Montag,14.Juni 2021
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Gold-Förderung in den USA kommt nicht in Schwung

Gold, Produktion, USA
US-Minen fuhren zuletzt immer weniger Gold ein. Ein bedeutender Goldpreis-Anstieg könnte viele Lagerstätten wieder profitabler machen (Foto: Gary Whitton – Fotolia.com)

Im vergangenen April stagnierte die Goldproduktion in den USA. Die Vier-Monats-Zahlen liegen mit 67,5 Tonnen 12 Prozent unter Vorjahr.

Bergbaubetriebe in den Vereinigten Staaten haben im vergangenen April 17,4 Tonnen Gold produziert. Mit 13,2 Tonnen kam das meiste Gold wie üblich aus Nevada. Hier gab es zuletzt aber besonders deutliche Rückgänge in der Förderung. In Alaska stieg der Output dagegen kontinuierlich. Allerdings verzeichnen die Minen insgesamt historisch niedrige Fördermengen. Die gesamte Goldproduktion stagnierte gegenüber Vormonat. Im Vergleich zum April 2018 ergibt sich einen Rückgang des Outputs um 1,7 Prozent. Die Zahlen stammen vom U.S. Geological Survey (USGS).

Im Zeitraum von Januar bis April liegt die Goldproduktion mit 67,6 Tonnen 2,5 Prozent unter Vorjahr. Setzt man das Jahr 2017 zum Vergleich an, dann liegen die 4-Monats-Zahlen sogar 12 Prozent hinten. Damals waren im gleichen Zeitraum 76,9 Tonnen gefördert worden.

Allerdings gab es 2016 schon einmal nach einem starken Goldpreis-Rückgang ein markantes Tief bei der US-Goldproduktion. Damals lag die Ausbeute zum gleichen Zeitpunkt nur bei 66,6 Tonnen. Im April 2017 kostete die Goldunze aber durchschnittlich nur 1.241 US-Dollar. Und im vergangenen April stand der Goldkurs nur etwa 40 US-Dollar höher.

Goldreporter

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12 KOMMENTARE

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  2. Der US-Konjunktur ergeht es genauso, sie kommt einfach nicht in Schwung. Meine Newsfeed-Filterblase liefert eine weitere Hiobsbotschaft.

    Das US-Pendant zum Baltic Dry Index*, der US-Transport Index, zeigt sich ziemlich schlecht gelaunt. Die inneramerikanischen Frachtraten sinken im Jahresvergleich nun schon seit sechs Monaten, der größte Rückgang erfolgte im Mai, als die nachgefragten Transportkapazitäten im Jahresvergleich um 62 Prozent einbrachen.

    Das böse, der Vorhölle entsprungene Wort einer „Transportrezession“ macht die Runde . „Die Gewinne der Logistikkonzerne jedweder Größe befinden sich ganz klar in einem Abwärtstrend. (…) Wie heißt es im US-Börsenjargon: Am Ende des Tages kehrt der Dow Jones zum Transportindex zurück.“

    https://finanzmarktwelt.de/us-transport-index-deutliche-anzeichen-fuer-eine-rezession-und-warum-der-handelsstreit-zunaechst-in-den-hintergrund-ruecken-koennte-131427/

    *Der Baltic Dry Index misst die globalen Schifffrachtraten und ist ein Frühindikator für die Preise von Vorprodukten, wie Kohle, Eisenerz, Zement, Kies, Dünger und Getreide.

    • @Anke Bauer
      Es hieß, dieses Schiff hatte eine Panne und mußte in einem persischen Hafen gewartet werden. Was wenn diese Panne nur vorgetäuscht war?
      Mit solchen Aktionen haben sie den 1. WK angezettelt. Sarajewo 1914 – angestiftet durch den britischen Secret Service, nicht durch die Russen.
      So hat es der Adolf in Gleiwitz versucht und der Ami im Golf von Tonkin.
      https://www.youtube.com/watch?v=6cM0J-UwXbE
      Ich glaube überhaupt nichts von dem, was in dt. Geschichtsbüchern steht.

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