Donnerstag,07.Juli 2022
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Goldpreis: Das kann jetzt passieren!

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Kann der Euro weiter gegenüber dem US-Dollar aufholen. Diese Frage wird auch den Goldpreis in dieser Woche tangieren.

Wie reagiert der Goldpreis? Dieser Woche gibt es neue Inflationsdaten aus den USA und im Euroraum wird die erste Leitzinserhöhung seit 11 Jahren erwartet.

Silber- und Goldpreis

Am heutigen Pfingstmontag wird an den meisten internationalen Finanzmärkten normal gehandelt. Nur Österreich und die Schweiz legen einen Börsenfeiertag ein. Der Goldpreis am Spotmarkt notierte um 9:30 Uhr mit 1.852 US-Dollar pro Unze. Das entsprach 1.725 Euro. Das heißt, die Goldkurse blieben gegenüber Vortag minimal im Plus. Silber kostete 22,20 US-Dollar beziehungsweise 20,68 Euro pro Unze. Damit notierte der Kurs jeweils rund 1,2 Prozent höher als am Freitag nach Börsenschluss.

Berichtswoche

In der vergangenen Woche dominierten die US-Arbeitsmarktdaten das Berichtsgeschehen. In dieser Woche werden es wohl die EZB-Sitzung und die neuen Inflationsdaten aus den USA sein. Von den Ergebnissen kann ein deutlicher Einfluss auf das Dollar-Euro-Verhältnis ausgehen und damit auch auf den Goldpreis in beiden Währungen.

Hier eine Auswahl der in den kommenden Tagen anliegenden Konjunkturdaten und Berichte:

Am Dienstag erscheint um 14:30 Uhr die US-amerikanische Handelsbilanz. Darin verbergen sich die Informationen über die Exporte und Importe der USA im April. Der Mittwoch bringt am Vormittag Zahlen zur deutschen Industrieproduktion im April sowie die dritte Schätzung über das Wirtschaftswachstum der Eurozone im ersten Quartal. Um 16 Uhr erscheinen in den USA Angaben zu den Lagerbeständen des Großhandels.

EZB-Sitzung

Am frühen Donnerstagmorgen veröffentlicht China seine Handelsbilanz für den Monat Mai (Exporte/Importe). Um 13:45 ging die Europäische Zentralbank dann das Ergebnis ihrer geldpolitischen Sitzung bekannt. Dabei wird die erste Anhebung des Euro-Leitzinses seit elf Jahren erwartet. Außerdem dürften im gleichen Zuge die Zinsen für die Einlagenfazilität angehoben werden. Derzeit zahlen Geschäftsbanken für Guthaben auf EZB-Konten Negativzinsen von 0,5 Prozent. Die Institute gaben diese Kosten zuletzt vielfach an ihre Kunden weiter, in dem sie ein „Verwahrentgelt“ für Privat- und Geschäftskunden berechneten.

Goldpreis in Euro

Eine Euro-Zinsanhebung um 50 Basispunkte dürfte den Euro gegenüber dem US-Dollar aufwerten. Dies könnte sich positiv auf den internationalen Goldpreis auswirken. Was für Euro-Goldanleger an Kurssteigerung übrig bleibt, ist abzuwarten. Auch charttechnischer Sicht ist der Bereich um 1.720 Euro weiterhin von großer Bedeutung. Vergangene Woche drehte der Kurs an dieser Unterstützung ein weiteres Mal nach oben.

In welche Richtung der Goldpreis streben wird, können auch die neuen Inflationsdaten aus den USA mitbestimmen. Denn am Freitag um 14.30 Uhr erscheint die offizielle US-Inflationsrate für den Monat Mai. Analysten erwarten, dass die Inflation den Vormonatswert von 8,3 Prozent beibehält. Zum Wochenabschluss wird das Verbrauchervertrauen der Uni Michigan bekanntgegeben. Die unmittelbaren Ereignisse rund um den Ukraine-Krieg haben die Börsen zuletzt kaum mehr reflektiert – die negativen wirtschaftlichen Folgen könnten sich aber weiter verschärfen.

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