Montag,22.April 2024
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Goldpreis: Das sind die neuen Prognosen der Banken

Analysten zahlreicher Großbanken haben zuletzt neue Goldpreis-Prognosen abgegeben. Die Kursziele für Gold reichen bis auf 3.000 US-Dollar pro Unze.

Goldpreis auf hohem Niveau

Der Goldpreis hat sich zuletzt wieder über der Marke von 2.000 US-Dollar etabliert. Denn am Freitagvormittag um 9 Uhr kostete die Feinunze Gold am Spotmarkt 2.022 US-Dollar. Das entsprach 1.866 Euro. Damit notierte der Goldpreis knapp 3 Prozent unter dem Allzeithoch vom 27. Dezember 2023. Dagegen erreichte das Edelmetall auf Euro-Basis im FOREX-Handel erst am 6. Februar 2024 mit 1.893 Euro einen neuen Kursrekord. Aktueller Abstand: Gerade einmal 1,5 Prozent.

Gold, Goldpreis, Banken, Gold-Prognose (Symbolbild: Goldreporter)
Die Goldpreis-Prognosen der Banken sind durchweg optimistisch. Geopolitische und wirtschaftliche Unsicherheiten, Gold-Käufe von Zentralbanken und Zinssenkungen in den USA lauten die Kernargumente (Symbolbild: Goldreporter).

Kursausblick

Also darf man ohne Zweifel von einem historisch hohen Goldpreis-Niveau sprechen. Und natürlich schließt sich die Frage an, welche Kursperspektiven sich nun auftun. Zu den wichtigsten Akteuren auf dem Goldmarkt gehören eine ganze Reihe von Großbanken. Deshalb ist es immer wieder interessant zu hören, welche Goldpreis-Ziele diese Häuser öffentlich oder gegenüber ihren Kunden kommunizieren. Wir werfen einen Blick auf einige aktuelle Aussagen.

Goldman Sachs

Die US-Investmentbank Goldman Sachs prognostiziert in einer aktuellen Veröffentlichung auf ihrer Internetseite einen weiter steigenden Goldpreis. Hauptargumente sind die anhaltend hohen Goldkäufe seitens der Zentralbanken, die robuste Einzelhandelsnachfrage in den Schwellenländern und geopolitische Spannungen. Deshalb prognostiziert man für die kommenden sechs Monate einen Goldpreis-Abstieg um etwa 6 Prozent auf 2.175 US-Dollar pro Unze.

Allerdings betonen die Analysten, dass Unsicherheiten hinsichtlich der Zinspolitik der Federal Reserve kurzfristig zu einem schwankenden Goldpreis führen könne. Dennoch werden die Abwärtsrisiken für die Goldpreise als begrenzt eingeschätzt, da mehrere Schlüsselfaktoren eine Stütze bieten.

Comeback bei Gold-ETFs?

Außerdem heißt es, die Investmentnachfrage nach Gold habe sich noch nicht vollständig erholt. Die Analysten erklären, dass dies auf die bereits hohen Bestände von Gold-ETFs zurückzuführen ist. Historisch gesehen reagierten Gold-ETF-Bestände oft auf bedeutende risikoreduzierende Ereignisse und auf Phasen lockererer Geldpolitik. Die Analysten erwarten einen Anstieg der ETF-Bestände, sobald die Federal Reserve die Zinssätze zu senken beginnt, möglicherweise schon im Mai.

JP Morgan

Die Goldpreis-Prognose von JP Morgan Chase & Co. sieht vor, dass der Kurs im Jahr 2025 bei 2.300 US-Dollar pro Unze seinen Höhepunkt erreicht. Diese Einschätzung basiert auf der Annahme eines Fed-Zinssenkungszyklus mit insgesamt 125 Basispunkten über die zweite Jahreshälfte 2024 hinweg. Darüber hinaus werden die gleichen Goldpreis-Katalysatoren genannt: Geopolitische und wirtschaftliche Unsicherheiten, starke Nachfrage der Zentralbanken und aus Fernost. Eine mögliche Rückkehr von Investoren, vor allem über ETFs, wird ebenfalls als unterstützender Faktor für eine mögliche Gold-Rally in der zweiten Jahreshälfte 2024 betrachtet.

