Montag,25.Oktober 2021
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De-Hedging: Goldproduzenten setzen weiter auf steigenden Goldpreis

GoldmineNacht
Goldmine in Südafrika: Bergbauunternehmen betreiben Hedging, um sich gegen die Risiken eines fallenden Goldpreises abzusichern.

Laut einem aktuellen Marktbericht haben Bergbau-Unternehmen auch im ersten und zweiten Quartal Versicherungen gegen einen fallenden Goldpreis abgebaut.

Die zuletzt stark gefallene Goldpreis hat Goldproduzenten offensichtlich nicht verunsichert. Im Gegenteil. Im ersten Quartal haben Bergbau-Unternehmen weltweit 11 Tonnen Gold am Markt zurückgekauft, um Versicherungen gegen einen fallenden Goldpreis aufzulösen. Sie betrieben De-Hedging. Per Ende März 2013 umfasste das so genannte globale Hedge Book – also die Summe der Hedging-Positionen aller registrierter Minenunternehmen weltweit – 112 Tonnen Gold. Es war laut dem aktuellen Bericht von Société Générale und Marktforscher GFMS der niedrigste Quartalswert seit Aufzeichnung der Statistik. Zum Vergleich: Im Jahr 2000 saß die Industrie noch auf einem Hedge Book von 3.000 Tonnen Gold.

32 Firmen hätten ihr“Hedge Book zuletzt reduziert, während nur drei der beobachteten Unternehmen Hedging-Positionen aufgebaut hätten. Im zweiten Quartal hätten die Minenbetreiber im Umfeld des starken Preisrückgangs weiteres De-Hedging betrieben. 17 Tonnen seien bereits an Vorwärtsverkäufen glattgestellt worden.

Hintergrund: Mit Hedging sichern sich Bergbauunternehmen zwar gegen die Risiken eines fallenden Goldpreises ab. Die meist börsennotierten Unternehmen profitieren dann aber nicht von einem steigenden Goldpreis, da sie künftigen Output bereits zu einem festgelegten (niedrigeren) Preis verkauft haben.

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4 KOMMENTARE

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  3. @anaconda
    Danke, dito!
    Die Goldbären würde ich nehmen,- die 2 Goldhasen könnte man einfrieren und im Dezember mit Alufolie zum „Nikolausi“ umfunktionieren ( oder als Krisenvorsorge verwenden).
    Als Ausgleich könnte ich einen 1,5 kg Feuerlöscher anbieten, falls bei JPM nochmals ein Feuerchen im Goldlager ausbricht.

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