Dienstag,03.August 2021
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Gold gekauft: Brasilien schnappte sich wohl 41 Tonnen

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Eine weitere Zentralbank sichert sich mit (mehr) Gold gegen den Währungsverfall ab: Brasilien (Bild: Sergey Volkov, Fotolia.com)

Laut einem Analysten des World Gold Councils hat Brasilien seine Goldreserven im Juni um 41,8 Tonnen oder 52 Prozent aufgestockt.  

Gold gekauft

Brasilien hat wohl im vergangenen Juni den größten Goldkauf seit Januar 1999 getätigt. Laut einem Analysten des World Gold Council (WGC) weisen Daten des Internationalen Währungsfonds für das Land einen Anstieg der Goldreserven um 41,8 Tonnen aus.

Gleichzeitig hätte Brasilien damit die höchsten Goldbestände seit November 1999 akkumuliert. Die Nachricht verbreitete WGC-Mitarbeiter Krishan Gopaul über Twitter.

Brasiliens Goldreserven

Sollten diese Angaben zutreffen, dann müssten das Inventar der brasilianischen Zentralbank nun auf 121,1 Tonnen angestiegen sein. Laut der letzten Aufstellung der internationalen Goldreserven durch den WGC hatte das Land zuvor 79,3 Tonnen auf ihrem Konto. Der jüngste Goldkauf entspräche dann einem Zuwachs der Goldreserven um 52 Prozent.

Brasilien war vor neun Jahren schon einmal als mehrfacher Goldkäufer aufgetreten. Im November 2012 kaufte man 14,7 Tonnen Gold. Im vorangegangenen September hatte Das Land erstmals seit 2008 wieder auf dem Goldmarkt zugegriffen.

Gute Gründe

Damit sichert sich offensichtlich eine weitere Zentralbank gegen den Verfall der eigenen Währung ab. Denn auch in Brasilien ist die offizielle Inflationsrate zuletzt stark angestiegen. Für Juni wurde ein Anstieg des Verbraucherpreis-Index um 8,35 Prozent gegenüber Vorjahr gemeldet.

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3 KOMMENTARE

  1. Fedchefchen Powell berichtete heute vor dem Finanzdienstleistungsausschuss [House Financial Services Committee] des Repräsentantenhauses leutselig von den nichtexistenten Plänen einer ‚Verjüngung‘ der ultralockeren Geldpolitik.

    ‚Meine Herren!‘, so Powell bramabasierend, da müsse sich die Ökonomie schon deutlich mehr anstrengen, bevor überhaupt nur daran zu denken ist, die Geldpolitik zu normalisieren. Hey, die Inflation ist sowieso nur ‚transitory‘ und was erlauben Arbeitsmarkt?

    https://www.cnbc.com/2021/07/14/powell-says-the-fed-is-still-a-ways-off-from-altering-policy-expects-inflation-to-moderate.html

    Claro, so musste er konzedieren, es gäbe da subalterne „Fed-Beamte“, die sprächen von einer Temporeduzierung bei der Geldmengenausweitung, aber naja, ‚Sie wissen ja, wie das in Behörden so ist‘, so sinngemäß Powell.

    Derweil macht Neuseeland Nägel mit Köpfen und steigt aus den megalomanichen Stimuli aus – einfach so. Mit sofortiger Wirkung und Zinserhöhungen schon nächsten Monat. Ein Menetekel?

    https://www.ft.com/content/df62adeb-5679-4c8b-8336-cedae484f009

    • @Thanatos

      FED-Chef Powell sei an dieser Stelle gedankt:

      er unterstützt die Goldbugs in ihrem Wunsch, das „PPT“ möge doch bitte
      den Preis-Deckel von $1800,-/Unze entfernen und den seit Wochen
      „eingesperrten“
      Goldpreis in die [ die ihm gegönnte ; Anm.d.Red.]
      ungebremste Freiheit … entlassen.

      Jay: well done“

      https://www.goldseiten.de/artikel/502627–Gold-steigt-nach-Powells-Aeusserungen-auf-4-Wochen-Hoch.html

      Ich darf am Rande erwähnen, daß gestern 75 Banken am „Reverse
      Repo-Markt“ $860 Milliarden Dollar gegen US-Anleihen „geparkt“ haben;
      eine fürwahr stolze Summe, um die Anleihe-Zinsen „niedrig“ zu halten,
      nicht wahr, „Jerome?“
      ٩(˘◡˘)۶✌

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