Sonntag,21.Juli 2024
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Goldpreis: Warten auf den nächsten Impuls!

Die US-Händler stiegen mit Verspätung in die Woche ein. Der Goldpreis hielt sich derweil wieder über 2.000 USD. Nun kommt ein wichtiger Termin.

Goldpreis

Am Dienstagnachmittag um 14:30 Uhr notierte der Goldpreis am Spotmarkt mit 2.028 US-Dollar pro Unze. Das entsprach 1.875 Euro. Damit legte die Dollar-Notierung gegenüber Vorwoche um 3 Prozent zu, während sie in der Gemeinschaftswährung 7 Euro abgab. Am gestrigen Montag wurden in den USA aufgrund eines Feiertags (Presidents Day) nicht gehandelt, somit stiegen die dortigen Händler erst heute wieder in den Markt ein.

Gold, Goldpreis, Goldbarren (Bild: Goldreporter)
Wie reagiert der Goldpreis. Am Mittwochabend wird das Protokoll der letzten Fed-Sitzung erscheinen. Die Anleihe-Renditen zogen zuletzt an (Bild: Goldreporter).

Anleihe-Renditen

Während der Goldpreis sich also weitgehend seitwärts bewegte, sehen wir auch nur geringe Veränderungen bei den Marktzinsen – zumindest in Europa. Denn am Vormittag rentierten 10-jährige deutsche Staatsanleihen mit 2,37 Prozent, nach 2,36 Prozent in der Vorwoche. Bei den anderen Euroländern ergaben sich gegenüber Vorwoche nur leuchte Aufschläge (siehe Tabelle unten).  

Zinsentwicklung

Dagegen stieg die Rendite 10-jähriger US-Staatsanleihen etwas deutlicher an auf 4,27 Prozent (Vorwoche: 4,18 Prozent. Währenddessen wurde die Wahrscheinlichkeit für einen Zinsschritt im Rahmen der nächsten Fed-Sitzung (20. März 2024) am Dienstag vor US-Börsenstart nur noch mit 8,5 Prozent gehandelt (Fed Watch Tool). Für eine Zinssenkung im Mai wird aktuell eine Chance von 38,6 Prozent angegeben.

Berichtstermine

Welche Termine könnten in dieser Woche die Märkte noch bewegen? Im Zentrum des Interesses steht sicherlich das Fed-Protokoll („Fed Minutes“) der Januar-Sitzung. Es wird am Mittwochabend um 20 Uhr (MEZ) veröffentlicht. Ansonsten gibt es eher nachrangige US-Wirtschaftsdaten, wie die wöchentlichen US-Arbeitslosenzahlen, der S&P-Einkaufsmanager-Index und die Verkäufe bestehender Häuser im Januar (alle Donnerstag).

Renditen, Staatsanleihen, Anleihen, Zinsen, USA, Deutschland

Goldpreis-Ausblick

Unterdessen hat sich die Stimmung unter Gold-Händlern am US-Terminmarkt in den vergangenen Wochen deutlich eingetrübt. Deshalb gab es zuletzt bereits leichte Anzeichen einer möglichen Bodenbildung beim Goldpreis. Hier muss man nun die Entwicklung von Woche zu Woche beobachten. Vor genau einer Woche drückten neue US-Inflationsdaten kurzfristig auf den Goldpreis.

Renditen und Goldpreis

Welchen Einfluss haben die Anleiherenditen auf den Goldpreis? Generell lässt sich sagen: Wenn Staatsanleihen mit guter Bonität höhere Zinsen bringen, dann steigt deren Attraktivität unter defensiv ausgerichteten institutionellen Investoren. Dagegen wirkt das zinslose Gold als Anlageform dann in normalen Zeiten für solche Kapitalverwalter weniger lohnenswert.

Auf solche Einflüsse reagieren auch automatisierte Handelssysteme. Allerdings sind die Anleiherenditen nur einer von vielen Aspekten, die eine Rolle bei der Entwicklung von Gold-Nachfrage und Goldpreis spielen. Wenn an den Kapitalmärkten sichere Häfen gesucht sind, steigen die Edelmetalle oft, während die Anleiherenditen sinken (steigende Anleihekurse).

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