Citi Bank

Gemäß Citi Bank könnte der Goldpreis in den nächsten 12 bis 18 Monaten gar auf 3.000 US-Dollar pro Unze steigen, während man den Ölpreis dann parallel bei 100 US-Dollar pro Barrel sieht. Dies hänge von drei möglichen Auslösern ab. Zunächst könnte eine scharfe Zunahme der Goldkäufe durch Zentralbanken, eine mögliche Stagflation oder im Falle einer tiefen globalen Rezession den Goldpreis um etwa 50 Prozent auf 3.000 US-Dollar pro Unze steigern, erklärt Aakash Doshi, Leiter der Rohstoff-Analyse von Citi in Nordamerika laut CNBC.

Allerdings liege die Basisprognose von Citi bei einem Goldpreis von 2.150 US-Dollar in der zweiten Jahreshälfte 2024, wobei man im ersten Halbjahr von durchschnittlich etwas mehr als 2.000 US-Dollar ausgehe. „Der wahrscheinlichste Joker auf dem Weg zu 3.000 US-Dollar ist eine rasche Beschleunigung eines bereits bestehenden, aber langsam voranschreitenden Trends: die De-Dollarisierung in den Zentralbanken der Schwellenländer, die wiederum zu einer Vertrauenskrise in den US-Dollar führt“, so Doshi.

ANZ Bank

Die australisch/neuseeländische Bankengruppe ANZ erwartet, dass sich die kurzfristige Kurskonsolidierung beim Goldpreis im ersten Quartal zunächst weiter fortsetzt. Allerdings erwartet man bis zum Jahresende einen Kursanstieg bis auf 2.200 US-Dollar pro Unze. „Die kommende [US-]Wahlen und mögliche Zinssenkungen werden die Investitionen in Gold unterstützen“, heißt es aus dem Hause.

Commerzbank

Die Analysten der Commerzbank sind da kritischer in Sachen Gold. Zwar geht man auch hier weiterhin von US- Zinssenkungen in diesem Jahr aus, auch wenn diese wohl etwas später als zunächst erwartet erfolgten könnten. Dennoch sieht man das weitere Aufwärtspotenzial beim Goldpreis als begrenzt an. „Denn eine anhaltend robuste US-Wirtschaft in Verbindung mit einer hartnäckig hohen Inflation spricht gegen einen ausgeprägten Zinssenkungszyklus, so dass Goldanlagen gegenüber zinstragenden US-Anlagen weiterhin deutlich im Nachteil wären“, heißt es in der Begründung.

Wert der Goldpreis-Prognosen?

In der Vergangenheit haben sich besonders optimistische Goldpreis-Prognose auch schon als Kontraindikator entpuppt. Die kommunizierten Kursziele geben Marktstimmungen wieder und sie können das Anlageverhalten von Investoren beeinflussen. Aber man darf Analysten mitunter auch Eigeninteressen unterstellen, wenn ausgerechnet das empfohlen wird, was bei den Kollegen auf dem Verkaufszettel steht.

In einer eigenen Analyse vor einigen Jahren kam Goldreporter zur Feststellung, dass man Informationen aus internen Bankenberichten oder Kundenschreiben eher trauen kann, als kurzfristigen Aussagen von Bank-Analysten gegenüber der Presse.

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24 Kommentare

  1. Wer hatte damals vor Jahren noch mal 1050 zum Jahreswechsel vorausgesagt die dann prombt auch kamen ? Ich glaube JP oder GS waren es und die liegen auch jetzt nicht so verkehrt,Die Laien von der Coba kann man wie immer vergessen.

