Freitag,17.September 2021
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„Flash-Crash“ beim Goldpreis, was geschieht jetzt?

Der Goldpreis brach in der Nacht zum Montag innerhalb von 15 Minuten um 5 Prozent oder 90 US-Dollar ein, Silber sogar um 11 Prozent. Gibt es Parallelen zu 2013?

Goldpreis in der Nacht eingebrochen

Heftiger Flash-Crash beim Silber- und Goldpreis in der Nacht zum heutigen Montag. Gold rutschte kurz vor 1 Uhr im asiatischen Handel innerhalb von nur 15 Minuten um 5 Prozent oder 90 US-Dollar ab. Von 1.754 US-Dollar ging es im FOREX-Handel auf 1.664 US-Dollar nach unten.

Parallel wurde der Silberpreis um 11 Prozent von 25,15 US-Dollar auf 22,36 US-Dollar nach unten geprügelt. Auch Platin geriet zum gleichen Zeitpunkt unter Druck, verlor mit dem Rücksetzer von 989 US-Dollar auf 960 US-Dollar aber nur 2 Prozent. Dagegen war der Palladium-Preis nicht von dem spontanen Kursrutsch betroffen.

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Goldpreis in US-Dollar in der Nacht zum heutigen Montag, FOREX (Quelle: GodmodeTrader)

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Silberpreis in US-Dollar in der Nacht zum heutigen Montag, FOREX (Quelle: GodmodeTrader)

Goldpreis-Manipulation

Schon in der Vorwoche mussten Edelmetall-Anleger zusehen, wie die Preise für Gold und Silber innerhalb kürzester Zeit nach unten gedrückt wurden: Silber- und Goldpreis im Abwärtssog.

Die „Flash-Crashs“ vom heutigen Montag erinnern an das Kursmassaker von 2013. Damals rauschte der Goldpreis im April (12.04.21) und Juni (27.06.13) jeweils nach Eröffnung des US-Terminmarktes nach unten und verletzte dabei jeweils bedeutende charttechnische Marken.

Daraufhin folgte ein mehrjähriger Bärenmarkt, der erst im Dezember 2015 sein Tief erreichte.

Auf den Zeitraum der damaligen „Flash-Crashs“ datieren auch mittlerweile nachgewiesene und von der Justiz geahndete Manipulationsfälle. Hier nur einer der Fälle: Gold-Manipulation: Erneuter Fall bestätigt

Der jüngste Kursrutsch besitzt wie damals Anzeichen einer gezielten Marktmanipulation. Mittlerweile wird Gold und Silber weltweit rund um die Uhr gehandelt. In Zeiträumen mit geringem Handelsvolumen lassen sich Kurse offensichtlich leichter unter Druck setzen. Die in der Vergangenheit verurteilten Kursmanipulatoren operierten auch über Niederlassungen in Asien (Singapur).

Kommt die Margin-Erhöhung?

Nun dürfte (wie 2013) auch eine Margin-Erhöhung am US-Terminmarkt nicht lange auf sich warten lassen. Im Juni 2013 hob die CME Group, der Betreiber der US-Warenterminbörse COMEX, die erforderlichen Sicherheitsleistungen im Handel mit Gold-Futures gleich nach dem Tag des Flash-Crashs auf einen Schwung gleich um ein Viertel an. Terminmarkt: Gold-Margins werden um 25 Prozent angehoben

Diese Maßnahme erhöhte den Druck auf den Goldpreis, weil Händler, die Gold-Futures hielten, mehr Geld auf ihrem Brokerkonto als Sicherheiten nachweisen mussten. Das veranlasst manchen Trader dazu, aus dem Markt auszusteigen.

Neuer Boom im Edelmetall-Handel?

Gut zu wissen: 2013 setzte nach dem Kursrutsch beim Goldpreis ein Kaufboom im deutschen Edelmetall-Handel ein: Edelmetall-Crash lässt Goldnachfrage im Handel boomen. Dies führte seinerzeit auch zu einem Engpass bei zahlreichen Anlageprodukten. Die Geschichte könnte sich wiederholen.

