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Gold vs. Bitcoin & Tod des Geldes

Gold ist die einzig wahre und historisch bewährte Form des Vermögensschutzes. Bitcoin kann die Anforderungen nicht erfüllen.

Gold, Bitcoin (Foto: AA+W - Fotolia)

Von Egon von Greyerz, Matterhorn Asset Management AG

280 Billionen Schulden

2021 wird wahrscheinlich ein Jahr des Erwachens werden. Ein Erwachen dahingehend, dass die Welt zu erkennen beginnt, dass die 280 Billionen $ schwere globale Verschuldung keinen Wert hat und nie zurückgezahlt werden wird. Schlimmer noch: Von diesen 280 Billionen $ sind unglaubliche 200 Bill. $ allein in den letzten 20 Jahren entstanden. Sagen wir, es brauchte 2.000 Jahre für einen Schuldenanstieg von null auf 80 Bill. $ im Jahr 2000. Es ist nicht wirklich entscheidend, ab wann wir zu zählen beginnen, da der größte Teil der 80 Bill. $ seit der Schließung des Goldfensters durch Nixon im Jahr 1971 entstanden ist.

Wenn Schulden implodieren, dann implodieren die Vermögenspreise mit

Sobald die Schulden implodieren, wird auf der anderen Seite der Bilanz ein viel größerer Schock für Investoren und Immobilienbesitzer warten. Der Grund: Vermögenspreise sind abhängig und gebunden an Schulden. Und wenn Schulden implodieren, was unvermeidbar ist, werden auch Vermögenspreise implodieren. Deswegen werden sowohl Aktien- und Anleihekurse als auch Immobilienpreise implodieren – und zwar effektiv (gegenüber Gold) um mehr als 95 %, wie ich schon im Artikel von letzter Woche erklärt hatte.

Also: Es brauchte weniger als 2000 Jahre für einen Schuldenanstieg von null auf ca. 5 Billionen $ im Jahr 1971. Anschließend brauchte es 29 Jahre (also bis zum Jahr 2000) für ein Anwachsen der Verschuldung um 75 Bill. $ (also ein Anstieg auf 80 Bill. $). Das war die exponentielle Phase. Und jetzt befinden wir uns in der explosiven Phase: Die Verschuldung wuchs innerhalb von 20 Jahren um mehr als 200 Bill. $ an!

Wer nicht sieht, was hier passiert, ist entweder blind oder hat sich mit Geschichte nicht beschäftigt.

+ 5 Bill. $ – in 1.971 Jahren– Jahr 0 bis 1971
+ 75 Bill. $ – in 29 Jahren – 1971 bis 2000
+200 Bill. $ – in 20 Jahren 2000 – 2020

Exponentielles Schuldenwachstum haben wir von 1971 bis 2000 erlebt. Seither erleben wir explosives Schuldenwachstum.

Nächste Phase Hyperinflation

Die nächste Phase wird hyperinflationär werden, und wahrscheinlich beginnt sie 2021. Schauen Sie sich die folgende Tabelle zur Weimarer Republik an. Im Januar 1919 kostete eine Unze Gold 170 Mark. Im Januar 1921 waren es 1.340 Mark, im Januar 1922 3.976 und 372.000 Mark im Januar 1923. Im November 1923 kostete die Unze Gold dann 87 Billionen Mark! So sieht es aus, wenn das Geld stirbt – im Anschluss an eine Schuldenexplosion. Wir haben die Schuldenexplosion UND DER TOD DES GELDES WIRD JETZT FOLGEN.

Hyperinflation, Deutschland, Gold

Man darf nicht vergessen, dass der Dollar seit 1971 um 97 % gesunken ist (effektiv, im Verhältnis zu Gold); seit 2000 ist er um 85 % gesunken. Die hyperinflationäre Phase könnte also 2021 beginnen – 99 Jahre nach Weimar. Oder wird es 2022 sein – zum 100. Jahrestag?

Hyperinflation ist ein Währungsereignis. Das bedeutet: Sie geht nicht aus steigenden Preisen hervor, sie entsteht im Rahmen eines Währungskollaps. Schon jetzt ist der Dollar-Index um 12 % von seinem März-Hoch gesunken. Die Kombination aus Covid-Krise, Schuldenexplosion und Geldschöpfung könnte ohne Weiteres zu einem wasserfallartigen Einbruch des Dollars im Jahr 2021 führen. Das würde auch den Beginn der Hyperinflation markieren. Werfen Sie einfach einen Blick auf die Geschichte (Sie finden sie oben in der Tabelle): Sobald es losgeht, geht alles extrem schnell, wie bei einer Explosion.

Hyperinflation ist garantiert

Hyperinflation ist garantiert. Es ist nur eine Frage der Zeit. Die Schuldenexplosion erleben wir gerade und im Anschluss daran wird es drastisch schlimmer werden, wie ich oben gezeigt habe. Hier kommt ein weiterer Punkt, der das Nahen der Hyperinflation bestätigt – hier in Form des US-Geldmengenaggregats M1. 2009, als die Große Finanzkrise vorbei war, betrug die Geldmenge M1 1,5 Billionen $. In 11 Jahren „Wirtschaftsboom“?? stieg M1 dann um 2,5 Bill. $ an – auf 4 Bill. $ im März 2020. Ein echter Boom ist das jedenfalls nicht – sondern einer, der durch Verschuldung angetrieben wurde.

  • Von März 2020 an explodierte dann alles – M1 stieg bis zum 30. November um 2,5 Bill. $.
  • Es brauchte also 11 Jahre (von 2009 bis März 2020) für einen M1-Anstieg um 2,5 Bill. $.
  • Und von März 2020 bis zum 30. November kam es zu einem weiteren Anstieg um 2,5 Bill. $ – also innerhalb von 9 Monaten.

Die Geldproduktion gestaltet sich jetzt extrem effizient! Allein in den letzten 2 Novemberwochen schnellte M1 um ½ Billionen $ in die Höhe. Das wird auf jeden Fall schlimm enden!

Geldmenge, USA

Als nächstes: Dollar-Kollaps

Alle Umgebungsvariablen für Hyperinflation stimmen jetzt. Die Umlaufgeschwindigkeit von M1 ist weiterhin niedrig, doch das wird sich bald ändern, sobald der Dollar einbricht. Den ersten Teil des Währungssturzes haben wir natürlich schon hinter uns. Verluste von 87 % seit 1971 – für mich ist das ganz klar ein Kollaps. Und jetzt ist die Zeit für einen weiteren Einbruch um 99 % oder mehr gekommen. Wer das nicht wahrhaben will, leugnet die Geschichte. (Doch leider ist Geschichtsleugnung oder -umschreibung aktuell sehr hoch im Kurs.). Es ist schon ziemlich ominös, dass die Welt – 100 Jahre nach „Weimar“ – ganz kurz vor einem ähnlichen Schulden- und Währungseinbruch mit folgender Hyperinflation steht!