    • Wetten, ich bin besser als alle zusammen: Meine Glaskugel sagt, man nehme einen Zinseszinzrechner seiner Wahl, stelle das Startkapital von 1 Unze aus dem Jahr 2000 ein, dann noch die Laufzeit von 25 Jahre und eine bisherige Verzinzung von 8,075% pro Jahr (mit Zinsansammlung). Ergebnis: 2021 EUR die Feinunze zum Ende 2024. (~6500 EUR pro 100gr)
      Ein bisschen mehr oder weniger ist immer möglich.
      Viel weniger schaffen und wollen die Zentralbanken nicht. Wir erinnern uns, 2% Inflation ist das „gesunde“ Ziel und 6% werden statistisch wegdiskutiert.
      Viel mehr dagegen ist äußerst ungesund, für alle in der Eurozone.
      Übrigens Anfang 2030 wären wir nach diesem Vorgehen bei 3000 EUR die Unze ;-)
      Überlebt das der Euro noch bis dahin? Was sagt eure Glaskugel?

  2. Egal, was die Menschen dort schreiben.
    Den Schöpfern und Herren des Fiatgeldes wird es niemals recht sein, dass die Bürger, Anleger, in physisches Gold hin abwandern.
    Das war schon im alten Rom so und wird auch weiterhin so sein.
    Doch irgendwann verlieren auch die noch so mächtigsten Herrscher die Kontrolle über ihr eigen geschaffenes Falschgeld. Das war auch immer schon so, auch im alten Rom.
    Und da schlägt dann die Stunde des Goldes, genau so, wie es die Vergangenheit lehrte.
    Wir sind näher dran, gals man uns glauben macht.
    ( Von wegen, robuste Wirtschaft, auf dem Papier vielleicht, aber bei den Untertanen nicht).

    • @maruti

      Die Wirtschaft mag nach Außen noch als robust dargestellt werden – nur sie ist es nicht.

      In meinem privaten und beruflichen Umfeld habe ich einige selbstständige Handwerker, die natürlich ihre jeweilige Branche sehr gut kennen. Hier ist ein Trend erkennbar, der zunehmend an Fahrt gewinnt.

      Einzelne Gewerke sind nach wie vor am Anschlag und leiden extrem unter einem echten Fachkräftemangel. Teilweise werden auch keine neuen Kunden mehr angenommen, da die noch verfügbare Mitarbeiterdecke schon längst nicht mehr für die Bestandskunden reicht.

      Am Bau, Baubedarf und unmittelbar angrenzende Gewerke sieht es dagegen zappenduster aus. Die Aufträge bleiben seit Sommer letzten Jahres massiv aus *Zinswende und Materialpreissteigerungen sei Dank* aus und treffen auf steigende Lohnforderungen der Mitarbeitenden. Einzelne Unternehmen haben ihre Reserven mehr als aufgebraucht und gehen sukzessive in Insolvenz (bei entsprechenden Verbindlichkeiten) oder schließen hinter sich einfach ab.

      Konsequenz: Die sinkende Kaufkraft (BMW München, Miele, BASF, … das Handwerk/ der Mittelstand) führt zu einer weiteren Minderung des Bedarfs an Hauptbau- und Nebenbauleistungen. Die Spirale zeigt eindeutig nach unten, zumindest für diejenigen die hinschauen.

      Hierzu passt ein Zitat von Benjamin Franklin: „Wer versagt sich vorzubereiten, bereitet sein Versagen vor.“

      Daher bin ich nach wie vor noch bei Operation „Oachkatzl“, die Zeit für das Murmeltier kommt erst noch – um es mit den Worten vom Schreinermeister zu sagen.

  3. @Maruti
    Alles richtig was Sie schreiben, nur Sie vergessen etwas wichtiges dabei. Sollte so sein das, das etablierte Geldsystem kollabiert, dann kollabiert auch alles andere was damit zusammen hängt. Das wäre ziemlich alles, über Unternehmen, Arbeitsplätze, der Staat, Sozialleistungen, Renten, usw. Ist Ihnen klar was das bedeutet? Mord und Totschlag, jeder ist auf sich allein gestellt. Ganz zu schweigen von globalen Kriege, Anarchie und Chaos.
    Ich bin mir nicht sicher ob Sie oder jemand anders in diesem Forum solche Zustände erleben möchte. Wegen was, das Gold wieder Geld wird? Nein danke!
    Bin mit gewisse zugewinne in Gold zufrieden, so kann es weitergehen. Auf die anderen Seite können diese Freaks mit Ihr Geldsystem jucken wie die lustig sind.

