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Gold als Versicherung: Wann kommt die große Krise?

Lehman Brothers

Ehemalige Zentrale von Lehman Bros in New York: Im September 2008 wurde die bankrotte Investmentbank fallengelassen. Gold startete eine dreijährige Kursrally (Foto: David Shankbone)!

Anleger haben Gold gekauft, um sich vor finanzieller Enteignung zu schützen. Manche Investoren besitzen das Edelmetall aus reinem Gewinnstreben. Und viele fragen sich zehn Jahre nach „Lehman“: Wann kommt er nun, der ganz große Crash? Zeit, sich an den Kern des Gold-Investments zu erinnern.

Im kommenden September ist es zehn Jahre her. Unser Finanzsystem stand unmittelbar vor dem Kollaps. Die Subprimekrise in den USA und der Untergang von Lehman Brothers lösten einen Dominoeffekt aus, der Banken in aller Welt reihenweise umkippen ließ. Regierungen und Zentralbanken unternahmen bislang nie dagewesene Rettungsmaßnahmen, deren Auswirkungen wir bis heute spüren. Dazu gehört die Nullzins- und Interventionspolitik der EZB mit der zunehmenden Blasenbildung bei diversen Vermögenswerten (Aktien, Anleihe, Immobilien) als Folge.

2008/2009 begann auch der große Run auf Gold und Silber. Vermögensbesitzer suchten nach einem sicheren Hafen. Im Zuge des rasanten Goldpreis-Anstiegs bis ins Jahr 2011 sprangen auch viele Spekulanten bei den Edelmetallen auf. Und bis heute schwören viele misstrauische Anleger auf Barren und Münzen zur Absicherung gegen schleichende oder crashartige Enteignung von Finanzvermögen und als Schutz vor finanzieller Repression. Gold-Investoren, die spät eingestiegen sind, etwa im Oktober 2012 als der in Euro notierte Goldpreis bei rund 1.380 Euro sein Allzeithoch erreichte, sitzen allerdings noch heute auf mitunter erheblichen Buchverlusten. Und die Kursentwicklung der letzten Monate hat so manchen Goldbesitzer endgültig frustriert. Der ein oder andere Edelmetall-Investor wartet womöglich sogar ungeduldig auf die ganz große Krise, die im Zuge des ungezügelten Schuldenwachstums und der Inflation der Finanzwerte erwartet wird. Doch wann kommt der große Knall? Kettner Edelmetall hat dazu einen Videobeitrag veröffentlicht, der Anlegern auch den Kern des physischen Gold-Investments in Erinnerung ruft.

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Eingetragen von am 2. Aug. 2018. gespeichert unter Gold, Goldpreis, News, Videos. Sie können alle Antworten auf diesen Eintrag verfolgen über RSS 2.0. Sie können zum Ende springen und eine Antwort hinterlassen. Bitte beachten Sie unsere Forenregeln. Pingen derzeit nicht möglich

22 Kommentare für “Gold als Versicherung: Wann kommt die große Krise?”

  1. Immer wieder gut die Beiträge vom Dominik, der Bußler ist auch sehenswert.

  2. Sehr gut erklärt Herr Kettner.
    Es wird dann passieren wenn keiner damit rechnet.
    Es gibt keine alternativen ausser EM u. das wird die nächsten Tausend Jahre auch weiter so bleiben – an alle Cryptoverrückten da draußen die meinen die Welt verändern zu müssen.

