Donnerstag,05.August 2021
Anzeige

Anzahl aussichtsreicher Gold-Explorations-Projekte halbiert

Gold-Exploration in Südafrika (Foto: AngloGold Ashanti)
Gold-Exploration in Südafrika.

Laut einem aktuellen Branchenbericht wird die weltweite Goldsuche immer schwieriger. Alleine innerhalb des vergangenen Jahres wurden 55 Prozent weniger aussichtsreiche Bohrprojekte gemeldet.

In einem aktuellen Bericht des kanadischen Branchendienstleisters IntierraRMG ist von einem Rückgang der Goldexploration um 55 Prozent alleine innerhalb des vergangenen Jahres die Rede.

Im vergangenen März habe man weltweit Bohrresultate von lediglich 172 aussichtsreichen Explorationsaktivitäten erhalten. Im März 2012 seien es noch 382 Standorte gewesen.

Grund dafür ist allerdings nicht alleine der schwächere Goldpreis. Die reinen Förderkosten eines Großteils der Goldminen lägen noch deutlich unter dem aktuellen Goldkurs, heißt es.

Im vergangenen Jahr hätten nur weniger als 9 Prozent der insgesamt 235 in der so genannten Raw Materials Group Database (RMD) beobachteten Goldminen durchschnittliche Betriebskosten pro Unze gemeldet, die nicht durch den Goldkurs gedeckt gewesen seien.

215 Betriebe seien dagegen für 2012 mit durchschnittliche Kosten unter 1.350 US-Dollar pro Unze ausgekommen. Diese Minen lieferten den Zahlen zufolge 1.268 Tonnen Gold bei durchschnittlichen Betriebskosten von nur 692 US-Dollar pro Unze. Diese repräsentierten gemeinsam 97 Prozent der  Goldfördermenge im Kreise der beobachteten Abbaustätten.

Goldreporter

Immer bestens über den Goldmarkt und Finanzkrise informiert: Abonnieren Sie den kostenlosen Goldreporter-Newsletter!

Genial einfach, sicher und günstig: Gold vergraben, aber richtig!

Was tun bei Goldverbot oder Goldengpass? Notfallplan für Goldanleger

Anzeige

1 KOMMENTAR

  1. Leider sind die Minenbetreiber völlig undurchsichtig. Es gibt keine seriöse Zahlen über die reinen Förderkosten, Finanzierungskosten, Wartungs- und Explorationskosten. Die von Barrick angestrebte Totalkostenberechnung ist auch nicht besser da auch fixe Margen einberechnet werden. Die Angaben diverser Minenbetreiber schwanken zwischen 600 und 1.600USD pro Unze. Auch weiß niemand das Förderverhältnis der Minen in politisch stabilen und politisch instabilen Ländern und die Förderkapazität der einzelnen Minen. Das alles ist wahrscheinlich auch der Grund, dass niemand Goldminenaktien will und diese extrem niedrig bewertet werden.

  2. Anzeige

Keine Kommentare möglich

Anzeige

Letzte Beiträge

Neu: „Vermögen sichern in der Corona-Krise“
Unsere Spezialreports und Ratgeber sind erhältlich im Goldreporter-Shop!

Anzeige