  4. Die Wahrscheinlichkeit steigt von Jahr zu Jahr, @Maruti hat Recht. Das wird öffentlich nicht so kommuniziert, vor allem nicht durch die Politik. Die Spirale gilt es, aufzuhalten. Nur wie – haben die Wenigsten eine Ahnung.

  5. @Big Driver
    Volle Zustimmung! Aber glauben Sie, dass es ohne den reset gehen wird? Es wird doch weiterhin mit Vollgas auf die Mauer zugerast! Dem Staat kann es doch nur recht sein – eigene Entschuldung bei Vernichtung der Bürgerguthaben. Besser kann man die Zwietracht doch gar nicht vorantreiben! UND: Verarmte haben mangels Masse überhaupt nichts mehr zu melden – einfach perfekt für Machthaber, die versagt haben, oder??? Somit sind wir „Kleinen“ dann komplett am Ar…! Keine bekannte Währung hat in den letzten Jahrhunderten überlebt (okay, das Pfund Sterling ist da eine winzige Ausnahme) – es gab immer mal wieder „Reformen“. Sogar römische Kaiser bedienten sich schon Kosten-/inflationsbedingt der „Falschmünzerei“ mit weniger AU-Gehalt in den Legierungen. Also: rein in AU solange es noch geht! Und wenn das EU-Konstrukt (hoffentlich) endlich zusammengebrochen ist, folge ich Ihnen gerne nach Hellas! Ich bringe dann auch genügend Sovereigns mit, damit ich Ihnen nicht zur Last falle… Dann kanns endlich losgehen: Ägäis-Strand, nette Tavernen, Ouzo, Grillplatte „Thessaloniki“, Mavro Daphne (!), etc. …
    Dr. Blindis Dioptridis

    • @GOLDENEYE
      Kleine Anmerkung: auch das Pfund hat nicht wirklich überlebt.
      Das war doch mal ein Pfund Sterlingilber, heute ist es 1,17 Euro wert.
      irgendwie weniger als ein halbes Kilo Silber , das bei knapp 600 liegt.

      Auch der Dollar ist nur noch scheinlebendig: zu Zeiten des Vietnamkrieges bekam man für 15.000 USD ein Einfamilienhaus, das reicht heute mit Glück für eine halbe Einbauküche,

    • @Goldauge
      Es heißt ja auch „Bürger“; wie es Andreas Popp mal so schön [popp-ulistisch] betonte, welche sozusagen für den Staat [Anm.: richtig: Regierung, denn der Staat ist ja der Rest; wie bei den Ameisen] bürgen. Und bekanntlich sind das wir, außer sie arbeiten als Polizist, Bundeswehrmann*in, Lehrer, Verwalter*in …. oh Gott diese Liste wird endlos.
      Dann bürgen Sie zwar auch im Namen des Staates, aber haben gewisse Sonderkonditionen, die gnädig von außerhalb gutgläubiger Staatsbedienung finanziert werden. Und von wem größtenteils???
      Für Freiheit hat man schon immer mit Schmerz oder viel Geld bezahlt.
      Zeit etwas Gold zu kaufen!!!

  6. @Golden Eye
    Ich denke das mit dem reset wird hier in Forum keiner so schnell erleben. Sowas kann sich noch über mehrere Generationen hinauszögern, solange die Schafe genug Gras zu fressen haben werden die wenigsten rebellieren.
    Die Menschen sind ja auch stückweise auf die digitalisierung gewöhnt worden, mittlerweile bezahlen die meisten mit karte oder Smartphone. Mit kleinen aufschrei seitens weniger, wird die Digitale Bank Währung eingeführt und stückweise verschärft. Willkommen in matrix!
    Ja Sie haben Recht, sollte irgendwann in zentral Europa richtig knallen dann ist man in die aussenbereiche selbigen sicherer. Ob das nun Greece, Italien, Spanien, o.a. sei dahingestellt. Speziell in Großstädten ist die Sprengkraft extrem hoch, da ist man auf der Provinz besser aufgehoben. Stellen sich vor eine Mischung aus verhungerten, wütenden Bürgern und auf der anderen Seite geflüchtete die nicht mehr finanziell aufgefangen werden und Gewalt als etwas ganz normales betrachten.
    Willkommen in der zombie Apokalypse.