  3. Heute wieder mal EM Ausverkauf? Vermutlich nur Papiergold!

    • @stillhalter
      Natürlich, physisches bekommt man dafür nicht und wenn nur in kleinen Mengen. Da hilft auch der Zusatz, unbegrenzt verfügbar, nichts.
      Aber, ein paar Kilo bekommt man schon. Leider geht auch der Euro runter und das relativiert die Ersparnis.Der Phili kostet immer noch ca 1080 Euro.
      Unter 1050 heisst es zuschlagen,selbst wenn er noch ein pasr Euro runtergehen sollte. Den Tiefstpunkt erwischt man ohnedies nie.
      Ich habe 50 Philis 1005 Euro mal erwischt. Dann ging es aber rapide rauf bis auf 1200.
      Gucken Sie auch nach den Aktien. Nicht wenige Verluste die letzten Tage, trotzdem wird überall zum Nachkauf geraten.
      Nur der Tesla steigt, weil der Murks ein Versprechen abgegeben hat.
      Egal, wie hoch seine Verluste auch immer sein mögen, er verspricht Gott und die Welt. Reist mit mini Uboot Marke Kinderspielzeug nach Thailand und wird dort samt Plastikboot rausgeschmissen.
      Aber dien Aktienkäufern gefällt ein Pleitier und Grossmaul offenbar.

  4. Also, ungeduldig auf die nächste Krise zu warten, heisst, Herr, vergib ihnen, sie wissen nicht, was sie tun.
    Denn die nächste Krise wird grausam sein, grausamer, als es sich manch ein wohlbehütet Aufgewachsener es sich vorstellen kann.

    • Selbst der ehm. Bundesinnenminister gab öffentlich bekannt, man solle Notvorräte anlegen.
      Einfach so…. also keine Panik und so….!

      Schönes WE und fröhliches Schwitzen allerseits.

  5. deswegen nutzen wir die chance u. kaufen das Zeug auf das im moment keiner will. Aber glaubt mir die jetzt verkaufen werden dann angeschissen kommen und es sogar für das 10 fache kaufen. Sind halt die die keinen langen Atem haben u. schnell wieder konsumieren müssen….

  6. Die 1200er Marke wird heute fallen.

  7. @Stillhalter
    Ja, dann wird es ein totalen Ausverkauf geben, gut für uns:-)

    Schönes Wochenende

    • @saurer

      Ist nich für alle gut. Würde lieber höhere Preise sehen, da ich nur noch im kleinen Umfang nachkaufen möchte. Wer schon viel hat möchte manchmal nicht noch mehr.

  8. Ja gut, ich sehe das ganze eher als Lebensversicherung oder als Sparvertrag. Mit Bargeld oder Spareinlagen verlierst im Jahr 5-8%, wenn de Immos mit einrechnest wahrscheinlich noch mehr. Da kann Gold auch mal ein bisschen fallen…
    Ich kaufe Monatlich nach egal wie der Preis ist!!!

    • @saure

      Ich hatte das Problem einer ziemlich grossen Menge Fiat auf einen Haufen. Das wollte ich nicht in Anleihen, Aktien und Immos usw. Da blieb nur noch EM. Kriesen waren und sind ja reichlich vorhanden. Allein die Deutsche Bank hat seit dem schon zweimal gewackelt.

      Das habe ich nach und nach in EM gesteckt zum Zweck der Vermögenssicherung. Da ich aber alles in Euro bezahlen muss wäre mir ein höherer Preis lieber als ein niedriger fallender Kurs. Letztlich ist aber auch egal, weil ich das ja nicht verkaufe. Ist eben nur besser für das EGO.

  9. Für steigende Goldpreise könnte nur QE 4 oder eine Ölpreisexplosion sorgen!!!
    Und dass kann sich ziehen…oder ganz schnell gehen;-)
    Meine Meinung

    • @saure

      Genau! Kann so passieren. Es könnte aber auch ein Crash, vgl 1929 geben, dann wird alles verkauft, auch EM, nur um liquide zu bleiben. Man weis es nicht. Darum bin ich bei Aktien im kleinen Umfang short.

      Vielleicht geht das aber auch in die Hose, weil die Gegenpartei pleite geht. Alles schwierig, man weis eben nichts genaues. Nur eines ist sicher, dass System ist sehr sehr gefährdet. Ein Fehler und Ende. Nur wie es dann weitergeht, das weis man eben nicht.