Goldreporter

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34 KOMMENTARE

  1. @ all

    Und wer hat da um 0.50 gekauft gekauft ???
    Bis jetzt sieht das eher nach einer mega Hammerkerze aus.mal schaun wie diese Kerze aussieht wenn die Amis am Markt kommen.
    Nicht aus der Ruhe bringen lassen
    Habt alle einen angenehmen Wochenbeginn

    • @Ukunda

      Nach Rücksprache mit einem Banken-Insider haben „JP.Morgan“,
      „Golman Sucks“, „Brink‘s“, „HSBC“ und „Loomis International“
      nahezu beim Tiefstpreis von $1730,- zugeschlagen
      und zusammen ca. 10 Mill. Goldunzen gekauft.

      Das läuft alles unter der Rubrik: „Insider-Geschäfte“.
      (die FED bedankt sich auf diese Weise bei ihren Kumpels für
      kleine „Gefälligkeiten“ … an der Comex-Papier-Golmühle.
      (·̿Ĺ̯·̿ ̿)

      • @ Klapperschlange

        Also ich habe bei dieser Talfahrt überhaupt keine Bedenken das es so wie 2013 chartmässig aussieht….die 1588-1624.- usd sind noch offen wie länger schon geschrieben
        Also bitte keine Panik aufkommen lassen

  2. Anzeige
  3. Nun, ich muss doch ein wenig grinsen.
    Als ich vor nicht allzu langer Zeit genau vor dem Szenario 2013 warnte ( die Carts sehen verdammt ähnlich aus), fiel man über mich her. Besserwisserei war noch das Geringste.
    Und nun ?
    Ich bin heute der Meinung, so schlimm kommt es nicht und empfehle kleine Mengen zu kaufen, auch beim Silber. Denn, zum Unterschied zu 2013-2015 haben wir diesmal eine richtige, offiziell bestätigte Inflation. Aber, das ist wahrscheinlich wieder Besserwisserei.
    Wieso ich das glaube ?
    Ich habe eher lockere Beziehungen zu jemanden, welcher/ welche in hoher Stellung bei einer Grossbank sitzt. Ab und zu wird etwas geplaudert und Andeutungen gemacht. Wie “ warte noch bis … Frühjahr, Herbst oder so“
    In einem Gremium, wo interbankenmässig Absprachen und Entscheidungen getroffen werden. Mehr kann ich nicht schreiben.
    Ich kann nur sagen, nutzt die Gelegenheiten, physisches Metall zu erwerben, wenn Ihr könnt und wollt.

  4. Good Morning, Vietnam!
    #Das Frühstücksradio mit Thanatos

    Also, zunächst einmal ist zu konstatieren, dass sich der Goldpreis – wie für einen Flash Crash üblich – zügig erholte. Offenbar konnten bei extrem ‚dünnen‘ Volumina im asiatischen Handel [wg. des heutigen Feiertags in Japan ganz besonders] einzelne Verkaufsaufträge das ganz große Rad drehen.

    Nach der Inflation drängt, An der Inflation hängt Doch alles! Ach wir Armen!
    Frei nach Goethe.

    Es sieht ganz danach aus, dass die ‚Märkte‘ das Narrativ von der vorübergehenden Inflation [transitory!] nunmehr verinnerlicht haben. Mit den vermeintlich starken Arbeitsmarktdaten vom Freitag könnte, ja müsste jetzt mit der Reduzierung der Anleiheköufe [das vermaledeite Tapering] begonnen werden. Selbst Zinserhöhungen sind nicht mehr undenkbar.

    Die für Gold kurzfristig zentrale Frage ist aber die nach der Inflation. Sollte sich die Fiatgeldentwertung den Bagatellisierungen gegenüber unbotmäßig verhalten, wird sich das Blatt schnell wieder wenden. Am Mittwoch gibt es die US-Verbraucherpreise. Wir dürfen gespannt sein.