  7. @Schreinermeister
    Ja, OK – so gesehen haben Sie natürlich recht!

    Das 1. Stück Kaisertorte + ein großer Brauner (oder Melange) geht auf mich! Für Pumuckl natürlich auch…
    Der Zuckerbäcker-Dokta

    • @Goldeneye
      Hört sich gut an, aber der Kobold kommt nicht mit.
      Die hält das mittlerweile für falsch, dass ich hier vor den Augen der beamteten Spitzel Kommunikation betreibe.
      Hardcore-TTV-Fan eben.

      Dank Digital Services Act der EU und der neuen DDR-Paragraphen im BRD/ DDR 2.0 System zur Politiker- Majestätsbeleidigung werde ich mich hier künftig auch sprachlich mäßigen.
      Auch, um Herrn Fröhlich vor Ärger und Zensur zu schützen.

      Ich werde unsere Helden in Berlin also nur noch loben.
      Ist ja auch total toll.
      Wir hatten noch nie einen Aussenminister, der so toll auf dem Trampolin hüpfen und so lustige Reden halten konnte. Ein Multitalent, das komplett neue Blicke auf die Physik eröffnet (Strom als Kobolde, die in der Steckdose hochintelligent auf mein E-Auto warten), auf die Geographie ( 100000 km entfernte Länder) und mir nach etlichen Jahren in USA endlich mal das wirkliche Englisch beibringt.

      Dazu der beste Kinderbuch-Co-Autor, der je Wirtschaftsminister war und mir als Banker endlich mal erklären konnte, was eine echte Insolvenz ist und durchblickt, daß es nicht dem Land saumäßig schlecht geht, sondern nur die Zahlen schlecht sind. Wow, wenn ich früher so clever gewesen wäre, wäre vielleicht echt noch was aus mir geworden.
      Jetzt höre ich lieber auf zu schwärmen, sonst verliebe ich mich noch in Nancy.
      Und das gäbe sicher Ärger.

      • @ Meister Eder Wie immer gute Idee,wir schreiben genau das Gegenteil von dem was wir meinen und setzen vorn gemäss Regeln der Mathermatik ein Minuszeichen voran.- fachlich hochkompetenter Minister…..

      • @MeisterEder
        eine gute Idee, die andere Seite zu loben. Es kommt darauf an, wie man das macht. Ich bin mir sicher, Sie können das. Stichwort: Arbeitszeugnis.

        Was allerdings Herr Habeck seinerzeit über die sogenannten B-Läden, also Blumenläden, Bioläden und Bäckereien gesagt hat („… die sind nicht insolvent automatisch“), ist streng kommerziell gesehen absolut korrekt. Ob der Kinderbuchautor das was er da gesagt hat, auch verstanden hat, weiß man natürlich nicht. Die Topleute von KPMG, EY oder PwC wissen aber sicherlich ganz genau, wovon da die Rede war.

      • @ Maestro Beim Überfliegen der Nachrichenseite meiner Sparkasse stiess ich heut auf die Meldung, dass der Aufsichtsrat der Stahlsparte von Thyssen Krupp Herr Siegmar Gabriel Kapazitätsanpassungen in der nächsten Zeit nicht ausschliesst,Als halbnaiver Osssi dachte ich ja erst an einen Namenszufall.Es ist natürlich nicht, so als hochkompetener Stahlfachmann der das Geschäft von der Pieke auf gelernt hat,ist er dort natürlich auf dem völlig richtigen Posten.Unter seiner Führung und mit dem überaus preiswerten mit Wasserst..Stahl ist steht TK nicht vor einer stählernen sondern vor einer goldenen Zukunft.

