Donnerstag,25.Juli 2024
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Gold-Angebot: US-Goldproduktion stagniert

In den USA wurden im ersten Quartal rund 40 Tonnen Gold produziert. Damit konnte man die Förderung gegenüber Vorjahr nur unwesentlich steigern. 

Gold aus den USA

Der U.S. Geological Survey (USGS) hat Zahlen zur US-amerikanischen Goldproduktion für den Monat Dezember und das erste Quartal 2023 veröffentlicht. Demnach brachten Bergbauunternehmen in den Vereinigten Staaten in diesem Zeitraum insgesamt 40,40 Tonnen Gold auf den Markt. Damit erreichte man Zahlen, die nur leicht über dem Vergleichsperiode des Vorjahres lagen. Denn man toppte die Goldproduktion nur um 0,2 Tonnen.

Gold, Goldmine, Goldproduktion, USA (Bild: Goldreporter).
Tagebaumine: Gold zu fördern wird immer aufwendiger und teurer. Ein hoher Goldpreis ermöglicht aber oft die Ausbeute von Lagerstätten mit geringerer Mineralisierung (Symbolbild: Goldreporter).

Dagegen brach die Liefermenge gegenüber dem Vorquartal stark ein. Denn von Oktober bis Dezember 2022 hatten die US-Minen insgesamt noch 47 Tonnen Gold produziert. Somit ergibt sich für diesen Vergleich ein Rückgang um 14 Prozent. Allerdings ist der Rückgang im ersten Quartal des Jahres ist oft witterungsbedingt.

Schlechte Bedingungen

Zuletzt machten den US-Minen zuletzt steigende Kosten bei Exploration und Förderung zu schaffen. Auch die Finanzierung von Förderprojekten gestaltet sich seit Jahren schwierig. Generell ist aber auch die Mineralisierung im Gestein über Jahrzehnte hinweg rückläufig und es werden kaum noch substanziell ertragreiche Goldverkommen entdeckt.

Goldproduktion im Vergleich

Im vergangenen Jahr hatte die US-Goldproduktionsmenge mit 173 Tonnen ein Langzeittief erreicht. Damit halbierte sich die jährliche Liefermenge seit dem Peak im Jahr 1998 mit damals 366 Tonnen.

Gold, Goldproduktion, USA
Immer weniger Gold: Seit dem Förderhoch im Jahr 1998 hat sich die jährliche Goldproduktion in den USA mehr als halbiert (Quelle: USGS).

Zum Vergleich: Laut den jüngsten USGS-Daten produzierte Branchenprimus China im vergangenen Jahr 330 Tonnen Gold. Australien und Russland folgten mit jeweils 320 Tonnen. Mehr dazu hier: Diese Länder fördern das meiste Gold

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15 Kommentare

  1. Zum Thema Gold (endlich !):

    „SCHWEIZER GROSSBANK UBS, welche die Credit Suisse retten mußte:
    UBS sieht einen Goldpreis von mindestens 2250,- US-Dollar.“

    https://newsroom.proaurum.de/schweizer-grossbank-ubs-diese-drei-gruende-sprechen-fuer-einen-goldpreis-von-mindestens-2-250-us-dollar/

    Die „einkassierte“ Credit Suisse“ sieht dagegen die Möglichkeit, daß der Goldpreis
    bis auf 1.892 Dollar korrigieren könnte, wenn die Marke von 1949,- US-Dollar
    durchbrochen wird.

    Jetzt fehlt nur noch eine aktuelle Einschätzung der holländischen Bank ABN AMRO
    von einem Goldpreis von 1666,- USD und „Dottore“ Harry Dent, wonach der Goldpreis
    auf 666,- US-Dollar fällt, sobald die Janet-Yellen-Schuldengrenze nach oben erhöht
    wurde.

    Da fällt mir nur noch ein Spruch aus der Bau-Branche ein:
    ,Neurotiker bauen Luftschlösser, Psychopathen wohnen darin und Psychiater
    kassieren die Miete.“
    ʕ→ᴥ←ʔ

    • @Klapperschlange
      Ist schon durchbrochen. 1942$
      Bei 1666$ erscheinen wieder:
      Ex, Grandmaster, der Goldzitterer über 70, Federico und die anderen.
      Hat auch was gutes.