Ein Schuldenproblem lässt sich nicht mit Schulden lösen

Vor 100 Jahren war es im Grunde noch das Problem eines einzelnen Landes – die Welt konnte es sich damals leisten, diese Schulden abzuschreiben. Es hatte ja ohnehin keinen Zweck, da das Geld wertlos war. Doch heute ist dieses Problem ein globales, jedes einzelne Land steckt in derselben Situation. Es wird also niemand geben, der einzelne Länder oder das globale Finanzsystem rettet. Klar, alle großen Zentralbanken werden unendlich viel Geld drucken. Doch das wird die Gesamtlage nur noch weiter verschärfen. Ein Schuldenproblem lässt sich nie durch noch mehr Schulden lösen. Und eine sterbende Währung lässt sich nicht zu neuem Leben erwecken. Also sieht die Welt in den kommenden Jahren einem Riesenschock entgegen. Das Problem wird sich auf allen Ebenen manifestieren – Finanzen, Soziales, Politik und Geopolitik. Investoren mit Ersparnissen (ungeachtet der Höhe) können auf eine Ebene die Dinge noch sehr einfach lösen – durch den Kauf einer Versicherung in Form von physischem Gold.

Bitcoin & Gold

Es ist eine große Debatte über BTC und/ oder Gold entbrannt. Investoren, auch institutionelle, stecken große Summen in BTC. Ich bin kein Bitcoin-Experte. Doch folgender Punkt war und ist für mich unstrittig: Die Gründe, wegen denen ich Gold als die ultimative Form der Vermögenssicherung empfehle, können nicht von Bitcoin erfüllt werden. Ich habe häufig zum Ausdruck gebracht, dass BTC ein spektakuläres Investment sein könnte, welches womöglich bis auf 1 Million $ steigt (bspw. Raoul Paul von Real Vision hält das für sehr gut möglich). Er ist ein smarter Investor, dessen Prognosen auf einer Stock-to-Flow-Betrachtung basieren.

Andererseits könnte BTC, meiner Meinung nach, auch auf null fallen, sollte BTC verboten werden – von Zentralbanken, die an der Einführung ihrer eigenen Digitalwährungen arbeiten. Da Bitcoin durch kein anderes Asset oder eine Zentralbank gedeckt wird, würde es bei einem Verbot wertlos werden. Natürlich wäre dann auch ein Schwarzmarkt denkbar, welcher allerdings wenig Nutzen hätte, da praktisch niemand Bitcoin als Zahlungsmittel akzeptieren würde.

Alle Assets überbewertet

Der zum Kapitalerhalt benötigte Vermögensschutz hängt immer auch stark davon ab, an welchem Punkt im Investitionszyklus man sich gerade befindet. Angenommen, die Anlagemärkte wären gesund, stabil und nicht (in Folge von Spekulation oder schwer verzerrten Marktbedingungen) überbewertet, dann können Aktien und Anleihen eine stabile Form der Vermögenssicherung darstellen. Unter den aktuellen Blasen-Marktbedingungen sind jedoch alle Assets überbewertet – in Folge unbegrenzter Kreditexpansion und Geldschöpfung. Und wie schon oben erwähnt: Das Risiko eines 95 %igen Verfalls ist bei weitem größer als die Möglichkeit eines Gewinns von 100 %. Staatsanleihen waren die ultimative Form der Vermögenssicherung. Viele Investoren haben immer noch nicht begriffen, dass schwerst verschuldete Staaten (die zur Eigenfinanzierung komplett von Geldschöpfung abhängig sind) eine extrem schlechte Risikogrundlage bieten.

Kriterien des Vermögensschutzes

Wir befinden uns jetzt in einer Phase, in der Vermögensschutz sehr strikter Auswahlkriterien bedarf.

Schauen wir uns einige davon an:

  1. Vermögensschutz darf nicht abhängig sein von Elektrizität, Internet oder Computern.
  2. Das betreffende Asset darf nicht zu hacken sein.
  3. Es darf nicht von „knackbaren“ Codes abhängig sein.
  4. Es sollte nicht online gehandelt werden.

Diese vier Kriterien schließen also jede Form digitalen Geldes aber auch jeden anderen digitalen Vermögenswert aus.

Ich werde hier keine detaillierte Argumentation zu den oben genannten Kriterien liefern. Doch allen Investoren, die das sicherste Fundament für ihre Vermögenspyramide wollen aber auch die die bestmögliche Absicherung, dürften diese Kriterien einleuchten.

Der ultimative Vermögensschutz muss Folgendes sein (wie mein guter Freund Simon Mikhailovich sagt):

  • unabhängig
  • selten
  • dauerhaft

Die oben genannten Punkte 1-4 definieren, teilweise, Unabhängigkeit. Doch noch wichtiger in diesem Zusammenhang ist, dass physisches Gold das Finanzsystem nicht braucht. Besonders dann nicht, wenn das System, wie heute, vollkommen dysfunktional ist. Bitcoin ist hinsichtlich der Kriterien 1-4 jedoch keinesfalls unabhängig. Gold ist auf jeden Fall selten. Die historische Produktionsmenge liegt bei 190.000 Tonnen (11 Bill. $). Und fast alles davon existiert auch heute noch. Jedes Jahr kommen durch laufende Bergbauproduktion 1,5 % hinzu.

Nur 43.000 Tonnen (oder 2,6 Bill. $) werden davon zu Investitionszwecken genutzt. Das entspricht 0,5 % der globalen Finanzanlagen – ein verschwindend geringer Anteil. Eine Sache haben Gold und Bitcoin also gemeinsam – sie sind beide selten.

Gold ist dauerhaft

In einer Hinsicht ist physisches Gold jeder anderen Finanzanlage überlegen – und zwar hinsichtlich der Dauerhaftigkeit. Seit 5.000 Jahren ist Gold Geld; und es ist das einzige Geld, das im Verlauf der Geschichte in seiner ursprünglichen Form überlebt hat. Und schon sind wir wieder bei der Geschichte. Wenn nur eine einzige Währung 5.000 Jahre überlebt hat, so ist das ein deutlicher Beweis dafür, dass sie die richtigen Eigenschaften hat. Wer nun behauptet, dass Bitcoin oder andere Kryptowährungen schon nach 11 Jahren die vorherrschende Rolle von Gold übernehmen könnten, der dürfte seine Aussage wohl einige Jahrtausende zu früh gemacht haben.