  10. Hussman, der Permabär, ist wieder da. Vielleicht nur ein weiterer Crash-Prophet, doch seine Prognosen (2000, 2007) waren sehr präzise.
    https://www.finanzen.net/nachricht/aktien/negative-aussichten-crash-prophet-der-aktienmarkt-wird-um-mehr-als-50-prozent-fallen-6447628

  11. @ex
    Einst größte Bank der Welt zahlt erste Dividende seit 10 Jahren
    Angesichts der 45 Milliarden Dollar, mit denen der britische Staat die Royal Bank of Scotland einst rettete, bleiben die zwei Pence pro Aktie wohl einen Tropfen auf den heißen Stein. Aber immerhin: Es geht überraschend aufwärts für den Inbegriff der Krisenbank
    Aus Ntv
    Sonnige Dividentage wünschen wir Ihnen.


  12. Die Europäische Bankenaufsicht schätzt die Summe der „non-performing loans“, also „notleidende Kredite“, in den Bilanzen europäischer Banken zehn Jahre nach der Finanzkrise auf 813 Milliarden Euro.

    Das sind also „notleidende Kredite“, welche die Kreditnehmer nicht mehr „bedienen“ und die Banken getrost abschreiben können; genauso wie die Deutschen die 1 Billion Target-2-Schulden der südeuropäischen Länder abschreiben können.

    Also ist Mario Draghi‘s Wunsch, die deutschen Einlagensicherungen der Sparkassen und Volksbanken für die insolventen, italienischen Banken „anzuzapfen“, durchaus nachzuvollziehen.

    https://www.mmnews.de/wirtschaft/82774-europas-banken-haben-800

    Gemeinsam schaffen (wir uns ab…) wir das…

    (Wo ist eigentlich „Mutti Merkel“ geblieben ? Schon in Paraguay, auf ihrer Fluchtburg-Finca ?)

    • @Wachhund
      Gold ist nichts wert.
      Du sollst nur an den Dollar glauben.

      https://diepresse.com/home/wirtschaft/boerse/5475268/Der-Dollar-ist-der-Feind-des-Goldes

      • @szentgotthard
        Es gibt sicher genügend Nachfrage. Daran lieg es nicht.
        Es wird der Dollarpreis von den Notenbanken ind deren Vasallen, den Bullionbanken bekämpft. Und zwar, koste es was es wolle.
        Daraus folgt etwas, was wir schon Jahre beobachten und ironisch kommentieren:
        Je grösser die Nachfrage und je knapper das Angebot, desto billiger wird das Gold und je geringer die Nachfrage und je grösser das Angebot, desto teurer wird es. Also genau umgekehrt zu den Tomatenpreisen.
        Warum ?
        Die Notenbank buttert Milliarden rein, damit ja niemand aud die Idee käme, statt Bonds oder Aktien etwa Gold zu horten.
        Aktien und Bonds kann man leicht drucken, Gold jedoch nicht.
        Aus diesem Grunde erschaffte man ja auch das Papiergold.
        Und erklärt dem erstaunten Betrachter, es wäre mit echtem Gold hinterlegt.
        Eine Farce, nichts weiter.

  13. @watchdog Das Sommermärchen von 2018 :Sie verschwand und ward nie wieder gesehen…. Das wäre der Fußball ein Lullerchen gegen

  14. Boa_Constrictor

    Im Handelsstreit mit den USA stoppt China Bestellungen für US-Rohöl bis mindestens Oktober.

    https://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2018/08/04/china-faehrt-importe-von-us-rohoel-zurueck/?ls=ap

    Gleichzeitig erklärte ein chinesischer Regierungssprecher, daß China sich nicht
    an den Sanktionen gegen den Iran beteiligt und stattdessen Rohöl aus dem Iran
    bezieht; zahlbar in chinesischen Yuan.

    „Fu*k you, USA“.
    https://deutsch.rt.com/wirtschaft/73233-wer-profitiert-eigentlich-von-sanktionen-gegen-iran/

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