    • @maruti

      Bis 1666? Das ist aber ein weiter Weg! Ob das kommt? Dann müsste vermutlich damit auch der Euro auf 0,96 zum Dollar abstürzen.

      Nichts ist unmöglich. Glaube ich trotzdem nicht.

      • @Stillhalter
        Mittlerweile haben auch die Letzten das bullische Szenario aufgegeben und faseln schon, die 1890 Dollar könnten getestet werden.
        Die Shortseller mit ihrem breiten Angebot haben freie Bahn und so sind gar 1820 oder 1785 in die Köpfe der entsetzten Goldbugs gelangt.
        Ich erinnere immer wieder, dass in der letzten Zeit Preisstürze von bis zu 280 Dollar ausgehend vom ATH nicht ungewöhnlich waren.
        2050 – 280 machen 1770 Dollar die Unze.
        Und damit rechne ich. Ob ich da noch was kaufen soll, obwohl ich geschworen habe, kein Gold mehr.
        Immerhin sind auch 1770 Dollar / Euro noch ein stolzer Preis.
        Bei Silber will ich gar nicht nachdenken. Da kommen mir nämlich die 16 Dollar entgegen.

        • @maruti

          1770 bis 1820 ist auch so meine Idee, so in den nächsten 3 bis 6 Monaten. 1666 halte ich dennoch eher gewagt. Bei dem Preis gehen nämlich die Minenbetreiber in die Knie.

          • @stillhalter
            DieMinenbetreiber befinden sich meist in Abhängigkeit der Grossbanken und Gold wird von eben diesen benötigt um den Preis unten zu halten.
            Betrachtet man den 5 Jahres Chart, so erkennt man schon mehr. Zieht man eine Mittellinie, so landet man bei 1800 Dollar, zieht man eine untere Grenze, landet man bei 1650 und bei einer Obergrenze etwa bei 2000.
            Man erkennt das Hin und Herpendeln in diesem Bereich besser. Man kann auch den 10 oder 20 Jahres hart nehmen, dann erkennt man die stetige Aufwärtsbewegung.
            Insofern sind 1650-1700 immer noch drinnen.
            Allerdings in Dollar, in Euro siehts anders aus, da auch dieses Verhältnis erheblich volatil ist.
            Niemals sollte man Gold kaufen, wenn Horror Szenarien postuliert werden. Diese sind nämlich beabsichtigt um den Markt zu mischen.
            ( Banken Pleite, Währungsreform, Euro Pleite, USA Pleite, Wirtschaftskrise, ect. oder lange Schlangen vor den Händlern,, lange Lieferzeiten usw).
            Bei Aktien ist es eher umgekehrt.
            Die sollte man in Katastrophen Szenarien, wie Krieg, Hungersnot oder Bombenhagel kaufen.
            Aber, das ist allen wohl hier lange bekannt.
            Aktien Kauf: Wirtschafts- Bomben, Depression, Rezession.
            Goldkauf: Wirtschafts und Aktien-Boom, Goldbashing, Harry Dent in der Bildzeitung oder auch der Tenhagen, oder Soros hat alles Gold zugunsten Aktien verkauft.
            Am Besten kauft man eine Ware, welche keiner haben will.
            ZB. den Lada, den Maruti……oder ein Nokia , Siemens Handy.

    • @Schlapper Klang

      Ok,- aber wie gehts dann weiter?

      Nach einer Einigung über die Schuldenobergrenze wird es zu einer
      Flut neuer Staatsanleihen kommen, um die TGA (das Konto der
      US-Bundesregierung bei der Fed (das Treasury General Account,
      kurz TGA) wieder aufzufüllen und die Zahlungen zu leisten, die in
      den vorangegangenen Monaten verschoben wurden. Genauer gesagt
      wird es nach Angaben des Finanzministeriums in den drei Monaten
      nach einer Einigung zu einer Netto-Neuemission von mehr als
      700 Mrd. US-Dollar kommen. Dies wird den Finanzmärkten Liquidität
      entziehen, es sei denn, es wird von Geld aus dem Reverse-Repo-
      Programm (RRP) der Fed begleitet. Wenn die Regierung beispielsweise
      ihre Gesamtverschuldung nach einer Einigung um 750 Mrd. USD
      erhöhen würde und 500 Mrd. USD der neuen Schulden von
      Geldmarktfonds unter Verwendung von Geldern, die derzeit im
      RRP-Programm gehalten werden, gekauft würden, dann würde
      der Nettoliquiditätsabfluss nur 250 Mrd. USD betragen.“