Krypto- oder digitale Währungen sind derartig junge Entwicklungen, dass es im Verlauf der Zeit – falls sie überleben – hunderte oder tausende Variationen geben wird. Dauerhaftigkeit ist also sehr unwahrscheinlich. Das Risiko bei Digitalwährungen (ob nun Bitcoin oder von Zentralbanken stammende) ist, dass sie innerhalb einer Millisekunde verschwinden können. Alles mögliche – von EMP-Angriffen (elektromagnetische Impulse) bis Quantencomputer – kann dafür sorgen, dass diese Geldform ganz einfach verschwindet.

Chinesische Quantencomputer 100 Billionen Mal schneller

Die Chinesen haben gerade einen Quantencomputer entwickelt, der 100 Billionen Mal schneller ist als derzeitige Computer. Er ist damit 10 Milliarden Mal schneller als der Computer, an dem Google arbeitet. Das Risiko, dass die Chinesen große Teile des globalen Internets und des digitalen Finanzsystems hacken oder zerstören, muss daher als ziemlich hoch gelten.

Gold darf nicht in ETF gehalten werden

Gold-ETF sind ein sehr riskanter Weg für Goldinvestitionen. Viele von ihnen verfügen nicht über das Gold. Bitte lesen Sie dazu meinen Artikel „Achtung GOLD-ETF ohne Goldeigentum“. Ronan Manly von Bullion Star schrieb gerade über Twitter von besorgniserregenden Entwicklungen im größten Gold-ETF, GLD. Ronan zufolge, verließ der Chief Financial Officer des GLD einen Tag vor Ende des Geschäftsjahres am 29. September 2020 seinen Posten. Wenn der Finanzchef in kritischen Zeiten seinen Posten verlässt, ist das nie ein gutes Zeichen. Zudem wurden Daten über die bei der Bank of England gehaltenen Goldbestände ausgelassen. Und schließlich haben die Wirtschaftsprüfer von KPMG Bedenken wegen eines „kritischen Prüfungsgegenstands“ angemeldet; die Bedenken beziehen sich auf die Existenz von GLD-Goldbeständen, welche bei GLD-Unterdepotstellen gehalten werden.

Mein Rat ist also nach wie vor derselbe: Gold-ETF haben nichts mit Vermögenssicherung zu tun und sollten gemieden werden.

Physisches Gold – Historisch bewerte Form des Vermögensschutzes

Meine Position ist seit 20 Jahren unverändert geblieben: Gold sollte allein in physischer Form, im direkten Eigentum und außerhalb des Bankensystems gehalten werden, zudem sollte es direkt zugänglich sein. Das ist die einzig wahre und historisch bewährte Form des Vermögensschutzes und somit entscheidend in einer Zeit, in der die Überlebensfähigkeit des Finanzsystems einem sehr harten Test unterzogen wird.

Egon von Greyerz ist Gründer und Managing Partner der Matterhorn Asset Management AG (www.goldswitzerland.com).

Hinweis: Meinungen oder Empfehlungen im Rahmen von Gastbeiträgen geben die Einschätzung des jeweiligen Verfassers wieder und stellen nicht notwendigerweise die Meinung von Goldreporter dar.

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Eingetragen von am 31. Dez. 2020. gespeichert unter Bitcoin, Gastartikel, Gold, News. Sie können alle Antworten auf diesen Eintrag verfolgen über RSS 2.0. Sie können zum Ende springen und eine Antwort hinterlassen. Bitte beachten Sie unsere Forenregeln. Pingen derzeit nicht möglich

46 Kommentare für “Gold vs. Bitcoin & Tod des Geldes”

  1. Eines der wichtigsten Grundsätze bei der Geldanlage ist zu diversifizieren. Also nicht alle Eier in einen Korb legen. Momentan existieren für den Normalbürger drei sinnvolle Anlagemöglichkeiten: Aktien ETFs, Gold, Bitcoin/Ethereum. Jeder kann damit seine Assets seinem persönlichen Risikoprofil entsprechend aufteilen. Irgend ein Asset steigt gewöhnlich besonders schnell. 2019 waren es Aktien, in diesem Sommer Gold und seit Ende Oktober Bitcoin. Wer alle drei im Portfolio hat, ist der wirkliche Gewinner.

    Die Zeit spielt für Bitcoin. Das Vertrauen in diese neue Währung nimmt ständig zu, ebenso die Anzahl der Anwender und Unterstützer. Es wird zunehmend unwahrscheinlicher, dass Bitcoin verboten wird oder dass gravierende technische Probleme auftreten. Auszuschließen ist es aber nicht. Das Risiko nimmt stetig ab, allerdings auch die mögliche Rendite.

    • @ShitCoiner

      Für den NORMALBÜRGER sollen Aktien und der KryptoShit eine sinnvolle Anlagemöglichkeit sein :-(( ?? Die große Aktienblase ?? Die Mega-Spekulation um das Schneeballsystem ShitCoin und Co. ?? Nee, mein Lieber, wer noch alle drei Tassen im Schrank hat, hält sich davon fern !!

      Gold da in einem Zug zu verwursten, ist schon dreist ;-((. Gold ist das GEGENTEIL, es ist eine absolut SERIÖSE und KONSERVATIVE (und das von mir, hehe) VERNEINUNG von FAKE-WERTEN.

      Der ShitCoin ist auch keine „Währung“, weil kein gesetzliches Zahlungsmittel eines Landes, kein Tausch- und Zahlungsmittel !! Und selbst wenn Du im Darknet, oder wo Du sonst unterwegs bist, damit handeln solltest, ändert das nichts daran !!

      Sicher ist nur: GIER frisst HIRN !!

      • @Falco
        Das sie gerne direkt/indirekt beleidigen (Stan Laurel) kann ich mit leben. Ist keine Beschwerde wert bei den Admins. Aber anscheinend sind andere User ebenfalls vor ihnen nicht sicher, wenn sie Probleme mit den Äußerungen oder Namensgebung haben.
        Aber diese Abneigung und z.T. Aggressivität ist schon bemerkenswert.