    • @thanaos
      Zügig erholt ?
      Steht zur Zeit bei 1735. Heute nacht bei 1690.
      Das sind 100 Dollar innerhalb von Minuten.
      Warten wir heute 17:00 MEZ ab.
      Aber selbst bei 1730 sind die meisten Haltelinien nach unten durchbrochen.
      Wie gesagt, ein Deja vue 2013 droht.
      Ob Sie es nun wahrhaben wollen oder nicht.
      Dahinter steckt die vereinte Bruderschaft und die ist noch genau so mächtig und agiert genau so wie immer im Verborgenen. Und für diese gelten keine Gesetze, natürlich auch keine Markt Gesetze.
      (Es ist so wie es ist, sagt Stephanie beim Frühstück zu Opa Gerke.)
      Als Seemann und Skipper kann ich nur sagen:
      „rafft die Segel und stellt das Sturmsegel ein“ Eine Boe zieht auf. West Nord west.
      ( Ich gehe jetzt gleich Tauchen. R.Point, Nord Plateau 42 Meter, da liegt ein Wrack. Das besuche ich heute wieder mal.)

      • @Maruti

        Solltest Du zufällig dort @anaconda treffen (erkennbar an
        seinen Bleigewichten an den Hüften, weil er dort gerade seine geheimen
        Gold-Verstecke auf Unversehrtheit kontrolliert), dann bestelle ihm doch
        (wie auch immer unter Wasser möglich) … die besten Grüße von:
        – @Watchdog, @Boa-Constrictor, @Goldminer, @Comment-0815…

        Mittlerweile ist der Goldpreis wieder bei $1745,- angekommen; man
        „akzeptiert das FED-Angebot“.
        ٩(˘◡˘)۶✌

        • @klapperschlange
          1745 Dollar reichen nicht. Da sind einige Unterstützungen durchschlagen.Was anderes wäre gewesen, wenn heute Nacht der Preis von 1680 wieder auf über 1.800 gestiegen wäre. Das wäre ein Flashcrash gewesen. So aber nicht.
          Das geht nächste Tage weiter runter, falls wir nicht heute oder spätestens morgen wieder 1800 sehen. Am besten über 1850 Dollar.
          Sonst ist aus die Maus und 2013 lässt herzlich grüssen. Samt vorübergehender Inflation von heute.
          Man will Goldanleger überzeugen:
          1.Impfen lassen
          2. Gold ist kein Inflationsschutz
          3. Kein sicherer Hafen in der Krise
          4. Als Anlage ungeeignet.

      • @Catpaw

        Ich lasse mich ja nur ungern auf Ihre ganz spezielle Art der Zahlenmystik ein.
        Aber sei’s drum.

        Also, heute Nacht beliebte der Kurs innerhalb weniger Minuten um 90 US-Dollar abzuschmieren [Ihre 100 sind leider FakeNews] – ziemlich genau von 1.754 auf 1.664 US-Dollar. In den nächsten 2 nachtschlafenden Stunden erholte sich der Kurs um 80 Dollar auf roundabout 1745 Dollar. Claro, das nenne ich mal eine Spontanheilung!

        Aber unbenommen bleibt, dass der Kurs trotz dieser ‚Wiedergutmachung‘ mit 1745 Dollar bislang deutlich unter dem Wert von rund 1760 Dollar vom Freitag bleibt.

        Nein, ich bleibe gerne dabei: Ihre interessengeleitete Numerologie blendet alles aus, was nicht in Ihre ‚alternative‘ Wahrheitsfindung passt.

        Der Goldpreis war bekanntlich bereits Ende vergangener Woche unter Druck geraten. Überraschend gute US-Konjunkturdaten, allgemeine Erwartungen in die ‚Verjüngung‘ der Geldpolitik, eine bloße Transy-Inflation, außerdem legte der US-Dollar-Index deutlich zu – das lässt den gesamtideellen Wald- und Wiesen-Analysten schon mal erschaudern.