      Wie es dann mit den Edelmetallen weitergeht: siehe hier . . .

      https://www.goldseiten.de/artikel/581138–Szenarien-zur-Schuldenobergrenze.html

      • @Klapperschlange
        Natürlich wird die Schuldengrenze angehoben, natürlich wird Erdogan wieder Präsident, natürlich wird jede Bank gerettet und natürlich wird weiter Geld gedruckt und die Zinsen angehoben.
        Natürlich wird man sich die Zinszahlungen selber drucken.
        Das macht man doch schon, seit es Geld gibt, genau so.
        Nur heute wissen es dank Internet eben mehr Menschen.

        • @Maruti

          Und ich füge hinzu: „narürlich wird die Klimawende gesund, CO2-
          neutral und bitte, bitte nachhaltig sein; alle Banken sind
          per Definition „gesund und widerstandfähig“ wie eben auch die
          Asphalt-liebenden Klimakleber.
          (◌˘◡˘◌) ❤ ✌

          @Thanatos, „alter Kumpel“: wenn Du noch heimlich mitliest und Du
          Dich über meine schnöde Wortwahl entsetzt zeigst: gib‘ uns bitte
          ein göttliches Zeichen, [ ⚡ ] daß Du diesem
          güldenen Forum nicht auf Dauer entflohen bist: auch meine
          ( sachlichen ! ) Kommentare müssen hin & wieder erst gereviewt
          und dann mit „Delay“ freigegeben werden.

          ( ͡°❥ ͡°) ❤ ✌

          Forum

          • @klapperschlange
            @thanatos hat leider zu viel missioniert, besonders
            linksgerichtet und derartiges fordert einfach Widerspruch heraus.
            Dazu kam noch radikales und keine anderen
            Ansichten duldendes missionieren.
            Noch dazu das Ganze mit ellenlangen Elaboraten,
            multiplen Links und Kopien würzte.
            Jegliche andere Ansicht schon im Ansatz abwürgte.
            Wir sind eine offene Gesellschaft, multipolar und da muss man sich fair mit allen politischen Richtungen auseinandersetzen ohne irgendjemanden oder irgendetwas herabzuwürdigen oder gar zu beschimpfen. Sicher fällt das nicht leicht, aner so sind die Regeln eben.
            Wie gesagt, mir fällt es auch nicht leicht.
            Auch wenn es um Asphaltkleber, Co2 oder Bankenrettung und ähnliches geht.
            Es gibt durchaus Menschen, welche stets das Gute wollen, letztendlich aber nur Chaos schaffen.
            ( unbeabsichtigt).

  2. Bin ein dankbarer Mitleser und versuche wieder mal selbst zu posten! War mir lange Zeit aus unerfindlichen Gründen nicht möglich. Schaun wir mal ob der gute GR mich zwischenzeitlich akzeptiert?!

  3. Drei gute Gründe Gold zu kaufen, sind für mich:

    1. Kaufen praktisch alle Zentralbanken a. d. ganzen Welt mehr oder weniger EM. Warum wissen wir!
    2. Diese bashen auch um selbst günstiger zu kaufen (mit dem praktischen Nebeneffekt, den Dummen am freien Markt das EM zu vermiesen).
    3. Sind quasi alle anderen interessanten Assats in einer Bubble und gerade heute überbezahlt!

    • @ingoldwetrust
      Gold ist eben Tradition bei den Menschen.
      Das grösste Paradoxon las ich unlängst.
      Da schrieb doch tatsächlich ein Analyst einer grossen Finanz Zeitschrift:
      Die Amazon Aktie wäre für Anleger gerade jetzt
      „goldwert“.
      Das sagt doch alles über Gold aus.

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