        Bitcoin ist keine Währung, weil es sich um ein Zahlungsmittel handelt welches nicht an den Dollar oder einer andere Währung gekoppelt ist.
        Das wäre dann Libra von Facebook. Deswegen ist er auch ein rotes Tuch für die Notenbanken und wird in der Form nicht zugelassen, wenn er dann in Zukunft kommt.

        Gier frisst Gehirn oder auch Scheuklappen auf beim Investment kauf sind beides keine guten Ratgeber. Deswegen diversifizieren.

        Das nur nebenbei.

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  3. https://www.n-tv.de/mediathek/videos/politik/Merkel-schwoert-auf-harte-Zeiten-ein-und-macht-Hoffnung-article22263872.html

    Merkel stimmt auf schwere Zeiten ein und macht sich rechtzeitig vom Acker.
    Freilich nicht ohne zur Solidarität aufzufordern. Wenn dies geschieht weiß der Bürger – zumindest der, der selbständig denken kann – dass man Ihm an den Geldbeutel und später vielleicht sogar an den Brotbeutel will.

    Denn der Globalisierungsknochen, der ist abgenagt, weshalb nicht auszuschließen ist, dass mittelfristig der nationale Gedanke reaktiviert wird. Ein Gedanke, der freilich auch nur das Opium ist, mittels dessen die Herrschafft die Untertanen bei der Stange hält.

    Dann könnte es wieder heißen, jeder Tritt ein Brit, jeder Stoß ein Franzos und jeder Schuss ein Russ. Die Briten zu treten hat man ja schon mal angefangen
    Auch der allgemeine Notstand wurde 2020 schon mal getestet. Das hat auch prima funktioniert, denn auf die Toitschen ist Verlass, das war`s aber auch schon immer.

    Kurzum, wir gehen interessanten Zeiten entgegen.

    • @krösus
      Meine Gruppe und ich diskutieren schon seit 30 Jahren darüber.
      Die Schulden des einen sind die Guthaben des anderen.
      Da die Verschuldung steigt, wie alle wissen, werden wenige immer reicher und die anderen, vielleicht nicht ärmer, aber verschuldeter und damit zu Keibeigenen der wenigen Reichen.
      Monopoli, bald wird gefühlten 100 Leuten die ganze Welt gehören und die anderen werden den Schuldendienst verrichten müssen.
      Man wird diese nicht verhungern lassen oder darben, man will ja die Arbeits und Schaffensfähigkeit erhalten und die Melkkuh nicht schlachten.
      Aber, zu bestimmen haben jene, ich nenne sie mal Lohnsklaven, nichts mehr.
      Weder politisch noch sozial. Sie werden nach dem Willen der wenigen Superreichen gesteuert.
      Aufstand ? Spartakus hat es auch nicht geschafft.
      Wozu hat man willige Behörden, Polizei, Militär und Sicherheitsdienste.
      Dazu noch Massenüberwachung und Meinungskontrolle.
      Kommt es Ihnen bekannt vor ?
      Vor 30 Jahren hat man uns, spez. mich noch ausgelacht, wegen dieses Szenarios.
      Ich sage Ihnen was, in wenigen Jahren wird man kaum noch lachen müssen.
      In diesem Sinne Prosit.

      • @Toto

        Vom Aufstand habe ich nichts geschrieben, denn der dürfte unwahrscheinlich sein. Diesbezüglich bin ich ganz Ihrer Meinung. Wohl aber schrieb ich davon, dass das Grande Finale, vom bisherigem Taumeln in den Galopp übergeht. Wo Opferbereitschaft gefordert wird, da kann man sicher sein, dass bald was los geht, was auch immer. Der Iwan steht ja auch schon wieder vor der Tür, das macht Hoffnung, es kann nur schlechter werden.

        Prost und guten Rutsch

    • Ich muss ja sagen…so pessimistisch hätte ich das jetzt nicht formuliert. Alles ist gut solange der Opiumtropf aufgedreht ist.

    • @Krösus

      Derlei Appelle an die Geschlossenheit, Opferbereitschaft und Gefolgschaft gab es ja in der Deutschen Geschichte zur Genüge. Erinnert sei an die „Blut und Eisen“-Rede des damaligen preußischen Ministerpräsidenten Otto von Bismarck, der bezugnehmend auf das Gedicht „Das eiserne Kreuz“ von Max von Schenkendorf,

      „Denn nur Eisen kann uns retten,
      Und erlösen kann nur Blut
      von der Sünde schweren Ketten,
      Von des Bösen Uebermuth“

      eine aggressivere Außenpolitik ankündigte. Der deutsche Kaiser Wilhelm II. etablierte dafür das Format der „Balkonrede“. Am 1. August 1914 [die sog. 2. Balkonrede] deklamierte er

      „Ich kenne keine Parteien mehr, ich kenne nur noch Deutsche.“

      Anlass war die deutsche Kriegserklärung an Russland. Angesichts der Kriegsplanungen beschwor er die nationale Einheit und gewährte seinen innenpolitischen Gegnern [hier der Sozialdemokratie] in einer generösen rhetorischen Geste „Vergebung“ für ihre Angriffe in der Vergangenheit.

      Mit Verlaub, liebe Verfassungsorgane, aber ‚Unheimliche Begegnungen der dritten [rhetorischen] Art‘ mit Durchhalte-Parolen, die auf „harte Zeiten“ einschwören, sind einfach mal gespenstisch.

      • @Thanatos

        Wer die Geschichte nicht kennt, der wird Sie wiederholen müssen.
        Auf Letzteres läuft derzeit alles hinaus.

        Dir mein lieber Thanatos, unbekannterweise auch Deinen Lieben, den Translator und allen die hier schreiben, wünsche ich einen guten Rutsch -und wenn schon die Zeiten definitiv härter werden – wenigstens im persönlichen Leben, soviel Glück als nur möglich.

        • Da hänge ich mich einfach unverfrohren hinten an.
          Allen üblichen Schreiberlingen hier und dem GR-Team ein gutes, neues Jahr 2021. Möge es uns nicht ganz so schlimm erwischen, wie mancherorts erahnt und anderhalb irgnoriert wird.

          • Guten Morgen, all ihr Lieben!
            Viel Glueck euch allen im Jahr 2021, möge das (Gold-)glueck und der Optimismus immer an eurer Seite sein.
            Gruesse aus den Alpen!

        • Lieber @Krösus,

          auch Dir und Deiner Familie nur das Allerbeste im neuen Krisenjahr.
          Allen soll mein apostolischer Segen ‚GR et Orbi‘ [dem Goldreporter dem Erdkreis] zuteil werden. Den werden wir noch brauchen.