        Und heute Nacht wurde dann zum frühestmöglichen Zeitpunkt die Verkäufe vom Freitag fortgesetzt. So what? Ein epochaler Bärenmarkt sieht irgendwie anders aus.

        Konfuzius sagt: Zufriedene Gelassenheit und entspannte Heiterkeit, das sind die wahren Freunde des Alters.

        • @thanatos
          Gold steht jetzt bei 1724. Ob heute Nacht das nun 90 oder 100 Dollar waren, wahrscheinlich waren es 100. Aber, was Sie nicht einsehen wollen weil es in Ihre Ideologie nicht passt, zu erkennen, dass sich der Wind gedreht hat.
          Das war vor genau einem Jahr und 1 Monat zu erkennen und wurde von der betreffenden FED Mitarbeiterin auch ganz offiziell angekündigt, mit den Worten:
          „Man solle aufhören, nun Gold zu kaufen, denn, der Preis wird drastisch sinken, so wie es schon einmal war“
          Diese Zeilen standen so in etwa auf den Goldseiten.
          So, what, thanatos ?
          2065 minus 1724 ergibt einen Verlust von:
          341 Dollar, pro Unze.
          Wenn Sie das nun für Ihre Käufe als Peanurs oder normale Schwankung bezeichnen, dann herzlichen Glückwunsch.
          Selig sind die, welche nicht wissen, wie schwer der Hammer ist.
          Übrigens meint ukunda, wir könnten noch die 1624 oder gar die 1588 sehen.
          Das wären dann über 450 Dollar weniger für Sie.
          Sicher auch nur Peanuts.

  5. Prima, die Silberunze wieder 1 Eumel billiger!
    Wer das Zeug aber ab 2500 Eumel bar mit
    Baumwollelappen begleichen möchte, ohne
    Herkunftsnachweis, bei dem klicken bald
    die Handschellen!!!

    • @ Goldbug

      Stimmt bin selber im Bitcoin investiert,doch wir sind dem zweiten Hoch schon sehr nahe vielleicht noch bis 51.000.- doch dann die C-Welle runter die wieder bis zu 33.400.- führen kann und darunter sogar noch bis 22.640.- also Vorsicht und nicht zu früh froh locken

  6. Manipulation?
    Ganz eindeutig.
    Im dünnen asiatischen Handel nachts zwischen 12 und 01:00 Uhr eine 4 Mrd. $ Oder platzieren, das macht niemand der was verkaufen will, das macht nur jemand der den Preis abstürzen lassen will.
    Beim Preis von 1684$ wurde dann schnell und eifrig zugelangt.
    Bis bei uns die Börsen öffneten war der ganze Spuk längst vorbei.
    Das uns jetzt ein Bärenmarkt wie 2013 ins Haus steht, ist doch sehr unwahrscheinlich.

  7. So starke Ausschläge beim Goldpreis gibt es nur abwärts.
    Niemals aufwärts, was sagt mir das?
    Die Münze Österreich hat ihre Produkte seit vielen Monaten limitiert.
    Auf meine Anfrage :warum – hat sie nicht reagiert.
    Sicher zu wenig physisches Metall.

  8. Die wichtigere Frage ist: Warum jetzt und ist das endlich wird Manipulation vermutet?

    Zum „Warum jetzt?“ Frage, dies scheint ein Fall von einem Markt zu sein, der keine Verkäufer mehr hat. Vielleicht keine tiefgründige und komplexe Antwort, aber das fasst ziemlich gut zusammen, wie viele Bärenmärkte meiner Erfahrung nach enden. Nicht mit einem Knall, sondern mit einem Wimmern – bis der Preis zumindest anfängt zu steigen.

