Anzeige
|

Goldpreis steigt: Allzeithoch auf Euro-Basis in Sicht!

Der in Euro gemessene Goldpreis war am Freitagvormittag nur noch 2,6 Prozent von seinem Allzeithoch entfernt. Zuletzt verstärkten neue geopolitische Spannungen zwischen den USA und Iran die Unsicherheit an den Märkten.

Gold, Goldpreis, Euro (Foto: Goldreporter)

Der Goldpreis steigt, wenn die Unsicherheiten an den Finanzmärkten zunehmen. Aktuell sorgt ein neues (altes) geopolitisches Spannungsfeld in der Golfregion für Aufsehen (Foto: Goldreporter).

Goldpreis-Rally geht weiter

Der Goldpreis ist rasant ins neue Jahr gestartet. Einmal mehr setzen sich die saisonalen Aspekte bei der Kursentwicklung durch (So entwickelt sich der Goldpreis im Januar!). Allerdings tragen jetzt auch die neuen Unsicherheiten im Rahmen Spannungen zwischen den USA und dem Iran zum Anstieg der der Edelmetalle bei. Am heutigen Vormittag um 8:30 Uhr kostete die Feinunze Gold am Spotmarkt 1.540 US-Dollar. Das entsprach 1.380 Euro (+0,9 % gegenüber Vortag). Der Euro-Goldpreis war damit nur noch 2,6 Prozent vom Allzeithoch entfernt, das Anfang September 2019 bei 1.418 Euro erreicht wurde (Basis: COMEX-Futures).

Neuer Konflikt zwischen USA und Iran

Der Goldpreis war am vergangenen Dienstag zunächst etwas zurückgekommen, nachdem zwischenzeitlich bereits 1.525 US-Dollar erreicht worden waren. Ein Grund: Die Ankündigung über die Unterzeichnung eines Zwischendeals im Handelskonflikt zwischen den USA und China. Nun überschlugen sich die Ereignisse im Nahe Osten. Bei einem US-Luftangriff im Irak soll auf Anweisung von US-Präsident Donald Trump ein hochrangiger iranischer General getötet worden sein. Zuvor hatte man den Iran für Ausschreitungen vor der US-Botschaft in Bagdad verantwortlich gemacht. Am Wochenende zuvor war es seitens der USA zu Angriffen auf schiitische Milizen im Irak gekommen. Und die iranische Führung kündigte nun Rache für die Tötung von General Soleimani an.

Ausblick

Wie geht es weiter in Sachen Goldpreis? Erfahrungsgemäß wirken sich geopolitische Krisen nur kurzzeitig auf die Edelmetall-Kurse aus. Die konjunkturellen und geldpolitischen Rahmenbedingungen werden weiterhin die dominante Triebfeder bei Gold und Silber sein. Am heutigen Abend um 20 Uhr wird das Protokoll der Fed-Sitzung vom 10./11. Dezember 2019 veröffentlicht. Die nächste Zinsentscheidung in den USA steht erst am 29. Januar an. Mit einer Veränderung des US-Leitzinses wird unter Analysten vorerst nicht gerechnet.

Goldreporter

Immer bestens über den Goldmarkt und Finanzkrise informiert: Abonnieren Sie den kostenlosen Goldreporter-Newsletter!


Genial einfach, sicher und günstig: Gold vergraben, aber richtig!

Was tun bei Goldverbot oder Goldengpass? Notfallplan für Goldanleger

Short URL: https://www.goldreporter.de/?p=91137

Eingetragen von am 3. Jan. 2020. gespeichert unter Euro, Gold, Goldpreis, News, USA. Sie können alle Antworten auf diesen Eintrag verfolgen über RSS 2.0. Sie können zum Ende springen und eine Antwort hinterlassen. Bitte beachten Sie unsere Forenregeln. Pingen derzeit nicht möglich

16 Kommentare für “Goldpreis steigt: Allzeithoch auf Euro-Basis in Sicht!”

  1. Klapperschlange

    Bisher hatte Donald Trump vielleicht gehofft (wie sein Amts-Vorgänger Obama), den (Kriegs-)Friedens-Nobelpreis zu bekommen,
    aber durch seine Anordnung, einen iranischen Spitzen-Kommandeur umbringen zu lassen (wie weit darf ein Staats-Chef gehen ?), bleibt ihm nur der „Twitter-Midnight-Trostpreis“.

    Man mache sich auf steigende Sprit-/Öl-/Gold-Preise gefaßt – und einen baldigen, etwas verspäteten Weihnachtsgruß aus Nordkorea…

  2. Anzeige
  3. Die nunmehr direkte Konfrontation zwischen dem Iran und der USA – man spart sich den Umweg über Stellvertreterkriege, siehe Jemen* – pusht nicht nur zusätzlich den Goldpreis, sondern auch Öl. Beide Sorten (WTI und Brent) sind bereits um über 4% gestiegen. Das wird nicht das Ende der US-amerikanischen Fahnenstange sein.