    • @ Krösus
      Die Anschela kann erzählen was sie will, gefühlt 85% der Bevölkerung hier in BRD hören denen nicht mehr zu.
      Trotzdem ist das für mich kontraindikator, wenn sie sagt harte Zeiten haben wir das schlimmste überstanden:-)
      Einen guten Rutsch allen

    • @Kroesus Hoert sich an wie die Einleitung zu Gold gab ich fuer Impfstoff mit Verleihung einer Plastik Impfspritze.Wie das naechste Jahr werden wird weiss niemand so richtig aber langweilig wird es nicht.

      • @materialist
        Gold gegen eine Spritze ? Es kursiert ein Witz: Fragt eine Maus die andere.
        Lässt Du Dich impfen? Um Gottes Willen, warten wir doch erst mal die
        Menschenversuche ab.

  4. Ich bin raus aus Gold. (ausser die Notgroschen) Ich denke Silber bleibt spannend, aber ich kann diesen Dahinsiechenden Kurs nicht mehr sehen.

    Wenn der Dax über 13700 bleibt, dann ist es wahrscheinlich das er noch weiter steigen wird. So wie alle anderen Indizis. Dann macht Gold erstmal die Biege bei 1900 Dollar und kommt bestenfalls in eine Seitwärtsphase.

    Da gefällt mir die Dynamik von Bitcoin doch mehr. ;-)

    • @mab
      Ihrerseits haben Sie recht.
      Nur, das liegt daran, dass Sie Gold nicht verstanden haben.
      Sprach der risikofreudige ,mutige Pilot:
      Ich bin raus aus dem Fallschirm mitschleppen.
      Das ist langweilig. Ich kaufe mir lieber eine grössere Maschine,
      da gefällt mir die Dynamik.

      • Wenn der echte Systemcrash kommt, dann gibt es nur Gold – daran besteht kein Zweifel. Ich bin seit 2005 drin..
        Aber das System ist wesentlich Hartnäckiger als man denkt, die Mittel der Zentralbanken sind noch nicht verschossen. Ganz besonders die Inflation ist nicht so einfach Linear zu denken, wenn die Leute das Geld nicht ausgeben, gibt es keine Inflation, wenn das Geld am Ende in den Aktienmarkt fließt, dann auch nicht… Das ist glaube ich der große Unterschied zu 1930 etc., da wurde das Geld gedruckt und an die Menschen ausgegeben, die damit Butter und Brot gekauft haben. Das ist jetzt komplett anders, das Geld entsteht im System und fließt in Anleihen, Aktien, etc. – Gold ist einfach noch zu leicht zu manipulieren, da langen an ein Paar stellen ein paar Papierverkäufe und schon fällt es, oder steigt nicht so stark. Aber natürlich ist der Goldmarkt immer für eine Überraschung gut – aber das wann, ist einfach zu ungewiss um damit wirklich rechnen zu können.

        Natürlich wird dann wieder ein Teil in echtes Geld umgeschichtet… Bissl Risiko muss sein.

  5. Stromunabhängig, industriell vielseitig verwendbar, beliebt bei Sammlern +Banken, unabhängig und wertstabil.
    Das ist mittlerweile wichtig für mich, deswegen kein Bitcoin, keine Aktien.

    Guten Rutsch und ein Besseres Neues für Alle! :)

  6. Pandemie von langer Hand geplant?“

    Hier ist der Beweis…

    ‹(•¿•)›

  7. Mich würde mal interessieren, wie sich Gold in den Jahren von 1919 bis 1923 im Verhältnis zu anderen konkreten Waren im Wert dargestellt hat, nicht einfach nur das Verhältnis zur Mark bzw. zu sich selbst…

  8. MAB:
    Wenn man jemanden mit Gewalt das Geld abnimmt, dann ist es Raub. So machen es die Doofen.
    Wenn man sich adrett anzieht, kultiviert auftritt und die Wörter: Gewinn, Rendite, Steuerersparnis, etc. verwendet und damit die Gier weckt, dann schmeissen sie einem das Geld hinterher.

  9. Blos kein Shitcoin. Die Stromnetze werden bald crashen. dann wird es dunkel und der Bitcoin geht zu Null.

    Wenn die Regierungen Ihren eigenen Shitcoin haben, werden sie den Bitcoin zu verhindern wissen.

    Ausserdem werden Hacker den Shitcoin früher oder später knacken. Es ist ja auch kein echter Gegenwert da. Nur ein paar Zahlen in einem Computerprogramm.

    Daher nur echtes Gold. Das ist seit 3000 ein sicherer Hafen.

  10. Wolfgang Schneider

    https://pbs.twimg.com/media/D9Btlk0XsAASZF3?format=jpg&name=medium
    Ich hab was für alle Aluhutträger hier im Forum. Ansonsten Happy New Year!
    Das wünschen Translator, Mieze Tina und der immer noch namenlose rote Kater.

  11. Wolfgang Schneider

    https://sputniknews.com/us/202012311081623225-senate-majority-leader-again-blocks-bill-to-provide-americans-2000-relief-checks/
    Sagt mal, was für ein Experiment läuft da ab mit den bedürftigen Menschen in den USA?
    Ich fühle mich an den einen Experimental-Philosophen bei Charles Dickens erinnert, der sein Pferd mit Luft fütterte und ganz erstaunt war, daß es verstarb. Die drei Geister der vergangenen, gegenwärtigen und zukünftigen Weihnacht haben wohl Corona-Sperre, sonst wären sie einigen dieser Herrschaften längst erschienen und hätten ihnen Beine gemacht. Wie damals Ebenezer Scrooge.

  12. WS: Nennen Sie Ihren neuen Gefährten doch Donald. Frohes neues Jahr!

  13. Klapperschlange

    Ich wünsche allen Lesern / Mit-Autoren und dem GR-Team ein „gutes“ und „erfolgreiches Jahr 2021“.

    Also schau‘n mer mal (O-Ton Franzl Beckenbauer), was kommt.

    Liest Mann/Frau/Diverses [sic !] das Horoskop einer „Dunkel-Hell-Seherin (mit guten Kontakten zum Orakel in Delphi) für die Jahre 2021/2022, so wirken die Neujahrs-Wünsche „Ein gutes, Neues „wie blanker Hohn: hoffen doch viele Mitmenschen, daß 2021 „nur besser als 2020 werden kann“?

    Horoskop 2021: Schreck laß‘ nach!

