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Gold – Darum erwartet Morgan Stanley höhere Kurse

Gold, Goldpreis, Krügerrand (Foto: Goldreporter)

Wenn die konjunkturellen Unsicherheiten zunehmen, steigt die Nachfrage nach Gold (Foto: Goldreporter)

Der Goldpreis hängt an der Schwelle von 1.300 US-Dollar fest. Analysten der US-Investmentbank Morgan Stanley erwarten, dass ein Handelskrieg zwischen den USA und Europa zu einer US-Leitzinssenkung führen könnte und Gold davon profitiert.

Gold tut sich erneut schwer mit der Marke von 1.300 US-Dollar. Am vergangenen Montag hatte der Goldpreis erstmals seit dem 19. Februar wieder über dieser Schwelle notiert. Am heutigen Donnerstag um 9:30 Uhr kostete die Feinunze Gold am Spotmarkt 1.298 US-Dollar. Das entsprach 1.158 Euro. Die Gründe für die jüngste Erholung bei den Edelmetallen haben wir bereits am vergangenen Dienstag erörtert: Kurssprung: Darum steigt der Goldpreis. Und auch schon vergangene Woche sind wir den aktuellen Rahmenbedingungen für Gold und Silber auf den Grund gegangen. In dem Artikel, ging es um die Bankenbeteiligung im Handel mit US-Futures: Gold und Silber: Diese Daten sprechen jetzt für Kursanstieg

Nun haben sich die Analysten von Morgan Stanley zu Gold geäußert. Die US-Investment sieht Gold im Zuge des Handelskriegs zwischen den USA und China als attraktiven defensiven Vermögenswert an. Der Streit schwäche die US-Wirtschaft und damit den US-Dollar, heißt es in einem aktuellen Report aus dem Kitco News zitiert. Und auch Europa sieht man hier als Schlüsselelement aufkommender Unsicherheiten hinsichtlich der konjunkturellen Entwicklung. Denn nun drohe womöglich auch eine Verschärfung der Handelsbeziehungen zwischen den USA und der EU.

Morgan Stanley dazu: „Die Gegenmaßnahmen der Eurozone könnten sich im Vergleich zu denen Chinas als wirkungsvoller erweisen, was erklären könnte, warum der Verkauf von US-Aktien in der vergangenen Woche vor allem Unternehmen mit erheblichen Einnahmequellen außerhalb der USA betroffen hat“. Man ist der Auffassung, ein Handelskrieg zwischen den USA und Europa könne die Fed dazu veranlassen, den US-Leitzins zu senken. Deswegen profitiere der US-Dollar derzeit auch nicht von den Unsicherheiten. Und weiter erklärt man bei Morgan Stanley: „Wir glauben, dass es nur eine Frage der Zeit ist, bis Liquidität den Goldpreis nach oben befördern wird und den US-Dollar tiefer“. Eine konkrete Goldpreis-Prognose liefern die Analysten des Geldhauses nicht.

Goldreporter

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Eingetragen von am 16. Mai. 2019. gespeichert unter Banken, China, Gold, Goldpreis, News, US-Dollar, USA. Sie können alle Antworten auf diesen Eintrag verfolgen über RSS 2.0. Sie können zum Ende springen und eine Antwort hinterlassen. Bitte beachten Sie unsere Forenregeln. Pingen derzeit nicht möglich

12 Kommentare für “Gold – Darum erwartet Morgan Stanley höhere Kurse”

  1. Ich sag’s ja nur ungern, aber Morgan Stanley könnte recht behalten. Das Trumpeltier möchte den Handelskrieg gerne um einen Zinskrieg erweitern. Der POTUS himself glaubt, eine Reaktion Chinas auf die US-Zollorgie wird in einer Zinssenkung bestehen. Die Antwort darauf könne wiederum nur eine relevante Zinssenkung der US-Notenbank Fed sein.

    Das Trio Infernale gedeihlicher internationaler Kooperation:
    Handelskrieg – Zinskrieg – Währungskrieg

    https://de.investing.com/news/economy-news/trump-fordert-zinssenkung-das-spiel-ware-vorbei-wir-gewinnen-695059

    Zunächst jedoch stoßen die Chinesen weiter US-Staatsanleihen ab. Zwar nur sukzessive, fast schon unmerklich, aber konsequent:

    https://finanzmarktwelt.de/so-stark-reduziert-china-seinen-bestiz-an-us-staatsanleihen-126692/

    • @thanatos
      Damit tun sie dem Donald eher einen Gefallen. Sie verbilligen den Dollar und verteuern den Yuan.
      Was dem wirklich weh täte, wäre den Yuan zu verbilligen.Also US Bonds kaufen und Yuan verkaufen. Doch dann drohte Donald schon mal ganz offen mit Krieg.
      Ich denke, die gehen den umgekehrten Weg.
      Vorne Zuckerbrot und Unterwürfigkeit und hinten Dolchstoss.
      Die Brutus Methode war und ist immer wirkungsvoll.

  2. Schon mehr als lustig ist, wie ntv es schafft, den im plus liegenden Goldpreis in Minus auszudrücken. Mittlerweile sogar täglich in ein Prozenten. Demnach müsste Gold bereits umsonst zu haben sein. Die Indizes drücken sie dagegen auch bei massivsten Verlusten mit deutlichem Plus aus.
    Mathe 6, setzen.