    Ich fange an zu denken, dass dieser Schritt etwas ist, das von Dauer sein könnte. Ich gehe nicht davon aus, dass Gold neue Allzeithochs erreichen wird. Ich hoffe, das tut es, aber ich denke jetzt nicht so weit voraus. Im Moment möchte ich nur, dass Gold zeigt, dass ein Tiefpunkt erreicht ist, mit genügend Überzeugung, dass Händler in den Sektor zurückkehren und Juniors wieder anfangen, Geld zu sammeln. Ich werde mir später Sorgen um das Potenzial für neue Höchststände machen.

    • @DiOro /@Toni

      Warum „jetzt“?

      Die Notenbanken brauchten dringend ein Zeichen und Signal,
      um die breiten Massen davon abzuhalten, sich mit Edelmetallen gegen die außer
      Kontrolle geratene Inflation zu schützen.

      Das GOLD-Fieberthermometer haben sie (im Dunkel der Nacht) abrupt nach
      unten geschüttelt, „whatever (immerhin $4 Milliarden Dollar bzw. 24.000
      Pappmaché-Gold-Futures…
      ) it takes,
      weil ihre finanzpolitische „Impotenz“ zum Thema „Inflation“
      jeden Tag sichtbarer wird.

      Wenn meine US-Quellen und Daten zu den Inflationszahlen im Monat Juli stimmen
      (werden am Mittwoch veröffentlicht), dann ist kein Rückgang (auch nicht temporär)
      zu erwarten; man rechnet immer noch mit 5,3%.

      Außerdem steigen die Erzeugerpreise in China „um 9,0 Prozent im Vergleich zum
      Vorjahresmonat Juni“

      , wie auch die Kontainer-Frachtraten (China => USA) um „lockere 500%“.

      Das alles wird die Inflation in den USA weiter anheizen.

      Das Märchen der „vorübergehenden Inflation“ läßt sich selbst an den galoppierende
      Kaffee-Preisen in unseren Supermärkten erkennen.

      (▀̿Ĺ̯▀̿ ̿)

      • Lasst den Papierpreis doch fallen. Die EM Händler werden die Preisverluste wieder nicht mitgehen, wie schon im Frühjahr 2020.
        Der Preis für physisches Edelmetall wird weiter steigen!
        Alle wissen das die Hütte brennt

        • Hmm, hab mal nachgeschaut bei den Ankaufspreisen. Die Händler sind prozentual 1:1 mitgegangen.
          An alle Mitleser: Bildet euch eure eigene Meinung. Hier sind viele Scharlatane unterwegs und goldkritische Kommentare werden, außer bei Maruti, gerne zurückgehalten.

          • Nein, wir halten keine goldkritischen Kommentare zurück. Es gibt nur immer wieder Störenfriede und Provokateure, meistens aus der Krypto-Ecke.

          • @Goldroger

            Ein Investmen in Gold zu kritisieren, daran kann sich hier ein Jeder versuchen. Mir ist in all den Jahren die ich hier lese und schreibe, nicht ein Einziger begegnet der dies qualifiziert hinbekommen hat.

            Was den Kollegen Maruti,Toto, Taipan, Anaconda , Käptn Blaubeer usw.usw. ( das ist ein und dieselbe Person ) betrifft, so ist dieser unverständlicherweise offenkundig auf die Seite der Spekulanten gewechselt.

            Wer in kürzester Zeit schnell reich werden will, dabei auf Gold setzt, braucht sich nicht wundern und dem geschieht nur Recht, wenn die Sache schief geht.

            Gold ist Vermögenssicherung, vor allem in krisenhaften Zeiten und wer wollte behaupten wir hätten keine. Ein Auf und Ab der Preise, ist strategisch einkalkuliert und kann einen Goldinvestor der weiß was er tut, nicht schrecken.