    • @Klapperschlange
      2021 wird nach meiner Meinung schlimmer. Das hindert mich jedoch nicht, meinen Mitmenschen nach alter Tradition mit vorgespieltem Optimismus alles Gute zu wünschen. Wünschen darf man noch. Wenn ich ehrlich bin, hoffe ich sogar, dass es endlich knallt, denn diejenigen Arbeitnehmer, die aktuell ungehindert arbeiten dürfen/sollen/müssen, werden aus Angst der Geschäftsführung vor Auftragswegbruch gnadenlos überfordert. Wer von Aufträge abhängig ist, nimmt bereits seit Mitte 2020 an was geht, unabhängig nach Gewinnprognossen oder real vorhandenen Resourcen. „Wer meldet sich freiwillig das Unternehmen zu unterstützen und verlagert seinen Winterurlaub in den Sommer?“ Da ist auf einmal das Überlaufen des Überstundenkontos und Urlaubsstreichung Ende März oder alter Urlaub aus 2020 in das neue Jahr kein Thema mehr… Der Rinderwahnsinn wird in die nächste Stufe getrieben. Die einen klagen über Arbeitsmangel, die Anderen über das extreme Gegenteil.

      Kann man mit 35 Jahren schon Frührente beantragen? Alleine die entgleisten Gesichter, wie das gemeint ist, wären sicher witzig zu sehen. Vielleicht noch mit dem Nebensatz, man wechsle als Hobby in die Politik, will dort Berater werden und wirklich etwas bewegen, macht es vielleicht glaubwürdiger.

      • Klapperschlange

        @dummkopf^2

        Die Pleite-/Insolvenzwelle, die (gesetzliche Anmeldepflicht) aktuell per Regierungsbeschluß bis zum 31.01.2021 „verschoben wurde, kann man nicht ewig verschieben.
        Den Parteien wäre es wahrscheinlich recht, wenn man die Anmeldepflicht des Firmenbankrotts bis hinter die Bundestagswahlen verschieben könnte,
        aber das wird nicht funktionieren.
        Auch die daraus resultierenden Banken-Pleiten (Firmen-Kredite müssen abgeschrieben werden) ziehen weitere Kreise.

        Im Jahr 2021 werden sich die „Bürgen“ dieses Landes über Steuererhöhungen wundern (nicht nur Immo-Besitzer), daß viele an’s Auswandern nach Neuseeland denken werden (Schafzüchter werden dringend gesucht…)

        Frührente mit 35: im Prinzip ja,-aber was ist dann mit der Altersvorsorge?

        Wer sich jetzt um einen neuen Job bewirbt und gefragt wird: „was haben Sie 2020 eigentlich gemacht“ kann eigentlich nur antworten
        Hände gewaschen und Netflix geschaut – alle 66 Serien mindestens 3x“.

  14. Allen ein frohes neues Jahr und natürlich auch den Goldreportern, bleibt gesund.

  15. Systemverweigerer

    der Euro verlor 2020 gegenüber Gold um 15% und gegenüber Silber 36% an Kaufkraft. Prosit Neujahr.

  16. Bitcoin ist dezentral und kann somit nicht verboten werden wie ALLE andern Coins, wohl aber der Handel, wenn sich alle Länder auf diesem Planeten einig sind. Da Bitcoin aber kein Stable-Coin ist und somit keine Gefahr für Währungen darstellt wie z.B. Facebooks Libra, wird ein Verbote unwahrscheinlich. Zumal immer mehr Rentenfonds und große Unternehmen in Bitcoin investieren, um ihr Vermögen zu sichern. Der neue SEC CEO ist positiv gegenüber dem Bitcoin eingestellt.
    Greyscale ist einer der größten Vermögensverwalter in den USA. Sie haben alleine über 500k Bitcoin gekauft, um den Wunsch ihrer Kunden bedienen zu können.

    Wenn Gold das Problem des Papiergoldes nicht hätte wäre es für mich die Nr. 1
    Banken können den Goldpreis nach belieben drehen. Dazu kommt das Problem das keiner weis welches Land wieviel Gold in seinem Besitz hat.
    Ob die offiziellen Zahlen stimmen ist fraglich.

    bitcoin-live.de / coinforum.de <– da habt ihr genug Infomaterial in Sachen Bitcoin.

    BEIDE Assets gehören mit ins Portfolio. Zu welchem Anteil jeweils muss jeder selber mit sich ausmachen.

    Was aber auffällig ist das die Bitcoin Besitzer häufig auch in Gold investiert sind. Umgekehrt herrscht praktisch eine Antipathie.

    Ich wünsche eine frohes neues Jahr.

  17. Stan
    Erst mal ein gutes und gesundes 2021 an Sie und ALLE hier.
    Gute Entscheidungen und „immer eine Handbreit Wasser unterm Kiel“, in jeder Hinsicht.

    Das Schöne am Anlageuniversum ist ja, das für alle was dabei ist. Für die Mutigen, für die Dummen (für deren Geld sich immer ein Ponzi, Madoff oder Maschmeyer findet) und für die paranoiden Angsthasen wie Pumuckl und mich (die Bitcoin nicht mal mit der Kneifzange anfassen würden).

    Nur 2 Gedanken:
    Die beste Geldanlage in unsicheren Zeiten ist die mit möglichst geringem Third-Party- Risk. Ein schlauer Mitforist hat hier mal Tucholsky zitiert. Sinngemäß: das was du nicht nachts um 3 ohne fremde Hilfe in deinen eigenen Händen halten kannst, das gehört dir nicht wirklich.
    So gesehen ist BTC das perfekt ThirdParyRisk: es gibt ja nicht mal eine bekannte oder greifbare ThirdParty.
    Wenn der Bildschirm dunkel bleibt ist Ende.
    Bei welchem Amtsgericht reiche ich Klage wegen Anlagebetrug gegen welche Person ein ?

    Zu den ganzen schönen Meldungen, welcher tolle Fonds geraden BTC oder irgendwas kauft: das sind immer gezielte Infos, die die Herde in eine bestimmte Richtung zu treiben sollen.

    Was „die grossen Jungs“ wirklich kaufen oder verkaufen, werden wir nie erfahren.

    Haben Sie schon jemals gehört: Warren Buffet kauft nächste Woche die XY Aktie ?
    Garantiert nie.
    Das läuft unter perfekter Geheimhaltung. Dagegen ist das Kanzleramt ein Kindergarten.

    Wir hören immer nur: Buffett hat gekauft. Dann ist der Deal durch. Danach rennen viele Anleger hin und kaufen dieses Investment nach und treiben die Aktie um weitere 25% hoch.

