiv nur gefordert nicht geleistet!

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      • @ anaconda, ich finde ja du bist viel zu intelligent für so eine saudumme Aussage:
        Wenn man bedenkt, dass nur 10% der Bürger mit ihren Steuern für das gesamte Steueraufkommen des Staates herhalten ( die restlichen 90% zahlen entweder gar keine oder kaum Steuern) und wenn man weiter diese 10% als Besserverdiener diskreditiert kommt einem schon der Gedanke, wie eben die anderen 90% bei einer Volksabstimmung entscheiden könnten, wenn es um das Vermögen ersterer geht. Heißt weiter, man wird keine Skrupel haben die Leistungsträger zu Gunsten der anderen zu schröpfen oder zu enteignen und das auch noch durch eine Volksabstimmung abzusegnen.
        Sollte keine Beleidigung sein, lediglich zum Nachdenken anregen!

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        • @Bax
          Vielleicht noch Tiefenrausch von mir ? Spass beiseite.
          „Ebenso wissen die Wenigsten, dass die oberen 10 Prozent der Steuerpflichtigen (Einkünfte von 66.820 Euro/Jahr und höher) mehr als 52 Prozent des Aufkommens der Einkommensteuer und die unteren 50 Prozent der Steuerpflichtigen nur 6,3 Prozent des Aufkommens der Einkommensteuer tragen.“ Andere sprechen tatsächlich schon von 90% zu 10 %.
          Quelle:http://www.wbu.de/pdf/positionen/Steuer-WBU-Web.pdf
          Ging dabei auch um die Diskussion der Reichensteuer.Einer eklatanten Neidsteuer und der Anfang der Enteignung der „Fleissigen“.
          Im übrigen auch nachzulesen in einem Buch, welches ich zur Information gut empfehlen kann
          Mattias Weik & Marc Friedrich: Der größte Raubzug der Geschichte oder warum die Fleißigen immer ärmer und die Reichen imm er reicher werden.Tectum Sachbuch.
          Auf keinenFall wollte ich Leistungsempfänger diskreditieren,viele können einfach nichts dafür, aber andere nützen das System unverschämt aus und bewirken mit, dass eben die, die nichts dafür können, dann weniger erhalten, als sie eigentlich bekommen müßten.Das ist das Problem.Auch darüber sollte man nachdenken.Ob das nun saudumm ist oder nicht.

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  6. Wir müssen unser Geld nicht erst zur Bank bringen, damits uns genommen werden kann. Das funktioniert schon die ganze Zeit recht gut, schau mal:
    http://www.finanzfinder24.de/die-wahre-inflation/
    wie ich ja schon hier kommentierte. Hoff ich langweile niemanden.

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    • @Goldman
      Inflation gab es immer schon und die Zinsen welche man bei der Bank bekam, lagen fast immer unter der wahren Inflation.Jedenfalls so lange ich mich erinnere.Zwar gab es mal 5 oder auch 6 % aufs Sparbuch oder 8% auf Bundesschätze, jedoch lag die Inflation da auch deutlich drüber.Nur es störte niemanden,da man ja seine Guten Zinsen bekam. Als ich eine Lebensversicherung vor 40 Jahren abschloss, sollte der Betrag für ein schönes Einfamilienhaus nach damaligen Kosten reichen. Und heute reichts nicht mal für eine einfache Etagenwohnung.Und obwohl diese Versicherung zu den ertragsreichsten der Branche gehört.Hätte ich dieses Geld in Gold angelegt……..hätte ich mir zwar Sprüche wie „brauchen sie neue Zähne“ oder „bringt doch keine Zinsen“ oder „sie sollten mal ernsthaft über sich nachdenken“ anhören müssen, aber dafür wäre mehr als ein Haus dafür herausgesprungen. so oder so.Entweder man arbeitet gerade soviel,dass es eben gut reicht und spart nichts oder man legt den Überschuss in Gold an, komme was da wolle.Heute bin ich schlauer.

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  7. ….und noch einen link will ich unserer illustren Runde nicht vorbehalten:
    http://www.wallstreet-online.de/diskussion/1145279-1-10/gold-und-silber-vor-neuen-allzeithochs

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  8. Zu „Wie Island aus der Krise kam: Ohne Euro und Bankenrettung!“ Goldreporter, meine lieb(gewonnen) Goldreporter: Den ganzen Artikel könnt ihr euch (wie oft…) schenken, wenn ihr einfach alles ein bischen TIEFGRÜNDIGER analysieren würdet: Ja, der entscheidende Punkt ist, dass Island gerade NICHT im EURO ist. Wollten aber alle andere Island im EURO haben, oder war das Land eher zu unwichtig für den Export der Kernländer BRD und Frankreich?
    Genau das ist der Punkt: GERADE DESHALB konnten sie die Krise leichter lösen -sollte das also ein ziemlich indirekter und UNFAIRER (aber nur in einem solchen Zusammnhang) Vorwurf auf etwa Griechenland sein?
    Ich vermute es stark…