        • @Materialist
          Es geht noch besser: sehen Sie sich mal den Verwaltungsrat der riesen Staatsbank KfW an.
          Eine fast schon unglaubliche Kompetenzbündelung auf höchster Ebene (! -).

          Vorsitzender des Verwaltungsrates ist der herausragende Bank- und Insolvenzspezialist Robert Habeck. Daneben noch Trampolin-Spezialisten mit excellenten Englischkenntnissen etc.
          Bei so viel Kompetenz kann die Bank ja gar nicht pleite gehen. Die hören im schlimmsten Fall ja einfach nur auf zu arbeiten.
          Wow, da haben wir und der Euro ja noch mal Glück gehabt.

          Als ehemaliger Banker kann ich diesen Personalien nur höchsten Respekt zollen: Wer jemals eine echte Bankbilanz von innen gesehen hat, weiß, dass die Qualifikation als Kinder- oder Märchenbuchautor die geradezu ideale Besetzung ist.
          Ohne bekommt man diese Kunswerke seit dem Jahr 2000 ja gar nicht mehr so schön hin wie sie uns gezeigt werden.

          Wer jetzt noch Gold kauft ist ein rääääächter Verschwörungsspinner.

      • @Meister Eder
        Abgemacht, … wenn das dann so weiter geht, kann „Titanic“ gleich dierekt auf die Kommentarfunktion von GR verlinken.
        Manchmal bekomme ich hier echt Muskelkater vom Lachen.
        Danke, weiter so. :-)

  8. Meister Eder:
    Bei all den Ärgerlichkeiten sollte man eine positive Grundhaltung nicht aus dem Blick verlieren.
    Die Jahrgänge der 1890er- und der 1920er-Jahre wurden beispielsweise durch völlige Idiotie eliminiert. Im Vergleich zu den vorangegangenen Generationen geht es uns relativ gut. Wir durften viele Jahre des Friedens, der Stabilität und des Wohlstands mitnehmen. Dabei ist nirgendwo in Stein gemeißelt, dass sich dies endlos fortsetzt. Jetzt ist halt wieder eine Phase dran, in der Deutschland aus eigener Dummheit auf die Schnauze fällt. Geht es dem Esel zu gut, so geht er aufs Eis. Und hierbei sind wir immerhin in einer relativ guten Position: keine Schulden (nehme ich mal an), eine ungefähre Erwartung, was auf uns zukommen könnte und bereits realisierte Vorsorge. Auf die Mehrzahl der Menschen wird das wahrscheinlich nicht zutreffen. Aber es muss auch Leute geben, die für diese Regierung und gegen die allgegenwärtigen und für alles Schlechte verantwortlichen Rechten auf die Straßen gehen. Wenn ich Dinge nicht ändern kann, dann möchte ich mich nicht auch noch über sie ärgern müssen.

  9. @Racew
    Sehe ich wie Sie. Wir haben die guten Jahre ordentlich mitgenommen, diese genossen, vielleicht zu viel gearbeitet (irgendeinen Fehler macht man immer), letztens Karlchens erstklassiges (-!!!!) Konjunkturprogramm für Schreiner umgangen und werden aufgrund unseres Hobbys hier und der Eichhörnchen- und TTV-Ideen auch weiterhin gut leben.
    Für den Rest der Germanen gilt: selber schuld.
    Ist nur schade um das ehemals schöne Land.

    Wir sehen die Entwicklung aber auch positiv: es gibt viel mehr freie schöne Ferienwohnungen (in Italien) zu günstigeren Preisen, die Restaurants dort sind nicht mehr so voll, es wird jeden Monat besser.

    Wie ich schon sagte: das Geld wandert immer von den Doofen zu den Cleveren.
    Das ist nie ein Problem, wenn man immer schön bei den Cleveren ist.
    Und wenn die Doofen dann wie schon erkennbar kein Geld mehr haben, um uns auf der Brennerautobahn und weiter südlich davon im Weg zu stehen, stört mich das auch nicht wirklich.