    Verschwörungstheorie: wenn der gute Warren 100 Mio Aktien will, dann kauft er die 100 Mio. über seine Berkshire Hathaway und noch mal 50 Mio. “ unsichtbar“ über diverse Briefkastenfirmen.
    Weil er weiss, dass die Amateure dann in die Aktie danach reinrennen, wenn sein Einkauf durch die Medien geht.
    In diesen „Amateurboom“ rein verkauft dann die Briefkastenfirma die extra zu diesem Zweck gekauften 50 Mio. Stück und verdient in 3Wochen ein paar hundert Millionen. Ohne Risiko. Weil man Amateure immer schröpfen kann.
    So wird man reich.
    Wenn Real Madrid gegen die Kneipen Mannschaft Kleindingsdorf Fußball spielt gewinnt immer Real Madrid.

    Es wird ein spannendes Jahr !
    Glück Auf !

    • @MeisterEder
      Da gebe ich ihnen recht, es bleibt und wird spannend in vielerlei Hinsicht.
      Ich wünsche ihnen auch ein gesundes frohes neues Jahr.
      Denn die Gesundheit ist durch nichts zu ersetzen!

  18. Stan:
    GreyScale hat meines Wissens nicht 500.000 Bitcoin, sondern Bitcoin für 542 Millionen Dollar gekauft. Das ist ein nicht ganz unerheblicher Unterschied. Und die genannte Dollarsumme ist in Anbetracht der Flut frisch gedruckter Dollars nicht wirklich überwältigend. So manch einer (etwa ein Entwicklungshilfe-minister in Spendierlaune) würde da sogar den Begriff “Peanuts“ verwenden.
    Richtig ist, dass man täglich x-mal Berichte über das Investment in Bitcoin lesen kann. Autoren sind regelmäßig Spezialisten, von denen man zuvor nie gehört hat. Von Big-Playern liest man in diesem Zusammenhang verhältnismäßig wenig.

    Und heute ist mir eine praktische Frage in den Sinn gekommen. Gesetzt den Fall, ich erwerbe Bitcoin und es kommt hiernach zu einem Verlust. Z.B. aufgrund einer Manipulation. Wen verklage ich wo bei welchem Gericht, wenn ich Ersatz begehre? Auf den ersten Blick bin ich auf eine futurum-Bank gestossen. Wer da wie dahintersteht, erschließt sich mir nicht. Sicher können Sie mir diesbezüglich weiterhelfen.
    Und bitte bemühen Sie nicht das vielgebrauchte, pauschale Universal-Argument, dass Bitcoin total sicher seien. Die wirecard-Aktionäre wähnten sich auch in Sicherheit. Die Bafin und die Wirtschaftsprüfer hatten schließlich alles abgesegnet. Das Ende kennen wir.

  19. @RACEW

    https://www.finanzen.ch/nachrichten/devisen/grayscale-bitcoin-trust-erreicht-meilenstein-vermoegen-zaehlt-mehr-als-500000-bitcoins-1029852257

    „Das gesamte Volumen an im Trust enthaltenen Bitcoins entspricht damit einem Wert von 10,163 Milliarden US-Dollar (Stand 25. November 2020). Laut Daten von Statista sind derzeit etwa 18,53 Millionen Bitcoins im Umlauf. Grayscale hält damit also mindestens 2,69 Prozent an der Marktkapitalisierung der beliebtesten Kryptowährung. Das Kryptoportal „Cointelegraph“ weist allerdings darauf hin, dass das Analyseunternehmen Chainalysis von 3,7 Millionen verlorenen Bitcoin ausgeht, sodass Grayscales Anteil am Gesamtvolumen sogar noch höher ausfallen könnte.“

    Im Bezug auf Betrug oder Manipulation kann ich ihnen nur aus der Vergangenheit sagen das die Börsen, die z.B. gehackt wurden, ihre Kunden 1:1 entschädigt haben.
    Der größte Skandal war vor vielen Jahren MT-Gox. Die Kunden werden jetzt gerade entschädigt. Ob sie alle Coins zurück bekommen haben kann ich in dem Fall nicht sagen.

    Wenn sie Bitcoin erwerben empfehle ich ihnen ein Hard-Wallet. Z.B. Ledger Nano X oder wenn sie nur Bitcoin haben wollen die Bitbox02 (Schweizer Unternehmen).

    Bitpanda.com, Bitcoin.de, Kraken.com, Bitwala.com/de oder die App der Stuttgarter Börse „Bison App“. sind die gängigsten hier in Deutschland und gelten auch als die sichersten.
    „Not you keys not your coins“, wird immer so schön gesagt. Am sinnvollsten ist es ihre Bitcoin extern auf deinem eigenen Wallet zu lagern, wie oben beschrieben.

    Dann sind sie sicher aufgestellt für die nächsten Jahre.

    Was aber stimmt ist das es da draußen noch early adopter gibt (Die haben in der Anfangszeit vom BTC großen Mengen an Bitcoin „geschürft). Das war damals noch mit einem einfachen PC machbar. Da hat eine Pizza noch 10k Bitcoin gekostet. :)
    Darum ist der Kurs in der Vergangenheit zu volatile gewesen.
    Das wird sich aber weiter beruhigen, wenn noch mehr Institute einsteigen und die breite Masse FOMO (Fear Of Missing Out) bekommt.
    an dem Punkt sind wir noch nicht wie Ende 2017 mit dem alten ATH.

    Grüße und schönes Wochehende.

    • @stan

      Ihre Entschädigungsbehauptung ist ein reines Märchen. Dutzende Kryptobörsen wurden inzwischen ausgeplündert und längst nicht immer werden die geschädigten Spekulanten entschädigt.
      https://www.btc-echo.de/cryptopia-hack-insolvenzverwalter-aeussert-sich-zum-status-quo/
      Stimme den Kollegen @Falco und @MeisterEder zu: Es sind nur die Dummen, die sich immer wieder für Ponzi- und Schneeballsysteme finden.
      Sie sollten sich überlegen, ob Sie mit Ihrer Krypto-Propaganda in einem Goldforum richtig aufgehoben sind.
      (Und jetzt können Sie mich gerne „melden“.)

      • @FML

        Sie haben die Tulpenblase vergessen ;-)

        Ich kenne Cryptopia nicht und auch keinen der dort gewesen sein soll.
        Die bekannten Börsen, Broker und Marktplätze habe ich hier genannt.

        Ok FML wünscht Ruhe bevor ich hier Unruhe reinbringe. Dann bin ich halt wieder verschwunden.