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    • @Darius
      Schon,so kam auch Argentinien unter Kirchner aus der Krise.Man hat die Gläubiger einfach enteignet und das ging nur,weil man eben die Banken pleite gehen ließ und das ging auch nur,weil man eine eigene Währung hatte,die in der Welt keine Sau interessierte.Doch die Vermögen der Anleger waren in Dollar !
      Und die hat man einfach auf Peso zwangsweise umgestellt.Stell Dir vor,Du hast ein Sparbuch in EUR bei der Bank A und das wird einfach auf Drachme 1:1 umgestellt und diese dann abgewertet.So etwas nennt man auch Betrug.
      Der isländischen Präsident sagt es doch ganz klar: Das Versprechen der Banken auf Auszahlung der Guthaben wurde per Volksdekret nicht erfüllt.Geld futsch, Konto weg,Anleger schauen in die Röhre.Bei Lehmann (USA) wurde es genauso gemacht.Ja,wenn man einem Staat und dessen Bürgschaften nicht mehr trauen kann,ja wem dann ? Bleibt nur noch GOLD.

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      • @anaconda, Alles schön und gut, nur ich wollte beim Artikel über Island nur andeuten, dass für mich da versteckt ein Vorwuf auf die Schuldnerländer die doch im EURO sind (im Gegensatz zu eben Island) „schlummert“ -daher ist die Argumentation von Goldreporter zu extrem verkürzt, da gerade weil die Südländer in dem EURO aufgenommen wurden, gerade deswegen müssen sie jetzt in den EURO gegen jede wirtschaftliche Vernunft „auf Teufel komm raus“ gehalten werden, um gerade solche grosse Verluste der Gläubiger zu vermeiden, wegen nichts anderes -damit aber letztendlich die richtigen Souveräne, d.h. letztendlich ALLE Völker des Euroraumes bluten zu lassen: da „unten“ mit Austeritätsprogramme, hier mit in allerletzter Konsequenz ein Aufladen der Schulden auf die Steuerzahler, vor allem in BRD
        Man muss also letztendlich die Absichten einer solchen Aufnahme durchleuchten (also zunächst Vorteile für die Industrie, die danach noch vorteilhafter exportieren konnten…und danach und bis jetzt der Banken… der Kernländer des EURO) und nicht einfach die GANZE Schuld auf diese Länder aufladen -bei Island ist man damit fein raus und kann sie ruhig loben… Während Griechenland muss aus den obengennanten Gründen viel mehr „stemmen“
        So rum müsste man das alles EINFACH NUR FAIRERWEISE sehen.
        Es geht hier doch nicht nur um das schnöde… Gold, sondern auch allgemein um Fairness? -oder doch nicht? -;)

        Apropo Vergleiche Griechenland-Argentinien, das kommt mir sehr gelegen, hatte sogar was vorbereitet GENAU IN SO EINEM ZUSAMMENHANG, aber die Hauptmotivation war, dass mir ein gewisser Herr Singer vom „translator“ und Dir „aufgedrängt“ wurde -inzw. weiss mehr über diese Person, über Argentinien habe ich schon immer Einiges gewusst.
        Also ich werde extra noch draufkommen-ich hoffe geht dabei nicht wieder in der Masse der Beiträge unter

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      • Alles schön und gut, nur ich wollte beim Artikel über Island nur andeuten, dass für mich da versteckt ein Vorwuf auf die Schuldnerländer die doch im EURO sind (im Gegensatz zu eben Island) “schlummert” -daher ist die Argumentation von Goldreporter zu extrem verkürzt, da gerade weil die Südländer in dem EURO aufgenommen wurden, gerade deswegen müssen sie jetzt in den EURO gegen jede wirtschaftliche Vernunft “auf Teufel komm raus” gehalten werden, um gerade solche grosse Verluste der Gläubiger zu vermeiden, wegen nichts anderes -damit aber letztendlich die richtigen Souveräne, d.h. letztendlich ALLE Völker des Euroraumes bluten zu lassen: da “unten” mit Austeritätsprogramme, hier mit in allerletzter Konsequenz ein Aufladen der Schulden auf die Steuerzahler, vor allem in BRD
        Man muss also letztendlich die Absichten einer solchen Aufnahme durchleuchten (also zunächst Vorteile für die Industrie, die danach noch vorteilhafter exportieren konnten…und danach und bis jetzt der Banken… der Kernländer des EURO) und nicht einfach die GANZE Schuld auf diese Länder aufladen -bei Island ist man damit fein raus und kann sie ruhig loben… Während Griechenland muss aus den obengennanten Gründen viel mehr “stemmen”
        So rum müsste man das alles EINFACH NUR FAIRERWEISE sehen.
        Es geht hier doch nicht nur um das schnöde… Gold, sondern auch allgemein um Fairness? -oder doch nicht? -;)

        Apropo Vergleiche Griechenland-Argentinien, das kommt mir sehr gelegen, hatte sogar was vorbereitet GENAU IN SO EINEM ZUSAMMENHANG, aber die Hauptmotivation war, dass mir ein gewisser Herr Singer vom “translator” und Dir “aufgedrängt” wurde -inzw. weiss mehr über diese Person, über Argentinien habe ich schon immer Einiges gewusst.
        Also ich werde extra noch draufkommen-ich hoffe geht dabei nicht wieder in der Masse der Beiträge unter