    Wenn ich bei Bolgheri die Antinori-Weinkarte lese, während sich die Systemgläubigen in Debilistan in der kalten Bude die wertlosen Staatsanleihen und Riesterpolicen an die Kellerwand nageln, kann ich damit leben.
    Salute !

    • @MeisterEder
      Mir kommen die 70er, 80er und auch noch die 90er aus der jetzigen Perspektive fast wie ein Wunder vor. Ein Grund für diese Hochzeit unserer Republik war, glaube ich, dass „Commie-Fresser“ wie Adenauer. Strauss, Kohl, etc prinzipienfest waren und die irren Linken in Schach halten konnten. Aber mit Merkel sind sämtliche Schleussen geöffnet worden und seitdem gehts rasant Richtung linke Diktatur.

      • @HD
        Ich glaube darüber hinaus, es ist der übliche Wohlstandszyklus, den schon Bismarck in 4 Stufen beschrieb (in etwas so):
        1.) Die erste Generation baut auf (1950 bis 1970)
        2.) Die zweite Generation sichert, was erreicht wurde (1970 bis 1995),
        3.) Die dritte Generation studiert Kunstgeschichte (1995 bis 2015)
        4.) Und die 4. Generation verkommt vollends (ab 2015) .

        Nennt sich wohl Wohlstandsdegeneration oder Wohlstandsdekadenz.

        Man wird zufrieden, satt und faul. Und dann fängt man vor lauter Langeweile das Spinnen an und verträumt sich in Ideologien.
        Papa bezahlt auch noch das 3. Sozio-sonstwas Politologiestudium, danach gibt es Bürgergeld und irgendwann erbt man das Haus und Bankkonto der Eltern.
        Dazwischen glaubt man an die Kobolde in der Steckdose.

        Und kapiert nicht, dass irgendwo auf der Welt 4 Milliarden Leute wohnen, die so irre fleißig sind wie die Eltern und Großeltern, die die ganze Kohle verdient haben, die man nun idiotisch verballert.
        Und daß diese 4 Milliarden uns echt humorfrei plattmachen werden.

        Im nächsten Schritt geht Bullerbü pleite (aber richtig und nicht die Robert-Version) und dann geht das Spiel wieder in die neue Runde mit arbeiten, sparen…..
        So geschätzt 80 Jahre pro Runde, also wirklich 3 Generationen (in Arbeitszeit).

        Kann man gelassen sehen: jetzt geht es bis 2025- 2030 erst mal in die Grube, bis der letzte Depp kapiert hat, dass der Tofu nicht im Bioladen in der Holzkiste wächst und das Bürgergeld vom Himmel fällt.
        Und dann dreht es sich wieder.
        Die Zeit können wir mit unserem Sammelhobby hoffentlich gut überstehen.

        Gab mal einen Spruch: Not lehrt beten.
        Meine Ergänzung: Not lehrt arbeiten.

        Wird schon.

  10. @Racew Gebe mir Gott die Gelassenheit Dinge zu akzeptieren die ich nicht ändern kann.(Leonard Cohen ) Aufregen erhöht den Blutdruck und vermindert dami die Rentenbezugsdauer und genau das brauchen wir nicht.

  11. @Meister Eder
    Das mit der Besetzung des Verwaltungrates der KfW, war mir so nicht bewusst. Ein Blick auf derer Website und oha.
    Suprise, suprise, lauter kompetente Leute an der Spitze.
    Kenne jemanden der lange bei der KfW ist, als ich die person mit oben ausgeführte Infos konfrontierte, sagte die person zu mir ich bin mit meinem Arbeitgeber sehr zufrieden. Darauf sagte ich, darum geht’s nicht. Es geht um die gesamte Situation im Land und diese Leute sind dafür verantwortlich.
    Antwort ich gehe doch wählen, wenn sagte die Person nicht. Nur nicht die AfD, warum nicht? Was soll ich machen, Revolution? Interessant nicht war, man geht arbeiten, ist Regierungs konform, nicht Demonstrieren, alles brav mitmachen was verlangt wird.
    Zum Glück sind nicht alle so in diesem Land, aber noch die Mehrzahl. Wieder ein Grund auf Gold zu setzen!

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