          • @Goldriger
            Ähm, ich bin keineswegs goldkritisch und auch kein Spekulant. Sonst hätte ich nicht ein paar Duzend Kilo Gold angehäuft.
            Gold, welches ich hoffe, nie zu brauchen.
            Sonst wäre ich an der Börse, oder in Kryptos.
            Beides bin ich nicht. Weder Aktien noch Derivate, keine Trades und keine Coins und kein Wallet.
            Ich setze auf physisches Gold und Bargeld.
            Und trotzdem, man wird doch noch warnen dürfen, das Metall nicht überteuert zu kaufen und nicht gleich beschimpft zu werden.
            Wenn ich mich irre, nun denn, dann habe ich mich geirrt. Die Warnung war umsonst.
            Nur, wehe, man hat nicht gewarnt, dann fallen auch genau dieselben über einen her.
            Das sieht man zb. an der Flutkatastrophe sehr genau.
            Und ich bleibe dabei, man solle zwar anvisieren und ins Fadenkreuz nehmen, aber noch nicht abdrücken. Beim Golderwerb.
            Denn, wir wissen, im Leben, geht so mancher Schuss auch mal daneben.
            Mein Gott, wie manche so hier über mich schreiben, da müsste ich ja fast 80 % der Foristen gewesen sein.
            Schön wäre es ja, manche waren ganz unterhaltsam.
            Nur passt halt der Minderheit der berliner Linken nicht meine Weltanschauung.
            Ich kann es verstehen. Als Linker würde ich mich auch zur Weissglut bringen.
            Und so empfehle ich dieser Couleur dringend:
            „Blutdruckkontrolle“ und impfen, impfen, impfen. :)

  9. Man muss beunruhigt sein, wenn man den Unterschied von Preis und Wert (@Krösus) nicht kennt.

    Der Preis eines Autos fällt mit der Zeit. Wobei ganz am Anfang überhaupt kein Preis existiert, sondern nur der Wert. Der Preis entsteht erst, wenn der Vertragshändler ein Preisschild hinter die Scheibe klemmt, wobei er sich als Vertragspartner an die Wertvorgaben des Herstellers halten muss. Danach geht der Preis in dem Moment senkrecht nach unten, wenn die Zulassungsbehörde den ersten Halter eingetragen hat. Da fällt der Preis innerhalb von wenigen Sekunden schon mal um 10 bis 15 %, einfach so. Hat sich der Wert auch so drastisch geändert?

    Wenn dann eines Tages weniger Neuwagen an den Mann gebracht werden können (z. B. weil die Chipse fehlen), kann der Preis plötzlich wieder extrem nach oben gehen (aktuell in den USA), weil der Nachschub fehlt. Ist ein
    12 Jahre alter Chevi deswegen soviel wertvoller geworden?

    Ein gut erhaltener VW Käfer kostet heute einen mittleren fünfstelligen Geldbetrag. Ist er das auch wert?
    Vielleicht für den Oldtimerfreak, der die Blumenvase, die Fensterkurbel und die auch im Hochsommer nicht abstellbare Heizung als ein Relikt aus früheren Zeiten anbetet, für den Verbraucher sicher nicht.

    Man sieht: Es kommt immer auf den Standpunkt an.

  10. Wer die Märkte seit Jahrzehnten beobachtet
    kann doch ganz cool bleiben.
    Diese Phasen sind gesund.
    Bauchschmerzen bereitet mir die Videoüberwachung bei meinem alten Händler.
    Er hat einen treuen Kunden verloren ; habe
    vorletzte Woche woanders 75 Unzen Ag
    anonym gegen Vorlage meines Personalausweises gekauft.
    Die Nummer wird nach 4 Wochen gelöscht
    sagt er/wer’s glaubt sage ich.
    Orwell lässt schön grüßen.
    Gehe jetzt in den Zoohandel und kaufe mir
    Silberfische, völlig anonym!