        Allen noch ein schönes und erfolgreiches 2021.

        • Wolfgang Schneider (Katzenversteher)

          @stan
          Manchmal muß man Katzen gegen das Fell bürsten. Ich mach es grad bei meiner weißen Mieze und krabble sie gegen die Fellrichtung, und heute mag sie es. Nur übertreiben darf ich es nicht. Wenn ich merke, daß sie anfängt, zu hauen statt sanft beißen, dann muß ich mit dem Unsinn aufhören. Hier im Forum hast DU UNS GOLDBUGS gegen den Strich gebürstet, und das darf ruhig auch mal sein. Grad ist die weiße Mieze auf meinen Schoß gehüpft, und sie schnurrt ganz laut, und ich wollte doch eben schlafen gehen. Im Leben kommt es meist anders, als man denkt. Einschlaf-Modus ist bei Tina angesagt. Schlafstellung auf dem meinem Unterarm eingenommen, mit beiden Vorderpfoten das linke Handgelenk fest umarmt. @stan, bleib uns erhalten. Mieze und ich möchten weiter auf dem Laufenden bleiben, wie es um Deine Expedition in den Krypto-Dschungel steht, und ob Dich schon die Kannibalen gefressen haben.

          • @Stan und alle BTC Diskutanten:

            Auch bei Ponzi lässt sich immer kräftig Geld verdienen,man muss nur rechtzeitig raus.
            So ist bei Ponzi, BTC, Tesla-Aktien etc.
            Man braucht Mut, gute Infos, jede Menge Zeit um das Spiel in Echtzeit zu beobachten und das richtige „Näschen“.
            Und man muss die Gier im Zaum halten nach dem Motto „die nächste Woche nehme ich auch noch mit“.
            Ich habe bis 2000 und dann wieder 2003 bis 2007 auch relativ lange mitgespielt. War sehr erfreulich.
            Aber man braucht die Nerven irgendwann zu sagen: OK, lief super, danke, aber jetzt ist es Zeit zu gehen.

            Ist wie beim Poker: irgendwann sagt einer „Will sehen“.
            Und dann hat man entweder die Asse auf der Hand (da denke ich jetzt an Gold), oder….6er oder anderes wertlose Papier.

            Das ist jetzt echt und ohne Ironie gemeint: ich wünsche Stan und den BTC- Fans wirklich Glück und das richtige Näschen, rechtzeitig zu „versilbern“.

  20. stan:
    Sie hatten recht, Grayscale hält mittlerweile über 500.000 Bitcoin. Da bin ich wohl mit den Zahlen ins Schleudern gekommen. Allerdings möchte ich in diesem Zusammenhang drei Punke anmerken:
    1. Die von Ihnen zitierte Textpassage hatte ich auch gelesen. Wenn dort von “verlorenen“ Bitcoin in einer Größenordnung von mehr als einem Prozent der im Umlauf befindlichen Menge an Bitcoin die Rede ist, dann ist das bemerkenswert. Dies gilt umso mehr, wenn dieser Wert unkommentiert stehen gelassen wird. Wie kann so eine beträchtliche Anzahl von Bitcoin verloren gehen?
    2. Grayscale hat nach und nach Bitcoin zugekauft. Ein Teil der hierfür erforderlichen Gelder stammt jedoch nicht aus neuen Zuflüssen, sondern aus Umschichtungen. D.h., andere Werte wurden verkauft. Dies verzerrt das Bild, wenn es um die Frage geht, wie sich die Nachfrage in concreto zusammensetzt.
    3. Grayscale präsentiert sich offensiv, das Unternehmen ist quasi im aller Munde. Interessant ist, dass es Bewertungssysteme gibt, die u.a. darauf abstellen, wie häufig ein Unternehmen bzw. eine Aktie im sozialen Netzwerken genannt werden. Grayscale hat z.B. in amerikanischen Zeitschriften “buy“-Empfehlungen u.a. deshalb erhalten, weil dieser Name häufig auf FB, Twitter, usw. genannt worden ist. Dabei zählen nicht Kontext oder Zusammenhang, sondern die Zahl der Nennungen. Das bedeutet, dass sich der Wert einer Aktie oder eines Fondsanteils zumindest zu einem kleinen Teil mittelbar daraus ableitet, wie oft Menschen den betreffenden Namen gebrauchen. In meinen Augen ist das nicht seriös. Im Gegenteil: eine solche Bewertung ist abenteuerlich.

    Für 2021 wünsche ich Ihnen ebenfalls alles Gute!

  21. @RACEW

    Die meisten verlorenen Bitcoins sind von denen die Bitcoin im Frühstadion geschürft haben.
    Dazu gibt es auch einige interessante Geschichten von denen, die jetzt auf Müllhalden nach ihrem alten Laptop von früher suchen.
    Viele haben das halt nicht ernst genommen und haben den Zugang einfach verloren.
    Dann sind die Bitcoins weg.

  22. stan:
    Ich bin froh, dass das Thema Bitcoin auf den Tisch gekommen ist. Im Forum herrscht wohl Übereinstimmung dahingehend, dass schwierige Zeiten anstehen. Niemand weiß, wohin die Reise geht und wer mit seinen Erwartungen richtig liegen wird. Ich kann mich z.B. noch gut an die 90er erinnern. Damals bewegte sich der Goldmarkt über weite Strecken überhaupt nicht, Staubwischen war dagegen hochinteressant.
    Kurzum: Lassen Sie sich nicht verschrecken und nehmen Sie weiter an der Diskussion teil. Es gibt schließlich noch andere Themen als die Dauerfrage, wer oder was als “marktradikal“ zu gelten hat oder nicht.

    • Racew
      Es gibt zu dem Thema einen wunderbaren Spruch von Dirk Müller.
      Sinngemäß:
      Leute, macht es wie die Eichhörnchen. Besorgt Euch vor dem Winter so viele Nüsse wie ihr kriegen könnt. Egal welche Art Nüsse, aber verbuddelt sie an verschiedenen Stellen.
      Manche werden verderben, manche geklaut werden, aber wenn ihr fleissig seid werden genug Nüsse übrig bleiben, damit ihr den Winter überlebt.

      Finde ich super.
      Mit Nüssen hat er sicher nicht Euros und Staatsanleihen gemeint.

      Der Rest ist Geschmackssache, Hauptsache “ Nüsse“.
      Auch die Amazon-Aktie wird überleben und viele andere sinnvolle Dinge (wie die neuen Fenster beim Kollegen im Oderbruch) auch.

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