Donnerstag,13.Juni 2024
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Gold kaufen: Aktuelle Lage und Preise im Handel

Die Lage im Edelmetall-Handel war bis zuletzt ruhig. Hier die aktuellen Preise und Aufgelder, wenn Sie jetzt Silber oder Gold kaufen möchten.

Silber- und Goldpreis

Der Goldpreis hielt sich zuletzt knapp oberhalb wichtiger technischer Unterstützungen. So notierte der Kurs am Freitagvormittag um 11 Uhr mit 1.962 US-Dollar (FOREX). Das entsprach 1.823 Euro. Damit gab der Goldpreis gegenüber Vorwoche in beiden Währungen um 0,9 Prozent nach. Dagegen legte Silber auf Euro-Basis noch einmal um 1,7 Prozent zu auf 22,60 Euro.

Gold, Gold kaufen, Goldbarren, Goldmünzen (Bild: Goldreporter)
Ware ist im Edelmetall-Handel reichlich vorhanden. Dagegen wollen nur vergleichsweise wenige Anleger derzeit Gold kaufen. Der hohe Kurs, womöglich geringere finanzielle Spielräume und die Ungewissheit über die weitere Entwicklung spielen sicher eine Rolle (Bild: Goldreporter).

Edelmetall-Nachfrage

An der ruhigen Geschäftslage im Edelmetall-Handel hat sich zuletzt nichts geändert. Vor einer Woche war in diesem Zusammenhang von einer „Käuferstarre“ die Rede. Und die Anleger warten weiter ab. In der kommenden Woche stehen die nächsten Zinsentscheidungen in den USA und in der Eurozone an. Vielleicht gehen von den Notenbanksitzungen neue Impulse aus.

Jetzt Gold kaufen?

Wie haben sich die Preise im Edelmetall-Handel entwickelt? Wir werfen einen Blick auf die Ergebnisse unserer Freitagsanalyse mit Daten von sechs deutschen Anbietern. Hier kosteten Krügerrand-Goldmünzen zu einer Unze am Vormittag durchschnittlich 1.913 Euro, also 17 Euro weniger als vor einer Woche. Damit blieb das Aufgeld fast unverändert bei 4,91 Prozent (Vorwoche: 4,95 %).

Währenddessen ergab sich für 100-Gramm-Goldbarren ein Durchschnittspreis von 6.011 Euro pro Stück. Wer in dieser Form Gold kaufen wollte, musste in unserem Fall ein Aufgeld von 2,52 Prozent einkalkulieren (Vorwoche: 2,36 %).

Silber kaufen

Leicht gestiegen ist auch durchschnittliche Aufgeld für Silbermünzen der Sorte Maple Leaf. Denn eine Unze des aktuellen Jahrgangs kostete in unserer Erhebung 31,72 Euro. Währenddessen notierte der Silberpreis am Spotmarkt mit 22,60 Euro pro Unze. Somit lag der Preis für die Silberlinge 40,37 Prozent über dem reinen Silberwert – nach 39,89 Prozent in der Vorwoche.

Hier bleibt es bei der Feststellung, dass Silberbarren am einem Kilogramm auf das Gramm gerechnet der bessere Deal sind. Denn hier betrug das Aufgeld am Freitag 31,7 Prozent.

Alexander Köhne, Vertriebsleiter beim Münchner Edelmetall-Händler Pro Aurum erklärt die Hintergründe in einem aktuellen Video (siehe unten).

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Weitere Informationen

Silber und Gold kaufen

Hinweis: Mit den von uns erhobenen Daten beobachten wir die allgemeine Marktpreis-Entwicklung und sondieren Hinweise auf die Veränderung von Angebot und Nachfrage in deutschen Edelmetall-Handel. Allerdings können die Preisangaben bei einzelnen Händlern deutlich variieren. Unsere wöchentlichen Durchschnittspreise ermitteln wir bereits seit dem Jahr 2010.