    Dennoch werden, da liegt der GR mal wieder richtig, die zugrundeliegenden sozioökonomischen Krisenprozesse die entscheidenden Faktoren sein. Da entwirft selbst die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) ein fast schon dystopisches Bild der Zukunft. Also mal nicht die zur Zeit sehr erfolgreichen Crash-Autoren. Und selbst wenn selbige auch keine vernüftige Analyse der Verwertungs- und Wachstumskrise leistet (leisen darf):

    In Sachen Banken, Versicherungen und Altersvorsorge herrscht der auf jeden Fall der KRISEN-MODUS.
    https://finanzmarktwelt.de/finanzsystem-im-krisen-modus-ein-blick-auf-die-bafin-webseite-genuegt-152501/

    *Der Autor des folgenden Artikels nennt ausgerechnet 2020 als Zeitpunkt für den „nächsten geplanten Krieg im Mittleren Osten“:
    https://www.heise.de/tp/features/Der-Jemenkrieg-ein-imperialer-Krieg-der-USA-4245116.html

    • Klapperschlange

      @Thanatos

      Es ist wohl nicht weit hergeholt, daß ein kleines Land am Mittelmeer die USA selbst als „Proxy“ (Stellvertreter) benutzt, um seinen größten Feind (Iran) zu provozieren und in kriegerische Handlungen hineinzuziehen.

      Der „Tiefe Staat“ in den USA wird von den größten Investment-Banken gefüttert, („State Street, Vanguard, Fidelity und BlackRock“) und dieser hat sich verpflichtet, über US-Rael die schützende Hand zu halten, „whatever it takes“.

      Außer verhaltenem Beifall hört man zur Zeit nichts aus dieser mediterranen „location“ – den (höheren) Preis für Öl-Produkte dürfen wir getrost mittragen, wenn der Iran die Straße von Hormus sperrt.

      „Geld. regiert. die. Welt“.

  4. Wolfgang Schneider

    https://de.sputniknews.com/ausland/20200103326304353-eskalation-mit-iran-tausende-us-soldaten-auf-dem-weg-in-den-nahen-osten–us-beamter/
    Und jetzt das hier. Katze Tina will mich grad trösten, sie schafft es nicht.
    Vielleicht sollte jemand dem Trump eine Katze schenken.
    Und eine Bibel. Du sollst nicht töten. (Nr. 5)

    • @WS Das haben die undankbaren, poesen Ossis nun davon dass sie die AFD gewählt haben ,jetzt können auch die Olivgruenen ihr verheerendes Werk noch besser verwirklichen.Hoch lebe die Demokratie…

  5. Da hat das Trumpeltier sicher mit seinem Clan fett Kohle abgesahnt. Gut gehebelt auf Gold und Oel gesetzt, den Dow geshortet und dann die Morddrohne gestartet. So geht Boerse heute. Das einer der angesehensten Strategen und Doplomaten im gesammten Raum UND zwei hochrangige Iraker dabei umkamen , geschenkt. Nun kann wieder hemmungslos Peite Boeing gesponsert werden(National security) und die Fed Geldruckmaschinen zu gluehen gebracht werden. America first halt. Zur Not wird Teheran verglast.Merkel rautet. Alles wird gut. Ich muss aufhoeren, mein Fruestueck kommt grad hoch.

  6. Anzeige

Antworten

……………………………..

Ratgeber und Tipps


……………………………..

Zuletzt kommentiert

Letzte Kommentare

………………………………………………………………

Ratgeber von Goldreporter

…………………………………………..

▷ Altersvorsorge mit Gold

…………………………………………..

▷ Der Falschgold–Report

…………………………………………..

▷ Der Fed-Report

…………………………………………..

▷ Der neue Präsident und das Gold

…………………………………………..

▷ Effektiver Einbruchschutz

…………………………………………..
▷ Edelmetall sicher transportieren

…………………………………………..

▷ Gold-Jahrbuch 2018
…………………………………………..

▷ Gold vergraben, aber richtig!

…………………………………………..

▷ Historisches Gold als Geldanlage

…………………………………………..

▷ Investieren in Goldminen-Aktien

…………………………………………..

▷ Mit Gold durch den Zoll

…………………………………………..

▷ Mit Gold sicher durch den Crash

…………………………………………..

▷ Notfallplan für Goldanleger

…………………………………………..

Ratgeber Tresorkauf

…………………………………………..

▷ Schließfach- und Depotlagerung

…………………………………………..

▷ Spezial-Report Tresore!

…………………………………………..

▷ Strategien für Goldbesitzer

…………………………………………..

▷ Wenn Gold wieder Geld wird

…………………………………………..

▷ Whisky als Geldanlage

…………………………………………..

Hinweise für Kommentatoren