    • @renegade

      Wenn es der Anzeige auf ntv geht, dann wären wir schon längs bei null, korrekt. Allerdings läuft Gold nun auch nicht so toll. Jedenfalls schafft Gold seit mehreren Jahren (7) den Inflationsausgleich in dollar oder euro nicht.

      Ausserdem ist es nicht ntv mit dem Falschausweis, sondern Forex, UBS, Deutsche Bank usw

  3. Mittlerweile haben die Jusos und der halbdebile Stegener einen neuen Sparringpartner ausgemacht. Die Verena Bahlsen.
    Nur, die mag ich auch nicht. Ist mir zu rothaarig und zu weit links in ihren Ansichten.

    • @Renegat
      Die Bahlsen, ist das die, die sich selber als „Kapitalistin“ „toll“ findet und von ihren Dividenden Segelyachten kaufen will ?? Und die glaubt, Zwangsarbeiter hätten es in ihren Fabriken immer schön warm gehabt, bei guter Verpflegung und übertariflicher Bezahlung ??
      https://www.der-postillon.com/2019/05/zwangsarbeiterin-bahlsen.html
      Ich sag nur eins: ENTEIGNEN !!!

      • Wolfgang Schneider

        @Falco
        Meine Oma Else hatte auch „Fremdarbeiter“ auf dem Hof. Ein Ukrainer hatte einer Polin ein Kind gemacht, Oma Else brachte sie ins Krankenhaus nach Seelow zur Entbindung. War alles verboten damals, man hätte sie alle 3 dafür wegfangen und ins KZ bringen können. Es hat sie bloß keiner denunziert. Glück gehabt. Schweine gab es natürlich auch, und das reichlich. Dafür hat sie dann den Kessel von Halbe mitgemacht und kam mit schlohweißen Haaren zurück.

      • @Falco

        Oder als Sofortmaßnahme ein Boykott sämtlicher Bahlsen-Produkte!
        (Was mir zugegeben bei manchen Keksen schwerfällt :)

  4. @Translator

    Kaum zu glauben, dass ein arisches Übermenschenkrankenhaus, eine slawische Minderwertige behandelt hat. Wie hat die Oma das bloß hinbekommen ?

    • Wolfgang Schneider

      @Krösus
      Mit ein paar Leckerlis vom Bauernhof. Zu einer Zeit, wo alles knapp und rationiert war, war jeder froh über ein Glas Leberwurst oder Schmalz für’s trockene Brot für sich und die eigenen Kinder. Opa Erich war ab 1943 auch eingezogen, da haben sie auch die letzten noch geholt. 1943 haben sie ihm die Kneipen-Lizenz nicht verlängert, weil er nicht in die NSDAP wollte. Dafür einberufen. Sein Nachbar war sein bester Freund. Leberecht Ostwald, in Friedersdorf bei Seelow Ortsbauernführer. Ein lieber Kerl, eine Seele von Mensch. Hat keinem was getan. Dafür ließ man ihn hinterher auch in Ruhe. Opa Erich war 1945 aus der Kriegsgefangenschaft einfach abgehauen. Von den Amis. Hatte keine Entlassungs-Papiere. Wußte jeder im Dorf. Als er sich auf einer Versammlung offen gegen die LPG aussprach, riet ihm der Dorf-Bürgermeister Otto Höhne – auch der mochte ihn gut leiden – er solle mal ein paar Nächte nicht zu Hause schlafen. Als sie ihn daraufhin verhaften wollten, war Opa Erich einfach mal im Wald abgetaucht. Bürgermeister Höhne erreichte die Aufhebung des Haftbefehls, Opa Erich wurde LPG-Vorsitzender. Die beiden waren die liebsten Großeltern, die man sich nur vorstellen kann. Sind trotz all der Härten Menschen geblieben. Was mich betrifft, so mag ich es nicht, wenn man über unser deutsches Volk pauschal nur Dreck ausgießt. Es gab und gibt immer solche und solche. Zu allen Zeiten und in allen Ländern. Wir Toitsche sind nicht besser oder schlechter als alle anderen Indianer und Tibeter auf dieser Welt.

  5. @WS Meine Mutter arbeitet während des WKII in einer Molkerei was damals auch nicht so verkehrt war.Dort arbeitete damals auch ein polnischer Fremdarbeiter mit Vornamen Jerzy der kam sogar noch Mitte der 60 mal zu Besuch vorbei,Offensichtlich wurde zumindest er auch nicht so furchtbar behandelt wie man es uns heute einreden will.

    • Wolfgang Schneider

      @materialist
      Es gab das eine wie das andere. Es gab Schinder, und es gab welche, die blieben Menschen. Man muß sich jeweils den Einzelfall ansehen. In der UdSSR hat man die Zwangsarbeiter später alle pauschal noch als Verräter eingestuft. Selbst Kriegsgefangene bekamen noch 10 Jahre Gulag, weil Gefangenschaft als Verrat am Vaterland galt. Nachzulesen bei Alexander Solschenitsyn.

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