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Wer Silber oder Gold kaufen möchte, sollte beachten: Kleinere Veränderungen beim Aufgeld sind nicht als Beurteilungsgrundlage für kurzfristige Kaufentscheidungen gedacht, da Silber- und Goldpreis ohnehin ständigen Schwankungen unterworfen sind. Aber das von uns errechnete durchschnittliche Aufgeld gibt einen Anhaltspunkt über das Preisniveau bei verschiedenen Anbietern.

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5 Kommentare

  1. „Käuferstarre“ muss das jetzt nicht unbedingt sein. Es ist im gesamten Handel festzustellen, dass seit Anfang Juni die Verkäufe eingebrochen sind, während es im Mai ein deutliches Hoch gab. Das liegt wahrscheinlich an Urlaubsstimmung, Feiertagen usw. Für viele ist es das erste Jahr nach Corona, in dem man mal wieder richtig verreist. Die Leute sind in Reiselaune, nicht in Kauflaune. Das merkt man eben am Gold genauso wie an Konsumprodukten.

    • @Goldmarie
      Ich kann mir nicht vorstellen, dass Gold ein Konsumsrtikel ist, wie Schuhe, Handtaschen oder Jeans vom New Yorker.
      Die Leute halten eher das Geld zusammen, jedenfalls die, welche Gold kaufen könnten.
      Die ganzen Unterstützungsleistungen und Energiepauschalen sind längst aufgebraucht und bei den üppigen Gehaltsplus von 8-10% bleibt nach Abzug der Abgaben kaum was übrig. Die höhere Steuerklasse macht es.
      Ausserdem ist es ruhig an der Front.
      Korona Krise, Ukraine Krieg, Gasnotstand, Bankenkrise, alles abgehakt. Kaum einer trägt noch Maske oder hält sozial distance ein. Wie kommts ?
      Momentan zählt Rammstein Konzert und ob man noch in der ersten Reihe sitzen darf.
      Wir können still und heimlich Gold kaufen, die Händler werden es nicht so genau nehmen, mit der Datenerhebung, wenn die Kunden fehlen.
      Kann man ausnutzen oder nicht.

  2. Bei diesen EM-Preisen mache ich Mal gar nichts,
    auch wenn ich noch auf reichlich Schrottbaumwolle sitze . Wir haben die übliche Sauregurkenzeit in der öfters die Preise deutlich nach Süden tendieren. 10 bis 15 % tiefer, vorher mache ich nichts.
    Letzte Woche ist mir der totgeglaubte Bierjunkie
    begegnet. Er ist im Winter 2 Mal im Krankenhaus gelegen und hat mehrere Stunts in seine Pumpe bekommen. Kein Wunder bei 10 Flaschen Bier pro Tag und 50 Zigaretten ein Leben lang. Ich gebe ihm noch 1 bis 2Jahre im Rollstuhl.
    Da bleibe ich doch lieber Vegetarier und backe mein Bio-Brot lieber selber, bevor ich mich an Dosenbrot wie der Schreinermeister vergreifen muss.
    Vielleicht hat es den Silberwolf auch erwischt, hatte ihn aber zuvor vor Tütensuppe und Fusel gewarnt.

    • @Donaustreuner:
      Wir machen es wie Sie.
      Das Dosenbrot ist für uns wie Gold, da gehen wir nur im Notfall ran.
      Ausnahme: der Pumpernickel und das Sonnenblumenvollkorn von Mestemacher sind absolut klasse.
      Wenn nix passiert, geht Überzähliges 3 Monate vor MHD an die Tafel.
      Normal Lagerhaltungsplanung: first in, first out.
      Alter Spruch: HABEN ist entscheidend besser als BRAUCHEN.

  3. Gold als Konsumgut wird oft als Wertanlage und Schmuckmaterial betrachtet. Viele Menschen kaufen Gold als langfristige Investition oder als Symbol für Wohlstand. Bei türkischen Hochzeiten ist es oft Tradition Schmuck zu verschenken. Auch Trauringe können eine Anlage sein oder auch den Status zeigen. Grundsätzlich ist es immer ratsam professionellen Rat einzuholen.

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