    • @donaustreuner
      Ich würde das mit der Ausweiskontrolle nicht zu eng sehen.
      Soviel Personal haben die Behörden nicht und darunter sind nicht wenige, welche such gerne anonym kaufen gehen. Ich kenne jedenfalls einige
      Beamte.
      Selbst wenn nach Jahren ein Verbot etc kommen sollte, Sie müssen das Metall ja nicht mehr haben.
      Selbst 100 Unzen und mehr nicht mehr besitzen.
      Und selbst wenn man Rosi oder Natascha vorm
      Sperrbezirk oder Ahmed vom Lila Park ( der mit der Frage: Brauchste was ?“) grüssen müsste.
      Rosi nimmt gerne Gelbes und Ahmed auch mal Silbernes fürs Tütchen.
      Und wenn der Fahnder fragen sollte, weshalb Gold und kein Geld , dann antwortet man wie Shalom Bernanke von der FED : “ Aus Tradition“
      Oh, Aha, ein Reaktionär, aber Vorsicht ist cool man.

  11. @ Maruti
    Wollte nur etwas die trübe Stimmung aufhellen.
    Seit der Translator gesperrt ist haben wir nichts
    mehr zu lachen.
    Bin seit 1967 dabei. Numismatik.
    Alle Achtung sie sind ein alter Fuchs. Ihr Timing
    könnte direkt von mir sein.

    und voll auf alle Drogen abgefahren war?

  12. Bevor sich jetzt einige an die Gurgel gehen, zurück zum eigentlichen Thema.

    Das dieser Absturz kein normales Marktgeschehen ist, ist eigentlich offensichtlich. Ich vermute, hier sollte jemandem geholfen werden, der sich ordentlich mit Shortpositionen verzockt hat. Da sich nicht sagen lässt wer der Verkäufer und wer der Käufer ist, bleibt dieser Gedanke aber nur eine theoretische Annahme.

  13. @thanatos
    nicht nur Gold, auch alles andere existiert nur im Herzen.
    Allen voran natürlich Aktien und Immobilien sowie auch das Vertrauen in die Politiker und die Corona Impfung.
    Es besteht kein Grund, daran zu zweifeln oder gar nachzufragen.
    Das wollten Sie doch mitteilen oder ?
    Thanatos, Krösus, ich wusste es immer, sie sind ein wahrer Herzensmensch. Gehen jeden Sonntag zur Kirche und schlagen auch nicht den Hund oder die Frau.

  14. Dass am Goldmarkt manipuliert wurde und wird, ist bekannt. Ich frage mich nur, wer ist momentan so nervös, daß gleich mit dem Hammer zugeschlagen wird???
    Was hinter den Kulissen gespielt wird, erfahren wir nicht – aber an den Reaktionen merken die Normalverbraucher, wenn etwas nicht stimmt. Salopp gesagt: Es kracht im Karton. Für Gold unwichtig – das hat und behält seinen Wert….

    • Wo liegt eigentlich der Wert einer Ware dessen Kurs so leicht manipuliert werden kann? Und das wäre ja noch nicht mal schlimm, aber jeder Händler und Privatperson hält sich an die manipulierten Preise.

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  16. Ich gehe auch davon aus, dass es wieder eine Goldpreis – Manipulation der Großbanken war. Da es in Europa und USA immer schwieriger wird, solche Manipulation vorzunehmen, wandert der Ball nach Asien. Es war zu schön mit anzusehen, wie der Kurs am Freitag verfiel um dann In der Nacht zum Montag weiter bis auf 1695 USD abzufallen und dann ein eher kleiner Verkauf eine große Abwärtsspirale auf unter 1660 USD erzeugte. Das war gekonnt. Ich denke hier sollten einige Hebelprodukte und Optionsscheine in den Verfall gedrückt werden und die eine oder andere Großbank konnte so problemlos Kasse machen , ohne dass die Investoren eine Möglichkeit hatten noch einzugreifen. Sowas ist sicher schwer nachzuweisen. Aber die Vermutung liegt nahe, da ging es wieder mal nicht mit rechten Dingen zu.

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