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  9. 0177translator

    @anaconda und Bax
    Das Solidarprinzip abschaffen wollt Ihr nicht und will ich auch nicht. Und der Staat sollte z.B. ruhig den Studenten wieder Stipendien zahlen. Gekoppelt an die vom Studenten erbrachte Leistung, sowas gab es in der DDR. Ansonsten – siehe http://www.usdebtclock.org – hast du solche schweren Verwerfungen wie in den USA, wo die studentischen Bafög-Schulden (student loans) mittlerweile über 1 Billion Dollar angestiegen sind. Was soll aus diesen jungen Menschen bloß werden, wenn jeder erst einmal seine berufliche Laufbahn mit 120-130 Tsd. Dollar Schulden beginnt?
    Es kommt auf die Prioritäten an. Und die heißen bei mir nicht Fixerstuben und totale Drogenfreigabe. Und die heißen auch nicht „Ami befiehl, wir folgen dir.“ (In die Türkei mitsamt unseren Raketen-Batterien.)
    Wenn das Geld, welches der Staat über Steuern einnimmt, maßvoll ausgegeben und sinnvoll verwendet wird, wäre ich schon zufrieden.

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    • @0177translator
      Nein, das Solodarprinzip muss natürlich erhalten bleiben. Ich meine aber, man sollte jedoch genauer hinschauen, wer so alles am Solidarwesen partizipiert.
      Ob es lediglich die sind,wollen aber nicht können oder aber die, die könnten aber nicht können wollen.Und sage mir keiner, das wären nur Einzelfälle.
      Egal wie, damit jene, welche es mit der Arbeit sagen wir mal vorsichtig „langsamer angehen“, müssen andere dafür umso schneller schuften und zahlen.

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  10. Alles steht und fällt mit den Politikern. Leider sind die allesamt gekauft. Deshalb fällt es.

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  11. HeinziundKurti

    In meinen Augen sind die vor und aktuellen deutschen Politiker die niederträchtigsten, verlogensten und falschesten Figuren, die man hier je gesehen hat.

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  12. Karl der Grosse

    …was ich hier vermisse ist die Ueberlegung dass Staaten das Privileg Geld zu schoepfen (oder sprechen wir besser von Waehrung) selbst verwalten und den Kapitalbedarf in Abhaengigkeit setzen von GDP und Ihrer Bilanzen im Aussenhandel.

    Diese souveraene Verwaltung der Waehrung und deren evtl. Ausweitung kann
    ganz einfach in einer echten Staatsbank zinsfrei dem eigenen Staat und der Wirtschaft zu einem angemessenen Zinssatz zur Verfuegung gestellt werden.

    Das setzt natuerlich eine echte und freie Demokratie und faehige und willige Staatenlenker
    voraus. Im Fall von Deutschland fehlt dazu die Grundvoraussetzung, ein souveraener und unabhaengiger Staat.

    Worueber hier diskutiert wird sind die unterschiedlichen Auswirkungen der von korrupten Pritvatbanken („Zentralbanken“) kontrollierten Staatsfinanzierung und wie unterschiedlich echte Demokratien damit umgehen koennen!

    Solange der „Schwanz mit dem Hunde wedelt“ ist daran aber hier nicht zu denken…

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    • @ „Karl der Grosse“, der mir sehr verdächtig nach einem Vertreter der, hier milde und beschönigend ausgedrückt „alten deutschen Traditionen vor dem Ende von WWII“ oder auch (gerade wegen seines gewählten Nicknamens…) „Deutsches Reich (Nr.1, 2…etc -Punkt)“ vorkommt, weil meinte unbelehrsamer und erstaunlicherweise: „Im Fall von Deutschland fehlt dazu die Grundvoraussetzung, ein souveraener und unabhaengiger Staat.“(!)
      Scheint auch ein Anhänger der Wirtschaftstheorien eines gewissen Professors Henkels zu sein, welcher ausser genau solcher absurder Thesen zu vertreten, sonst auch gerne deutsche gefallene Soldaten aller Kreige ehrt…
      Alles sehr verdächtig…

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  13. 0177translator

    @Darius
    Du solltest Dich umbenennen in Senfdazugeber.

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    • 0177translator beim x-ten Versuch mich rauszumobben:
      „@Darius Du solltest Dich umbenennen in Senfdazugeber.“
      Gute Idee!: Dann wird wahrscheinlich endlich wieder jemand hier auf meine Posts POSITIV/KONSTRUKTIV/SACHLICH eingehen/reagieren! -;)
      P.S: Dass ich weiterhin auf deine reagiere, empfehle ich dir persönlich dich… „Karl den Grosse II“ umzubennen…, obwohl man kann natürlich nicht wissen ob bereits schon …“0177translator == Karl der Grosse == u.sw., u.s.w..“!-;)

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